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30.12.2011
Pressemeldung

Offener Brief an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel: "Keine illegalen Eier an deutsche Verbraucher abgeben!"

In einem offenen Brief appelliert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) an den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), illegal produzierte Eier sowie aus illegal produzierten Eiern hergestellte Produkte aus den Regalen zu verbannen. Hintergrund ist die Missachtung des EU-weit geltenden Verbots konventioneller Käfighaltung für Legehennen: Zwölf Länder werden den Stichtag 1. Januar 2012 nicht einhalten, brancheninternen Schätzungen zufolge werden nach dem Jahreswechsel noch 100 Millionen Legehennen in dann nicht mehr zugelassenen Käfigen stehen.

22.12.2011
Pressemeldung

Putenhalter ergreifen Initiative und überarbeiten „Eckwerte“: Tierschutz, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Tisch

Die deutschen Putenhalter nehmen ihre Verpflichtung für das Tierwohl ernst. Aus diesem Grund hat der Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) unter dem Dach des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) aus eigener Initiative eine Überarbeitung der sogenannten „Bundeseinheitlichen Eckwerte“ angestoßen, die als Regelwerk für die Putenhaltung eine freiwillige, für die Branche allerdings bindende Vereinbarung darstellen. Zu den Beratungen hat der VDP nicht allein Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an einen Tisch geholt, sondern insbesondere auch Vertreter von Tierschutzorganisationen: „Uns ist wichtig, mit allen relevanten gesellschaftlichen Institutionen gemeinsam und konstruktiv an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung sämtlicher Aspekte der deutschen Putenwirtschaft zu arbeiten“, betont VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck. Nach dem Auftakt der Beratungen im März 2011 widmen sich aktuell rund 30 Experten in Unterarbeitsgruppen den Themen Haltungsbedingungen, Tiergesundheit und Tierbetreuung. Zum Abschluss kommen sollen die Beratungen mit einem neuen Regelwerk voraussichtlich Mitte 2012.

08.12.2011
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft verurteilt Brandanschlag auf Hähnchenmaststall: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“

Aufs Schärfste verurteilt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) den Brandanschlag auf den Neubau eines Hähnchenmaststalls im niedersächsischen Schnega im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Offenbar in der Nacht zum vergangenen Montag hatten derzeit noch unbekannte Täter an mehreren Stellen des Gebäudes Feuer gelegt und so einen Sachschaden von rund 50.000 Euro verursacht. „Ich bin entsetzt, fassungslos und wütend“, reagiert Rainer Wendt als Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH) und Vizepräsident des ZDG auf die Brandstiftung, die nach Einschätzung der Polizei politisch motiviert ist. „Hier sind Kriminelle am Werk, das hat mit demokratischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun“, verurteilt Wendt das Geschehen. Er fragt: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“

17.11.2011
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft kritisiert Panikmache: "Remmel schürt bewusst Verbraucherängste"

Als „gefährliche Panikmache“ kritisiert die deutsche Geflügelwirtschaft die vom nordrhein-westfälischen Agrarminister Johannes Remmel verbreitete Warnung vor multiresistenten Keimen aus der Tierhaltung. Remmel hatte in seiner Interpretation der in dieser Woche veröffentlichten Antibiotika-Studie behauptet, der Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht forciere die Ausbreitung multiresistenter Keime und damit eine gesundheitliche Bedrohung für Menschen. „Es ist nicht in Ordnung, auf diese Weise diffuse Ängste bei den Verbrauchern zu schüren“, zeigt sich Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) von dieser verkürzten Darstellung empört. Eine derart pauschale Bewertung greife deutlich zu kurz und werde der Brisanz des Themas nicht gerecht: So spielen Infektionen des Menschen mit nutztierassoziierten MRSA (multiresistenten Keime) einer Analyse des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zufolge lediglich „eine sehr untergeordnete Rolle“, mit weitem Abstand dominieren die krankenhausassoziierten Stämme. Graf Drechsel schlussfolgert: „Dem Verbraucher zu suggerieren, es drohe eine gesundheitliche Gefahr durch den Verzehr von Geflügelfleisch, ist offenbar dem durchsichtigen Versuch geschuldet, eine wichtige gesellschaftliche Diskussion für politische Ideologien zu missbrauchen.“

15.11.2011
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft will Antibiotika-Einsatz umfassend auswerten: DBV und ZDG reagieren auf Studie aus Nordrhein-Westfalen

