Aktuelles

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04.07.2017
Pressemeldung

Vogelgrippe 2016/17: Ministerium lädt zum Erfahrungsaustausch | Positionspapier der Geflügelwirtschaft stößt auf breite Zustimmung

Die Geflügelwirtschaft hat sich angesichts des folgenschwersten jemals dokumentierten Vogelgrippeausbruchs im vergangenen Winter intensiv mit den daraus resultierenden Herausforderungen befasst und konkrete Maßnahmen für eine noch effektivere Biosicherheit in geflügelhaltenden Betrieben auf den Weg gebracht.

29.06.2017
Pressemeldung

Bundesminister Schmidt würdigt ZDG bei Jubiläumsfeier als „Wegbereiter des Erfolgs der deutschen Geflügelwirtschaft“

50 Jahre Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG): Dieses runde Jubiläum hat der ZDG als Dach- und Spitzenorganisation der gesamten Branche am Donnerstagabend in Berlin gefeiert – mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt als Festredner und rund 300 Wegbegleitern aus Politik, Behörden, Verbänden der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Wissenschaft, Tierschutz und Medien.

31.03.2017
Pressemeldung

„Wenn wir die Gans in Deutschland nicht verlieren wollen, brauchen wir eine differenzierte, risikoorientierte Bewertung der Stallpflicht“

Die Vogelgrippe ist in weiten Teilen Deutschlands auf dem Rückzug. „Allmählich scheint sich die Situation zu entspannen, das sehen auch wir Gänsehalter mit großer Erleichterung“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes bäuerliche Gänsehaltung e. V. (BBG), Mitgliedsverband im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG).

30.03.2017
Pressemeldung

ZDG mahnt zu Realismus beim Ausstieg aus dem Kükentöten: „Niemand kann den Zeitpunkt heute seriös vorhersagen“

Mit Überraschung und Irritation reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf die an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gerichtete Aufforderung seines niedersächsischen Amtskollegen Christian Meyer, sich noch während der Agrarministerkonferenz in dieser Woche auf ein Datum für den Ausstieg aus dem Töten männlicher Eintagsküken festzulegen.

29.03.2017
Pressemeldung

„Unseligen Wettlauf zwischen Bundesländern beenden“: Geflügelwirtschaft dringt auf Nationale Nutztierstrategie

Die heute in Hannover beginnende Amtschef- und Agrarministerkonferenz nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) zum Anlass, die Dringlichkeit einer Nationalen Nutztierstrategie mit bundesweit einheitlichen Regelungen für die Tierhaltung zu betonen.

23.03.2017
Pressemeldung

Vogelgrippe: Prävention hat oberste Priorität – ZDG und FLI stellen gemeinsame Biosicherheits-Checkliste vor

Das derzeitige Vogelgrippe-Geschehen bei Wildvögeln und in Nutztierbeständen hat durch die besondere Aggressivität des aktuellen Virustyps ein nie zuvor erreichtes Ausmaß angenommen. Daher haben der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die bisherigen, langbewährten Biosicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung des Eintrags der Aviären Influenza in Geflügelbestände gemeinsam weiterentwickelt.

06.03.2017
Pressemeldung

„Damit deutsche Eier immer ein sicheres Lebensmittel sind“: BDE stellt Hygieneleitlinie für Eierpackstellen in Neuauflage vor

Verbraucherschutz, Lebensmittelsicherheit und Hygiene haben in der deutschen Eiererzeugung einen herausragenden Stellenwert. Um ein Höchstmaß an Verbraucherschutz zu gewährleisten, ist die Einhaltung eines hohen Hygienestandards in den Eierpackstellen von zentraler Bedeutung. Zu diesem Zweck hat der Bundesverband Deutsches Ei e. V. (BDE) in den zurückliegenden zwei Jahren die Hygieneleitlinie für Eierpackstellen aktualisiert und grundlegend überarbeitet. Jetzt liegt das Regelwerk in zweiter Auflage vor.

07.02.2017
Pressemeldung

Kennzeichnung von Freilandeiern nach 12 Wochen Stallpflicht: Geflügelwirtschaft setzt auf Solidarität des Lebensmittelhandels

Wegen der vogelgrippebedingt weiterhin geltenden Stallpflicht in weiten Teilen Deutschlands werden in diesen Tagen die Freilandeier knapp. Grund: Nach Ablauf von zwölf Wochen Stallpflicht müssen die Eier aus den Freilandbetrieben im Handel als Bodenhaltungseier vermarktet werden, so sehen es die EU-Vermarktungsnormen vor.

02.02.2017
Pressemeldung

Freilandeier werden knapp: Wirtschaft wirbt um Verständnis und fordert bundesweite Lösung für Ausgleichszahlungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Vogelgrippe-Fälle hält die deutsche Geflügelwirtschaft die befristete Aufrechterhaltung der Stallpflicht für die weiterhin richtige Maßnahme, um eine Ausweitung der Vogelgrippe zu verhindern und die Geflügelbestände bestmöglich vor den H5-Viren zu schützen. Gleichwohl stellt die in vielen Regionen Deutschlands mittlerweile seit knapp zwölf Wochen geltende Stallpflicht insbesondere die Halter von Freiland-Legehennen vor eine schwierige Situation, worauf der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und der ihm angeschlossene Bundesverband Deutsches Ei (BDE) aufmerksam machen.

02.02.2017
Pressemeldung

Staatliches Tierwohllabel muss verbindlich für alle Vertriebswege gelten und mit nationaler Herkunftskennzeichnung verknüpft sein

Heute hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf der Internationalen Grünen Woche erste Eckpunkte des geplanten Staatlichen Tierwohllabels vorgestellt. Das nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) zum Anlass für folgende Positionierung zum geplanten Label. Die deutsche Geflügelwirtschaft steht dem Entstehungsprozess eines staatlichen Tierwohllabels aufgeschlossen gegenüber. Die deutsche Geflügelwirtschaft fordert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das staatliche Tierwohllabel zwingend mit einer nationalen Herkunftskennzeichnung zu verbinden.

27.12.2016
Pressemeldung

ZDG-Präsident Ripke appelliert an alle Geflügelhalter: "Müssen noch mehr tun, um Vogelgrippe Einhalt zu gebieten"

Vor dem Hintergrund der sich in weitere Nutzgeflügelbestände ausbreitenden Vogelgrippe müssen sämtliche Geflügelhalter die konsequente, lückenlose und sorgfältige Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben überprüfen – und noch mehr Einsatz als bisher zeigen, um eine weitere Ausbreitung des H5N8-Virus zu verhindern. Diesen eindringlichen Appell richtet Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), an die Geflügelhalter in ganz Deutschland, nachdem über die Feiertage weitere Vogelgrippe-Fälle in niedersächsischen Nutzgeflügelbeständen verzeichnet worden waren. "Das aktuelle Infektionsgeschehen zeigt leider nur zu deutlich: Die bislang ergriffenen Maßnahmen reichen noch nicht aus, um das H5N8-Virus zu stoppen und unsere Tiere sicher zu schützen. Wir alle müssen konsequent, diszipliniert und ohne Ausnahme agieren!", fordert Ripke und wendet sich an die deutschen Geflügelhalter in ihrer Gesamtheit als Solidar- und Verantwortungsgemeinschaft.

23.11.2016
Pressemeldung

„Wir sind in großer Sorge“: Geflügelwirtschaft hält bundesweite Stallpflicht für geboten und sieht Länder in der Verantwortung

Die deutsche Geflügelwirtschaft hält eine bundesweite Stallpflicht für Geflügel weiterhin für sinnvoll und geboten, um eine Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern. „Die Situation bleibt angespannt, wir sind nach wie vor in großer Sorge“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), mit Blick auf das sich ausbreitende Vogelgrippe-Virus H5N8 mit bestätigten Fällen bei Wildvögeln in nunmehr elf Bundesländern sowie in sieben Wirtschaftsgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Vor diesem Hintergrund müssten sämtliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Infektionskette zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu unterbrechen, appelliert Ripke an die Politik: „Unsere Betriebe brauchen jetzt den notwendigen Schutz.“ Da eine Dringlichkeitsverordnung des Bundes nicht realisiert wird, sieht der ZDG umso mehr die Bundesländer in der Verantwortung. „Alle Länder, die noch keine Regelungen zur Stallpflicht erlassen haben, sollten hier dem Vorgehen anderer Länder folgen“, fordert ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke. „Wir haben die Länder gestern im Zentralen Krisenstab so verstanden, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Wir nehmen sie da gerne beim Wort.“

16.11.2016
Pressemeldung

Tierwohl im internationalen Handel: Grundwert oder Handelshemmnis? Spannende Diskussion bei der Internationalen Geflügelkonferenz

„Tierwohl im internationalen Handel – ethischer Grundwert oder Handelshemmnis?“ Dieser spannenden Frage widmete sich die „Internationale Geflügelkonferenz“ am Rande der EuroTier, die der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gemeinsam mit dem European Poultry Club (EPC) und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) als Fachveranstaltung für die gesamte Branche der Geflügelwirtschaft weltweit organisiert hatte. Fünf hochkarätige Podiumsgäste aus der Wirtschaft und verschiedenen internationalen Institutionen gaben vor mehr als 200 Fachbesuchern aus aller Welt spannende Impulse aus verschiedenen Blickwinkeln und diskutierten gleichermaßen konstruktiv wie kontrovers. Fazit nach einer gut anderthalbstündigen, sehr vielschichtigen Diskussion: Während international einheitliche Standards heute auf den Bereich der Lebensmittelsicherheit beschränkt sind, braucht es künftig auf Welthandelsebene auch gemeinsame Standards für eine tiergerechte Haltung. Allein: Wie genau diese Standards aussehen könnten – darüber gehen die Meinungen stark auseinander.

15.11.2016
Pressemeldung

Wechsel an der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft: Friedrich-Otto Ripke ist neuer ZDG-Präsident

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) hat einen neuen Präsidenten. Einstimmig ist Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär a. D., am Montagnachmittag bei der Mitgliederversammlung des ZDG in Hannover im Vorfeld der EuroTier zum neuen Präsidenten des Dach- und Spitzenverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft gewählt worden. Ripke löst Leo Graf von Drechsel an der ZDG-Spitze ab, der nach fünf Jahren im Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte. „Ich freue mich sehr darauf, unsere starke Branche im Austausch mit Politik und Öffentlichkeit vertreten zu dürfen“, bedankte sich Ripke bei den Mitgliedern für das Vertrauen. Der 63-Jährige, bislang ZDG-Vizepräsident und seit 2013 Vorsitzender des Landesverbandes der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft, versprach: „Ich werde mit ganzer Kraft daran arbeiten, die Geflügelwirtschaft im öffentlichen Bild so darzustellen, wie sie wirklich ist – innovativ, der Zukunft zugewandt, das Tierwohl stets im Blick.“

11.11.2016
Pressemeldung

Vogelgrippe: Geflügelwirtschaft ist in hohem Maße alarmiert und fordert bundesweite Stallpflicht für alle Geflügelbestände

Vor dem Hintergrund der aktuellen Vogelgrippe-Fälle fordert die deutsche Geflügelwirtschaft eine bundesweite Aufstallungspflicht für sämtliche Geflügelbestände. „Es geht jetzt vor allem darum, eine weitere Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern“, sagt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). Die deutschen Geflügelhalter seien durch die aktuellen Vogelgrippe-Fälle in hohem Maße alarmiert und sensibilisiert und setzten alles daran, ihre Bestände zu schützen und die Tiere gesund zu halten, so Janning: „Die Stallpflicht ist dabei ein überaus wichtiger Baustein in Ergänzung zu den umfassenden Biosicherheitsmaßnahmen, die von den deutschen Geflügelhaltern penibel umgesetzt werden.“

30.09.2016
Pressemeldung

Wo kommt 2016 das Wiesn-Hendl her? Oktoberfest-Wirte setzen auf Transparenz

Auf dem Münchener Oktoberfest werden 2016 nach aktuellen Schätzungen über eine halbe Million Hähnchen verzehrt. Das Besondere: Sie kommen nicht aus dem fernen Ausland, wie das nicht selten in der Gastronomie der Fall ist – sondern hauptsächlich aus Deutschland und zu einem Teil aus Österreich. Die Wirte der großen Bierzelte machen, was die große Mehrheit der deutschen Verbraucher fordert: Sie kennzeichnen fast alle die Herkunft ihres Geflügels auf der Speisekarte. „Die großen Oktoberfest-Wirte gehen wirklich mit gutem Beispiel voran“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft. In einer aktuellen Bevölkerungsumfrage sagen 83 Prozent der Verbraucher, dass eine klare Herkunftskennzeichnung für Geflügelfleisch nicht nur im Supermarkt, sondern auch in der Gastronomie wichtig sei.

06.09.2016
Pressemeldung

Verbraucher beklagen Missstand: Anders als im Handel fehlt in der Gastronomie die Herkunftskennzeichnung für Geflügelfleisch

Brasilianisches Hähnchenbrustfilet im Lieblingsrestaurant, Chi-cken Wings aus Thailand im Imbiss um die Ecke, polnisches Putenschnitzel mittags auf dem Kantinentablett – oder doch ein deutsches Brathendl in der Mensa? Woher unser Geflügel-fleisch in der Gastronomie kommt, wissen wir in den seltensten Fällen. Denn die Herkunft muss weder in der Restaurantspeisekarte noch auf der Imbisstafel oder dem Kantinenmenü ausgewiesen werden. Eine am heutigen Dienstag veröffentlichte repräsentative Bevölke-rungsumfrage von TNS Emnid im Auftrag der deutschen Geflügelwirtschaft zeigt, dass dies so gar nicht im Sinne der deutschen Verbraucher ist: Mit 83 Prozent der Befragten möchte eine deutliche Mehrheit wissen, woher ihr Geflügelfleisch in der Gastronomie stammt. Ins-gesamt fühlen sich zwei Drittel der Deutschen beim Essengehen schlecht über die Herkunft ihres Geflügelfleisches informiert. Und 85 Prozent sehen die Politik in der Pflicht, im Außer-Haus-Bereich für eine bessere Herkunftskennzeichnung zu sorgen.

10.06.2016
Pressemeldung

Branchentreffen der deutschen Putenwirtschaft in Magdeburg: Vorsitzender Storck übt deutliche Kritik an Umweltministerin Hendricks

Bei seiner Mitgliederversammlung in dieser Woche hat sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) organisierte Verband Deutscher Putenerzeuger e. V. (VDP) intensiv mit der Situation der Branche und der Wahrnehmung durch Öffentlichkeit und Politik befasst. Deutliche Worte fand VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck dabei für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die anlässlich des 30. Geburtstags ihres Ministeriums vor wenigen Tagen erneut eine radikale Kurskorrektur in der Agrarpolitik angemahnt und sich mit Blick auf die Größe der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe dagegen verwehrt hatte, „dass unser Land zu einem Eldorado für industrielle Großmastanlagen wird“. Heftige Kritik von Thomas Storck: Eine derart unzeitgemäße Haltung verweigere der Landwirtschaft ohne sachlichen Grund jegliche Entwicklungsperspektiven, während in anderen Branchen immer größere Strukturen explizit gewollt seien, deckte Storck innerparteiliche Widersprüche innerhalb der SPD auf.

11.05.2016
Pressemeldung

Abstimmung im EU-Parlament: Deutsche Geflügelwirtschaft fordert europaweite Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel

Im Sinne einer umfassenden Verbraucherinformation unterstützt die deutsche Geflügelwirtschaft die geplante Abstimmung des Europäischen Parlamentes zur Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. In der morgigen Sitzung des EU-Parlamentes wird über einen entsprechenden Entschließungsantrag des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit der Forderung nach einer obligatorischen Angabe des Ursprungslandes für verarbeitete Lebensmittel abgestimmt: „Wir fordern alle EU-Parlamentarier auf, sich für eine europaweit verpflichtende Herkunftskennzeichnung einzusetzen“, untermauert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft in diesem Zusammenhang die von der Branche bereits seit langem geforderte Angabe des Herkunftslandes bei eihaltigen Lebensmitteln und Geflügelfleisch, das als Zutat verwendet wird.

28.04.2016
Pressemeldung

Bundesrats-Beschluss zur Kennzeichnung von eihaltigen Lebensmitteln | Eierwirtschaft fordert: „Auch Herkunftsland muss erkennbar sein“

Die deutsche Eierwirtschaft begrüßt die Entscheidung des Bundesrats, eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsform der Legehennen auch bei eihaltigen Lebensmitteln auf den Weg zu bringen. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, reagiert Günter Scheper, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE), auf den Beschluss. Bislang existiert eine derartige Kennzeichnungspflicht der Haltungsform nur bei losen Schaleneiern, nicht bei eihaltigen Lebensmitteln wie Keksen oder Nudeln – ein Missstand, auf den der BDE seit langem aufmerksam gemacht hatte. Der deutschen Eierwirtschaft geht der aktuelle Vorstoß seitens der Länderkammer allerdings noch nicht weit genug: „Wir stehen für eine umfassende Transparenz ein, damit der Verbraucher eine mündige und aufgeklärte Kaufentscheidung treffen kann“, betont Scheper. „Daher fordern wir auch bei eihaltigen Lebensmitteln eine Kennzeichnung nicht allein der Haltungsform, sondern auch des Herkunftslandes – genauso wie bei losen Schaleneiern.“

26.04.2016
Pressemeldung

Deutliches Zeichen für gesamte Tierrechts-Szene – Urteil stellt klar: Eindringen von Aktivisten in Ställe wird als Hausfriedensbruch bestraft

Ausdrücklich begrüßt die deutsche Geflügelwirtschaft das klare Urteil des Amtsgerichts Schwäbisch Hall zu dem nächtlichen Eindringen von Tierrechts-Aktivisten in Putenställe und das damit einhergehende deutliche Signal an die gesamte Tierrechts-Szene. Quintessenz des Urteils: Das Eindringen von Aktivisten in Ställe zur Beschaffung von Video-Aufnahmen stellt einen strafbaren Hausfriedensbruch dar und wird im Rechtsstaat auch als solcher bestraft. In der vergangenen Woche hat das Amtsgericht Schwäbisch Hall einen Aktivisten der Tübinger Tierrechts-Gruppe „Act for Animals“ wegen Hausfriedensbruchs in zwei Fällen, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen auf Bewährung sowie zu einer Geldauflage in Höhe von 3.000 Euro verurteilt; zwei weitere Aktivisten wurden zu Geldstrafen verurteilt . „Durch diese gerichtliche Entscheidung sehen wir uns in unserer Auffassung bestätigt, dass das nächtliche Eindringen in Ställe durch nichts zu rechtfertigen ist“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

16.03.2016
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Klares Nein zu Stopfleberproduktion und Federgewinnung vom lebenden Tier: „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ verabschiedet

Einstimmig haben die deutschen Gänsehalter bei ihrer Mitglieder-versammlung in Berlin die „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ beschlossen – eine Selbstverpflichtung für eine nachhaltige und tiergerechte Erzeugung. Kernpunkte der Vereinbarung, die im Lichte der 2015 veröffentlichten Geflügel-Charta zu sehen ist: Die Mitglieder des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) distanzieren sich in aller Deutlichkeit von tierschutzwidrigen Praktiken wie dem Stopfen von Gänsen zur Fettleber-produktion und der Federgewinnung vom lebenden Tier. Dieser vollständige Verzicht auf die in anderen Ländern häufig praktizierten Methoden gilt nicht allein für die landwirt-schaftlichen Gänsehalter selbst, sondern ausdrücklich auch für die vor- und nachgelagerten Bereiche der Gänsezucht und der Federnindustrie: Die im BBG organisierten Hersteller von Bettwaren und anderen Federprodukten verzichten vollständig auf die Verwendung von Daunen und Federn aus der Federgewinnung vom lebenden Tier, explizit auch bei Import-produkten. „Als deutsche Gänsewirtschaft stehen wir für eine tiergerechte und naturnahe Gänsehaltung ein“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung. „Für Menschen, die den Gänsen vermeidbares Leid oder Schäden zufügen, haben wir in unserer Gemeinschaft keinen Platz.“

09.03.2016
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Startschuss für EsRAM – Geflügelwirtschaft unterstützt Forschung zu Antibiotikaresistenzen: „Wollen wertvollen Beitrag leisten“

Die deutsche Geflügelwirtschaft bringt sich als aktiver Partner von Wissenschaft und Politik intensiv in die Erforschung und Reduzierung von Antibiotikaresistenzen ein. „Wir sehen uns hier in einer gemeinschaftlichen Verantwortung mit der Humanmedizin und wollen einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Resistenzproblematik leisten“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), mit Bezug auf die 2015 veröffentlichte Geflügel-Charta, die im Sinne des „One-Health“-Ansatzes eine gemeinschaftliche Betrachtung von Human- und Veterinärmedizin fordert. Dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird der ZDG, indem er als Hauptwirtschaftspartner den vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten neuen Forschungsverbund EsRAM („Entwicklung stufenübergreifender Reduktionsmaßnahmen für antibiotikaresistente Erreger beim Mastgeflügel“) unterstützt. Ziel ist es, antibiotikaresistente Erreger entlang der gesamten Erzeugungskette für Geflügelfleisch zu erforschen und zurückzudrängen.

25.02.2016
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Studie: Deutschland gehört zu den besten Geflügelländern der Welt - Zukunftsdialog bietet Forum für spannenden Austausch

Sowohl in der Hähnchen- als auch in der Putenhaltung gehört Deutschland bereits heute zu den besten Geflügelländern der Welt. Diese und weitere Erkenntnisse liefert eine vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in Auftrag gegebene Studie des Handelsblatt Research Institutes (HRI). Gestern Abend hat Prof. Dr. Bert Rürup, der Präsident des HRI, die umfangreiche Studie im Rahmen des dritten Zukunftsdialogs der deutschen Geflügelwirtschaft in Berlin vor rund 100 geladenen Gästen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss diskutierten Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder, NRW-Agrarminister Johannes Remmel, "Fleischatlas"-Mitautorin Dr. Christine Chemnitz von der Heinrich-Böll-Stiftung, Agrarökonom Prof. Dr. Michael Schmitz, Hähnchenhalter Stefan Teepker und ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel auf dem Podium unter dem Leitthema: "Deutschland - auf dem Weg zum besten Geflügelland der Welt?!".

18.02.2016
Pressemeldung

„Geflügel macht Schule“: Neues Angebot ermöglicht Lehrern und Schülern Einblicke in die heutige Hähnchen- und Putenhaltung

Was ist der Unterschied zwischen Hähnchen und Puten? Wie viel Platz haben die Tiere im Stall? Was fressen sie? Und wie wird man eigentlich Geflügelhalter? Die neue Brancheninitiative „Geflügel macht Schule“ bringt Lehrern und Schülern ab sofort die vielen Facetten der heutigen Hähnchen- und Putenhaltung näher. Mit authentischen Einblicken erhalten alle interessierten Lehrer und Schüler erstmals das Angebot, sich über die Geflügelhaltung und die Menschen aus der Branche im Unterricht zu informieren: „Wir möchten ein realistisches Bild der Hähnchen- und Putenhaltung von heute vermitteln – transparent und offen, ohne Klischees oder Bauernhofidylle, aber auch ohne Vorurteile“, erklärt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Beweggründe für den Start der Initiative.

