Deutsches Geflügel
Geflügelfleisch ist ein hochwertiges Erzeugnis einer modernen, verbraucherorientierten Landwirtschaft und passt gut zu einer gesunden und bedarfsgerechten Ernährung. Erfahren Sie im Rahmen der Kommunikationsoffensive der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel, warum Geflügelfleisch aus Deutschland darüber hinaus zu einer nachhaltigen Lebensweise passt und machen Sie sich selbst ein Bild von den hohen Erzeugungsstandards.
www.deutsches-gefluegel.de
Deutsche Eier

Informationen über die Entstehung von Eiern und die in Deutschland zugelassenen, tiergerechten Haltungsformen für Legehennen erhalten Sie hier.
www.deutsche-eier.info
Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt Tierschutz ernst – und finanziert unangekündigte Kontrollen im QS-System
Die deutschen Geflügelhalter nehmen Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene ernst – und scheuen auch unangekündigte Kontrollen nicht. Ab sofort stellen sich die deutschen Hähnchen- und Putenhalter freiwillig zusätzlichen Überprüfungen im QS-System für Qualität und Sicherheit in der Lebensmittelkette. Die von der Geflügelwirtschaft finanzierten sogenannten „Spotaudits“ der QS Qualität und Sicherheit GmbH starten im Februar 2012 und überprüfen die landwirtschaftlichen Betriebe in Bezug auf Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene. „Wir haben in unseren Ställen nichts zu verbergen“, sagt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Bei uns können sich Experten jederzeit davon überzeugen, dass das Stallmanagement funktioniert und dass es den Tieren gut geht.“ Dieses Plus an Kontrolle und Sicherheit für den Verbraucher ist in der deutschen Veredelungswirtschaft bislang einmalig. In die zusätzlichen Kontrollen investiert die deutsche Geflügelwirtschaft rund 300.000 Euro.
Antibiotikaeinsatz: Monitoring und Minimierungsstrategie – Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt konkret Stellung
Im Zusammenhang mit der durch die BUND-Stichprobe angestoßenen Debatte um den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenhaltung und in Reaktion auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigten Änderungen nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) konkret zu fünf Kritikpunkten Stellung.
Mit der „DE“-Kennzeichnung kauft der Verbraucher Sicherheit: Deutsche Eier stammen ausschließlich aus legaler Haltung!
Die Diskussion um die „illegalen Eier“ aus zahlreichen EU-Ländern hält an – und sorgt beim Verbraucher für Verunsicherung: Welche Eier darf ich überhaupt noch kaufen, welche Eier sind legal? Der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gibt Entwarnung mit einer praktischen Einkaufshilfe: „Wer beim Eierkauf auf die Kennzeichnung ,DE‘ für deutsche Erzeugung achtet, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, rät BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann. Der Verbandschef der deutschen Legehennenhalter erläutert: „In Deutschland erzeugte Eier stammen ausschließlich aus modernen, tiergerechten und legalen Haltungssystemen.“ Die deutsche Eierwirtschaft hat den Abschied von der seit Anfang 2012 EU-weit verbotenen konventionellen Käfighaltung bereits Ende 2009 vollzogen – und sieht jetzt mit Sorge, dass europäische Nachbarstaaten wie Polen, Frankreich oder Spanien die Frist zur Umsetzung missachtet haben. „Mit dem Prädikat ,deutsche Herkunft‘ hat der Verbraucher eine ganz einfache Handhabe, sich beim Kauf von Schaleneiern vor illegal produzierter Ware zu schützen“, sagt Dr. Bernd Diekmann. Die Herkunftskennzeichnung macht’s möglich: Jedes Ei verrät mit dem aufgedruckten Stempel, in welchem Land es gelegt worden ist – das „DE“ steht dabei für Deutschland, die Ziffer zu Beginn des Codes für die Haltungsform. „Deutsche Eier werden zu hundert Prozent legal erzeugt“, betont Diekmann, „egal ob aus ökologischer Haltung (Kennziffer 0), Freilandhaltung (1), Bodenhaltung (2) oder Kleingruppenhaltung (3).“
ESBL und MRSA: Vorkommen sagt nichts über Gefährlichkeit aus! Laut Wissenschaftlern Übertragung auch durch Haustiere möglich
„Das bloße Vorkommen antibiotikaresistenter Keime auf Geflügelfleisch sagt rein gar nichts über die gesundheitliche Gefährdung für den Verbraucher aus.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf eine wenig repräsentative Stichprobe des BUND, die auf zehn von 20 Hähnchenfleischproben sogenannte „multiresistente Keime“ gefunden hatte. Bakterien kämen in der Umgebung des Menschen überall vor, Keime seien ganz natürliche Bestandteile der Umwelt, betont Janning: „Die Hähnchenfleisch-Erzeugung ist eine biologische Erzeugung, insofern werden auf Geflügelfleisch immer Keime zu finden sein.“ Als entsprechend unseriös kritisiert Janning die Forderung des BUND an den Lebensmittelhandel, mit Keimen belastetes Fleisch aus den Regalen zu verbannen: „Das würde bedeuten, auf sämtliche natürlich erzeugten Lebensmittel zu verzichten – oder alle zuvor einem chemischen Behandlungsprozess zu unterziehen.“ Und das könne kaum im Interesse des aufgeklärten Verbrauchers sein.
Offener Brief an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel: "Keine illegalen Eier an deutsche Verbraucher abgeben!"
In einem offenen Brief appelliert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) an den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), illegal produzierte Eier sowie aus illegal produzierten Eiern hergestellte Produkte aus den Regalen zu verbannen. Hintergrund ist die Missachtung des EU-weit geltenden Verbots konventioneller Käfighaltung für Legehennen: Zwölf Länder werden den Stichtag 1. Januar 2012 nicht einhalten, brancheninternen Schätzungen zufolge werden nach dem Jahreswechsel noch 100 Millionen Legehennen in dann nicht mehr zugelassenen Käfigen stehen.
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Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.