Auf die Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast reagieren der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit einem eigenen Monitoring-Programm zur bundesweiten Auswertung von Antibiotikagaben. Aus der von Landesagrarminister Johannes Remmel in Auftrag gegebenen Studie war vorab bekannt geworden, dass in 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten zum Einsatz kamen. „Wir nehmen diese Ergebnisse sehr ernst“, sagen DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born und ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning übereinstimmend. „Aus unserer Verantwortung für die Tiere heraus ist unser Ziel klar: Wir wollen Krankheiten beim Tier vermeiden und so den Antibiotikaeinsatz deutlich reduzieren.“ Um dies realisieren zu können, soll in enger Abstimmung mit der Tierärzteschaft ein Monitoring-Programm innerhalb des QS-Systems geschaffen werden, auf dessen Grundlage der im EU-Vergleich ohnehin niedrige Antibiotika-Einsatz weiter minimiert werden soll.

11.11.2011
Pressemeldung

ZDG fordert Importverbot für Eier aus Legebatterien: "Politik will dem Verbraucher illegale Eier auftischen"

Von der Politik massiv im Stich gelassen fühlen sich die deutschen Legehennenhalter angesichts des laschen Umgangs mit illegal produzierten Käfigeiern: „Als Vorreiter haben wir schon vor zwei Jahren die konventionelle Käfighaltung abgeschafft – und jetzt müssen wir zusehen, wie andere europäische Länder das Verbot einfach ignorieren und illegale Eier nach Deutschland exportieren? Das kann ja wohl nicht sein!“, empört sich Dr. Bernd Diekmann als Vize-Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Im Vorfeld der Sitzung des EU-Agrarrats am kommenden Montag, 14. November, fordern BDE und ZDG von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner nachdrücklich eine klare Positionierung für ein Importverbot illegal produzierter Eier: „Die illegale Ware darf in Deutschland nicht vermarktet werden – und zwar weder als Frühstücksei noch als Eiprodukt!“, verlangt Diekmann. Der BDE kündigt zudem aufmerksamkeitsstarke Aktionen an, um die Öffentlichkeit auf die Problematik hinzuweisen: „Wir müssen dem Verbraucher klipp und klar sagen, dass die Politik ihm ab Januar illegale Eier auftischen will.“

10.11.2011
Pressemeldung

Leo Graf von Drechsel neuer Präsident der Geflügelwirtschaft - Gerhard Wagner zum Ehrenpräsidenten ernannt

Wechsel an der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft: Leo Graf von Drechsel ist der neue Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Der 49-jährige Geschäftsführer der Wimex-Gruppe ist von der Mitgliederversammlung des ZDG heute Nachmittag einstimmig zum neuen Mann an die Spitze des Verbandes gewählt worden. Graf Drechsel folgt auf den langjährigen Präsidenten Gerhard Wagner, der seit Sommer 2001 die Geschicke des Verbandes geleitet hatte. In Würdigung seiner Verdienste um die deutsche Geflügelwirtschaft wurde Wagner der seltene Titel des ZDG-Ehrenpräsidenten verliehen.

28.10.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft zeigt Eigeninitiative: Antibiotika-Einsatz soll lückenlos erfasst werden

Der Radiosender NDR Info zitiert in einer heute veröffentlichten Meldung aus der noch nicht publizierten Studie des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zum Antibiotika-Einsatz in der Hähnchenaufzucht. Den darin anklingenden Vorwurf, in der Geflügelaufzucht würden Antibiotika als Wachstumsdoping eingesetzt, weist der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit Nachdruck zurück: „Das ist eine Unterstellung und schlicht nicht wahr“, sagt ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning. Die Geflügelwirtschaft habe sich im Gegenteil auf die weitere Reduzierung des im EU-Vergleich ohnehin geringen Einsatzes von Antibiotika um 30 Prozent in den kommenden fünf Jahren verständigt. Darüber hinaus schafft die Geflügelwirtschaft in Eigeninitiative, was den Behörden bislang misslingt: Gemeinsam mit dem QS-System werden künftig sämtliche Antibiotika-Anwendungen bundesweit gemeldet.