26.01.2016
Pressemeldung

Verbrauchernah, spannend und informativ – für beide Seiten: Stand der Geflügelwirtschaft auf der Grünen Woche ein voller Erfolg

Der Familienvater, der gemeinsam mit seiner Tochter das überdimensionale Puzzle mit dem Bild von Puten zusammensetzt. Das ältere Paar, das sich auf der Bank eine Pause vom Messetrubel gönnt und interessiert den Film zur Geflügel-Charta anschaut. Der kleine Junge, der begeistert die Legehennenküken beobachtet und seine Mutter sogleich auf Unterschiede zu den etwas größeren Putenküken aufmerksam macht: Umfassende Einblicke in die moderne Haltung von Hähnchen, Puten, Enten, Gänsen und Legehennen hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in den vergangenen zehn Tagen mit seinem Messestand auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche (IGW) gegeben. Und dabei umgekehrt auch spannende, teilweise neue Einblicke in die Sichtweisen der Messebesucher gewonnen – durch persönliche Gespräche mit den tausenden Standbesuchern, aber auch mit einer Verbraucherumfrage zu verschiedenen Aspekten der deutschen Geflügelwirtschaft.

11.01.2016
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„Rosa Brille“: Geflügelwirtschaft geht auf fundamentale Kritiker zu – „Violette Brille“ als Bekenntnis zu Offenheit und Transparenz

Wer einen Preis bekommt, der freut sich, nimmt die Auszeichnung gerne entgegen, wechselt ein paar nette Worte mit den Initiatoren und bedankt sich. Genauso hält es auch die deutsche Geflügelwirtschaft – selbst wenn es um die als Negativpreis gedachte „Rosa Brille 2016“ des Aktionsbündnisses „Grüne Woche demaskieren“ geht. Immerhin: „Exzellente Öffentlichkeitsarbeit und professionelle Meinungsmache“ bescheinigt das Bündnis der deutschen Geflügelwirtschaft und ihrer im vergangenen Jahr veröffentlichten Geflügel-Charta.

09.11.2015
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Bis zum Teller: Gefluegelwirtschaft fordert Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf Ausser-Haus-Verpflegung

Wichtige Impulse für Verbraucherschutz und Verbraucherinformation hat die deutsche Geflügelwirtschaft in einem Hintergrundgespräch mit führenden Bundesagrarpolitikern gesetzt. Bei einem Parlamentarischen Frühstück zu Inhalten und Forderungen der Geflügel-Charta haben Spitzenvertreter des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) eindringlich auf die Gefahr hingewiesen, dass billige Fleischimporte aus Ländern mit deutlich niedrigeren Standards bei Tierhaltung und Verbraucherschutz die hohe Prozess- und Produktqualität in der deutschen Geflügelfleischerzeugung zu unterlaufen drohen. Betroffen davon ist insbesondere das mit 60 bis 75 Prozent Marktanteilen besonders relevante Großverbrauchersegment der Außer-Haus-Verpflegung – denn anders als für das im Handel erhältliche unbehandelte Geflügelfleisch gibt es für das in Restaurants, Kantinen oder Mensen servierte Fleisch bis dato keinerlei Kennzeichnungspflicht.

06.11.2015
Pressemeldung

"Unnötiger Aktionismus": Putenwirtschaft kritisiert Bundesratsinitiative zur Putenhaltungs-Verordnung

Als „unnötigen politischen Aktionismus“ kritisiert die deutsche Putenwirtschaft die heute im Bundesrat gefallene Entscheidung, den Entwurf des Landes Nordrhein-Westfalen zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung der Bundesregierung zuzuleiten und damit gesetzliche Regelungen zur Putenhaltung im Sinne einer deutschen „Putenhaltungs-Verordnung“ auf den Weg zu bringen. Damit missachtet die Politik offenbar bewusst den Umstand, dass es mit den „Bundeseinheitlichen Eckwerten für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ bereits heute ein umfassendes Regelwerk mit zahlreichen tierwohlrelevanten Vorgaben gibt, das aufgrund der verpflichtenden Geltung für alle deutschen Putenhalter rechtsähnlichen Charakter hat und nachweislich zur Anhebung des Tierwohls in der Putenhaltung beigetragen hat.

21.09.2015
Pressemeldung

Erklaerung der deutschen Legehennenhalter: Klares Nein zum Tierschutz-TUeV

In aller Deutlichkeit wehren sich die deutschen Legehennenhalter gegen die politischen Pläne zu einem "Tierschutz-TÜV", wonach Stalleinrichtungen für Legehennen, Junghennen und Elterntiere künftig einer obligatorischen Bauartzulassung unterworfen werden sollen. Bei ihrer Jahresversammlung am vergangenen Freitag in Hamburg haben die Mitglieder des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE) eine einstimmige Erklärung verabschiedet, welche die Pläne als "politischen Aktionismus" geißelt und als "schallende Ohrfeige" für die deutschen Legehennenhalter bezeichnet. Durch die alleinige Geltung für den Bereich der Eierwirtschaft erwecke der Verordnungsentwurf den Eindruck, die Legehennenhaltung in Deutschland sei nicht tierschutzkonform, lautet die klare Kritik der Vertreter der Eierwirtschaft aus allen Bundesländern. In der "Hamburger Erklärung" heißt es wörtlich: "Politischer Aktionismus zielt ausgerechnet auf eine Branche, die in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel zu tiergerechten Haltungsformen vollzogen hat."

21.09.2015
Pressemeldung

Sozialstandards in der Fleischbranche: Gefluegelwirtschaft begruesst Selbstverpflichtung zu Arbeitsbedingungen

Die Geflügelwirtschaft begrüßt die heute von Unternehmen der deutschen Fleischbranche - darunter auch führende Unternehmen der Geflügelfleischwirtschaft - mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geschlossene Vereinbarung zur weiteren Verbesserung von Arbeitsbedingungen. Damit bekennt sich die Branche nachdrücklich zur sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. Die Selbstverpflichtung stellt eine konsequente Weiterentwicklung des von der Geflügelfleischwirtschaft mitunterzeichneten Verhaltenskodexes der Fleischwirtschaft bei Werksverträgen dar. "Die heute unter Beteiligung von Unternehmen der Geflügelfleischwirtschaft getroffene freiwillige Verpflichtung zu den Sozialstandards ist der gelebte Ausdruck des in unserer kürzlich vorgestellten Geflügel-Charta formulierten Selbstverständnisses", so Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

10.09.2015
Pressemeldung

Umfassende Selbstverpflichtung der Geflügelwirtschaft: Branche überreicht Geflügel-Charta an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

Mit der Übergabe an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die deutsche Geflügelwirtschaft ihre Geflügel-Charta 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die gesamte Kette der Geflügelfleischerzeugung in Deutschland bekennt sich mit der Charta erstmals gemeinsam zu einem Selbstverständnis und zu einer Selbstverpflichtung. "Wir zeigen, wie ernst wir unsere Verantwortung für Tier, Mensch und Umwelt nehmen. Heute und in Zukunft", sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Die von der gesamten Branche erarbeitete Charta behandelt alle relevanten Themen, die den öffentlichen Diskurs prägen: Tierwohl, den Einsatz von Antibiotika, Präventionsmaßnahmen für die Tiergesundheit, authentische Verbraucherinformation oder Sozialstandards. "Die Charta ist ein Zeichen für die Bereitschaft der Branche, auf den Verbraucher und den Markt einzugehen", würdigte Bundesminister Schmidt das Engagement und die Initiative der Branche.

25.08.2015
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft begrüßt Wahl von Ripke zum KAT-Vorsitzenden: Stärkere Verzahnung von Eiererzeugung und Qualitätssicherung

Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt die Entscheidung des KAT-Vorstandes, mit Friedrich-Otto Ripke einen eng in die Erzeugerstrukturen der deutschen Eierwirtschaft eingebundenen Vertreter an die Spitze des maßgeblichen Qualitätssicherungssystems für die Eiervermarktung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel zu berufen. Ripke war am Montag dieser Woche einstimmig zum neuen Vorsitzenden des "Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen" (KAT) gewählt worden und steht damit künftig der wichtigsten Kontrollinstanz zur Qualitätssicherung von Eiern aus Boden- und Freilandhaltung und ökologischer Erzeugung vor.

18.08.2015
Pressemeldung

Putenhalter schütteln den Kopf über Diffamierung durch Tierschutzbund: „Verbandsklage darf kein Instrument gegen Nutztierhaltung werden“

Über die Vorwürfe, die der Deutsche Tierschutzbund in einer Pressemeldung gegen die deutsche Putenhaltung erhebt, kann Thomas Storck nur den Kopf schütteln. „Offenbar hat der Tierschutzbund die Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht wahrgenommen“, kritisiert der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Konkret bezieht sich Storck damit auf die Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen, deren Novelle im Oktober 2013 nach mehrjährigen Beratungen der deutschen Putenwirtschaft mit Wissenschaft, Behörden und eben auch vier Tierschutzorganisationen in Kraft getreten ist. Auch der Deutsche Tierschutzbund, so betont Storck, sei vom VDP zu den Beratungen eingeladen worden – habe eine Teilnahme aber abgelehnt.

09.07.2015
Pressemeldung

Verzicht auf das Schnabelkürzen: Geflügelwirtschaft unterzeichnet freiwillige Vereinbarung mit Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

Die deutsche Geflügelwirtschaft verzichtet künftig auf das Schnabelkürzen. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, der Bundesverband Deutsches Ei sowie der Verband Deutscher Putenerzeuger heute im Landwirtschaftsministerium in Berlin unterzeichnet. Mit der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, ab dem 1. Januar 2017 in Deutschland auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten. Das bedeutet, dass den für diese Haltung vorgesehenen Legehennenküken ab dem 1. August 2016 die Schnäbel nicht mehr gekürzt werden. Zudem strebt die Geflügelwirtschaft auch einen Verzicht auf das Kürzen der Schnäbel von Putenhennen an. Hierfür ist angesichts noch unvollständiger wissenschaftlicher Erkenntnisse jedoch eine in der Vereinbarung definierte Prüf- und Evaluierungsphase unabdingbare Voraussetzung.

03.07.2015
Pressemeldung

Gegen „Hitzestress“ bei Geflügel: Wie Landwirte ihre Tiere bei diesen Extrem-Temperaturen schützen – mit Hingabe und Hightech

Hähnchen und Puten vertragen Wärme eigentlich ganz gut. Ihre Körpertemperatur liegt bei über 40 Grad, ist also höher als die des Menschen. Aber: Während Menschen über Schweißdrüsen ihre Körperwärme regulieren, können sich Vögel nur per Schnabelatmung kühlen. Sie schwitzen nicht. Das Federkleid der Vögel wirkt wie ein Mantel, den sie nicht ablegen können. Problematisch wird das bei sehr hohen Temperaturen, wie sie derzeit in Deutschland gemessen werden. Wie der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mitteilt, greift dann eine Art Hitze-Notfallplan: Landwirte tun alles, um ihre Tiere vor Hitzestress zu schützen. So wie an diesen extrem heißen Tagen.

03.06.2015
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft stellt „Geflügel-Wissen“ vor: Geflügelhaltung in Deutschland für den Verbraucher interaktiv erklärt

Die deutsche Geflügelwirtschaft bringt jedem Geflügel-Laien die Geflügelhaltung noch näher: Beim „Geflügel-Wissen“ auf der Internetplattform www.deutsches-geflügel.de können Verbraucher fortan interaktiv und auf spielerische Art und Weise die Vielzahl an interessanten Aspekten der Hähnchen- und Putenhaltung erkunden. Wie stellen die Halter das Tierwohl sicher? Wie wird in Deutschland die Lebensmittelsicherheit entlang der Erzeugungskette garantiert? Wie wirkt sich Geflügelfleischerzeugung auf die Umwelt aus? Oder warum ist Geflügelfleisch als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung wichtig? Diese und viele weitere Fragen werden beim neuen „Geflügel-Wissen“ beantwortet.

22.05.2015
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foodwatch Report 2015 – Eierwirtschaft enttäuscht über pauschale Diffamierung der Legehennenhalter

Entschieden weist die deutsche Geflügelwirtschaft die jüngsten Behauptungen der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V. zurück, wonach es unabhängig der Haltungsform eklatante Missstände in der Legehennenhaltung gäbe. „Die deutschen Eiererzeuger sind zutiefst enttäuscht über diese pauschale und unqualifizierte Diffamierung einer ganzen Branche“, findet Günter Scheper, ZDG-Vizepräsident und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverbands Deutsches Ei.

13.05.2015
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„Unerhört und nicht hinnehmbar“: ZDG kritisiert Tierschutzbeauftragte nach billigenden Äußerungen zu illegal gedrehten Filmen

Mit Irritation und Verärgerung reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf Äußerungen der baden-württembergischen Landestierschutzbeauftragten Dr. Cornelie Jäger, die erkennen lassen, dass diese die von selbst ernannten Tierschützern begangenen Straftaten offenbar billigt und für gerechtfertigt hält.

11.05.2015
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Tierrechtler brechen in Ställe ein – 250 Puten tot, Landwirt verletzt | Geflügelwirtschaft verurteilt militanten Aktivismus aufs Schärfste

Es mutet an wie ein schlechter Krimi – und zeigt, wie radikal und rücksichtslos manch selbsternannte Tierschützer ihre Ziele verfolgen und dabei Leid und Tod der Tiere billigend in Kauf nehmen. In der Nacht zum heutigen Montag sind drei Tierrechtsaktivisten in einen Putenstall im baden-württembergischen Ilshofen eingebrochen. Einer der Eindringlinge lieferte sich einen nächtlichen Kampf mit dem durch den aktivierten Bewegungsmelder alarmierten Putenhalter.

27.03.2015
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Der erste deutsche „Geflügel-Atlas“: Ostdeutsche essen mehr Geflügel als Westdeutsche – und junge Menschen mehr als ältere

Wo und von wem wird in Deutschland am meisten Geflügelfleisch konsumiert und was ist den Deutschen beim Geflügelfleisch besonders wichtig? Der erste deutsche „Geflügel-Atlas“ zeigt: Während die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern am häufigsten pro Woche Geflügel essen, sind die Baden-Württemberger hier Schlusslicht. Den Bayern liegt die deutsche Herkunft des Geflügelfleisches besonders am Herzen, bei den Hamburgern steht der Geschmack an erster Stelle. Und während die Sachsen-Anhaltiner Deutschlands Geflügel-Grillmeister sind, setzen die Berliner bei der Zubereitung ihres Geflügels vor allem auf den Backofen.

17.03.2015
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Geflügelwirtschaft fordert Agrarminister in Bund und Ländern auf, sich für Ausweitung der Herkunftskennzeichnung bei Fleisch einzusetzen

Die deutschen Agrarminister in Bund und Ländern sollen sich mit aller Macht dafür einsetzen, dass zeitnah eine EU-weit verpflichtende Herkunftsangabe auch für Fleischzubereitungen und -erzeugnisse sowie für das Großverbrauchersegment in Kraft tritt. Diese Forderung richtet die deutsche Geflügelwirtschaft anlässlich der morgen beginnenden Agrarministerkonferenz in Bad Homburg an die deutsche Politik. „Dem Verbraucher soll ein größtmögliches Maß an Transparenz geboten werden“, begründet Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), diesen Vorstoß der Branche.

05.03.2015
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Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft: Aktuelle Studie zeigt Bedeutung von Importzöllen auf

Um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft zu erhalten und dem Verbraucher die weltweit höchsten Standards bei Tierwohl, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit garantieren zu können, ist die Beibehaltung der bestehenden Importzölle auf Schaleneier und Eiprodukte aus Nicht-EU-Ländern von zentraler Bedeutung. Das ist das Kernergebnis einer aktuellen Studie des Agrarökonomen Peter van Horne vom sozioökonomischen Forschungsinstitut LEI der Universität Wageningen zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft.

27.02.2015
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Deutsche Gänsehalter wählen neuen Vorstand - und distanzieren sich erneut von Stopfleberproduktion und Lebendrupf

Der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierte Bundesverband Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) hat einen neuen Vorstand. Bei ihrer Mitgliederversammlung in dieser Woche bestätigten die deutschen Gänsehalter den bisherigen Vorsitzenden Lorenz Eskildsen einstimmig im Amt. Die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden nimmt künftig Thomas von Guionneau wahr, der gleichfalls einstimmig gewählt wurde. Komplettiert wird das Vorstandsteam durch die drei Beisitzer Nicole Höftmann, Franz Nobis und Iris Tapphorn. Die deutschen Gänsehalter nutzten ihre Mitgliederversammlung, um sich abermals in aller Deutlichkeit von der Stopfleberproduktion und dem Lebendrupfen zu distanzieren.

19.01.2015
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Thema Tierwohl: ZDG-Präsidium würdigt Arbeit der Initiative Tierwohl und fordert EU-weit einheitliche Standards bei Putenhaltung

Das Präsidium des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) hat die in dieser Woche offiziell gestartete „Initiative Tierwohl“ als richtigen und wichtigen Schritt für eine tiergerechtere und nachhaltigere Fleischerzeugung gewürdigt. Den thematischen Kontext Tierwohl nahm das ZDG-Präsidium dabei zum Anlass, in anderer Angelegenheit eine konkrete Forderung an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu richten: „Wir erwarten vom Minister, dass er alle Anstrengungen unternimmt, um die von den deutschen Putenhaltern in Eigeninitiative erarbeiteten richtungweisenden ,Puten-Eckwerte‘ auch auf europäischer Ebene in EU-weit verbindliche Haltungsstandards einmünden zu lassen“, formulierte ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel die Erwartungen der Branche an die Politik. Mit den für alle Halter verbindlichen „Bundeseinheitlichen Eckwerten für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ hat sich die deutsche Putenwirtschaft im Vergleich zu ihren europäischen Berufskollegen deutlich höhere Tierwohl-Standards auferlegt. Graf Drechsel: „Die deutsche Politik muss jetzt dafür einstehen, dass aus dieser Vorreiterrolle beim Tierschutz kein Wettbewerbsnachteil entsteht.“

12.01.2015
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Stellungnahme zu BUND-Stichprobe: Keime sind natürlicher Bestandteil der Umwelt

Keime sind natürlicher Bestandteil der Umwelt und können sich auf jedem Naturprodukt befinden – ohne dass damit per se eine Gefährdung für den Verbraucher einhergeht. Das gilt für Geflügelfleisch ebenso wie beispielsweise für Obst oder Gemüse. Zudem werden heutzutage dank modernster Messinstrumente oft bereits kleinste Mengen an Keimen nachgewiesen, was früher technisch in dieser Form gar nicht möglich war. Zur Bewertung des potenziellen Risikos einer Erkrankung oder Infektion für den Menschen gilt es die Art und insbesondere die Menge der Keime auf dem Lebensmittel zu betrachten.

09.01.2015
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Geflügelhaltung in Deutschland erleben – interaktiver Putenstall öffnet seine Türen für alle Verbraucher

Selbst erleben, wie die Putenhaltung in Deutschland aussieht – nicht jeder Verbraucher hatte bisher die Möglichkeit, sich einen Putenstall persönlich anzuschauen: Ab sofort gibt ein interaktiver Putenstallrundgang auf der Onlineplattform www.deutsches-geflügel.de authentische Einblicke in die deutsche Putenhaltung. Alles, was es über die Putenhaltung in Deutschland zu erfahren gibt, wird im interaktiven Stallrundgang gezeigt und erklärt. „Wir möchten, dass Verbraucher verstehen, wie unsere heutige Tierhaltung funktioniert. Denn meist ist es das fehlende Wissen, das bei den Menschen zu Verunsicherung führt“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbands Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), zum Start des neuen Informationsangebotes der Branche.

24.11.2014
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Geflügelwirtschaft nimmt Vogelgrippe-Geschehen sehr ernst: „Wir tun alles Erdenkliche, um unsere Tiere gesund zu halten“

Das aktuelle Vogelgrippe-Geschehen mit einem bestätigten Fall in einem Putenbestand in Mecklenburg-Vorpommern sowie weiteren Fällen in den Niederlanden und Großbritannien nimmt die deutsche Geflügelwirtschaft sehr ernst. „Wir tun alles Erdenkliche, um unsere Tiere gesund zu halten und eine Einschleppung des Virus zu verhindern“, sagt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Die im Ver-band organisierten Hähnchen-, Puten-, Enten-, Gänse- und Legehennenhalter seien in den vergangenen Tagen wiederholt sensibilisiert worden, die gängigen Biosicherheitsmaßnahmen sorgfältig einzuhalten. Dazu zählen unter anderem das Anlegen von Schutzkleidung, das Desinfizieren des Schuhwerks und das Waschen der Hände vor Betreten des Stalles sowie ein besonders wachsames Auge für die Gesundheit der Tiere. Der Zentralverband begrüßt die in einzelnen Bundesländern bereits ausgesprochenen Aufstallungsgebote. Zudem kann sich aus Sicht des ZDG insbesondere in gewässerreichen Regionen eine Stallpflicht empfehlen, um einer Einschleppung des Virus durch Enten oder Schwäne in Geflügelbestände Einhalt zu gebieten.

24.11.2014
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Putenhalter zeigen sich selbstkritisch und vorwärtsgewandt: „Zuversichtlich, Antibiotika-Einsatz in drei Jahren zu halbieren“

Das von der Geflügelwirtschaft initiierte Antibiotikamonitoring im QS-System liefert erstmals verlässliche Daten zum bundesweiten Antibiotikaeinsatz in der Putenhaltung. Die Ergebnisse erfüllen die Branche nicht mit Zufriedenheit: Nach Auskunft von QS wurden für 94 Prozent der Putenbetriebe Meldungen zur Abgabe von Antibiotika in der Datenbank erfasst. Damit ist zwar noch keine Aussage über die konkrete Therapiehäufigkeit und -dauer getroffen, gleichwohl nimmt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), die Situation sehr ernst: „Wir haben das Ziel, hier besser zu werden. Wir haben das Problem erkannt und arbeiten intensiv an Lösungen, die sich bereits in den kommenden Monaten positiv auswirken werden.“

11.11.2014
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Nachwahlen zum Präsidium bei ZDG-Mitgliederversammlung: „Politik der ,einen Stimme‘ zeichnet Geflügelwirtschaft aus“

An der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft hat es personelle Veränderungen gegeben: Bei seiner Mitgliederversammlung im Vorfeld der EuroTier in Hannover hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am Montag vier neue Mitglieder ins Präsidium berufen und darüber hinaus zwei neue Vizepräsidenten gewählt. Einstimmig wurden Friedrich-Otto Ripke als Vertreter der Gruppe der Landesverbände, Günter Scheper und Hans Thomas Freiherr von Meerheimb als Vertreter des Fachbereichs Legehennenhaltung sowie Claus Eilers-Rethwisch als Vertreter des Fachbereichs Putenerzeugung bei den Nachwahlen ins Präsidium gewählt. Friedrich-Otto Ripke und Günter Scheper ergänzen fortan zudem als Vizepräsidenten das Führungsteam um ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel.