26.10.2011
Pressemeldung

Eierwirtschaft fordert Moratorium für Kleingruppenhaltung: „Vor der Entscheidung wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten!“

In der Auseinandersetzung um die Zukunft der Kleingruppenhaltung von Legehennen fordert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) als Dachorganisation ein Moratorium, um gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine bundeseinheitliche Lösung einfließen zu lassen. „Das Thema Kleingruppenhaltung ist schlicht noch nicht entscheidungsreif“, warnt Dr. Bernd Diekmann, Vize-Präsident des ZDG und Vorsitzender des BDE, im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Suhl vor übereilten, politisch motivierten Entscheidungen. Dass der Bundesrat sich in seiner Sitzung vom 23. September nicht auf eine gemeinsame Position zum Verordnungsentwurf von Bundesministerin Aigner habe verständigen können, verdeutliche den bestehenden Klärungsbedarf. Diese inhaltliche Lücke will die deutsche Eierwirtschaft durch fachliche Bewertung und wissenschaftliche Expertisen ausfüllen: Unter Federführung des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) läuft aktuell ein umfassendes Forschungsvorhaben zur „Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung für Legehennen“. Bis diese Ergebnisse vorliegen und ausgewertet sind, soll für die Kleingruppenhaltung ein bundesweites Moratorium gelten, fordern ZDG und BDE: „Es wäre in höchstem Maße falsch und fahrlässig, Ergebnisse einer von der Bundesregierung initiierten wissenschaftlichen Untersuchung ohne triftigen Grund zu vernachlässigen.“

13.10.2011
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft übt heftige Kritik an EU-Kommission: „Illegale Käfigeier dürfen nicht in die Verarbeitung wandern“

Mit massiver Kritik reagiert die deutsche Eierwirtschaft auf die Ankündigung des für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen EU-Kommissars John Dalli, eine Verarbeitung von in Legebatterien produzierten Eiern auch über das Verbot konventioneller Käfighaltung zum 1. Januar 2012 hinaus zuzulassen. „Diese Haltung der EU-Kommission ist aus Sicht der deutschen Eierwirtschaft absolut inakzeptabel und bedeutet einen massiven Wettbewerbsnachteil“, rügt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei. „Bereits seit 1999 ist der Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 beschlossene Sache“, verweist Diekmann auf den großzügigen Zeitrahmen zur Umsetzung der EU-Hennenhaltungsrichtlinie, den Deutschland mit dem Verbot konventioneller Käfige schon zum 1. Januar 2010 sogar um zwei Jahre unterboten hat. Diese Vorreiterfunktion Deutschlands dürfe jetzt nicht durch eine lasche Haltung und fehlende Kontrollen abgestraft werden, sieht Diekmann nicht allein die EU-Kommission in der Pflicht, sondern appelliert auch an die deutsche Politik: „Es dürfen in der EU keine Eier aus herkömmlicher Käfighaltung mehr vermarktet werden, weder im Handel noch in der Verarbeitung. Hier erwarten wir ganz klar die Unterstützung der Bundesregierung und sämtlicher politischer Parteien.“

13.10.2011
Pressemeldung

Transparenz für den Verbraucher, Verlässlichkeit für den Handel: Eierwirtschaft erarbeitet Anforderungskatalog für Erzeugung von Eiern "ohne Gentechnik"

Lebensmittel „ohne Gentechnik“ sind beim Verbraucher beliebt. Deswegen hat die deutsche Eierwirtschaft als neues Angebot Eier von Legehennen auf den Markt gebracht, die mit „Non-gv-Futter“ gefüttert wurden – mit Futter also, das nicht als gentechnisch verändert kennzeichnungspflichtig ist und damit den Anforderungen des § 3a des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes entspricht. Um in diesem stark wachsenden Marktsegment Transparenz für den Verbraucher und Verlässlichkeit für den Lebensmittelhandel zu schaffen, hat der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und dem Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) die Initiative ergriffen und in einem Anforderungskatalog Richtlinien für den Einsatz nicht kennzeichnungspflichtiger Futtermittel in der Eiererzeugung „ohne Gentechnik“ erarbeitet. Bereits in der Markteinführungsphase positioniert sich die Eier- und Futtermittelwirtschaft damit als Vorreiter in Sachen Transparenz und Verlässlichkeit.