10.11.2014
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Gänsehalter fordern Kennzeichnungspflicht: „Verbraucher muss sich aktiv für Tierschutz entscheiden können“

So wie die Martinsgans traditionell zum Martinstag am 11. November gehört, so gehört der Tierschutz zur deutschen Gänsehaltung. „Tierquälerische Praktiken wie die Stopfleberproduktion und das Lebendrupfen der Tiere zur Daunengewinnung verurteilen wir aufs Schärfste“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierten Bundesverbands Bäuerliche Gänsehaltung (BBG). Gerade im Vergleich zu Nachbarländern wie Ungarn oder Frankreich, wo die Stopfleber als „Kulturgut“ gilt, nehmen die deutschen Gänsehalter seit Jahren eine Vorreiterrolle beim Tierschutz ein. Das Problem ist jedoch die fehlende Transparenz im Supermarkt: Wegen der fehlenden Kennzeichnungspflicht hat der Verbraucher keine Chance zu erkennen, ob zum Beispiel die ungarische Gänsekeule aus der in Deutschland verbotenen Stopfleberproduktion stammt. „Wir brauchen endlich eine verpflichtende Kennzeichnung, sonst werden unsere hohen deutschen Standards komplett unterlaufen“, sagt Eskildsen, der im Namen der deutschen Gänsehalter den Martinstag zum Anlass nimmt, hier die fehlende Unterstützung der Bundesregierung einzufordern. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sei mit dem klar formulierten Ziel nach mehr Tierschutz angetreten, so Eskildsen. „Jetzt muss er diesen Worten auch Taten folgen lassen und sich mit Nachdruck für eine Kennzeichnungspflicht auf europäischer Ebene einsetzen.“

01.10.2014
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ZDFzeit „Projekt Hühnerhof“ mit Dirk Steffens: Geflügel-wirtschaft öffnet Türen für zweiteilige Dokumentation

Für die ZDF Dokumentation „Projekt Hühnerhof – 2.500 Küken für Dirk Steffens“ ermöglichte es die deutsche Geflügelwirtschaft dem Wissenschaftsmoderator und Journalist Dirk Steffens alle Stufen der konventionellen Hähnchenfleischerzeugung bis ins Detail kennen zu lernen. Diese Aufgeschlossenheit der Branche beweist damit einmal mehr deren großes Anliegen, mit Offenheit und Dialogbereitschaft über die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland zu informieren. In der zweiteiligen Dokumentation, deren erster Teil gestern Abend gesendet wurde, hinterfragt Dirk Steffens kritisch die Art und Weise der Hähnchenfleischerzeugung und beleuchtet dabei insbesondere die konventionelle und die ökologische Haltung sowie die Frage nach dem Preis näher.

12.09.2014
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„Darf Fleisch zum Luxusgut werden?“ – Geflügelwirtschaft diskutiert kontrovers die Zukunft des Fleischkonsums

Darf Fleisch zum Luxusgut werden? Diese Frage stand am Mittwochabend im Mittelpunkt des Zukunftsdialogs der deutschen Geflügelwirtschaft in Berlin. Rund einhundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und NGOs diskutierten offen über die Folgen, die ein „Luxusgut“ Fleisch hätte, und stellten fest: Unsere Gesellschaft unterliegt einem Zielkonflikt. Einerseits möchten wir, dass hochwertige Lebensmittel für Jeden bezahlbar sind, andererseits fühlen sich immer mehr Menschen einer in Hinblick auf Tier- und Umweltschutz nachhaltigen Lebensweise verpflichtet – die jedoch höhere Preise erfordert. Ob Fleisch als Luxusgut der richtige Weg für die Zukunft ist? Hierzu wurden beim Zukunftsdialog höchst unterschiedliche Ansichten und Positionen vertreten. Auf dem Podium diskutierten der Publizist Dr. Hugo Müller-Vogg, Autorin Dr. Tanja Busse und die Gründerin der Berliner Tafel, Sabine Werth – unter reger Beteiligung des Publikums.

30.06.2014
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Deutsche Geflügelwirtschaft stellt interaktiven Infopool vor: Größter Wissensfundus zur Geflügelhaltung macht Schluss mit Halbwissen

Schluss mit Halbwissen – so lautet das Ziel des neuen Informationsangebotes, das die deutsche Geflügelwirtschaft seit heute mit ihrem einzigartigen interaktiven Infopool auf www.geflügel-thesen.de/infopool präsentiert. Die Geflügelhaltung in Deutschland bleibt ein viel diskutiertes Thema – in den Medien, in der Politik und unter Verbrauchern. Ganzheitliche Informationsangebote, die von Tierschutz über Produktsicherheit bis zum Umweltschutz Informationen zu allen Aspekten der Geflügelhaltung bereitstellen, gab es jedoch bisher keine. Diese Lücke schließt die deutsche Geflügelwirtschaft nun mit ihrem neuen Infopool, der ähnlich einem modernen Schlagwortkatalog funktioniert. „Mit unserem interaktiven Infopool schaffen wir als deutsche Geflügelwirtschaft ein bisher nicht dagewesenes Informationsangebot, das sowohl in seiner technischen Umsetzung als auch dem inhaltlichen Umfang einzigartig ist in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft“, freut sich Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, über den offiziellen Start des Infopools. „Mit diesem Angebot sind wir wieder einmal aktiver Vorreiter in Sachen Information und Transparenz.“ Der Infopool gibt den Nutzern zukünftig nicht nur die Möglichkeit, über farbige „Bubbles“ intuitiv umfassendes Wissen zur Geflügelhaltung abzurufen, sondern stellt die Inhalte auch jedem Interessierten zur freien Nutzung als Download bereit. Außerdem werden die Inhalte künftig regelmäßig um Themen ergänzt und kontinuierlich aktualisiert.

19.05.2014
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Geflügelwirtschaft baut Online-Dialog aus – Was Verbraucher schon immer über die Geflügelhaltung in Deutschland wissen wollten

Bereits seit 2012 beantwortet die deutsche Geflügelwirtschaft auf der Internetseite www.deutsches-geflügel.de/dialog regelmäßig Fragen von Verbrauchern rund um die Haltung von Hähnchen und Puten in Deutschland – und im Sinne eines offenen Dialogs stellt sich die Branche bewusst auch kritischen und unbequemen Fragen. „In dieser Form ist dies ein in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft aktuell bisher einzigartiges Dialogelement“, unterstreicht Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), den seit gut zwei Jahren gelebten Dialog der Branche. Aufgrund der mittlerweile großen Menge an Fragen und Antworten präsentiert sich der Dialogbereich ab sofort mit einer neuen Nutzerführung, die die Verbraucher zukünftig noch interaktiver einlädt, Fragen zu stellen. Aufklappbare Dialogkästen sorgen für optische Abwechslung und erleichtern zudem das Navigieren durch das umfangreiche Frage-Antwort-Archiv. „Wir möchten, dass die Verbraucher im neuen Dialogbereich noch leichter auf die gewünschten Informationen zugreifen können“, erklärt Dr. Janning. Auch der Beantwortungsmodus wird angepasst: Die Beantwortung erfolgt nun flexibel im Wochenrhythmus. So können Fragen künftig noch schneller beantwortet werden.

19.05.2014
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Kriterienkatalog zur „Initiative zum Tierwohl Geflügel“ verabschiedet – neue Ansätze zur organisatorischen Umsetzung

In der gestrigen Sitzung des Beirates der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH mit Vertretern von Lebensmitteleinzelhandel, Landwirtschaft, Futter- und Geflügelwirtschaft wurde die inhaltliche Ausgestaltung der „Initiative zum Tierwohl Geflügel“ erfolgreich einstimmig abgeschlossen. Nunmehr insgesamt acht neu eingeführte und zusätzliche Anforderungen zum Tierwohl werden den ohnehin hohen Tierhaltungsstandard in der Geflügelfleischerzeugung bei im Rahmen des QS-Systems aufgezogenen Hähnchen und Puten nachhaltig anheben. Der Fachbeirat Geflügel verständigte sich auch abschließend auf die an die Hähnchen- und Putenhalter zu leistenden Zahlungen zum Ausgleich der mit den zusätzlichen Tierwohl-Anforderungen einhergehenden Mehraufwendungen. Dies betrifft maßgeblich die Schaffung eines höheren Platzangebotes für die Hähnchen und Puten im Stall sowie die Bereitstellung von zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten.

02.04.2014
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So wird die Zeit bis Ostern spannend: Erste Osterkalender–App liefert unterhaltsame Fakten rund um Ostern, Ei und Henne

Warum feiern wir überhaupt Ostern? Warum heißt der Gründonnerstag eigentlich Gründonnerstag? Und warum sind Eier so gesund und wie erkennt man, ob ein Ei frisch ist? Die erste Osterkalender-App für Smartphones bietet ab sofort Familien und Kindern zu diesen und weiteren Fragen viele anschauliche Antworten, aber auch leckere Rezepte sowie Tipps und Tricks rund um das deutsche Ei – und garantiert so jeden Tag aufs neue informativen Osterspaß.

17.03.2014
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Deutsche Gänsehalter fordern Kennzeichnungspflicht für Produkte aus tierquälerischer Stopfleberproduktion

Im Zuge der Novellierung der Durchführungsverordnung zur EU-Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch fordern die Mitglieder des seit 2012 im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierten Bundesverbands Bäuerlicher Gänsehaltung (BBG) im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in Berlin nachdrücklich die Einführung einer Kennzeichnungspflicht von Gänsefleisch aus der Stopflebererzeugung. Die deutschen Gänsehalter distanzieren sich insbesondere mit Blick auf den Tierschutz und das Tierwohl aufs Schärfste von dieser in einigen europäischen Nachbarstaaten erlaubten Form der Gänseerzeugung. "Was wir als deutsche Gänsehalter seit Jahren als tierquälerische Form der Gänseerzeugung verurteilen und auch hierzulande zurecht verboten ist, ist gerade in den Ländern Frankreich, Ungarn und Polen noch heute gängige Praxis", berichtete der BBG-Vorsitzende Lorenz Eskildsen.

21.02.2014
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Deutsche Eierwirtschaft sieht GVO-Freiheit in Legehennenfutter nicht mehr gewährleistet: Breite Teile der Erzeuger können Zusage GVO-freier Fütterung nicht mehr aufrecht erhalten

Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE) – in ihm sind Eiererzeuger und Eiervermarkter zusammengeschlossen – sieht die GVO-Freiheit im Legehennenfutter nicht mehr gewährleistet. Der BDE teilt damit die Auffassung der Hähnchen- und Putenhalter. „Das Futtermittel-Monitoring zeigt einen fortlaufenden Anstieg der Beimengungen des Mischfutters mit GVO, mit teils sogar deutlicher Überschreitung des zulässigen GVO-Toleranzwertes. Das bringt uns zu der Auffassung, dass nur ein Verzicht auf die GVO-Freiheit Rechts- und Planungssicherheit für die Betriebe bringt“, betont Günter Scheper als Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei e.V..

18.02.2014
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Deutsche Geflügelwirtschaft sucht neue Alternativen in der Futtermittelproduktion: Versorgung mit GVO-freiem Soja nicht mehr sichergestellt

Seit rund 14 Jahren verzichten die deutschen Hähnchen- und Putenhalter – als einziges Segment innerhalb der Fleischerzeugung – in weiten Teilen auf gentechnisch verändertes Soja in ihrem Futter. „Die deutsche Geflügelwirtschaft hat große Anstrengungen unternommen, um Geflügelfleisch von Tieren anbieten zu können, die gentechnikfreies Futter bekommen“, erklärt Rainer Wendt, Vorsitzender des Bundesverbands bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V.. Heute müssen die deutschen Geflügelhalter ihre Zusage, gentechnikfreies Futter zu verwenden, aus verschiedenen Gründen zurücknehmen. 

04.12.2013
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ZDG Ehrenpräsident Wagner mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – Würdigung seines unternehmerischen und gesellschaftlichen Handelns

Gerhard Wagner, Ehrenpräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), wurde von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird Herr Wagners langjähriger, herausragen-der wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Einsatz gewürdigt. In den Bereichen Land- und Ernährungswirtschaft war er nicht nur unternehmerisch tätig, sondern setzte sich aktiv für die Entwicklung seiner Region ein und bewies unter anderem mit seiner lang-jährigen Tätigkeit in Spitzenpositionen des ZDG großes ehrenamtliches Engagement. Heute verlieh der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haselhoff, Gerhard Wagner im Rahmen eines Empfangs in Magdeburg die Ordensinsignien und die Verleihungsurkunde.

25.11.2013
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Deutsche Eierwirtschaft plädiert für Beibehaltung der Eichpflicht für Eiersortiermaschinen

Die Eichpflicht für Eiersortiermaschinen zur Überprüfung der Genauigkeit der Waagen bei der Einstufung der Eier in die Gewichtsklassen S, M, L und XL bleibt voraussichtlich erhalten. Nachdem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Zuge einer Überarbeitung und Vereinfachung des Messwesens die Abschaffung der Eichpflicht für Eiersortiermaschinen anstrebte, hat sich das Blatt nun gewendet. Geschlossen und vehement hatte sich der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) zusammen mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gegen eine solche Abschaffung ausgesprochen. Und das mit großem Erfolg. Laut eines letzte Woche veröffentlichten Entwurfs des BMWi zur Verordnung zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens stellen die Eiersortiermaschinen nun, im Gegensatz zu früheren Entwürfen, keine Ausnahme der des Messwesens unterworfenen Geräte und Verwendungen mehr da.

18.11.2013
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Deutsche Geflügelwirtschaft führt offenen und intensiven Dialog um die Geflügelhaltung weiter: „10 Thesen - Blog“ gestartet

Mit ihren „10 Thesen“ ist die deutsche Geflügelwirtschaft in diesem Jahr als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft aktiv auf ihre Kritiker zugegangen und hat mit ihrer Internetseite www.geflügel-thesen.de ein Forum für einen offenen Austausch zu allen Aspekten der Hähnchen- und Putenhaltung in Deutschland geschaffen. Und das mit großem Erfolg: Rund 75.000 Webseiten-Besuche, über 2.200 „Likes“ für die Thesen sowie insgesamt knapp 1.000 Diskussionsbeiträge zeugen von einer lebhaften Debatte.

21.10.2013
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Günter Scheper einstimmig zum neuen Vorsitzenden des BDE gewählt – Dr. Bernd Diekmann gibt Amt nach 11 Jahren ab

Günter Scheper ist neuer Vorsitzender des Bundesverbands Deutsches Ei (BDE). Der 64-jährige Südoldenburger wurde am Mittwoch einstimmig von der BDE-Mitgliederversammlung in Osnabrück gewählt. Er übernimmt das Amt von Dr. Bernd Diekmann, der in den vergangenen 11 Jahren als Vorsitzender des BDE und als Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) die Entwicklung der deutschen Eierwirtschaft mit viel Engagement, Geschick und Kompetenz maßgeblich geprägt hat.

02.10.2013
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Dialogkampagne der Deutschen Geflügelwirtschaft mit europäischem Kommunikationspreis ausgezeichnet

Die Deutsche Geflügelwirtschaft wurde für ihre Dialogwebsite "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" mit dem "Digital Communication Award 2013" ausgezeichnet. Der europaweiten PR- und Kommunikationspreis ehrt herausragende Projekte im Bereich der Online-Kommunikation. Mit den "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" schaffte die Branche auf ihrer Website www.geflügel-thesen.de als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft ein offenes Forum für eine umfassende und konstruktive Debatte zum Thema Nutztierhaltung und überzeugte dabei vor allem durch ihren offenen und transparenten Kommunikationsansatz. "Die 10 Thesen Kampagne hat einen neuen Ton in der Diskussion um die Geflügelwirtschaft geprägt und eine kontroverse aber ehrliche Online-Diskussion angestoßen. Mit mehr als 50.000 Visits der Website innerhalb weniger Wochen, rund 700 Kommentaren und circa 2.000 Likes hat sie weitreichende Online-Aufmerksamkeit erlangt", so die Begründung der Jury. Insgesamt wurden mehr als 600 Einreichungen aus 38 Ländern von der internationalen Jury bewertet. Die Dialog-Website der Deutschen Geflügelwirtschaft wurde als bestes Online-Projekt in der Kategorie Verbände prämiert.

02.09.2013
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Geflügelwirtschaft öffnet Türen zum interaktiven Stallrundgang – und ermöglicht Verbrauchern Blick in einen Hähnchenstall

Wie sieht ein Geflügelstall von innen aus? Wieviel Platz haben die Tiere? Woraus besteht das Futter? Was bedeutet tiergerechte Haltung? Und wie wird das Ganze überhaupt kontrolliert? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Verbraucher zunehmend, wenn es um die Haltung von Hähnchen in Deutschland geht. Das neueste Internetangebot der deutschen Geflügelwirtschaft setzt genau hier an: Beim „interaktiven Stallrundgang“ auf www.deutsches-geflügel.de/stallrundgang können alle interessierten Verbraucher einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Geflügelhaltung werfen.

30.08.2013
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Geflügelfleischwirtschaft für tariflichen Mindestlohn

Die Unternehmen der Geflügelschlachtung und der Geflügelfleischzerlegung als Wirtschaftszweig der deutschen Fleischwirtschaft begrüßen ausdrücklich die Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns. Die Geflügelfleischunternehmen, organisiert im Bundesverband der Geflügelschlachtereien (BVG) wollen zeitnah in Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG hinsichtlich eines Tarifvertrages zur Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns eintreten. Dieser Tarifvertrag soll über das Arbeitnehmerentsendegesetz allgemeinverbindlich erklärt werden und so verbindlich für alle Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung gelten. Dies würde dann alle Arbeitnehmer, die im Rahmen eines Werkvertrages oder der Leiharbeit in deutschen Betrieben arbeiten, betreffen. Tarifträger der Tarifgemeinschaft sollen die Arbeitgeberverbände der Ernährungsindustrie sein. Um hier die notwendige Vertretungsbefugnis zu haben, erklärten heute maßgebliche Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung sich dazu bereit, Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden zum Erwerb einer Mitgliedschaft zu führen. In der Tarifkommission werden Vertreter der Geflügelfleischwirtschaft mitarbeiten.

29.08.2013
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Geflügelwirtschaft kritisiert Vorgehensweise von „stern TV“ – und fordert Mithilfe bei Aufklärung statt medialer Inszenierung

Die deutsche Geflügelwirtschaft kritisiert scharf das Vorgehen der „stern TV“-Redaktion bei Recherchen für einen geplanten Sendebeitrag am 4. September zum Thema „Tierschutz in der Hähnchenhaltung“. In diesem Zusammenhang bemängelt die Geflügelwirtschaft eine unzureichende Offenheit und fehlende Gesprächsbereitschaft der Redaktion: „Angebliche Bilder einer radikalen Tierrechtsorganisation, die der Redaktion zugespielt worden sind, müssen sachkundig auch seitens der Geflügelwirtschaft kommentiert werden dürfen, um frühzeitig falsche Schlussfolgerungen zu vermeiden“, stellt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), fest und fordert: „Die Redaktion muss den Entstehungsort derartiger Bilder offenlegen, damit wir umgehend gemeinsam mit den zuständigen Behörden überprüfen können, ob es sich um Verstöße gegen das geltende Tierschutzrecht handelt und gegebenenfalls alle Maßnahmen unternommen werden können, um diese schnellstmöglich abzustellen.“ Andernfalls macht sich die Redaktion möglicherweise der Unterlassung der Aufklärung tierschutzwidriger Umstände schuldig.

23.08.2013
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Hähnchenerzeugung: Halter arbeiten am wirtschaftlichen Limit

„Wir Hähnchenhalter arbeiten gerade an unserem wirtschaftlichen Limit“, beklagt Rainer Wendt, Vorsitzender des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), in einem heute mit dem Fachmagazin ‚DGS Die Geflügelwirtschaft und Schweineproduktion‘ geführten Interview. Im Kontext der Meldungen über die angespannte wirtschaftliche Situation für die deutschen Puten- und Legehennenhalter der vergangenen Tage, zeigt auch Wendt im Interview eine ähnlich dramatische Erlössituation für die Hähnchenerzeuger in Deutschland auf: So lag im Schnitt der ersten sieben Monate dieses Jahres die sogenannte Bruttomarge, also die Erlöse abzüglich der Kosten für Küken und Futter, um rund 14 Prozent unter den Vorjahreswerten. Pro Kilogramm Lebendgewicht wurden dabei rund 2 Cent weniger als noch im letzten Jahr erzielt. Die Rentabilität liegt in diesem Jahr deutlich unter den Zahlen aus dem letzten Jahr. Wendt äußert sich besorgt: „Und langsam wird die Situation für viele Erzeuger sehr belastend, denn nicht nur müssen wir und unsere Familien davon leben, sondern fehlt auch einfach zunehmend das Geld für notwendige Investitionen in die Weiterentwicklung und Instandsetzung unserer Anlagen.“ Wendt macht zudem deutlich, dass gerade jene Erzeuger, die in den letzten Jahren in moderne Ställe investiert haben, nun Schwierigkeiten haben, ihre getätigten Investitionen wieder zu erwirtschaften.

21.08.2013
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Geflügelwirtschaft in Sorge um Erlössituation und Existenzen vieler Geflügelhalter

Die wirtschaftliche Situation auf dem deutschen Putenmarkt hat sich im Laufe dieses Jahres noch einmal dramatisch verschlechtert, wie die MEG Marktinfo Eier & Geflügel in einer Analyse aus der vergangenen Woche feststellt. Mit Nachdruck stimmt die deutsche Geflügelwirtschaft dieser Einschätzung des Marktes zu. Die derzeit schwierige Lage der Putenwirtschaft ist dabei nicht nur eine kurze Momentaufnahme, sondern eine andauernde und schwerwiegende wirtschaftliche Negativphase. Die anhaltend hohen Futterkosten der letzten Monate wurden mit der geringfügigen Anhebung der Auszahlungspreise an die Putenhalter bei weitem nicht ausgeglichen. „Die nun langsam sinkenden Futterpreise dürfen jetzt nicht als Argument vom Handel für eine Senkung der Einkaufspreise genutzt werden, damit wären die deutschen Putenhalter massiv in ihrer Existenz bedroht“, äußert sich besorgt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Wir Putenhalter sind in eine ernste wirtschaftliche Schieflage gekommen und wir brauchen jetzt stabile Preise für unsere Puten, um die Verluste der vergangenen Monate auch nur annähernd ausgleichen zu können“, fordert Storck. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die in Deutschland sehr strengen Standards im Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz – gerade auch im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern – entsprechend zu höheren Produktionskosten bei der Erzeugung führen.

05.08.2013
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Schnabelbehandlung: Eierwirtschaft warnt vor vorschnellem Ausstieg – und übt Kritik an Minister Meyer

In den vergangenen Tagen haben verschiedene Agrarmedien über den freiwilligen Ausstieg der dänischen Eierwirtschaft aus der Schnabelbehandlung berichtet. Klarstellend weist die deutsche Eierwirtschaft nach Rücksprache mit dem dänischen Branchenverband darauf hin, dass dieser Verzicht auf die Schnabelbehandlung ausdrücklich nur für Hennen im ausgestalteten Käfig gilt, nicht jedoch für Legehennen in Boden- oder Freilandhaltung. Hier werde die Schnabelbehandlung weiter praktiziert, bestätigte Jørgen Nyberg Larsen, Geschäftsführer der „Danish Egg Association“, gegenüber dem Bundesverband Deutsches Ei (BDE). Nyberg Larsen betonte, dass eine Umsetzung des Verzichts in alternativen Haltungsformen auch in Dänemark noch nicht möglich sei, da weder ausreichendes Wissen noch wirkungsvolle Managementmaßnahmen zum Verhindern von Federpicken und Kannibalismus vorhanden seien. Diese Einschätzung wird von der deutschen Eierwirtschaft geteilt und zeigt einmal mehr, dass ein vorschneller Ausstieg aus der Schnabelbehandlung mit schwer kalkulierbaren Risiken für das Tierwohl behaftet ist. „Die deutsche Eierwirtschaft ist ausdrücklich für einen Ausstieg aus der Schnabelbehandlung“, bekräftigt BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann, zugleich Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), „aber bei einem verfrühten Ausstieg ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über auslösende Faktoren und eine mögliche Kontrolle der Verhaltensstörungen Federpicken und Kannibalismus wird lediglich ein Tierschutzproblem durch ein anderes ersetzt.“

20.06.2013
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Eierwirtschaft erhöht Druck auf die Politik: „Regierung muss Kennzeichnung eihaltiger Lebensmittel endlich umsetzen“

Mit großer Sorge beobachten die deutschen Eiererzeuger die aktuellen Berichte über Importe von Eiern und Eiprodukten aus der Ukraine in die Europäische Gemeinschaft, die aus der in Deutschland schon seit Ende 2009 verbotenen konventionellen Käfighaltung stammen und hier zu Lebensmitteln wie Nudeln oder Keksen weiterverarbeitet werden. Als Vertretung der deutschen Eierwirtschaft nimmt der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) diese Berichte zum Anlass, seiner bereits mehrfach vorgetragenen Forderung nach einer konsequenten und umfassenden Kennzeichnung von Eiern, Eiprodukten und insbesondere eihaltigen Lebensmitteln erneut Nachdruck zu verleihen. „Über den Umweg der Weiterverarbeitung landen diese in der EU verbotenen Käfig-Eier am Ende doch auf den Tischen deutscher Verbraucher – das ist Verbrauchertäuschung und Wettbewerbsverzerrung erster Klasse!“, empört sich Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Die Bundesregierung muss jetzt endlich auf EU-Ebene eine verpflichtende Kennzeichnung von Haltungsform und Herkunft auf allen Eiern, Eiprodukten und eihaltigen Lebensmitteln umsetzen.“

14.06.2013
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Deutsche Geflügelwirtschaft lädt zum Zukunftsdialog ein: „Ist Fleischkonsum heute noch zu verantworten?“

Die deutsche Geflügelwirtschaft setzt ein weiteres Zeichen für einen offenen und konstruktiven Dialog zur modernen Nutztierhaltung: Am Donnerstagabend sind in Berlin rund 50 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und von NGOs zum „Zukunftsdialog der deutschen Geflügelwirtschaft“ zusammengekommen, um die Frage zu diskutieren: „Ist Fleischkonsum heute noch zu verantworten?“. Ein bewusst provokantes Thema habe die Geflügelwirtschaft gewählt, um die unterschiedlichen Interessensgruppen der Gesellschaft an einem Tisch zusammenzuführen, bilanzierte Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), im Anschluss an die Veranstaltung: „Ob mit Veganern, Tierschützern oder der Politik: Die Geflügelwirtschaft scheut die Auseinandersetzung nicht, wir sind offen für jeden Dialog. Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass so viele hochkarätige Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen unserer Einladung gefolgt sind und konstruktiv mit uns diskutiert haben.“

29.05.2013
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Geflügelwirtschaft ist strikt gegen „Chlor-Hähnchen“ aus den USA und fordert Unterstützung von Wirtschaftsminister Rösler

Im Zusammenhang mit den Gesprächen über ein mögliches Transatlantisches Freihandelsabkommen (TAFTA) zwischen der EU und den USA warnt die deutsche Geflügelwirtschaft davor, durch eine Öffnung des europäischen und deutschen Marktes für US-Importprodukte extrem ungleiche Standards in der Erzeugung von Geflügelfleisch und Eiern zuzulassen. „Die hohen deutschen Erzeugungsstandards dürfen nicht durch den Import von US-Ware mit deutlich niedrigeren Standards ausgehebelt werden“, fordert Rainer Wendt, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH). Mit dieser Forderung reagiert Wendt auf eine Äußerung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der in einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ vom Montag dieser Woche in Bezug auf die in den USA anders als in Deutschland übliche chemische Behandlung von Geflügelfleisch mit einem Chlorbad mit der Bewertung zitiert wird, der eine Standard sei „nicht besser oder schlechter als der andere, sondern nur anders“.

15.05.2013
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Deutsche Geflügelwirtschaft schlägt neues Kapitel des Dialogs auf: „10 Thesen“ zur Leistung der Branche stoßen auf reges Interesse

Die deutschen Verbraucher mögen Fleisch. Gleichzeitig werden Aspekte der Erzeugung wie Tierschutz oder Lebensmittelqualität von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch beobachtet. Hier setzt die deutsche Geflügelwirtschaft an, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken: Mit den „10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft“ schafft die Branche auf ihrer Internetseite www.gefluegel-thesen.de als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft ein offenes Forum für eine umfassende und konstruktive Debatte zum Thema Nutztierhaltung. Die aktuell bereits über 200 eingegangenen Kommentare spiegeln ein breites Meinungsspektrum wider und verdeutlichen das Bedürfnis nach einem solchen Angebot.

10.04.2013
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Durchbruch für mehr Tierwohl: Puten-Eckwerte verabschiedet | Freiwillige Selbstverpflichtung tritt im Oktober in Kraft

Nach über zwei Jahren intensiver Beratungsarbeit sind die grundlegend überarbeiteten „Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ verabschiedet worden. „Mit den novellierten Eckwerten und dem neu geschaffenen ,Gesundheitskontrollprogramm‘ gehen wir einen großen Schritt in Sachen Tierwohl voran“, freut sich Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), über den von Putenwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Tierschutz gemeinsam erzielten Konsens. An der Neufassung der 1999 etablierten Eckwerte hatte der VDP seit März 2011 gemeinsam mit Vertretern aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), den Fachministerien mehrerer Bundesländer sowie Vertretern von Wissenschaft, anerkannten Tierschutzorganisationen und dem Deutschen Bauernverband (DBV) gearbeitet. „Das ist eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten, diesen intensiven Beratungsprozess konstruktiv zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt zu haben“, würdigt ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel das inhaltliche und zeitliche Engagement der über 30 Mitglieder der Arbeitsgruppe. Mittlerweile liegen die Eckwerte in der finalen Form vor, am 1. Oktober 2013 treten sie in Kraft und gelten als freiwillige Selbstverpflichtung der Branche unmittelbar für jeden Putenhalter in Deutschland. Kernstück ist das sogenannte „Gesundheitskontrollprogramm“, das anhand tierbasierter Indikatoren vergleichende Rückschlüsse auf den Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden der Puten ermöglicht.

22.03.2013
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Eierwirtschaft befürwortet europaweite Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, die Eier oder Eiprodukte enthalten

Die deutsche Eierwirtschaft befürwortet eine EU-weit geltende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, die Eier oder Eiprodukte enthalten. „Der Verbraucher soll auf den ersten Blick erkennen können, aus welchem Land und aus welcher Haltungsform die weiterverarbeiteten Eier stammen – wie bei Schaleneiern auch“, sagt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Vor diesem Hintergrund begrüßt der BDE die heutige Entschließung des Bundesrates, mit welcher die Bundesregierung aufgefordert wird, eine entsprechende Lebensmittel-Kennzeichnung zu prüfen und sich für eine EU-weit gültige Regelung einzusetzen. Als ersten Schritt sieht die deutsche Eierwirtschaft jedoch die vom BDE bereits mehrfach geforderte verpflichtende Herkunftskennzeichnung sämtlicher Eiprodukte und Eier, die zur Weiterverarbeitung an die Lebensmittelwirtschaft geliefert werden.

20.03.2013
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Deutsches Putenfleisch ist sicher und gesundheitlich unbedenklich | Putenerzeuger fordern verpflichtende Herkunftskennzeichnung

Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Funde von mit Antibiotika belastetem Putenfleisch aus Rumänien nehmen die deutschen Putenerzeuger zum Anlass, erneut auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Putenfleisch aus deutscher Erzeugung hinzuweisen. Dass deutsches Putenfleisch sicher und frei von gesundheitlich bedenklichen Antibiotikarückständen ist, belegt insbesondere der Nationale Rückstandskontrollplan des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der jedes Jahr mehrere tausend Geflügelfleischproben unter anderem auf Antibiotikarückstände und Umweltkontaminanten untersucht. Als Konsequenz aus dem aktuellen Fall fordert der Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) zudem eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Putenfleischerzeugnisse.

01.03.2013
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Gänseerzeuger eng in Familie der Geflügelwirtschaft eingebunden: Dr. Thomas Janning zum Geschäftsführer bestellt

Die Einbindung der deutschen Gänseerzeuger in den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) ist durch eine Personalentscheidung weiter gestärkt worden. Bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) am Donnerstag ist ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning einstimmig auch zum Geschäftsführer des BBG bestellt worden. „Dieser Schritt verschafft unserer Arbeit ein zusätzliches Maß an Professionalität“, freut sich BBG-Vorsitzender Lorenz Eskildsen, der die Position der deutschen Gänsehalter durch den jüngst vollzogenen Beitritt zum ZDG ohnehin deutlich gestärkt sieht. „Durch die Einbindung in die kompetente Arbeit der Geflügelwirtschaft unter dem Dach des ZDG haben auch wir Gänsehalter einen deutlich besseren Zugang zur Politik, an den entscheidenden Diskussionen nehmen wir jetzt teil.“ Zur Mitgliederversammlung des ZDG im November 2012 war der BBG als neuer angeschlossener Bundesverband in den Reihen der deutschen Geflügelwirtschaft begrüßt worden.           

26.02.2013
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Eierwirtschaft fordert rückhaltlose und schnelle Aufklärung: „Ermittlungen müssen schnellstmöglich abgeschlossen werden“

Die deutsche Eierwirtschaft fordert eine rückhaltlose und schnelle Aufklärung der publik gewordenen Vorwürfe gegen verschiedene Legehennenhalter. „Wir haben ein ureigenes Interesse daran, dass die Ermittlungen zu diesen Verdachtsmomenten umfassend und rasch vonstattengehen“, sagt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Es dürfe nicht sein, dass die gesamte Branche pauschal vorab verurteilt werde. „Für jedes einzelne dieser Unternehmen gilt bis zu einer Entscheidung die Unschuldsvermutung“, mahnt Diekmann. Im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung appelliert auch ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel an Medien und Öffentlichkeit, in der Bewertung der Vorgänge sauber zu differenzieren und ausgehend von einem bloßen Anfangsverdacht nicht die gesamte deutsche Geflügelwirtschaft in Misskredit zu bringen. „Es darf nicht verkannt werden, welche Anstrengungen insbesondere die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Jahren für mehr Transparenz und Dialog unternommen habe“, betont Graf Drechsel.

26.02.2013
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Persönliche Erklärung von Wilhelm Hoffrogge – ZDG-Vizepräsident lässt Ämter bis auf weiteres ruhen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Unternehmen der Eierwirtschaft lässt Wilhelm Hoffrogge, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft – Landesverband (NGW), seine Ämter bis auf weiteres ruhen. In einer persönlichen Erklärung betont Hoffrogge, dass er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe für unbegründet halte, dennoch sehe er sich zu diesem Schritt veranlasst, um Schaden von der Geflügelwirtschaft abzuwenden. ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel reagiert mit Respekt auf diesen Schritt: „Herr Hoffrogge geht diesen Weg, um Schaden von der Branche abzuwenden. Dafür gebührt ihm meine Hochachtung."

18.01.2013
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Deutsche Geflügelwirtschaft stellt Dialogjahrbuch 2012 vor: „Konstruktiver und ehrlicher Dialog mit dem Verbraucher“

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat die deutsche Geflügelwirtschaft ihr „Dialogjahrbuch 2012“ vorgestellt. Das Jahrbuch dokumentiert zentrale Ergebnisse des erfolgreichen Verbraucherdialogs, den die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Monaten auf ihrer Internetplattform www.deutsches-geflügel.de geführt hat. Seit Mai 2012 haben die Verbraucher hier die Gelegenheit, ihre Fragen persönlich an die deutsche Geflügelwirtschaft zu richten, die im Monatsturnus von den Experten der Branche beantwortet werden. Das nun vorgelegte Dialogjahrbuch spiegelt das breite Spektrum der dabei angesprochenen Themenfelder und entsprechend das große Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit wider: Die Fragen reichen von den Aufzuchtbedingungen in der Hähnchen- und Putenhaltung bis hin zu grundsätzlichen ethischen Aspekten, vom Antibiotikaeinsatz über Umweltauswirkungen und infrastrukturelle Fragen bis zur Schnabelbehandlung. „Die Geflügelwirtschaft steht offen und ehrlich Rede und Antwort zu sämtlichen für die Verbraucher relevanten Themenfeldern“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

16.01.2013
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Geflügelwirtschaft begrüßt Einrichtung der Stabsstelle im BMELV: „Wichtiger Schritt, um Handel mit Russland zu erleichtern“

Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt die von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner veranlasste Einrichtung der neuen Stabsstelle „Export Russische Föderation“ im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausdrücklich. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um die zuletzt ins Stolpern geratenen Handelsbeziehungen zu Russland zu erleichtern“, würdigt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) diese Initiative des Ministeriums als hilfreich für die Wirtschaftsunternehmen. Traditionell pflegt die deutsche Geflügelwirtschaft gute Handelsbeziehungen zu Russland: Bis zum Jahr 2009 war Russland mit einem Exportvolumen von rund 66.000 Tonnen pro Jahr der wichtigste Drittlandsmarkt für deutsche Geflügelfleischprodukte. In den vergangenen Jahren hatte die russische Veterinärbehörde Rosselchosnadsor jedoch wiederholt deutliche Kritik an den deutschen Veterinärbehörden geübt, was zu einem erheblichen Einbruch der Exportmengen führte.

22.11.2012
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Vermuteter Brandanschlag auf drei Hähnchenställe bei Meppen: Geflügelwirtschaft ist „zutiefst erschüttert“ und fordert Schutz ein

Tief betroffen reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf den Brand in der Nacht zum heutigen Donnerstag in drei Hähnchenställen in der Nähe des niedersächsischen Meppen, der sehr wahrscheinlich auf einen Brandanschlag zurückzuführen ist. „Ich bin zutiefst erschüttert und entsetzt“, sagt Wilhelm Hoffrogge, Vorsitzender der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Er verurteilt den vermuteten Anschlag aufs Schärfste: „Dies ist ein krimineller und feiger Akt, der mit einer legitimen gesellschaftlichen Auseinandersetzung überhaupt nichts mehr zu tun hat.“ Bei dem nächtlichen Brand waren drei leere Hähnchenställe komplett ausgebrannt, die am heutigen Donnerstag auf die Ankunft neuer Küken vorbereitet werden sollten. Menschen und Tiere kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sachschaden ist indes immens und wird vorläufig auf rund 1 Million Euro geschätzt.

20.11.2012
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ZDG-Präsident Graf Drechsel beim Fleisch Kongress: „Es muss anerkannt werden, wenn Transparenz gelebt wird“ | Geflügelwirtschaft weicht kritischen Themen nicht aus

„Dass immer wieder Transparenz gefordert wird, ist absolut richtig und gut so. Aber es muss auch mal anerkannt werden, wenn Transparenz tatsächlich gelebt wird!“ Diesen Wunsch an Politik, Öffentlichkeit und NGOs formulierte ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel am Dienstag als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion beim Deutschen Fleisch Kongress in Frankfurt am Main. Als zentrales Beispiel für die Dialogbereitschaft und Offenheit der deutschen Geflügelwirtschaft führte Graf Drechsel das seit Mai 2012 installierte Dialogelement auf der Website www.deutsches-geflügel.de an: Hier beantwortet die Branche im Monatsturnus die jeweils fünf beliebtesten Fragen der Verbraucher, aktuell stehen 30 fundierte Antworten online. „Und dabei stellen wir uns natürlich auch den kritischen Themen“, betonte Graf Drechsel die Bandbreite der angesprochenen Aspekte von Besatzdichte und Antibiotikaeinsatz über Umwelteinflüsse durch große Stallanlagen bis hin zur moralischen Rechtfertigung des Fleischkonsums.

15.11.2012
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In rund 82 Prozent aller Kontrollen gab’s die Bestnote: Geflügelwirtschaft schneidet bei Spotaudits hervorragend ab

ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel ist stolz auf die hervorragenden Ergebnisse der deutschen Geflügelhalter bei den QS-Spotaudits. „Wenn bei rund 82 Prozent der unangekündigten Kontrollen die Bestnote vergeben wird, dann darf man wohl von einer überdurchschnittlichen Leistung sprechen. Da gelten in der landwirtschaftlichen Praxis keine anderen Maßstäbe als in der Schule“, freut sich Graf Drechsel über das ausgesprochen gute Zeugnis für die deutschen Hähnchen-, Puten- und Pekingentenhalter. Anlässlich der EuroTier in Hannover hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach den ersten Monaten der seit Februar 2012 im QS-System verankerten Spotaudits mit den Prüfschwerpunkten Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene Bilanz gezogen: Bei den bislang durchgeführten 12.024 Einzelbewertungen an 669 Standorten haben die unabhängigen Kontrolleure in rund 82 Prozent der Fälle (9834 Einzelbewertungen) die Bestnote A vergeben. Lediglich in neun Fällen (0,07 Prozent) wurden Anforderungen nicht erfüllt, die jedoch keine K.o.-Kriterien waren. Ausdrücklich lobt Graf Drechsel die Offenheit der Geflügelwirtschaft, die sich als aktuell einzige Branche der deutschen Veredelungswirtschaft so bereitwillig über die Schulter schauen lässt und die Einführung der Spotaudits selbst vorangetrieben hat. Dieses tolle Ergebnis trage dazu bei, bei Verbrauchern und Handel das Vertrauen in die Geflügelfleischerzeugung zu stärken, so Graf Drechsel. „Denn das zeigt: Wir sind mit den tatsächlichen Bedingungen in unseren Ställen sehr viel besser, als es die öffentliche Diskussion mitunter vermuten lässt.“

14.11.2012
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Große Geschlossenheit bei ZDG-Mitgliederversammlung: Neue Satzung stärkt Informationsaustausch | Gänsehalter treten bei

Mit großer innerer Geschlossenheit und einer hohen Bereitschaft zur Innovation geht der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) die Herausforderungen der Zukunft an. "Der ZDG als Plattform der gesamten deutschen Geflügelwirtschaft ist eine starke Gemeinschaft, die kontinuierlich aktiv Verbesserungen vorantreibt", betonte ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel bei der Mitgliederversammlung des ZDG im Vorfeld der EuroTier am Montag in Hannover. Zugleich forderte er angesichts der intensiven gesellschaftlichen Diskussionen um die Nutztierhaltung auch für die Zukunft einen engen Schulterschluss ein: "Diese außerordentlichen Aufgaben können wir nur gemeinsam lösen, da ist jedes einzelne Mitglied gefordert, seinen Beitrag zu leisten." Aus dieser Geschlossenheit über alle Stufen der Erzeugung hinweg erwachse die der Branche eigene hohe Innovationskraft, welche die Geflügelwirtschaft in diesem Jahr mit wegweisenden Initiativen wie dem Antibiotikamonitoring oder den Spotaudits eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Graf Drechsel: "Wir schauen nicht bloß zu, wir warten nicht bloß ab - wir gehen aus eigenem Antrieb aktiv und gestaltend voran!"

11.10.2012
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Zum Welteitag am 12. Oktober: Deutsche Eierwirtschaft fordert Kennzeichnungspflicht für Verarbeitungseier und Eiprodukte

Zum Welteitag am Freitag, 12. Oktober, fordert die deutsche Eierwirtschaft die Politik auf, schnellstmöglich klare Regelungen für eine Kennzeichnungspflicht von Eiprodukten und Verarbeitungseiern zu schaffen. „Wir brauchen die verpflichtende Angabe von Haltungsform und Herkunft der Eier auch im Bereich der verarbeitenden Lebensmittelwirtschaft“, verlangt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Diekmann sieht die Politik in der Pflicht – zugunsten des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes: „Nur so kann am Ende verhindert werden, dass Eier aus in Deutschland nicht zugelassenen, nicht tierschutzkonformen Haltungssystemen als Bestandteil zum Beispiel von Nudeln oder Keksen doch auf deutschen Tischen landen.“

02.10.2012
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Putenhalter fordern EU-weit einheitliche Regelungen: „Wer Tierschutz ernst nimmt, denkt über Grenzen hinaus“

Für EU-weit einheitliche verbindliche Regelungen zur Putenhaltung macht sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierte Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) stark. „Wer Tierschutz ernst nimmt, muss über die Grenzen Deutschlands hinaus denken“, fordert VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck die Bundespolitik auf, sich in Brüssel für europäische Rechtsvorgaben zur Putenhaltung einzusetzen. Storck reagiert damit auf Forderungen nach bundeseinheitlichen Vorschriften für die Putenhaltung, die bei der Agrarministerkonferenz der Bundesländer in der vergangenen Woche laut geworden waren. Akuten Regelungsbedarf sieht Storck indes weniger auf Bundes- als vielmehr auf EU-Ebene: „In Deutschland haben die seit 1999 geltenden ,Bundeseinheitlichen Eckwerte‘ als Selbstverpflichtung der deutschen Putenhalter zu einer deutlichen Anhebung des Tierschutzniveaus beigetragen – in anderen EU-Ländern fehlen ähnliche Regelungen bislang gänzlich.“

28.09.2012
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„Wir als Tierhalter stehen für absolute Transparenz ein“: Geflügelwirtschaft begrüßt staatliche Antibiotika-Datenbank und fordert Kennzeichnung von Industrieeiern und Eiprodukten

Ihre Bereitschaft zu einer umfassenden Transparenz zugunsten von Tier und Verbraucher hat die deutsche Geflügelwirtschaft in einem Berichterstattergespräch mit Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz untermauert. Zu zwei aktuellen Themen hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) dabei Stellung bezogen: Die im ZDG organisierte Geflügelfleischwirtschaft begrüßt die Pläne zur Errichtung einer staatlichen Antibiotika-Datenbank. Und für die deutsche Eierwirtschaft fordert der ZDG eine Ausweitung der bestehenden Kennzeichnungspflicht auf Eiprodukte sowie Eier, die zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie bestimmt sind.