10.10.2011
Pressemeldung

Ausbau deutscher Hähnchenerzeugung im Interesse der Verbraucher – Vorsitzender Wendt: „Moderne Anlagen stellen hohe Qualität sicher“

Geflügelfleisch ist in Deutschland beliebt – vor allem frisches Geflügelfleisch aus deutscher Erzeugung. Eine Online-Umfrage der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel mit mehr als 10.000 Teilnehmern hatte zum Ergebnis, dass 87 Prozent beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft achten. Zu erkennen ist die heimische Erzeugung an den „D“s auf der Verpackung, die die kontrollierte Erzeugung über alle Erzeugerstufen hinweg dokumentieren. „Für uns als Hähnchenhalter ist diese Entwicklung des Verbraucherverhaltens eine Bestätigung der guten Arbeit in unseren landwirtschaftlichen Betrieben“, stellt Rainer Wendt, Vorsitzender des BVH Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, anlässlich der in diesen Tagen in Köln stattfindenden Fachmesse Anuga fest.

07.10.2011
Pressemeldung

Prägende Persönlichkeit der deutschen Geflügelwirtschaft: Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet 80. Lebensjahr

Er ist der Grandseigneur der deutschen Geflügelwirtschaft, kaum ein Zweiter hat die Arbeit an der Spitze der Verbände so geprägt wie er: ZDG-Ehrenpräsident Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet am Montag, 10. Oktober, sein 80. Lebensjahr. Der Jubilar hat die Geschicke der deutschen Geflügelwirtschaft über Jahrzehnte hinweg aus der ersten Reihe gelenkt: 18 Jahre lang stand er als Präsident an der Spitze des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), bei seinem Rückzug aus dem ZDG-Präsidium im Juli 2001 wurde er vom Verband mit der Goldenen Ehrennadel als höchster Auszeichnung geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt.

20.09.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft: Einsatz von Antibiotika nur gezielt

„Antibiotika kommen in der deutschen Geflügelwirtschaft ausschließlich auf tierärztliche Anordnung und in begrenzter Form zum Einsatz.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf einseitige Medienvorwürfe bezüglich einer übermäßigen Behandlung von Hühnern und Puten mit Medikamenten. Von einem „massenhaften Antibiotika-Einsatz in der Mast“ ist in der Ankündigung eines Beitrags für das ARD-Magazin „Report Mainz“ für den heutigen Dienstagabend, 20. September, die Rede.  Diese Unterstellung weist die Deutsche Geflügelwirtschaft mit aller Deutlichkeit zurück: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die deutschen Geflügelhalter Opfer derart pauschaler Verurteilungen werden“, wendet sich ZDG-Geschäftsführer Janning gegen die in dem Fernsehbeitrag erhobenen Vorwürfe. Die deutschen Geflügelhalter seien sich ihrer Verantwortung für ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel bewusst. Janning betont: „Im Krankheitsfall sind Antibiotika notwendig, werden ausschließlich vom Tierarzt verschrieben und dienen dem Tierwohl."

30.08.2011
Pressemeldung

Personeller Wechsel bei der Deutschen Geflügelwirtschaft: Christiane Riewerts neue Kommunikationschefin

In der Geschäftsstelle der Verbände und Organisationen der deutschen Geflügelwirtschaft gibt es einen personellen Wechsel: Christiane Riewerts (36) ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Seit dem 29. August 2011 verstärkt sie als Pressesprecherin das Team in Berlin und ist Ansprechpartnerin im Bereich Kommunikation für aktuelle Themen, Entscheidungen und Projekte, die die Verbandstätigkeit sowie die Aktivitäten der angeschlossenen Organisationen betreffen. Christiane Riewerts ist Diplom-Juristin und Journalistin mit mehr als zehnjähriger Berufserfahrung: Zuletzt war sie als stellvertretende Chefredakteurin der Schaumburger Zeitung (Rinteln) und Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung (Bückeburg) tätig.

08.08.2011
Pressemeldung

Angriffe auf Tierhalter: Weg der rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen

Brandanschläge, Einbrüche, Vorverurteilungen und Anfeindungen – viele Tierhalter sind in Sorge um ihr Hab und Gut. „So etwas darf es in einem Rechtsstaat nicht geben“, stellen der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach dem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage vor rund drei Wochen und der Einbruch-Serie in Geflügelställe in den letzten Tagen fest. „Wir brauchen die klare Botschaft der Politik, dass die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland mit der Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit tierischen Lebensmitteln auf klarer gesetzlicher Grundlage leistet. Das, was aktuell gegen die Tierhalter betrieben wird, gleicht mehr einer Hetze, und hat den Weg einer konstruktiven und rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen“. Die beiden Spitzenverbände erinnern daran, dass durch solche kriminellen Handlungen schwerste wirtschaftliche Schäden, aber auch enorme psychische Belastungen für die Bauernfamilien und deren Mitarbeiter entstehen.

19.07.2011
Pressemeldung

Erneuter Brandvorfall: Zügige und lückenlose Aufklärung gefordert - ZDG und DBV mahnen Distanzierung von kriminellen Handlungen gegenüber Landwirten an

Erneut ist ein kurz vor der Fertigstellung befindlicher Hähnchenstall am vergangenen Wochenende Opfer eines Brandes geworden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) fordern eine zügige und vollständige Aufklärung.

14.06.2011
Pressemeldung

Deutsche Putenwirtschaft besteht auf Einhaltung der Standards: Regelverstöße Einzelner sind bei der Betreuung von Puten nicht tolerierbar

„Moderne Putenhaltung in Deutschland erfordert von jedem Halter ein optimales Stall- und Tierhaltungsmanagement“, betonte Thomas Storck, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger anlässlich der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch. „Offenkundiges Fehlverhalten Einzelner ist nicht zu tolerieren und führt zu einer ungerechtfertigten Belastung der gesamten deutschen Putenwirtschaft,“ so Storck weiter. So wurden Fragen zu den Themen Tierschutz und Tierwohl im Rahmen der Mitgliederversammlung erörtert. Auch die aktuell anstehenden Beratungen zu den „Bundeseinheitlichen Eckwerten“ waren Gegenstand der regen Diskussion.

03.06.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft und DLG-Akademie: Nachwuchskräfte für neues Trainee-Programm gesucht

Die deutsche Geflügelwirtschaft unter dem Dach des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sucht ab sofort Nachwuchskräfte für Führungsaufgaben. Die BewerberInnen sollten sich sowohl den Fragen des nachhaltigen Wachstums der Geflügelbranche, der Verantwortung der Produktion und Vermarktung als auch der Verantwortung bei Fragen des Tierschutzes und der Tiergerechtheit in diesem dynamischen Sektor stellen können. Denn die Geflügelfleisch- und Eierproduktion spielen eine entscheidende Rolle bei der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung.

Im Rahmen eines insgesamt zehn Monate dauernden Trainee-Programms, das aus einem von der DLG-Akademie und dem Gießener Institut für Agribusiness (IAB) angebotenen Seminarteil (12 Wochen) und einem Praxisteil bei ZDG-Mitgliedsunternehmen (2 x 12 Wochen) besteht, erhalten die Teilnehmer ein vorzügliches Gerüst, um den Anforderungen für Führungskräfte in der Geflügelbranche gerecht zu werden.

19.05.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft bemängelt Trend in der Diskussion zur Geflügelhaltung: Tendenziöse Darstellungen führen zu falschen Schlüssen

Das Präsidium des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft bemängelte in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag in Berlin die Qualität der Diskussion, die zum Thema Nutztierhaltung im Allgemeinen und im Speziellen zur Geflügelhaltung geführt wird. „Wir haben den Eindruck, dass die pauschale Dämonisierung der Nutztierhaltung immer mehr in Mode zu kommen scheint. Ein konstruktiver Diskurs zu den positiven und auch negativen Gesichtspunkten der modernen Geflügelhaltung ist schon gar nicht mehr möglich“, stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG fest. „Die oft verkürzte und tendenziöse Darstellung der Tatsachen führt leider viel zu häufig zu falschen Schlüssen und schlichtweg unwahren Behauptungen, die dann allerdings ohne kritisches Hinterfragen in erstaunlicher Quantität übernommen und verbreitet werden,“ so Wagner weiter.

18.04.2011
Pressemeldung

Eier können zu Ostern mit gutem Gewissen verzehrt werden - Deutsche Eierwirtschaft für transparente Verbraucheraufklärung: Diskussion über gentechnisch veränderte Futtermittel muss sachlich bleiben

Anlässlich der gestern publizierten Greenpeace-Studie betont die deutsche Eierwirtschaft, wie wichtig und relevant transparente Verbraucheraufklärung hinsichtlich des hoch komplexen Themas der mit Hilfe von Gentechnik gewonnenen Futtermitteln ist. So habe es auf die Qualität und die stoffliche Zusammensetzung von Eiern keinen Einfluss, ob gentechnisch veränderte oder konventionelle Sojabohnen im Futtermittel von Legehennen enthalten seien. Weiterhin weist die Branche darauf hin, dass weder die Legehenne noch das Ei als solches von der Gentechnik-Diskussion betroffen ist. „Wir haben es weder mit transgenen Tieren noch mit Gentechnik-Eiern zu tun. Das Ei ist und bleibt ein Naturprodukt und alle Verbraucher können an Ostern unbesorgt zu diesem gesunden und hochwertigem Lebensmittel greifen“, so Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei.