07.09.2012
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Deutsche Geflügelwirtschaft setzt sich bei den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen für eine Marktöffnung Chinas ein

Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Leo Graf von Drechsel, begleitete anlässlich der 2. deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertretern den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, auf seiner viertägigen Reise in die Volksrepublik China. Graf von Drechsel setzte sich dabei umfänglich für eine Öffnung des chinesischen Marktes für Geflügel und Geflügelfleisch aus Deutschland ein.

20.08.2012
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Historisch hohe Futtermittelpreise bringen Betriebe in Existenznot – Geflügelwirtschaft rechnet mit deutlicher Angebotsverknappung

Die in den vergangenen Monaten dramatisch gestiegenen Futtermittelpreise bringen die deutschen Geflügelbetriebe in große Schwierigkeiten. Die Preise für Mischfutter sind aktuell so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, der Sojapreis liegt gar um 75 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da die Kosten für Futtermittel den überwiegenden Teil der Gesamtkosten bei der Versorgung der Tiere ausmachen, treiben diese exorbitanten Preissteigerungen die deutschen Geflügelerzeuger an den Rand des Ruins. Jetzt sei der Lebensmittelhandel gefordert, diese außergewöhnliche, auf äußeren Einflüssen beruhende Situation kurzfristig anzuerkennen und die Abnahmezahlungen entsprechend anzuheben, fordert Thomas Storck als Vorsitzender des Verbands Deutscher Putenerzeuger (VDP): „Bei der augenblicklichen Kostensituation kann kein deutscher Putenhalter auskömmlich wirtschaften, aktuell müssen wir alle ein Minus einkalkulieren.“ Die ersten Betriebe reagieren bereits auf diese dramatische Kostensituation: Um die eigene Existenz zu sichern, warten die Landwirte ab und setzen die Produktion aus. Diese Vorgehensweise sei aus der puren Not geboren, erläutert Storck: „Besser eine Nullrunde als ein dickes Minus am Monatsende.“  Entsprechend werden die hohen Futtermittelpreise Auswirkungen auch auf das Angebot an Putenfleisch haben. Der VDP rechnet mit einer deutlichen Angebotsverknappung in den nächsten Monaten, die bis in das Jahr 2013 hineinreichen wird.

06.08.2012
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Erste Auswertung der unangekündigten Spot-Audits: Sehr positives Zeugnis für deutsche Geflügelhalter

Die erste Auswertung der seit Februar 2012 neu eingeführten „Spot-Audits“ innerhalb des QS-Systems stellt den deutschen Geflügelhaltern ein sehr positives Zeugnis aus. Bei bislang 380 unangekündigten Kontrollen in deutschen Hähnchen-, Puten- und Pekingentenställen ist keine einzige K.O-Bewertung ausgesprochen worden, in mehr als 82 Prozent aller Einzelbewertungen konnte gar die Bestnote vergeben werden. „Dieses Ergebnis zeigt, wie ernst unsere deutschen Geflügelhalter ihre Verantwortung nehmen, wie sorgsam sie mit ihren Tieren umgehen“, freut sich Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) über das positive Resultat. Die Geflügelwirtschaft hatte sich intensiv für die Einführung der unangekündigten Kontrollen eingesetzt und ist in dieses System bereits deutlich vor den übrigen Branchen der Veredelungswirtschaft eingestiegen.

03.07.2012
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„Wir verharmlosen nichts, verschleiern nichts, verwässern nichts“: Geflügelwirtschaft tritt für Transparenz bei Antibiotikaeinsatz ein

„Die deutsche Geflügelwirtschaft verharmlost nichts, verschleiert nichts, verwässert nichts!“ Entschieden tritt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) den Vorwürfen von NRW-Agrarminister Johannes Remmel entgegen. Dieser hatte der Geflügelwirtschaft im Zusammenhang mit der heute vorgestellten Untersuchung zu Restmengen von Antibiotika im Tränkwasser von Hähnchen und Puten Intransparenz vorgeworfen. „Das genaue Gegenteil ist der Fall“, betont Graf Drechsel: „Auf die ausdrückliche Initiative der deutschen Geflügelwirtschaft hin ist ein umfassendes Antibiotikamonitoring im QS-System etabliert worden, das erstmals einen Überblick über sämtliche Antibiotikagaben in der Hähnchen- und Putenhaltung möglich macht. Hier ist unsere Branche Vorbild für die gesamte Veredelungswirtschaft.“

22.06.2012
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Zehn EU-Länder missachten Verbot konventioneller Käfighaltung – Deutsche Eierwirtschaft begrüßt konsequente Linie der Kommission

Die deutsche Eierwirtschaft begrüßt die erneute Aufforderung der Europäischen Kommission an die noch säumigen EU-Staaten, unverzüglich das Verbot der konventionellen Käfighaltung von Legehennen umzusetzen. Zehn Mitgliedsländer, namentlich Belgien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Ungarn, die Niederlande, Polen und Portugal, missachten das zum 1. Januar 2012 in Kraft getretene Verbot bis zum heutigen Tage – und das, obwohl bereits im Sommer 1999 die Entscheidung zum Verbot der konventionellen Käfighaltung gefallen ist. „Es ist mehr als unverständlich, dass zehn EU-Staaten es trotz einer zwölfjährigen Vorbereitungszeit und aktuell laufender EU-Vertragsverletzungsverfahren bis heute nicht geschafft haben, dieses Verbot umzusetzen“, kritisiert Dr. Bernd Diekmann als Vize-Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). „Dass immer noch Eier aus dieser Haltungsform auf den Markt gelangen, ist aus Sicht der deutschen Eierwirtschaft nicht zu akzeptieren.“

27.04.2012
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Deutsche Geflügelwirtschaft unterliegt schon heute flächendeckendem Antibiotika-Monitoring

Vor dem Hintergrund der von Bundesministerin Aigner geplanten bundesweiten Datenbank zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung hält die deutsche Geflügelwirtschaft fest: Schon seit dem 1. April 2012 unterliegt die deutsche Geflügelwirtschaft als erster Bereich der Nutzierhaltung im Rahmen des QS-Systems einem flächendeckenden Monitoringsystem. Diese Datenbank ist eine ergänzende Maßnahme zur Verbesserung der Transparenz und zur Optimierung des einzelbetrieblichen Tiergesundheitsmanagements. Das Antibiotika-Monitoring, das die deutsche Geflügelwirtschaft selbst mit auf den Weg gebracht hat, erfasst sämtliche Antibiotikaverschreibungen innerhalb der Mastdurchgänge in Deutschland systematisch und zentral.

10.04.2012
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Deutsche Eierwirtschaft fordert keine Anhebung der Dioxin-Grenzwerte in Eiern

Anders als in verschiedenen Medien zitiert tritt die deutsche Eierwirtschaft nicht für eine Anhebung der Dioxin-Grenzwerte in Eiern ein. Missverständlich wiedergegeben worden war in diesem Kontext eine mündliche Interview-Äußerung des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutsches Ei, Dr. Bernd Diekmann. Dieser hatte im Gespräch mit einer Nachrichtenagentur lediglich zum Nachdenken über Zusammenhänge bei der Entstehung von Dioxin in Lebensmitteln angeregt und in diesem Zusammenhang verdeutlicht, dass unterschiedliche Lebensmittel mit unterschiedlicher Belastungssituation unterschiedliche Grenzwerte erforderten. „Daraus eine Forderung nach einer Aufweichung der Dioxin-Höchstwerte in Eiern abzuleiten, ist unsachlich und falsch“, stellt Diekmann klar. „Fakt ist: Die deutsche Eierwirtschaft fordert keine höheren Grenzwerte für Dioxin in Eiern.“

19.03.2012
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Deutsche Eierwirtschaft appelliert an den Lebensmittelhandel: „Erzeuger fair bezahlen – ruinöse Marktsituation beenden“

Angesichts der außergewöhnlichen Situation auf dem europäischen Eiermarkt mit einem extrem verknappten Angebot und anhaltend hohen Preisen in der Eierbeschaffung appelliert die deutsche Eierwirtschaft an den deutschen Lebensmittelhandel, umgehend die Kontraktbindung zu lockern und den Erzeugern einen angemessenen und fairen Preis zu zahlen. „Diese ruinöse Marktsituation muss so schnell wie möglich beendet werden“, forderte Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und des dem ZDG angeschlossenen Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE), am Rande der Sitzung des Beratenden Ausschusses Eier und Geflügel der EU-Kommission am vergangenen Freitag in Brüssel.

28.02.2012
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Wissenschaftler kritisiert gravierende Mängel im Gutachten: „Frist bis 2023 für Kleingruppe deutlich zu kurz bemessen“

Aus Sicht der Wissenschaft weist die Stellungnahme des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) zur betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer in der Kleingruppenhaltung derart gravierende Mängel auf, dass die auf dieser Grundlage geforderte Übergangsfrist bis zum Jahr 2023 für die bestehenden Kleingruppenhaltungen „deutlich zu kurz bemessen“ ist. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst vom Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta nach genauer Analyse der Stellungnahme. „Das KTBL lässt wesentliche kalkulatorische Größen einer sorgfältigen betriebswirtschaftlichen Berechnung gänzlich außer Acht“, kritisiert Windhorst unter anderem die fehlende Berücksichtigung von Kosten für Sortierung oder Verpackung der Eier. Darüber hinaus gehe das KTBL-Gutachten wiederholt von falschen Annahmen aus: So spiegele der von den Verfassern angenommene Eierpreis von 8 bis 9 Cent eine „absolut unrealistische Erlössituation“ wider. Laut Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) hätten die erzielbaren Erlöse für unsortierte Ware im Mittel der Jahre 2008 bis 2010 bei lediglich 6 bis 7 Cent gelegen. Äußerst bedenklich sei auch, dass die sich abzeichnende Entwicklung bei den Weltmarktpreisen für Futterkomponenten in den Kalkulationen gar nicht berücksichtigt worden sei. Ausgehend von diesen handwerklichen Fehlern zieht Windhorst die Aussagekraft der gesamten Untersuchung in Zweifel: „Wenn in einem Gutachten dieser Tragweite von einer Reihe offensichtlich falscher Annahmen ausgegangen wird, können die daraus gezogenen Schlussfolgerungen nicht richtig sein.“

20.02.2012
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Übergangsfristen für Kleingruppenhaltung – Eierwirtschaft fordert: „Ministerin Aigner soll juristischen Experten folgen“

Mit deutlicher Kritik und Unverständnis reagiert der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierte Bundesverband Deutsches Ei (BDE) auf den Vorstoß der Bundesländer Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, Übergangsfristen für bestehende Kleingruppenhaltungen faktisch nur bis Ende 2023 zuzulassen. „Das kommt einer Enteignung der rund 150 deutschen Legehennenhalter gleich, die Millionen in diese erst seit 2006 existierende moderne Haltungsform investiert haben“, missbilligt ZDG-Vizepräsident und BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann die aus Sicht der Eierwirtschaft nicht nachvollziehbare Initiative der beiden Bundesländer. Als „willkürlich und deutlich zu kurz gegriffen“ kritisiert er die von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz ins Spiel gebrachte Frist bis Ende 2023. Diekmann formuliert den klaren Appell der deutschen Eierwirtschaft an Bundesministerin Ilse Aigner, dem Vorschlag der Länder nicht zu folgen und vielmehr der Bewertung juristischer Experten aus dem eigenen Hause zu trauen. Das Bundesministerium hatte gegenüber der Eierwirtschaft die Auffassung vertreten, eine kürzere Frist als bis Ende 2029 sei wegen verfassungsrechtlicher Bedenken aufgrund des grundgesetzlich geschützten Eigentums (Artikel 14 GG) nicht haltbar. Zwar sei eine kürzere Übergangszeit als die ursprünglich vom Bundesministerium formulierte Frist bis Ende 2035 durch keine sachliche Argumentation zu rechtfertigen, schildert Diekmann seine Bedenken, macht aber zugleich die Gesprächsbereitschaft der Eierwirtschaft deutlich: „Mit einem realistischen Kompromiss könnte die Eierwirtschaft notfalls leben.“

17.02.2012
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Offener Brief an den deutschen Lebensmittelhandel

Die deutsche Geflügelwirtschaft will, dass der Verbraucher mit gutem Gefühl deutsches Geflügel kaufen kann. Und das kann er. Denn schon heute sind die Standards in der deutschen Hähnchen- und Putenhaltung besonders hoch. Darauf ruht sich die Branche aber nicht aus. Im Gegenteil: Kontinuierlich treibt die deutsche Geflügelwirtschaft weitere Verbesserungen voran. In einem offenen Brief an den deutschen Lebensmittelhandel zeigt ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel auf, welche Eigeninitiativen zu Antibiotikamonitoring und unangekündigten Betriebskontrollen die Branche entwickelt hat und wie hoch die Standards bereits heute sind.

27.01.2012
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Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt Tierschutz ernst – und finanziert unangekündigte Kontrollen im QS-System

Die deutschen Geflügelhalter nehmen Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene ernst – und scheuen auch unangekündigte Kontrollen nicht. Ab sofort stellen sich die deutschen Hähnchen- und Putenhalter freiwillig zusätzlichen Überprüfungen im QS-System für Qualität und Sicherheit in der Lebensmittelkette. Die von der Geflügelwirtschaft finanzierten sogenannten „Spotaudits“ der QS Qualität und Sicherheit GmbH starten im Februar 2012 und überprüfen die landwirtschaftlichen Betriebe in Bezug auf Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene. „Wir haben in unseren Ställen nichts zu verbergen“, sagt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Bei uns können sich Experten jederzeit davon überzeugen, dass das Stallmanagement funktioniert und dass es den Tieren gut geht.“ Dieses Plus an Kontrolle und Sicherheit für den Verbraucher ist in der deutschen Veredelungswirtschaft bislang einmalig. In die zusätzlichen Kontrollen investiert die deutsche Geflügelwirtschaft rund 300.000 Euro.

10.01.2012
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Antibiotikaeinsatz: Monitoring und Minimierungsstrategie – Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt konkret Stellung

Im Zusammenhang mit der durch die BUND-Stichprobe angestoßenen Debatte um den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenhaltung und in Reaktion auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigten Änderungen nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) konkret zu fünf Kritikpunkten Stellung.

10.01.2012
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Mit der „DE“-Kennzeichnung kauft der Verbraucher Sicherheit: Deutsche Eier stammen ausschließlich aus legaler Haltung!

Die Diskussion um die „illegalen Eier“ aus zahlreichen EU-Ländern hält an – und sorgt beim Verbraucher für Verunsicherung: Welche Eier darf ich überhaupt noch kaufen, welche Eier sind legal? Der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gibt Entwarnung mit einer praktischen Einkaufshilfe: „Wer beim Eierkauf auf die Kennzeichnung ,DE‘ für deutsche Erzeugung achtet, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, rät BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann. Der Verbandschef der deutschen Legehennenhalter erläutert: „In Deutschland erzeugte Eier stammen ausschließlich aus modernen, tiergerechten und legalen Haltungssystemen.“ Die deutsche Eierwirtschaft hat den Abschied von der seit Anfang 2012 EU-weit verbotenen konventionellen Käfighaltung bereits Ende 2009 vollzogen – und sieht jetzt mit Sorge, dass europäische Nachbarstaaten wie Polen, Frankreich oder Spanien die Frist zur Umsetzung missachtet haben. „Mit dem Prädikat ,deutsche Herkunft‘ hat der Verbraucher eine ganz einfache Handhabe, sich beim Kauf von Schaleneiern vor illegal produzierter Ware zu schützen“, sagt Dr. Bernd Diekmann. Die Herkunftskennzeichnung macht’s möglich: Jedes Ei verrät mit dem aufgedruckten Stempel, in welchem Land es gelegt worden ist – das „DE“ steht dabei für Deutschland, die Ziffer zu Beginn des Codes für die Haltungsform. „Deutsche Eier werden zu hundert Prozent legal erzeugt“, betont  Diekmann, „egal ob aus ökologischer Haltung (Kennziffer 0), Freilandhaltung (1), Bodenhaltung (2) oder Kleingruppenhaltung (3).“

09.01.2012
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ESBL und MRSA: Vorkommen sagt nichts über Gefährlichkeit aus! Laut Wissenschaftlern Übertragung auch durch Haustiere möglich

„Das bloße Vorkommen antibiotikaresistenter Keime auf Geflügelfleisch sagt rein gar nichts über die gesundheitliche Gefährdung für den Verbraucher aus.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf eine wenig repräsentative Stichprobe des BUND, die auf zehn von 20 Hähnchenfleischproben sogenannte „multiresistente Keime“ gefunden hatte. Bakterien kämen in der Umgebung des Menschen überall vor, Keime seien ganz natürliche Bestandteile der Umwelt, betont Janning: „Die Hähnchenfleisch-Erzeugung ist eine biologische Erzeugung, insofern werden auf Geflügelfleisch immer Keime zu finden sein.“ Als entsprechend unseriös kritisiert Janning die Forderung des BUND an den Lebensmittelhandel, mit Keimen belastetes Fleisch aus den Regalen zu verbannen: „Das würde bedeuten, auf sämtliche natürlich erzeugten Lebensmittel zu verzichten – oder alle zuvor einem chemischen Behandlungsprozess zu unterziehen.“ Und das könne kaum im Interesse des aufgeklärten Verbrauchers sein.

30.12.2011
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Offener Brief an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel: "Keine illegalen Eier an deutsche Verbraucher abgeben!"

In einem offenen Brief appelliert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) an den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), illegal produzierte Eier sowie aus illegal produzierten Eiern hergestellte Produkte aus den Regalen zu verbannen. Hintergrund ist die Missachtung des EU-weit geltenden Verbots konventioneller Käfighaltung für Legehennen: Zwölf Länder werden den Stichtag 1. Januar 2012 nicht einhalten, brancheninternen Schätzungen zufolge werden nach dem Jahreswechsel noch 100 Millionen Legehennen in dann nicht mehr zugelassenen Käfigen stehen.

22.12.2011
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Putenhalter ergreifen Initiative und überarbeiten „Eckwerte“: Tierschutz, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Tisch

Die deutschen Putenhalter nehmen ihre Verpflichtung für das Tierwohl ernst. Aus diesem Grund hat der Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) unter dem Dach des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) aus eigener Initiative eine Überarbeitung der sogenannten „Bundeseinheitlichen Eckwerte“ angestoßen, die als Regelwerk für die Putenhaltung eine freiwillige, für die Branche allerdings bindende Vereinbarung darstellen. Zu den Beratungen hat der VDP nicht allein Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an einen Tisch geholt, sondern insbesondere auch Vertreter von Tierschutzorganisationen: „Uns ist wichtig, mit allen relevanten gesellschaftlichen Institutionen gemeinsam und konstruktiv an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung sämtlicher Aspekte der deutschen Putenwirtschaft zu arbeiten“, betont VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck. Nach dem Auftakt der Beratungen im März 2011 widmen sich aktuell rund 30 Experten in Unterarbeitsgruppen den Themen Haltungsbedingungen, Tiergesundheit und Tierbetreuung. Zum Abschluss kommen sollen die Beratungen mit einem neuen Regelwerk voraussichtlich Mitte 2012.

08.12.2011
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Geflügelwirtschaft verurteilt Brandanschlag auf Hähnchenmaststall: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“

Aufs Schärfste verurteilt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) den Brandanschlag auf den Neubau eines Hähnchenmaststalls im niedersächsischen Schnega im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Offenbar in der Nacht zum vergangenen Montag hatten derzeit noch unbekannte Täter an mehreren Stellen des Gebäudes Feuer gelegt und so einen Sachschaden von rund 50.000 Euro verursacht. „Ich bin entsetzt, fassungslos und wütend“, reagiert Rainer Wendt als Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH) und Vizepräsident des ZDG auf die Brandstiftung, die nach Einschätzung der Polizei politisch motiviert ist. „Hier sind Kriminelle am Werk, das hat mit demokratischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun“, verurteilt Wendt das Geschehen. Er fragt: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“

17.11.2011
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Geflügelwirtschaft kritisiert Panikmache: "Remmel schürt bewusst Verbraucherängste"

Als „gefährliche Panikmache“ kritisiert die deutsche Geflügelwirtschaft die vom nordrhein-westfälischen Agrarminister Johannes Remmel verbreitete Warnung vor multiresistenten Keimen aus der Tierhaltung. Remmel hatte in seiner Interpretation der in dieser Woche veröffentlichten Antibiotika-Studie behauptet, der Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht forciere die Ausbreitung multiresistenter Keime und damit eine gesundheitliche Bedrohung für Menschen. „Es ist nicht in Ordnung, auf diese Weise diffuse Ängste bei den Verbrauchern zu schüren“, zeigt sich Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) von dieser verkürzten Darstellung empört. Eine derart pauschale Bewertung greife deutlich zu kurz und werde der Brisanz des Themas nicht gerecht: So spielen Infektionen des Menschen mit nutztierassoziierten MRSA (multiresistenten Keime) einer Analyse des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zufolge lediglich „eine sehr untergeordnete Rolle“, mit weitem Abstand dominieren die krankenhausassoziierten Stämme. Graf Drechsel schlussfolgert: „Dem Verbraucher zu suggerieren, es drohe eine gesundheitliche Gefahr durch den Verzehr von Geflügelfleisch, ist offenbar dem durchsichtigen Versuch geschuldet, eine wichtige gesellschaftliche Diskussion für politische Ideologien zu missbrauchen.“

15.11.2011
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Geflügelwirtschaft will Antibiotika-Einsatz umfassend auswerten: DBV und ZDG reagieren auf Studie aus Nordrhein-Westfalen

Auf die Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast reagieren der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit einem eigenen Monitoring-Programm zur bundesweiten Auswertung von Antibiotikagaben. Aus der von Landesagrarminister Johannes Remmel in Auftrag gegebenen Studie war vorab bekannt geworden, dass in 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten zum Einsatz kamen. „Wir nehmen diese Ergebnisse sehr ernst“, sagen DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born und ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning übereinstimmend. „Aus unserer Verantwortung für die Tiere heraus ist unser Ziel klar: Wir wollen Krankheiten beim Tier vermeiden und so den Antibiotikaeinsatz deutlich reduzieren.“ Um dies realisieren zu können, soll in enger Abstimmung mit der Tierärzteschaft ein Monitoring-Programm innerhalb des QS-Systems geschaffen werden, auf dessen Grundlage der im EU-Vergleich ohnehin niedrige Antibiotika-Einsatz weiter minimiert werden soll.