06.04.2011
Pressemeldung

Osterzeit ist Eierzeit - Deutsche Eierwirtschaft setzt auf moderne und tiergerechte Erzeugung: Kauf von DE-Eiern unterstützt die Leistung der deutschen Erzeuger

Pünktlich zur Osterzeit steigt die Nachfrage wieder nach frischen deutschen Eiern. Aber auch insgesamt erfreut sich das Ei wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die MEG Marktinfo Eier und Geflügel meldete, lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2010 bei 214 Eiern. Damit steigerte sich der Verbrauch seit 2005, als der Verbrauch pro Kopf bei 205 Eiern lag, kontinuierlich. „Eier-Eiweiß hat die höchste biologische Wertigkeit, die ein natürliches Nahrungsmittel besitzen kann“, weiß Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei. Darüber hinaus enthalten Eier viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und das hochwertige Eiweiß helfe durch seine gute Sättigungsfunktion beim schlank werden und bleiben. „Der Mythos, dass der Verzehr von Eiern zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führt, ist nicht mehr haltbar. Vielmehr wurde durch wissenschaftliche Studien* belegt, dass der tägliche Verzehr von Eiern die Ernährungsqualität deutlich verbessert“, so Dr. Diekmann.

01.04.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt Expansion des Marktes: Zuwächse von bis zu 600g beim Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland

Geflügelfleisch erfreut sich hierzulande weiter wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die Zahlen der MEG Marktinfo Eier und Geflügel bestätigen, ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch von 18,7 kg im Jahr 2009 auf 19,3 kg im Jahr 2010 angestiegen. Dabei verzeichnet der Hähnchensektor 2010 mit einem Verbrauchsanstieg auf 11,4 kg pro Kopf eine Steigerung von 600g gegenüber 2009. Der Putensektor bleibt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 6 kg auf einem konstant hohen Niveau. „Die Gründe für die steigende Nachfrage von Geflügelfleisch bei einem insgesamt eher stagnierenden Fleischkonsum sind vielfältig. Neben den positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften passt Geflügel mit seiner Angebotsform der frischen Teilstücke gut zu einer modernen und gesunden Ernährungsweise“, beschreibt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft einen der Gründe für die weiter steigende Nachfrage. So läge der Anteil der Frischware bei über 70 %.

10.03.2011
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: KAT versucht mit falschen Zahlen Diskussion zu Kleingruppenhaltung zu beeinflussen

„Mit dem durch das Statistische Bundesamt ermittelten Anteil von 18,2 % an den in Deutschland zugelassenen Haltungsformen für Legehennen, nimmt die Kleingruppenhaltung einen beachtlichen Stellenwert in der deutschen Legehennenhaltung ein. Der unqualifizierte Versuch von KAT Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V., diesen Wert durch angeblich eigene Ermittlungen in Frage zu stellen, ist nicht nur eine Anmaßung gegenüber dem Statistischen Bundesamt, sondern entbehrt darüber hinaus auch jeder Grundlage,“ zeigt sich Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sowie des BDE Bundesverband Deutsches Ei verärgert. In einer Pressemitteilung der EPEGA European Poultry and Game Association hatte KAT in einer Anmerkung formuliert, dass die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Daten nicht korrekt seien. Der ausgewiesene Anteil der Kleingruppenhaltung inklusive ausgestaltetem Käfig erscheine viel zu hoch und belaufe sich nach KAT-Informationen auf lediglich 8 %. Über die Art und Weise der Datenermittlung gibt KAT             keine Auskunft. KAT repräsentiert alleinig die Boden- und Freilandhaltung sowie die ökologische Erzeugung.

25.02.2011
Pressemeldung

Bauernverband und Geflügelwirtschaft gegen voreilige Schlüsse: Augenmaß und Sachverstand bei der Beurteilung der Kleingruppenhaltung gefordert

„Jetzt ist Augenmaß gefragt und keine blinde Zustimmung,“ appellieren der DBV Deutsche Bauernverband, der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, sowie der dem ZDG angeschlossene BDE Bundesverband Deutsches Ei an den Agrarausschuss des Bundesrats. Anlässlich der Sitzung am kommenden Montag, in der es um das Verbot der Kleingruppenhaltung auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geht, betonen DBV, ZDG und BDE, dass es sich bei der Kleingruppenhaltung für Legehennen um eine moderne und tiergerechte Haltungsform handelt. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung alleinig aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.

22.02.2011
Pressemeldung

Deutsche Putenwirtschaft beklagt anhaltend hohe Futtermittelpreise: Kostendeckende Putenerzeugung nicht möglich

Trotz gutem Absatz und leicht gestiegener Auszahlungspreise, bangen die deutschen Putenerzeuger derzeit um ein ausreichendes Betriebseinkommen. Grund hierfür sind die enorm gestiegenen Futtermittelpreise. „Die Landwirte müssen über 30 % mehr für Futtermittel zahlen, als im Januar 2010. Diese unvorhersehbar hohe Preissteigerung stellt eine große Belastung für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe dar,“ berichtet Thomas Storck, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger.

09.02.2011
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: Kleingruppenhaltung ist eine moderne und tiergerechte Haltungsform

„Die Kleingruppenhaltung ist nicht nur eine moderne, sondern nachgewiesenermaßen auch tiergerechte Haltungsform. Die Argumente, die nun von Rheinland-Pfalz herangezogen werden sind nicht nur grotesk, sondern schlichtweg falsch“, kommentiert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft den Antrag des Landes Rheinland-Pfalz für die kommende Sitzung des Bundesrates am Freitag, dem 11. Februar 2011. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.

26.01.2011
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft startet Kommunikationsoffensive: Vertrauen der Verbraucher muss zurückgewonnen werden

Mit aufmerksamkeitsstarken Maßnahmen soll das Vertrauen der Verbraucher in die deutsche Eiererzeugung ab sofort zurückgewonnen werden. Hierauf haben sich Vertreter der deutschen Eierwirtschaft in Berlin geschlossen verständigt und im Zuge dessen die IDEi Informationsgemeinschaft Deutsches Ei gegründet. Ausgestattet ist die IDEi mit einem Etat, der kurzfristig von der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden konnte. Im Zuge des Dioxin-Funds in Futtermitteln von Legehennen war die Nachfrage nach Eiern drastisch eingebrochen. „Dem Verbraucher muss jetzt vermittelt werden, dass er mit gutem Gefühl Eier aus deutscher Erzeugung kaufen kann – und zwar unabhängig von der Haltungsform,“ benennt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei das Ziel der Kommunikationsmaßnahmen. Von interessierter Seite war im Zuge der Dioxin-Thematik vermittelt worden, lediglich Eier aus ökologischer Erzeugung seien genießbar. „Das ist schlichtweg falsch - ganz unabhängig von der Tatsache, dass der Verbraucher zu keiner Zeit durch den Verzehr von Eiern gesundheitlich gefährdet war. Dies haben unabhängige Stellen wie beispielsweise das BfR Bundesinstitut für Risikobewertung festgestellt“, erklärt Dr. Diekmann. 

20.01.2011
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft besteht auf Einhaltung des Zeitplans: Fortbestand der konventionellen Käfighaltung in einzelnen EU Staaten wäre eine inakzeptable Wettbewerbsverzerrung

Auf Einladung der EU-Kommission fand gestern in Brüssel eine ganztägige Beratung mit Vertreten der Mitgliedstaaten sowie der europäischen Organisationen der Landwirtschaft, des Handels und des Tier- und Verbraucherschutzes zur Anwendung der Richtlinie (EG) 1999/74 mit Mindeststandards zum Schutz von Legehennen statt. Konkreter Anlass ist das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland werden bereits seit dem 1. Januar 2010 keine Legehennen mehr in konventionellen Käfigen gehalten.