11.11.2011
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ZDG fordert Importverbot für Eier aus Legebatterien: "Politik will dem Verbraucher illegale Eier auftischen"

Von der Politik massiv im Stich gelassen fühlen sich die deutschen Legehennenhalter angesichts des laschen Umgangs mit illegal produzierten Käfigeiern: „Als Vorreiter haben wir schon vor zwei Jahren die konventionelle Käfighaltung abgeschafft – und jetzt müssen wir zusehen, wie andere europäische Länder das Verbot einfach ignorieren und illegale Eier nach Deutschland exportieren? Das kann ja wohl nicht sein!“, empört sich Dr. Bernd Diekmann als Vize-Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Im Vorfeld der Sitzung des EU-Agrarrats am kommenden Montag, 14. November, fordern BDE und ZDG von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner nachdrücklich eine klare Positionierung für ein Importverbot illegal produzierter Eier: „Die illegale Ware darf in Deutschland nicht vermarktet werden – und zwar weder als Frühstücksei noch als Eiprodukt!“, verlangt Diekmann. Der BDE kündigt zudem aufmerksamkeitsstarke Aktionen an, um die Öffentlichkeit auf die Problematik hinzuweisen: „Wir müssen dem Verbraucher klipp und klar sagen, dass die Politik ihm ab Januar illegale Eier auftischen will.“

10.11.2011
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Leo Graf von Drechsel neuer Präsident der Geflügelwirtschaft - Gerhard Wagner zum Ehrenpräsidenten ernannt

Wechsel an der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft: Leo Graf von Drechsel ist der neue Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Der 49-jährige Geschäftsführer der Wimex-Gruppe ist von der Mitgliederversammlung des ZDG heute Nachmittag einstimmig zum neuen Mann an die Spitze des Verbandes gewählt worden. Graf Drechsel folgt auf den langjährigen Präsidenten Gerhard Wagner, der seit Sommer 2001 die Geschicke des Verbandes geleitet hatte. In Würdigung seiner Verdienste um die deutsche Geflügelwirtschaft wurde Wagner der seltene Titel des ZDG-Ehrenpräsidenten verliehen.

28.10.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft zeigt Eigeninitiative: Antibiotika-Einsatz soll lückenlos erfasst werden

Der Radiosender NDR Info zitiert in einer heute veröffentlichten Meldung aus der noch nicht publizierten Studie des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zum Antibiotika-Einsatz in der Hähnchenaufzucht. Den darin anklingenden Vorwurf, in der Geflügelaufzucht würden Antibiotika als Wachstumsdoping eingesetzt, weist der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit Nachdruck zurück: „Das ist eine Unterstellung und schlicht nicht wahr“, sagt ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning. Die Geflügelwirtschaft habe sich im Gegenteil auf die weitere Reduzierung des im EU-Vergleich ohnehin geringen Einsatzes von Antibiotika um 30 Prozent in den kommenden fünf Jahren verständigt. Darüber hinaus schafft die Geflügelwirtschaft in Eigeninitiative, was den Behörden bislang misslingt: Gemeinsam mit dem QS-System werden künftig sämtliche Antibiotika-Anwendungen bundesweit gemeldet.

26.10.2011
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Eierwirtschaft fordert Moratorium für Kleingruppenhaltung: „Vor der Entscheidung wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten!“

In der Auseinandersetzung um die Zukunft der Kleingruppenhaltung von Legehennen fordert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) als Dachorganisation ein Moratorium, um gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine bundeseinheitliche Lösung einfließen zu lassen. „Das Thema Kleingruppenhaltung ist schlicht noch nicht entscheidungsreif“, warnt Dr. Bernd Diekmann, Vize-Präsident des ZDG und Vorsitzender des BDE, im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Suhl vor übereilten, politisch motivierten Entscheidungen. Dass der Bundesrat sich in seiner Sitzung vom 23. September nicht auf eine gemeinsame Position zum Verordnungsentwurf von Bundesministerin Aigner habe verständigen können, verdeutliche den bestehenden Klärungsbedarf. Diese inhaltliche Lücke will die deutsche Eierwirtschaft durch fachliche Bewertung und wissenschaftliche Expertisen ausfüllen: Unter Federführung des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) läuft aktuell ein umfassendes Forschungsvorhaben zur „Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung für Legehennen“. Bis diese Ergebnisse vorliegen und ausgewertet sind, soll für die Kleingruppenhaltung ein bundesweites Moratorium gelten, fordern ZDG und BDE: „Es wäre in höchstem Maße falsch und fahrlässig, Ergebnisse einer von der Bundesregierung initiierten wissenschaftlichen Untersuchung ohne triftigen Grund zu vernachlässigen.“

13.10.2011
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Deutsche Eierwirtschaft übt heftige Kritik an EU-Kommission: „Illegale Käfigeier dürfen nicht in die Verarbeitung wandern“

Mit massiver Kritik reagiert die deutsche Eierwirtschaft auf die Ankündigung des für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen EU-Kommissars John Dalli, eine Verarbeitung von in Legebatterien produzierten Eiern auch über das Verbot konventioneller Käfighaltung zum 1. Januar 2012 hinaus zuzulassen. „Diese Haltung der EU-Kommission ist aus Sicht der deutschen Eierwirtschaft absolut inakzeptabel und bedeutet einen massiven Wettbewerbsnachteil“, rügt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei. „Bereits seit 1999 ist der Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 beschlossene Sache“, verweist Diekmann auf den großzügigen Zeitrahmen zur Umsetzung der EU-Hennenhaltungsrichtlinie, den Deutschland mit dem Verbot konventioneller Käfige schon zum 1. Januar 2010 sogar um zwei Jahre unterboten hat. Diese Vorreiterfunktion Deutschlands dürfe jetzt nicht durch eine lasche Haltung und fehlende Kontrollen abgestraft werden, sieht Diekmann nicht allein die EU-Kommission in der Pflicht, sondern appelliert auch an die deutsche Politik: „Es dürfen in der EU keine Eier aus herkömmlicher Käfighaltung mehr vermarktet werden, weder im Handel noch in der Verarbeitung. Hier erwarten wir ganz klar die Unterstützung der Bundesregierung und sämtlicher politischer Parteien.“

13.10.2011
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Transparenz für den Verbraucher, Verlässlichkeit für den Handel: Eierwirtschaft erarbeitet Anforderungskatalog für Erzeugung von Eiern "ohne Gentechnik"

Lebensmittel „ohne Gentechnik“ sind beim Verbraucher beliebt. Deswegen hat die deutsche Eierwirtschaft als neues Angebot Eier von Legehennen auf den Markt gebracht, die mit „Non-gv-Futter“ gefüttert wurden – mit Futter also, das nicht als gentechnisch verändert kennzeichnungspflichtig ist und damit den Anforderungen des § 3a des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes entspricht. Um in diesem stark wachsenden Marktsegment Transparenz für den Verbraucher und Verlässlichkeit für den Lebensmittelhandel zu schaffen, hat der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und dem Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) die Initiative ergriffen und in einem Anforderungskatalog Richtlinien für den Einsatz nicht kennzeichnungspflichtiger Futtermittel in der Eiererzeugung „ohne Gentechnik“ erarbeitet. Bereits in der Markteinführungsphase positioniert sich die Eier- und Futtermittelwirtschaft damit als Vorreiter in Sachen Transparenz und Verlässlichkeit.

10.10.2011
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Ausbau deutscher Hähnchenerzeugung im Interesse der Verbraucher – Vorsitzender Wendt: „Moderne Anlagen stellen hohe Qualität sicher“

Geflügelfleisch ist in Deutschland beliebt – vor allem frisches Geflügelfleisch aus deutscher Erzeugung. Eine Online-Umfrage der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel mit mehr als 10.000 Teilnehmern hatte zum Ergebnis, dass 87 Prozent beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft achten. Zu erkennen ist die heimische Erzeugung an den „D“s auf der Verpackung, die die kontrollierte Erzeugung über alle Erzeugerstufen hinweg dokumentieren. „Für uns als Hähnchenhalter ist diese Entwicklung des Verbraucherverhaltens eine Bestätigung der guten Arbeit in unseren landwirtschaftlichen Betrieben“, stellt Rainer Wendt, Vorsitzender des BVH Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, anlässlich der in diesen Tagen in Köln stattfindenden Fachmesse Anuga fest.

07.10.2011
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Prägende Persönlichkeit der deutschen Geflügelwirtschaft: Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet 80. Lebensjahr

Er ist der Grandseigneur der deutschen Geflügelwirtschaft, kaum ein Zweiter hat die Arbeit an der Spitze der Verbände so geprägt wie er: ZDG-Ehrenpräsident Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet am Montag, 10. Oktober, sein 80. Lebensjahr. Der Jubilar hat die Geschicke der deutschen Geflügelwirtschaft über Jahrzehnte hinweg aus der ersten Reihe gelenkt: 18 Jahre lang stand er als Präsident an der Spitze des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), bei seinem Rückzug aus dem ZDG-Präsidium im Juli 2001 wurde er vom Verband mit der Goldenen Ehrennadel als höchster Auszeichnung geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt.

20.09.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft: Einsatz von Antibiotika nur gezielt

„Antibiotika kommen in der deutschen Geflügelwirtschaft ausschließlich auf tierärztliche Anordnung und in begrenzter Form zum Einsatz.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf einseitige Medienvorwürfe bezüglich einer übermäßigen Behandlung von Hühnern und Puten mit Medikamenten. Von einem „massenhaften Antibiotika-Einsatz in der Mast“ ist in der Ankündigung eines Beitrags für das ARD-Magazin „Report Mainz“ für den heutigen Dienstagabend, 20. September, die Rede.  Diese Unterstellung weist die Deutsche Geflügelwirtschaft mit aller Deutlichkeit zurück: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die deutschen Geflügelhalter Opfer derart pauschaler Verurteilungen werden“, wendet sich ZDG-Geschäftsführer Janning gegen die in dem Fernsehbeitrag erhobenen Vorwürfe. Die deutschen Geflügelhalter seien sich ihrer Verantwortung für ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel bewusst. Janning betont: „Im Krankheitsfall sind Antibiotika notwendig, werden ausschließlich vom Tierarzt verschrieben und dienen dem Tierwohl."

30.08.2011
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Personeller Wechsel bei der Deutschen Geflügelwirtschaft: Christiane Riewerts neue Kommunikationschefin

In der Geschäftsstelle der Verbände und Organisationen der deutschen Geflügelwirtschaft gibt es einen personellen Wechsel: Christiane Riewerts (36) ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Seit dem 29. August 2011 verstärkt sie als Pressesprecherin das Team in Berlin und ist Ansprechpartnerin im Bereich Kommunikation für aktuelle Themen, Entscheidungen und Projekte, die die Verbandstätigkeit sowie die Aktivitäten der angeschlossenen Organisationen betreffen. Christiane Riewerts ist Diplom-Juristin und Journalistin mit mehr als zehnjähriger Berufserfahrung: Zuletzt war sie als stellvertretende Chefredakteurin der Schaumburger Zeitung (Rinteln) und Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung (Bückeburg) tätig.

08.08.2011
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Angriffe auf Tierhalter: Weg der rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen

Brandanschläge, Einbrüche, Vorverurteilungen und Anfeindungen – viele Tierhalter sind in Sorge um ihr Hab und Gut. „So etwas darf es in einem Rechtsstaat nicht geben“, stellen der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach dem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage vor rund drei Wochen und der Einbruch-Serie in Geflügelställe in den letzten Tagen fest. „Wir brauchen die klare Botschaft der Politik, dass die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland mit der Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit tierischen Lebensmitteln auf klarer gesetzlicher Grundlage leistet. Das, was aktuell gegen die Tierhalter betrieben wird, gleicht mehr einer Hetze, und hat den Weg einer konstruktiven und rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen“. Die beiden Spitzenverbände erinnern daran, dass durch solche kriminellen Handlungen schwerste wirtschaftliche Schäden, aber auch enorme psychische Belastungen für die Bauernfamilien und deren Mitarbeiter entstehen.

19.07.2011
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Erneuter Brandvorfall: Zügige und lückenlose Aufklärung gefordert - ZDG und DBV mahnen Distanzierung von kriminellen Handlungen gegenüber Landwirten an

Erneut ist ein kurz vor der Fertigstellung befindlicher Hähnchenstall am vergangenen Wochenende Opfer eines Brandes geworden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) fordern eine zügige und vollständige Aufklärung.

14.06.2011
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Deutsche Putenwirtschaft besteht auf Einhaltung der Standards: Regelverstöße Einzelner sind bei der Betreuung von Puten nicht tolerierbar

„Moderne Putenhaltung in Deutschland erfordert von jedem Halter ein optimales Stall- und Tierhaltungsmanagement“, betonte Thomas Storck, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger anlässlich der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch. „Offenkundiges Fehlverhalten Einzelner ist nicht zu tolerieren und führt zu einer ungerechtfertigten Belastung der gesamten deutschen Putenwirtschaft,“ so Storck weiter. So wurden Fragen zu den Themen Tierschutz und Tierwohl im Rahmen der Mitgliederversammlung erörtert. Auch die aktuell anstehenden Beratungen zu den „Bundeseinheitlichen Eckwerten“ waren Gegenstand der regen Diskussion.

03.06.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft und DLG-Akademie: Nachwuchskräfte für neues Trainee-Programm gesucht

Die deutsche Geflügelwirtschaft unter dem Dach des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sucht ab sofort Nachwuchskräfte für Führungsaufgaben. Die BewerberInnen sollten sich sowohl den Fragen des nachhaltigen Wachstums der Geflügelbranche, der Verantwortung der Produktion und Vermarktung als auch der Verantwortung bei Fragen des Tierschutzes und der Tiergerechtheit in diesem dynamischen Sektor stellen können. Denn die Geflügelfleisch- und Eierproduktion spielen eine entscheidende Rolle bei der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung.

Im Rahmen eines insgesamt zehn Monate dauernden Trainee-Programms, das aus einem von der DLG-Akademie und dem Gießener Institut für Agribusiness (IAB) angebotenen Seminarteil (12 Wochen) und einem Praxisteil bei ZDG-Mitgliedsunternehmen (2 x 12 Wochen) besteht, erhalten die Teilnehmer ein vorzügliches Gerüst, um den Anforderungen für Führungskräfte in der Geflügelbranche gerecht zu werden.

19.05.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft bemängelt Trend in der Diskussion zur Geflügelhaltung: Tendenziöse Darstellungen führen zu falschen Schlüssen

Das Präsidium des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft bemängelte in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag in Berlin die Qualität der Diskussion, die zum Thema Nutztierhaltung im Allgemeinen und im Speziellen zur Geflügelhaltung geführt wird. „Wir haben den Eindruck, dass die pauschale Dämonisierung der Nutztierhaltung immer mehr in Mode zu kommen scheint. Ein konstruktiver Diskurs zu den positiven und auch negativen Gesichtspunkten der modernen Geflügelhaltung ist schon gar nicht mehr möglich“, stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG fest. „Die oft verkürzte und tendenziöse Darstellung der Tatsachen führt leider viel zu häufig zu falschen Schlüssen und schlichtweg unwahren Behauptungen, die dann allerdings ohne kritisches Hinterfragen in erstaunlicher Quantität übernommen und verbreitet werden,“ so Wagner weiter.

18.04.2011
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Eier können zu Ostern mit gutem Gewissen verzehrt werden - Deutsche Eierwirtschaft für transparente Verbraucheraufklärung: Diskussion über gentechnisch veränderte Futtermittel muss sachlich bleiben

Anlässlich der gestern publizierten Greenpeace-Studie betont die deutsche Eierwirtschaft, wie wichtig und relevant transparente Verbraucheraufklärung hinsichtlich des hoch komplexen Themas der mit Hilfe von Gentechnik gewonnenen Futtermitteln ist. So habe es auf die Qualität und die stoffliche Zusammensetzung von Eiern keinen Einfluss, ob gentechnisch veränderte oder konventionelle Sojabohnen im Futtermittel von Legehennen enthalten seien. Weiterhin weist die Branche darauf hin, dass weder die Legehenne noch das Ei als solches von der Gentechnik-Diskussion betroffen ist. „Wir haben es weder mit transgenen Tieren noch mit Gentechnik-Eiern zu tun. Das Ei ist und bleibt ein Naturprodukt und alle Verbraucher können an Ostern unbesorgt zu diesem gesunden und hochwertigem Lebensmittel greifen“, so Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei.

06.04.2011
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Osterzeit ist Eierzeit - Deutsche Eierwirtschaft setzt auf moderne und tiergerechte Erzeugung: Kauf von DE-Eiern unterstützt die Leistung der deutschen Erzeuger

Pünktlich zur Osterzeit steigt die Nachfrage wieder nach frischen deutschen Eiern. Aber auch insgesamt erfreut sich das Ei wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die MEG Marktinfo Eier und Geflügel meldete, lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2010 bei 214 Eiern. Damit steigerte sich der Verbrauch seit 2005, als der Verbrauch pro Kopf bei 205 Eiern lag, kontinuierlich. „Eier-Eiweiß hat die höchste biologische Wertigkeit, die ein natürliches Nahrungsmittel besitzen kann“, weiß Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei. Darüber hinaus enthalten Eier viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und das hochwertige Eiweiß helfe durch seine gute Sättigungsfunktion beim schlank werden und bleiben. „Der Mythos, dass der Verzehr von Eiern zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führt, ist nicht mehr haltbar. Vielmehr wurde durch wissenschaftliche Studien* belegt, dass der tägliche Verzehr von Eiern die Ernährungsqualität deutlich verbessert“, so Dr. Diekmann.

01.04.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt Expansion des Marktes: Zuwächse von bis zu 600g beim Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland

Geflügelfleisch erfreut sich hierzulande weiter wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die Zahlen der MEG Marktinfo Eier und Geflügel bestätigen, ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch von 18,7 kg im Jahr 2009 auf 19,3 kg im Jahr 2010 angestiegen. Dabei verzeichnet der Hähnchensektor 2010 mit einem Verbrauchsanstieg auf 11,4 kg pro Kopf eine Steigerung von 600g gegenüber 2009. Der Putensektor bleibt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 6 kg auf einem konstant hohen Niveau. „Die Gründe für die steigende Nachfrage von Geflügelfleisch bei einem insgesamt eher stagnierenden Fleischkonsum sind vielfältig. Neben den positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften passt Geflügel mit seiner Angebotsform der frischen Teilstücke gut zu einer modernen und gesunden Ernährungsweise“, beschreibt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft einen der Gründe für die weiter steigende Nachfrage. So läge der Anteil der Frischware bei über 70 %.

10.03.2011
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Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: KAT versucht mit falschen Zahlen Diskussion zu Kleingruppenhaltung zu beeinflussen

„Mit dem durch das Statistische Bundesamt ermittelten Anteil von 18,2 % an den in Deutschland zugelassenen Haltungsformen für Legehennen, nimmt die Kleingruppenhaltung einen beachtlichen Stellenwert in der deutschen Legehennenhaltung ein. Der unqualifizierte Versuch von KAT Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V., diesen Wert durch angeblich eigene Ermittlungen in Frage zu stellen, ist nicht nur eine Anmaßung gegenüber dem Statistischen Bundesamt, sondern entbehrt darüber hinaus auch jeder Grundlage,“ zeigt sich Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sowie des BDE Bundesverband Deutsches Ei verärgert. In einer Pressemitteilung der EPEGA European Poultry and Game Association hatte KAT in einer Anmerkung formuliert, dass die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Daten nicht korrekt seien. Der ausgewiesene Anteil der Kleingruppenhaltung inklusive ausgestaltetem Käfig erscheine viel zu hoch und belaufe sich nach KAT-Informationen auf lediglich 8 %. Über die Art und Weise der Datenermittlung gibt KAT             keine Auskunft. KAT repräsentiert alleinig die Boden- und Freilandhaltung sowie die ökologische Erzeugung.

25.02.2011
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Bauernverband und Geflügelwirtschaft gegen voreilige Schlüsse: Augenmaß und Sachverstand bei der Beurteilung der Kleingruppenhaltung gefordert

„Jetzt ist Augenmaß gefragt und keine blinde Zustimmung,“ appellieren der DBV Deutsche Bauernverband, der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, sowie der dem ZDG angeschlossene BDE Bundesverband Deutsches Ei an den Agrarausschuss des Bundesrats. Anlässlich der Sitzung am kommenden Montag, in der es um das Verbot der Kleingruppenhaltung auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geht, betonen DBV, ZDG und BDE, dass es sich bei der Kleingruppenhaltung für Legehennen um eine moderne und tiergerechte Haltungsform handelt. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung alleinig aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.

22.02.2011
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Deutsche Putenwirtschaft beklagt anhaltend hohe Futtermittelpreise: Kostendeckende Putenerzeugung nicht möglich

Trotz gutem Absatz und leicht gestiegener Auszahlungspreise, bangen die deutschen Putenerzeuger derzeit um ein ausreichendes Betriebseinkommen. Grund hierfür sind die enorm gestiegenen Futtermittelpreise. „Die Landwirte müssen über 30 % mehr für Futtermittel zahlen, als im Januar 2010. Diese unvorhersehbar hohe Preissteigerung stellt eine große Belastung für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe dar,“ berichtet Thomas Storck, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger.

09.02.2011
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Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: Kleingruppenhaltung ist eine moderne und tiergerechte Haltungsform

„Die Kleingruppenhaltung ist nicht nur eine moderne, sondern nachgewiesenermaßen auch tiergerechte Haltungsform. Die Argumente, die nun von Rheinland-Pfalz herangezogen werden sind nicht nur grotesk, sondern schlichtweg falsch“, kommentiert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft den Antrag des Landes Rheinland-Pfalz für die kommende Sitzung des Bundesrates am Freitag, dem 11. Februar 2011. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.

26.01.2011
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Deutsche Eierwirtschaft startet Kommunikationsoffensive: Vertrauen der Verbraucher muss zurückgewonnen werden

Mit aufmerksamkeitsstarken Maßnahmen soll das Vertrauen der Verbraucher in die deutsche Eiererzeugung ab sofort zurückgewonnen werden. Hierauf haben sich Vertreter der deutschen Eierwirtschaft in Berlin geschlossen verständigt und im Zuge dessen die IDEi Informationsgemeinschaft Deutsches Ei gegründet. Ausgestattet ist die IDEi mit einem Etat, der kurzfristig von der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden konnte. Im Zuge des Dioxin-Funds in Futtermitteln von Legehennen war die Nachfrage nach Eiern drastisch eingebrochen. „Dem Verbraucher muss jetzt vermittelt werden, dass er mit gutem Gefühl Eier aus deutscher Erzeugung kaufen kann – und zwar unabhängig von der Haltungsform,“ benennt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei das Ziel der Kommunikationsmaßnahmen. Von interessierter Seite war im Zuge der Dioxin-Thematik vermittelt worden, lediglich Eier aus ökologischer Erzeugung seien genießbar. „Das ist schlichtweg falsch - ganz unabhängig von der Tatsache, dass der Verbraucher zu keiner Zeit durch den Verzehr von Eiern gesundheitlich gefährdet war. Dies haben unabhängige Stellen wie beispielsweise das BfR Bundesinstitut für Risikobewertung festgestellt“, erklärt Dr. Diekmann. 