15.01.2011
Pressemeldung

Geflügelfleisch von Ausweitung des „Dioxin-Falls“ nicht betroffen: Futtermittelwerk in Damme produziert kein Futter für die Geflügelaufzucht

Von den aktuellen Vorkommnissen im „Dioxin-Fall“  zu zurückgehaltenen Lieferdaten eines Futtermittelwerkes in Damme sind landwirtschaftliche Betriebe in der Hähnchen-, Puten- und Entenhaltung nicht betroffen. Diese Feststellung trifft der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach der Abklärung, dass das Futtermittelwerk in Damme kein Mischfutter für die Aufzucht von Geflügel zur Geflügelfleischerzeugung herstellt.

Die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland ist über alle Stufen entlang der Erzeugungskette – Brüterei, Aufzucht, Vermarktung – eng miteinander verzahnt, so dass dieser stark integrative Ansatz intensive Kontrollmöglichkeiten im komplexen Gesamtsystem umfasst. Diese Vernetzung und das gemeinsame Wirken der verschiedenen Erzeugungsstufen ist ein wesentlicher Faktor für sicheres und qualitativ hochwertiges Geflügelfleisch.

11.01.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft verärgert: „Massentierhalter“ werden als Verursacher der aktuellen Dioxin-Krise angeprangert

Auch im Zuge der heutigen Sondersitzung des Verbraucherausschusses des Bundestages wird von interessierter Seite der aktuelle Dioxin-Fund in Futtermitteln als Auswuchs der sogenannten „Massentierhaltung“ dargestellt. „Die Tierhaltung in Deutschland erfolgt heute auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und ist durch eine hohe Fachkompetenz und Sachkunde der Halter gekennzeichnet. Alleine das Management im Stall und nicht die Anzahl der Tiere ist entscheidend, um zu bewerten ob eine tiergerechte Haltung erfolgt oder nicht“, kommentiert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Diskussion. Der aktuelle Dioxin-Fall sei auf kriminelle Machenschaften eines einzelnen Betriebes zurückzuführen und keinesfalls einer Branche insgesamt zu unterstellen, so Janning weiter. Dies betonte er auch im Rahmen der am vergangenen Sonntag ausgestrahlten Sendung von „Anne Will“, in der Janning als Diskutant eingeladen war. So entwickelte  sich hier die Diskussion zum Thema „Dioxin im Frühstücksei - kein Respekt vor Mensch und Tier?“ recht schnell in eine eher allgemein gehaltene, ethische Debatte zum Thema Tierhaltung.

06.01.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft erklärt: Keine Änderung des Verbraucherverhaltens im Zuge des aktuellen Dioxin-Falles bei Futtermitteln notwendig - Eine ausschließliche Kaufempfehlung für Bio-Eier ist nicht gerechtfertigt

„Kein Verbraucher muss aufgrund des aktuellen Dioxin-Falles sein Einkaufsverhalten ändern,“ stellt Dr. Bernd Diekmann, ZDG-Vizepräsident und Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei klar. Verbraucherverbände hatten Empfehlungen ausgesprochen, den Eierbedarf fortan ausschließlich mit Bio-Ware zu decken. „Jeder Verbraucher kann nach wie vor das kaufen, was er möchte, denn die Dioxin-Problematik betrifft die Futterversorgung von Legehennen insgesamt, wenn wir uns auch an die im Jahr 2010 bereits geführte Diskussion zu Dioxin bei Bio-Eiern erinnern,“ kommentiert Dr. Diekmann diese Empfehlung. Die aktuelle Thematik eigne sich daher nicht, eine Erzeugungsart-Diskussion zu führen, denn alle an der Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise sind motiviert, ihren Beitrag zu sicheren und einwandfreien Lebensmitteln zu leisten.

04.01.2011
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft stellt klar: Keine Gesundheitsgefahr bei Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch

"Trotz des in Umlauf gebrachten mit Dioxin belastetem Futtermittel muss kein Verbraucher auf Eier und Geflügelfleisch verzichten“ stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft klar. „Die deutsche Geflügelwirtschaft weist entschieden die Empfehlung der Verbraucherverbände zurück, aktuell keine Eier und Geflügelfleisch zu verzehren“, so Wagner weiter. Im konkreten Fall haben die Schutzmaßnahmen frühzeitig gegriffen und es ist mehr als übertrieben, pauschal die Erzeugnisse aus der Geflügelwirtschaft unter Verdacht zu stellen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass der gelegentliche Verzehr von Lebensmitteln oberhalb des amtlich vorgegebenen Grenzwertes gesundheitlich unbedenklich ist.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
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