20.01.2011
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Deutsche Eierwirtschaft besteht auf Einhaltung des Zeitplans: Fortbestand der konventionellen Käfighaltung in einzelnen EU Staaten wäre eine inakzeptable Wettbewerbsverzerrung

Auf Einladung der EU-Kommission fand gestern in Brüssel eine ganztägige Beratung mit Vertreten der Mitgliedstaaten sowie der europäischen Organisationen der Landwirtschaft, des Handels und des Tier- und Verbraucherschutzes zur Anwendung der Richtlinie (EG) 1999/74 mit Mindeststandards zum Schutz von Legehennen statt. Konkreter Anlass ist das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland werden bereits seit dem 1. Januar 2010 keine Legehennen mehr in konventionellen Käfigen gehalten.

15.01.2011
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Geflügelfleisch von Ausweitung des „Dioxin-Falls“ nicht betroffen: Futtermittelwerk in Damme produziert kein Futter für die Geflügelaufzucht

Von den aktuellen Vorkommnissen im „Dioxin-Fall“  zu zurückgehaltenen Lieferdaten eines Futtermittelwerkes in Damme sind landwirtschaftliche Betriebe in der Hähnchen-, Puten- und Entenhaltung nicht betroffen. Diese Feststellung trifft der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach der Abklärung, dass das Futtermittelwerk in Damme kein Mischfutter für die Aufzucht von Geflügel zur Geflügelfleischerzeugung herstellt.

Die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland ist über alle Stufen entlang der Erzeugungskette – Brüterei, Aufzucht, Vermarktung – eng miteinander verzahnt, so dass dieser stark integrative Ansatz intensive Kontrollmöglichkeiten im komplexen Gesamtsystem umfasst. Diese Vernetzung und das gemeinsame Wirken der verschiedenen Erzeugungsstufen ist ein wesentlicher Faktor für sicheres und qualitativ hochwertiges Geflügelfleisch.

11.01.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft verärgert: „Massentierhalter“ werden als Verursacher der aktuellen Dioxin-Krise angeprangert

Auch im Zuge der heutigen Sondersitzung des Verbraucherausschusses des Bundestages wird von interessierter Seite der aktuelle Dioxin-Fund in Futtermitteln als Auswuchs der sogenannten „Massentierhaltung“ dargestellt. „Die Tierhaltung in Deutschland erfolgt heute auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und ist durch eine hohe Fachkompetenz und Sachkunde der Halter gekennzeichnet. Alleine das Management im Stall und nicht die Anzahl der Tiere ist entscheidend, um zu bewerten ob eine tiergerechte Haltung erfolgt oder nicht“, kommentiert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Diskussion. Der aktuelle Dioxin-Fall sei auf kriminelle Machenschaften eines einzelnen Betriebes zurückzuführen und keinesfalls einer Branche insgesamt zu unterstellen, so Janning weiter. Dies betonte er auch im Rahmen der am vergangenen Sonntag ausgestrahlten Sendung von „Anne Will“, in der Janning als Diskutant eingeladen war. So entwickelte  sich hier die Diskussion zum Thema „Dioxin im Frühstücksei - kein Respekt vor Mensch und Tier?“ recht schnell in eine eher allgemein gehaltene, ethische Debatte zum Thema Tierhaltung.

06.01.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft erklärt: Keine Änderung des Verbraucherverhaltens im Zuge des aktuellen Dioxin-Falles bei Futtermitteln notwendig - Eine ausschließliche Kaufempfehlung für Bio-Eier ist nicht gerechtfertigt

„Kein Verbraucher muss aufgrund des aktuellen Dioxin-Falles sein Einkaufsverhalten ändern,“ stellt Dr. Bernd Diekmann, ZDG-Vizepräsident und Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei klar. Verbraucherverbände hatten Empfehlungen ausgesprochen, den Eierbedarf fortan ausschließlich mit Bio-Ware zu decken. „Jeder Verbraucher kann nach wie vor das kaufen, was er möchte, denn die Dioxin-Problematik betrifft die Futterversorgung von Legehennen insgesamt, wenn wir uns auch an die im Jahr 2010 bereits geführte Diskussion zu Dioxin bei Bio-Eiern erinnern,“ kommentiert Dr. Diekmann diese Empfehlung. Die aktuelle Thematik eigne sich daher nicht, eine Erzeugungsart-Diskussion zu führen, denn alle an der Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise sind motiviert, ihren Beitrag zu sicheren und einwandfreien Lebensmitteln zu leisten.

04.01.2011
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Deutsche Geflügelwirtschaft stellt klar: Keine Gesundheitsgefahr bei Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch

"Trotz des in Umlauf gebrachten mit Dioxin belastetem Futtermittel muss kein Verbraucher auf Eier und Geflügelfleisch verzichten“ stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft klar. „Die deutsche Geflügelwirtschaft weist entschieden die Empfehlung der Verbraucherverbände zurück, aktuell keine Eier und Geflügelfleisch zu verzehren“, so Wagner weiter. Im konkreten Fall haben die Schutzmaßnahmen frühzeitig gegriffen und es ist mehr als übertrieben, pauschal die Erzeugnisse aus der Geflügelwirtschaft unter Verdacht zu stellen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass der gelegentliche Verzehr von Lebensmitteln oberhalb des amtlich vorgegebenen Grenzwertes gesundheitlich unbedenklich ist.

16.12.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft mahnt zur richtigen Einordnung der niedersächsischen Studie: Untersuchungen erfolgten ungeachtet der neuen Rechtslage

entgegen kursierender Interpretationen belegt die Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover keine Missstände in der Geflügelhaltung in Deutschland. Die Studie „Untersuchungen zur Besatzdichte bei Masthühnern entsprechend der RL 2007/43/EG“ war vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung bereits 2008 in Auftrag gegeben worden und zu Beginn der Woche als angeblicher Beleg für tierschutzwidrige Umstände in niedersächsischen Geflügelställen zitiert worden.

02.12.2010
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Gemeinsame Presseerklärung von DBV und ZDG: Bundesverfassungsgericht rügt Verfahrensfehler bei Legehennenhaltungsvorschrift - Kleingruppenhaltung nicht in Frage gestellt

Mit Beschluss vom 12. Oktober 2010 hat das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt. Anlass für das Gericht war ein Normenkontrollantrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Darin wurde einerseits das Zustandekommen der Verordnung (u.a. verspätete Anhörung der Tierschutzkommission) beanstandet. Andererseits wurde beantragt die Haltung von Legehennen in der Kleingruppenhaltung für tierschutzwidrig zu erklären. Das Verfassungsgericht hat nur den Verfahrensfehler festgestellt und sich nicht zur Tierschutzwidrigkeit der Kleingruppenhaltung geäußert.

15.11.2010
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Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung zum Diskurs in der Geflügelhaltung

Lesen Sie hier die vollständige Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung

15.11.2010
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Positionsbestimmung der deutschen Geflügelwirtschaft: Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung

Im Rahmen des „Tag des Geflügels“ fand heute die Mitgliederversammlung des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft statt. Der „Tag des Geflügels“ ist als Treffen der Eier- und Geflügelfleischbranche am Tag vor der Eröffnung der EuroTier – der internationalen Leitaustellung für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung – etabliert. Im Rahmen der Sitzung verabschiedete der ZDG eine Erklärung hinsichtlich des aktuellen Diskurses zur Geflügelhaltung. Einstimmig wurde diese von der Delegiertenversammlung, die aus Spitzenvertretern aller an der Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise entlang der gesamten Kette zur Erzeugung von Eiern und Geflügelfleisch sowie aus den Landesverbänden besteht, verabschiedet.

11.11.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft lädt zum „Tag des Geflügels“: Treffen der internationalen Branche im Rahmen der EuroTier 2010

Traditionell findet einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der EuroTier – der internationalen Leitaustellung für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung – der „Tag des Geflügels“ statt. In diesem Jahr am Montag, dem 15. November 2010. Zusammen mit der DLG Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V. und dem EPC European Poultry Club konnte der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft interessante Vorträge und internationale Referenten für diesen Tag gewinnen. Die Teilnahme am „Tag des Geflügels“ ist kostenfrei, bedarf allerdings der Anmeldung.

28.10.2010
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Deutsche Eierwirtschaft befürchtet Einsatz von Eiern aus der konventionellen Käfighaltung in Eiprodukten: Klare Kennzeichnung gefordert

Im Rahmen der ARD Themenwoche „Essen ist Leben“ spricht sich die deutsche Eierwirtschaft gegen die Herstellung von Eiprodukten mit Eiern aus konventioneller Käfighaltung aus. So ist hierzulande im Zuge der EU-Hennenhaltungsrichtlinie diese Haltungsform aus Tierschutzgründen bereits abgeschafft. Im europäischen Ausland soll dies bis zum 1.1.2012 erfolgen. Bis dahin können dort noch Eier in dieser Haltungsform erzeugt werden. „Es kann nicht sein, dass in Deutschland und bald in der gesamten EU, Eier ausschließlich in tiergerechten, modernen Haltungsformen erzeugt werden,  aber für Eiprodukte andere Regeln gelten,“ weist Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei auf die Umstände hin. Der Bundesverband Deutsches Ei ist als Fachverband dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossen.

25.10.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft weist pauschale Vorwürfe zum Antibiotika-Einsatz zurück: Hähnchenaufzucht unterliegt einem strengen Regelwerk

Der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sieht in der aktuellen Berichterstattung zum Einsatz von Antibiotika in der Geflügelaufzucht im Rahmen der ARD Themenwoche mit dem Schwerpunkt Ernährung eine verfälschte Darstellung. „Die Geflügelaufzucht folgt in Deutschland einem strengen Regelwerk, was auch die Verabreichung von Arzneimitteln beinhaltet. Diese werden niemals pauschal, sondern immer im Sinne eines aktiven Tierschutzes vergeben. Der zuständige Veterinär prüft dabei genau, ob die Verabreichung medizinisch notwendig ist“, kommentiert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG, die derzeit aufkeimenden Vorwürfe, in der Hähnchenaufzucht würden immer mehr Antibiotika eingesetzt.

07.10.2010
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Treffen der internationalen Geflügelfleischwirtschaft: Geflügelfleischmarkt weiter auf Wachstumskurs

Geflügelfleisch ist weiter auf dem Vormarsch – dies war eines der zentralen Ergebnisse der vergangenen Sitzung der Internationalen Vereinigung der Geflügelfleischwirtschaft (IPC), die rund 90 Prozent der weltweiten Geflügelfleischerzeugung bzw. 95 Prozent des weltweiten Geflügelfleischhandels vertritt. Die Ländervertreter und assoziierten Mitglieder hatten sich vom 30. September bis 2. Oktober in Santiago de Chile getroffen, um sich über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Branche zu beraten. Geflügelfleisch käme weltweit nicht nur durch seine ernährungsphysiologischen Vorteile eine immer wichtigere Rolle zu. Auch seine barrierefreien Eigenschaften hinsichtlich Kultur und Religion würden zu einer steigenden Beliebtheit beitragen ebenso wie seine positive ökologische Bilanz.

06.10.2010
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Deutsche Eierwirtschaft fordert zum Welteitag: Die Käfighaltung muss bis 2012 in Europa abgeschafft sein

Am kommenden Freitag, den 8. Oktober ist es wieder soweit – der Welteitag wird gefeiert. Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen.

Seit dem 1. Januar 2010 ist in Deutschland für die Haltung von Legehennen die konventionelle Käfighaltung abgeschafft. Im europäischen Ausland soll dies bis zum 1. Januar 2012 erfolgen. Von einzelnen EU-Mitgliedsstaaten wird derzeit versucht, die gesetzlich geregelte Übergangsfrist für den Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung aufzuweichen und die Fristen zu verlängern. „Die frühzeitige Umstellung hat eine hohe Leistungsbereitschaft der heimischen Eierwirtschaft gefordert. Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass der von der EU-Richtlinie vorgesehene Umrüstungszeitraum von 13 Jahren weiter ausgedehnt wird. Allen Eiererzeugern in Europa war klar, dass am 1. Januar 2012 Schluss ist und dabei muss es auch bleiben!“ appelliert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.

06.10.2010
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Deutsche Eierwirtschaft startet neuen Internetauftritt: Umfangreiche Informationen rund um deutsche Eier

Woran erkenne ich die Herkunft des Eies, wie funktioniert Legehennenhaltung und was macht das Ei eigentlich so gesund? Antworten auf diese Fragen und viele weitere interessante Informationen gibt es jetzt unter der neu gestarteten Internetseite www.Deutsche-Eier.info. „Eine übersichtliche und auch verbraucheraffine Gestaltung des Portals stand bei der Erstellung im Vordergrund. So gliedert sich die Seite im Wesentlichen in zwei Bereiche: Zum einen in das Kapitel „Das Ei“, in dem es um das Erzeugnis an sich geht und zum anderen in den Bereich „Die Henne“, der die Erzeugung thematisiert,“ erläutert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei, den Aufbau der Seite.

01.10.2010
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Deutsche Eierwirtschaft wehrt sich gegen Aufweichung der Übergangsfrist: Käfighaltung muss ab 2012 in Europa abgeschafft sein

Im Rahmen des jüngsten Treffens der International Egg Commission, einem internationalen Zusammenschluss von Akteuren der Eierbranche, in Prag, traf sich auch die europäische Eierwirtschaft. Dem Treffen voraus gegangen, waren umfangreiche Beratungen in Brüssel. Hierbei ging es maßgeblich um den europäischen Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung. „Es ist für uns als deutsche Eierwirtschaft unerträglich, wie von einzelnen Produktionsländern, maßgeblich aus Süd- und Osteuropa versucht wird, die gesetzlich geregelte Übergangsfrist aufzuweichen und zu verlängern“ zeigt sich Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei (BDE) und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, verärgert über die Beratungen.

28.09.2010
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Generalversammlung der a.v.e.c. in Slowenien: Deutsche Geflügelfleischwirtschaft engagiert sich auf europäischer Ebene

Von einem konstruktiven Dialog auf europäischer Ebene war die diesjährige Generalversammlung der a.v.e.c. (association de l´aviculture de l´industrie et du commerce de volaille dans les pays de l´EU - Vereinigung der Geflügelschlachtereien und des Geflügelhandels der EU) vom 24. bis 27. September in Portorož in Slowenien gekennzeichnet. Die Arbeit der a.v.e.c. als zentrale berufsständische Interessenvertretung der europäischen Schlachtgeflügelwirtschaft nimmt vor allem vor dem Hintergrund einer auf mittlerweile 27 Mitgliedsstaaten gewachsenen EU und einer immer stärkeren Festlegung rechtlicher Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene eine wichtige Stellung ein, war man sich einig. Die Generalversammlung dokumentierte umfangreich, wie geschlossen die europäische Geflügelfleischwirtschaft aufgestellt ist.

28.09.2010
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Informationskampagne pro deutsches Geflügelfleisch geht in die zweite Runde: Neues Motiv ab sofort in bundesweiten Printmedien

Nach dem Start der durch die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel initiierten Informationskampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ im März, beginnt jetzt die zweite Phase der Anzeigenschaltungen. Ab sofort ist in bundesweiten Printmedien die neue Anzeige zu finden. Dabei hat das neue Motiv eine jahreszeitliche Anpassung erfahren.

12.08.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft weist Vorwurf des Missstandes in der Putenaufzucht zurück: Einzelaufnahmen im TV provozieren falschen Eindruck

Im Rahmen der NDR-Sendung „Menschen & Schlagzeilen“ wurde gestern Abend erneut zusammengeschnittenes Bildmaterial der in der Kritik stehenden Organisation PETA gesendet, um vermeintliche Missstände in der Putenhaltung in Deutschland aufzudecken. Die Videosequenzen mit Einzelaufnahmen von verletzten Tieren waren bereits am Montag in dem ARD-Format „Report Mainz“ verwendet worden, um einen Skandal um die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen heraufzubeschwören. „Durch die stufenübergreifende Erzeugung liegt die Verantwortung für die Tiere alleinig beim Halter und weder in der vor- noch in der nachgelagerten Stufe,“ äußert sich Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, zu den Vorwürfen. An den Bildaufnahmen kritisiert er: „Mit der gezielten Auswahl einzelner Tiere und dem bewussten Filmen der Krankenbucht, die in jedem Stall für kranke und verletzte Tiere eingerichtet ist, wird ganz gezielt versucht, einen falschen Eindruck der Putenhaltung in Deutschland zu erwecken.“

04.08.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft verurteilt Brandanschlag auf Hähnchenhaltungs-Anlage auf das Schärfste: Zügige und vollständige Aufklärung erforderlich

Vergangenes Wochenende verübten derzeit noch Unbekannte einen Brandanschlag auf einen Neubau einer Hähnchenhaltungsanlage in Sprötze im Landkreis Harburg. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Da bereits Wochen zuvor Tierschützer gegen diese Anlage protestiert haben und eine mehrtägige Mahnwache vor dem Hof abgehalten haben, ermittelt die Polizei nun auch in dieser Richtung. „Mit dem Brandanschlag ist eindeutig die Grenze einer sachlichen Auseinandersetzung überschritten worden und einem jungen Landwirt die Existenzgrundlage genommen worden“, verurteilt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Ereignisse. „Wir unterstützen mit Nachdruck eine zügige und vollständige Aufklärung, damit der Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden kann“, so Wagner weiter.

28.06.2010
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40 Jahre Verband Deutscher Putenerzeuger: Thomas Storck zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt

Thomas Storck ist neuer Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger e.V., der dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft als Bundesverband angeschlossen ist. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Storck gewählt und tritt damit die Nachfolge von Klemens Heitmann an, der in den vergangenen 16 Jahren im Ehrenamt an der Spitze des Verbandes stand. Storck war bereits in den vergangenen Jahren Vizepräsident des Verbandes. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Norbert Engels berufen, der wie Storck bereits in den letzten Jahren aktiv im Präsidium des Verbandes tätig war. Die Wahlen erfolgten im Rahmen des 40 jährigen Jubiläums des Verbandes.

21.06.2010
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Deutsche Eierwirtschaft verständigt sich auf gemeinsame Branchenkommunikation pro deutsches Ei

Die deutsche Eierwirtschaft ist sich einig: Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. am vergangenen Freitag in Dresden wurden die Weichen für eine gemeinsame Branchenkommunikation pro deutsches Ei gestellt. Ziel der Kommunikation ist, das Ansehen und die Akzeptanz von in Deutschland erzeugten Eiern zu fördern und das Ei als hochwertiges Lebensmittel zu positionieren. Die einzelnen Maßnahmen sollen nun starten, da die deutschen Eiererzeuger bald wieder ihr volles Leistungsniveau erreicht haben.

04.06.2010
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ZDG-Präsidiums-Mitglied Gert Stuke erneut zum Präsidenten der EUWEP gewählt

Gert Stuke, Präsidiums-Mitglied des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sowie Mitglied des Vorstandes des Bundesverband Deutsches Ei ist heute im Rahmen der Generalversammlung der Europäischen Union des Großhandels mit Eiern, Eiprodukten, Geflügel und Wild (EUWEP) in Verona/Italien erneut als Präsident bestätigt worden. Als europäische Dachorganisation vertritt die EUWEP die Interessen der europäischen Eiererzeuger und Vermarktungsunternehmen (EEPTA), der europäischen Eier-Verarbeiter (EEPA) sowie die Anliegen des europäischen Geflügel- und Wild-Verbandes (EPGA). Sie ist damit insbesondere das zentrale Sprachrohr der europäischen Eierwirtschaft.

03.06.2010
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100 Jahre Villa Massimo: Großes Sommerfest mit Unterstützung der deutschen Geflügelfleischwirtschaft

Heute feiert die Deutsche Akademie in Rom Villa Massimo ihr 100-jähriges Bestehen. Rund 2000 Gäste aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann, sind angereist, um gemeinsam mit der römischen Kunstwelt diesen besonderen Anlass zu feiern. Im Rahmen des Jubiläums präsentieren die Stipendiaten aus den Bereichen bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik ihre Arbeiten. Später abends wird das Sommerfest mit Installationen und einem DJ-Set aus Berlin/Rom im Park gefeiert. Für die kulinarische Unterstützung sorgt in diesem Jahr unter anderem die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel.

31.05.2010
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Neue britische Studie zu Eiern und Gesundheit: Täglicher Eierverzehr verbessert die Ernährungsqualität deutlich

Eier sind kleine Wunderwerke der Natur: Mit ihrem hochwertigen Eiweiß, wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanzien sind sie ideale Partner für eine ausgewogene Ernährung. In einer neuen britischen Studie* wurde der aktuelle Forschungsstand zum Thema Eier und Gesundheit zusammengefasst, mit dem Ergebnis, dass der tägliche Verzehr von einem oder mehreren Eiern für die gesunde Mehrheit der Bevölkerung nicht nur unbedenklich im Hinblick auf den Cholesterinspiegel ist, sondern auch deutliche Vorteile für die Qualität der täglichen Ernährung und die Gesundheit hat.

14.05.2010
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Kooperation zwischen Deutscher Geflügelwirtschaft und Hagemann-Verlag: Unterrichtsmaterialien für die Grundschule entwickelt

Über die Erzeugung von Lebensmitteln und die Arbeitsweise der modernen Landwirtschaft sollten vor allem junge Menschen sachlich und anschaulich aufgeklärt werden. Um hier für den Bereich der Eier- und Geflügelfleischerzeugung eine qualifizierte Grundlage für den Unterricht in der Grundschule zu schaffen, hat der Lehrmittelverlag Hagemann in Zusammenarbeit mit dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft das Schulmedien-Paket „Eier und Geflügel“ neu aufgelegt.

13.04.2010
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Änderung der Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch tritt in Kraft

Am 1. Mai 2010 tritt die im Oktober vergangenen Jahres vom Agrarrat der EU verabschiedete Änderung der europäischen Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch in Kraft. Mit der Änderung dieses Rechtsrahmens wird sichergestellt, dass als ˈfrischˈ angebotene Geflügelfleischzubereitungen, wie gewürztes oder mariniertes Hähnchen- oder Putenfleisch, nur aus frischem Geflügelfleisch hergestellt sind, das zu keiner Zeit gefroren gewesen ist.

07.04.2010
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Anzeigenmotiv der aktuellen Informationskampagne ausgezeichnet: Bronze für die deutsche Geflügelfleischwirtschaft

Das Anzeigenmotiv der kürzlich gestarteten Informationskampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ belegte jetzt Platz drei im aktuellen IMAS Anzeigentest, der regelmäßig im Auftrag des führenden Fachmagazins für die Kommunikations- und Medienbranche w&v- Werben & Verkaufen durchgeführt wird. Mit Hilfe des standardisierten „PsychoMeter“-Tests wurde ermittelt, dass diese Anzeige aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft im Ranking der zehn wirksamsten Anzeigenmotiven hinter zwei Anzeigen der Reisebranche im Monat März ganz weit vorne liegt.

07.04.2010
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Deutsche Erzeuger holen auf: Wieder mehr frische Eier verfügbar

Pünktlich um die Osterzeit steigt die Nachfrage wieder nach frischen, deutschen Eiern. Trotz der erst kürzlich in Deutschland abgeschlossenen Umstellung auf ausschließlich tiergerechte und moderne Haltungsformen sowie der damit verbundenen Umstrukturierung der Branche, verfügen die deutschen Eiererzeuger wieder nahezu über die gleiche Anzahl an Legehennen, wie in den Jahren vor dem Aus der konventionellen Käfighaltung. „Dieses Ergebnis dokumentiert die enorme finanzielle Kraftanstrengung und die hohe Leistungsbereitschaft der deutschen Eierwirtschaft. Die deutsche Erzeugung wird in 2010 weiter zulegen und das Niveau vor der Umstellung wieder erreichen“ prognostiziert Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.

12.03.2010
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Informations-Kampagne pro deutsches Geflügel erfolgreich gestartet

Die Kampagne der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel ist in dieser Woche erfolgreich gestartet. Neben Anzeigenplatzierungen in ausgewählten Medien mit der Zielgruppe der haushaltsführenden Frauen und einem neuen, umfangreichen Internetauftritt unter www.deutsches-gefluegel.de, sind jetzt zusätzlich Online-Banner auf ausgesuchten Portalen geschaltet. Attraktive Sonderwerbeformen sprechen somit auch die online-affine Zielgruppe an.

08.03.2010
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Kommunikationsoffensive der deutschen Geflügelfleischwirtschaft gestartet: „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“

Der Ansatz ist neu, die Ansprache so noch nie da gewesen und der Absender erst gegründet worden: Die Kampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ verbindet die Kommunikation der kontrollierten Erzeugung von deutschem Geflügelfleisch mit einem aktuellen Thema. „Mit unserer Kampagne setzen wir die gemeinschaftlich entwickelte Linie zur Branchenkommunikation der letzten Jahre für Geflügelfleisch mit der DDD-Herkunftskennzeichnung konsequent fort: Das Ziel ist, den Verbraucher für Geflügelfleisch aus deutscher Erzeugung zu sensibilisieren. Mit dem Thema Nachhaltigkeit wird die Kommunikation pro deutsche Erzeugung mit einem aktuellen Nachrichtenwert ergänzt“, benennt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel, den Ansatz der Kampagne. Die Kommunikationsoffensive der deutschen Geflügelfleischwirtschaft setzt sich grundlegend aus einer aufmerksamkeitsstarken Anzeigenstrecke sowie einem umfangreichen Internetauftritt zusammen.

23.02.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt Haltung der EU zum Aus der Käfighaltung: Polnischer Verlängerungsantrag scheitert

Was in Deutschland bereits seit Beginn des Jahres Standard ist, soll uneingeschränkt bis Ende 2011 auch im europäischen Ausland gelten. Denn dann ist auch dort die Haltung von Legehennen in konventionellen Käfigen verboten. „Wir begrüßen die gestrige Ablehnung im EU-Agrarrat gegenüber dem Vorstoß von Polen, die Frist für die Legehennenhaltung in konventionellen Käfigen europaweit bis 2017 zu verlängern“, so Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.

13.01.2010
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Deutsche Geflügelwirtschaft wehrt sich gegen Boykottaufruf

Das Politmagazin Report Mainz berichtete in seiner gestrigen Sendung über Missstände in einer niedersächsischen Elterntierfarm in Twistringen. Der BVH Bundesverband bäuerlicher Hähnchenerzeuger, einem dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband, sieht, wie auch das betroffene Unternehmen, diese Vorkommnisse als absolut inakzeptabel an. „Wir wehren uns aber entschieden dagegen, das nun dieser Vorfall in einer der Hähnchenaufzucht vorgelagerten Stufe zum Anlass genommen wird, die gesamte deutsche Hähnchenhaltung in diese Ecke zu drängen,“ kommentiert Rainer Wendt, BVH-Präsident und ZDG-Vizepräsident die gestern ausgestrahlten Bilder.

22.12.2009
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft auf dem ErlebnisBauernhof: Aufklärung über moderne Hähnchen-, Puten- und Legehennenhaltung

Was unterscheidet das Hähnchen von der Legehenne, was muss man als Tierwirt Geflügel alles können und wie sieht eigentlich ein Putenküken aus? Antworten auf diese Fragen gibt es vom 15. bis 24. Januar 2010 auf dem Messe-Stand des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft. Im Rahmen der IGW Internationalen Grüne Woche klärt der ZDG auf dem „ErlebnisBauernhof“  über die moderne Haltung von Hähnchen, Puten und Legehennen in Deutschland auf.

22.12.2009
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft engagiert sich als Partner bei „Power fürs Leben: Essen und Bewegen“

Deutsches Geflügel. Schmeckt gut, macht fit!“ – so lautet das Motto des Messestandes der Mitte diesen Jahres neu gegründeten IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH auf der IGW 2010 in Berlin. Als Partner des Gemeinschaftsstandes „Power fürs Leben – Essen und Bewegen“ der BVE Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und des BLL Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde bietet der IDEG-Stand auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau eine gelungene Kombination aus Genuss, Informationen und Spaß.

14.12.2009
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Ende der konventionellen Käfighaltung in Deutschland: Umstellungsphase zum neuen Jahr abgeschlossen

In Deutschland ist am 01.01.2010 endgültig Schluss. Eier aus konventioneller Käfighaltung werden dann in Deutschland nicht mehr erzeugt. Nahezu dreiviertel der Legehennenhaltungen in Deutschland wurden im Laufe des Jahres auf die fortschrittlichsten Haltungsformen umgerüstet. Damit steht schon heute die Eiererzeugung in Deutschland für moderne, tiergerechte Anlagen, hervorragende Sachkenntnis der Mitarbeiter und qualitativ hochwertige Erzeugnisse. „Ich ziehe den Hut vor den deutschen Legehennenhaltern, die in der knapp bemessenen Zeit enorme Kraftanstrengungen aufgewendet haben“, würdigt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei, den Einsatz der deutschen Eierwirtschaft. Insgesamt wurden mehr als 500 Millionen Euro in die Umrüstung investiert.  

19.11.2009
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Mehr als 250 Teilnehmer am Deutschen Geflügeltag: Zukunftsweisende Diskussion zum diesjährigen Leitthema

Im Rahmen des Deutschen Geflügeltages 2009 diskutierten heute in Berlin Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“. Die hochkarätig besetzte Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion, die heute in Berlin stattfand, besuchten mehr als 250 Gäste.

19.11.2009
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Spendenübergabe am Deutschen Geflügeltag 2009: Deutsche Geflügelwirtschaft unterstützt Pflanzversprechen von Berliner Schülerinnen und Schülern

Eine Menge Bäume sind bereits gepflanzt, aber 17.000 fehlen noch: Mit der Spende der deutschen Geflügelwirtschaft kommen Berliner Schülerinnen und Schüler ihrem Pflanzversprechen von 100.000 Bäumen wieder ein Stück näher. Am Deutschen Geflügeltag 2009, der am Donnerstag, den 19. November 2009 zum ersten Mal unter dem diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ in Berlin stattgefunden hat, überreichte Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. einen Spendenscheck in Höhe von EUR 5.000 an zwei Vertreterinnen der Schülerinitiative.

13.11.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft führt Nachhaltigkeitsdebatte: Aktuelles Leitthema zum Deutschen Geflügeltag 2009

Am 19. November 2009 findet der durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. initiierte „Deutsche Geflügeltag 2009“ zum ersten Mal in Berlin statt. Mit dem diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ behandelt die deutsche Geflügelwirtschaft als Zweig der Agrar- und Ernährungswirtschaft branchenbezogen diese aktuelle Themenstellung. Für die im Rahmen des „Deutschen Geflügeltags 2009“ stattfindende hochkarätige Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion werden bereits jetzt mehr als 200 Gäste erwartet.

21.10.2009
Pressemeldung

Planungssicherheit für deutsche Geflügelwirtschaft: Änderung der Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch verabschiedet

Die Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007, die eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte hinsichtlich der Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch betrifft, ist gestern in Brüssel vom Agrarrat der EU verabschiedet worden. Wesentliche Änderungen betreffen die Definition ˈfrischˈ, die im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde, und es erfolgt die Einbeziehung der Geflügelfleischzubereitungen in den Geltungsbereich der Vermarktungsnorm. Die Europäische Kommission hatte bereits in einem frühen Stadium der Diskussion einen sehr restriktiven Ansatz verfolgt. Daraus resultiert nun der Grundsatz, dass zukünftig Geflügelfleischzubereitungen nur dann als ˈfrischˈ vermarktet werden dürfen, wenn das enthaltene Geflügelfleisch zu keiner Zeit gefroren gewesen ist.

16.10.2009
Pressemeldung

Programm für den Deutschen Geflügeltag 2009 steht fest

Am 19. November findet der durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. initiierte Deutsche Geflügeltag 2009 zum ersten Mal in Berlin statt. Teil des Programms ist eine Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion, deren Teilnehmer nun feststehen. Hochkarätige Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit diskutieren ab 14:00 Uhr im Hotel Grand Hyatt Berlin am Potsdamer Platz zum diesjährigen Motto „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“.

08.10.2009
Pressemeldung

Bilanz zum Welteitag: DE-Herkunftskennzeichnung steht für Qualität

Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober   am "Welteitag" -  alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen. "Die frühzeitige Abschaffung der herkömmlichen Käfighaltung in Deutschland hat hohe Ansprüche an die heimische Eierwirtschaft gestellt und die Branche zu einer enormen Leistungsbereitschaft herausgefordert", kommentiert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei e.V., die Entwicklungen der letzten Jahre. So hat Deutschland den Tierschutzstandards und den Wünschen der Verbraucher eine hohe Priorität eingeräumt. Durch die frühzeitige Abschaffung der herkömmlichen Käfighaltung, die nahezu dreiviertel der Legehennenhaltung ausgemacht hat, erzeugen die deutschen Legehennenhalter heute Eier in modernen und tiergerechten Anlagen.

07.10.2009
Pressemeldung

Am 9. Oktober 2009 den Tag des Eies feiern: Deutsche Eier haben´s drauf

Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober – am "Welteitag" – alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen: Die in letzter Zeit im Zuge der neuen „Hennenhaltungsverordnung“ geschaffenen Rahmenbedingungen für die Erzeugung von Eiern haben hohe Ansprüche an die heimische Eierwirtschaft gestellt und die Branche zu einer enormen Leistungsbereitschaft herausgefordert. So hat Deutschland als Vorreiter in ganz Europa den Tierschutzstandards und den Wünschen der Verbraucher eine hohe Priorität eingeräumt und nahezu dreiviertel der Legehennenhaltungen auf die modernsten Haltungsformen umgerüstet.

30.09.2009
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft setzt auf Inlandsmarketing: Image-Kommunikation für deutsches Geflügel

Mit einem neuen Ansatz und einem jährlichen Gesamtetat in Höhe von 2 Millionen Euro startet die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH ihre Kommunikationsaktivitäten. Bereits im April diesen Jahres hatte die Geflügelfleischbranche Handlungsfähigkeit bewiesen und die IDEG gegründet. Nach dem Wegfall der CMA wird die IDEG zukünftig branchenweite Kommunikationsmaßnahmen realisieren und dabei neue Wege gehen. „Zumindest für die Geflügelfleischerzeugung treffen jüngste Aussagen aus politischen Kreisen nicht zu, dass das Inlandsmarketing vernachlässigt würde,“ so Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer der IDEG, im Vorfeld der ANUGA, einer der wichtigsten Lebensmittel-Messen für den Handel.

11.09.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft lädt ein: Deutscher Geflügeltag 2009 erstmals in Berlin

Am 19. November 2009 findet der „Deutsche Geflügeltag“ erstmals in Berlin statt. Die durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. initiierte Veranstaltung soll Akteuren aus Wissenschaft, Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der

Geflügelwirtschaft auszutauschen. Mit dem diesjährigen Motto „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ steht die Veranstaltung verstärkt unter einer aktuellen Thematik.

28.07.2009
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Salmonellenbekämpfung bei Legehennen: Anstrengungen der deutschen Geflügelwirtschaft erfolgreich - Prävalenzwert deutlich unter Vorgabe gesunken

Wie nun durch einen Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bekannt wurde, sind die durch die EU-Kommission festgelegten Vorgaben zur Senkung des Anteils an auf Salmonellen positiv getesteter Legehennenherden nicht nur erreicht sondern deutlich übererfüllt worden. Seit Februar 2008 werden Umweltproben bei Legehennenherden im Rahmen der Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 2160/2003 – der sogenannten Zoonoseverordnung – entnommen um diese auf zwei relevante Salmonellenarten hin zu untersuchen.

10.07.2009
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"Tierisch gute Aussichten“ für Schulabgänger: Deutsche Geflügelwirtschaft unterstützt Ausbildungskampagne

Für zahlreiche Schülerinnen und Schüler heißt es diesen Sommer wieder: Raus aus der Schule und rein ins Leben. Doch für viele, die sich für die Zeit nach dem Schulabschluss eine Ausbildungstelle erhofft haben, gestaltet sich der Schritt ins Berufsleben schwer. Zum traditionellen Ausbildungsbeginn im August macht die deutsche Geflügelwirtschaft erneut auf die Perspektiven und Möglichkeiten aufmerksam, die sich jungen Menschen in dem zukunftsfähigen Lehrberuf Tierwirt/in Geflügel bieten.

02.07.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft präsentiert sich mit überarbeitetem Internetauftritt: Neue Seite ab sofort online

Eine überarbeitete Navigation, ein frisches Design und neue Bereiche: Der Internetauftritt des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) und seiner angeschlossenen Bundes- und Landesverbände präsentiert sich ab sofort in einer überarbeiteten Version. „Mit dem Relaunch hat unsere Seite deutlich an Attraktivität gewonnen“, freut sich Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG sowie der angeschlossenen Bundesverbände, über den neuen Look.

30.06.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Importverbot für chemische Behandlung bei der Fleischerzeugung muss aufrecht erhalten werden

„Das Verbot zur Einfuhr von chemisch behandeltem Geflügelfleisch aus den USA muss aufrecht erhalten werden“ – so die einhellige Meinung aller Mitglieder des Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) anlässlich der heutigen Präsidiumssitzung in Berlin. Ausdrücklich begrüßt wurde die Position von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer, der sich wiederholt und mit Nachdruck gegen eine Aufhebung des Importverbotes ausgesprochen hatte. „Wir finden es bedauerlich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Sache bisher noch nicht eindeutig Stellung bezogen hat“, so Gerhard Wagner, Präsident des ZDG.

30.06.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft ist gegen chemische Behandlung bei der Fleischerzeugung

Die Deutschen lieben Geflügelfleisch. Ob saftige Putenschnitzel, knusprige Chicken Wings vom Hähnchen oder leichte Geflügelwurst – dem Genuss sind keine Grenzen gesetzt. Dabei können sich die Verbraucher auf hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards in der deutschen Geflügelfleischerzeugung verlassen. Doch bald könnte es noch wichtiger werden, auf die deutsche Herkunft der Produkte zu achten.

30.06.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft ist sich einig: Neue MEG-Marktinfo Eier & Geflügel dokumentiert Spezialkompetenz für den Bereich der Geflügelwirtschaft

Mit der aktuellen Ausgabe von „MEG - Marktinfo Eier & Geflügel – Geflügel kompakt“ ist seit der Einstellung der ZMP-Berichterstattung erstmals eine fundierte, ausführliche und wöchentlich erscheinende Handelsanalyse des Geflügel-Marktes erschienen. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) hatte bereits im Vorfeld die frühzeitige Initiative des Ulmer-Verlages, eine qualifizierte, repräsentative und neutrale Berichterstattung für den Bereich der Geflügelwirtschaft zu initiieren, ausdrücklich begrüßt.

30.06.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft setzt zeitnah absatz- und imagefördernde Kommunikationsmaßnahmen fort

Nach dem „Aus“ der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn, vor knapp sechs Wochen hat sich die deutsche Schlachtgeflügelwirtschaft bereits jetzt darauf verständigt, auch weiterhin absatzfördernde Marketingmaßnahmen zu realisieren. Damit sprechen sich die geflügelfleischproduzierenden Unternehmen für ein image- und absatzförderndes generisches Marketing rund um „deutsches Geflügel“ aus.

30.06.2009
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Europäische Eierwirtschaft fordert Anpassung des Eiererzeugercodes mit der Ziffer „4“ für neue tiergerechte Systeme

Die europäische Eierwirtschaft EUWEP hat sich für die Einführung einer eigenständigen Ziffer im amtlichen Eier-Erzeugercode für die neuen Systeme des ausgestalteten Käfigs und darauf gestützter Systeme wie z.B. der deutschen Kleingruppenhaltung ausgesprochen. „Wir sehen in dieser Änderung der EUVermarktungsnormen für Eier einen notwendigen Schritt zur sachgerechten Verbraucherinformation“, stellt Präsident Gert Stuke von der EUWEP, der europäischen Vertretung der Eiererzeuger, der Eierhändler und der Eiproduktenhersteller fest. EUWEP unterstützt den Lösungsvorschlag, dass Eier aus diesen neuen Haltungsformen im Erzeugercode mit der Ziffer „4“ gekennzeichnet werden.

30.06.2009
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Handel bevormundet Verbraucher beim Eierkauf

Eier aus der tiergerechten Kleingruppenhaltung könnten bis zu 30% preiswerter als Eier aus der Bodenhaltung angeboten werden.  Durften Verbraucher bisher selbst entscheiden, was sie einkaufen möchten, so ist dies bald vorbei – zumindest, was den Einkauf von Eiern angeht. Denn nach Aussagen von Unternehmen des Lebensmittelhandels beabsichtigen diese keine Eier aus der neuen, tiergerechten Kleingruppenhaltung anzubieten. Hier will man stattdessen verstärkt auf Eier aus der Freiland- und Bodenhaltung setzen.

30.06.2009
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Rechtsrahmen für Salmonellenbekämpfung: Deutsche Geflügelwirtschaft fordert gemeinsame Anstrengungen von Politik, Behörden und Wirtschaft

Anlässlich der Vollversammlung des ZDG Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft verabschiedeten die Delegierten der angeschlossenen Landes- und Bundesverbände eine Erklärung zur Salmonellenbekämpfung. Diese Erklärung beinhaltet wichtige Aspekte und Forderungen in diesem zentralen Thema bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln.

30.06.2009
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Sachgerechte Verbraucherinformation beim Eierkauf notwendig: Verhinderern muss entschlossen entgegen getreten werden

Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE) unterstützt die Bemühungen des Deutschen Bauernverbandes und der Bundesregierung sowie der europäischen Eierwirtschaft EUWEP zur Auslobung einer Extrakennzeichnung „4" für Eier aus dem ausgestalteten Käfig und darauf weiterentwickelter Systeme wie der deutschen Kleingruppenhaltung mit allem Nachdruck. Dies sagte Dr. Bernd Diekmann, BDE-Vorsitzender, anlässlich eines Symposiums des Deutschen Bauernverbandes zur künftigen Entwicklung der Eiererzeugung.

30.06.2009
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Spätes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes belastet Wirtschaftlichkeit der deutschen Eiererzeugung

Mit großem Bedauern hat die deutsche Eierwirtschaft die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes aufgenommen, wonach die Umstellung der herkömmlichen Käfighaltung in Deutschland trotz sehr kurzer Übergangsfristen ohne staatliche Ausgleichszahlungen erfolgen muss.

30.06.2009
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Tiergerecht: Eier aus der neuen Kleingruppenhaltung

„Eier aus der Kleingruppenhaltung sind Käfigeier“ mit dieser Meldung verunsichern Tierschutzorganisationen in den letzten Wochen erneut die Verbraucher. Denn: Diese pauschalisierende Behauptung ist bewusst irritierend formuliert und zeugt zudem von einem Desinteresse an wissenschaftlich belegten Daten und Untersuchungen zur in Deutschland zugelassenen Kleingruppenhaltung. Richtig ist: Auch wenn die neue Kleingruppenhaltung durchaus als ein System der Käfighaltung bezeichnet werden kann, hat sie mit der konventionellen Käfighaltung absolut nichts mehr zu tun.

30.06.2009
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ZDG-Präsidiums-Mitglied Gert Stuke erneut als EUWEP Präsident bestätigt

Gert Stuke, Präsidiums-Mitglied des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.(ZDG), Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE) sowie Generalbevollmächtigter der Deutsche Frühstücksei GmbH & Co. KG wurde erneut zum Präsidenten der Europäischen Union des Großhandels mit Eiern, Eiprodukten, Geflügel und Wild (EUWEP) gewählt.

25.06.2009
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Deutsche Geflügelwirtschaft baut Kommunikation aus

Deutsche Geflügelwirtschaft baut Kommunikation aus: Kerstin Spelthann neue Pressereferentin Die Geschäftsstelle der Verbände und Organisationen der deutschen Geflügelwirtschaft hat personellen Zuwachs bekommen: Kerstin Spelthann (29) ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem 1. Juni 2009 verstärkt sie das Team in Berlin und ist Ansprechpartnerin im Bereich Kommunikation für aktuelle Themen, Entscheidungen und Projekte, die die Verbandstätigkeit sowie die Aktivitäten der angeschlossenen Organisationen betreffen

15.06.2009
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Absatzförderung nach der CMA

Die Deutsche Geflügelwirtschaft setzt auch nach dem Aus der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn ihre absatz-und imagefördernden Kommunikationsmaßnahmen fort.

15.06.2009
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Bundesrat verabschiedet neue Hähnchenhaltungsverordnung

Mit der am 12. Juni erlassenen Vierten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) hat der Bundesrat die rechtsverbindlichen Vorschriften zur Haltung von Masthühnern in nationales Recht umgesetzt. Bund und Länder haben sich mit dieser Entscheidung von einer direkten Übernahme der EU-Regelung distanziert. Damit ist die deutsche Hähnchenwirtschaft restriktiveren Bestimmungen ausgesetzt als der Rest der EU“, bewertet Rainer Wendt, Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V. und ZDG-Vizepräsident, die neue Hähnchenhaltungsverordnung.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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