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22.11.2012
Pressemeldung

Vermuteter Brandanschlag auf drei Hähnchenställe bei Meppen: Geflügelwirtschaft ist „zutiefst erschüttert“ und fordert Schutz ein

Tief betroffen reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf den Brand in der Nacht zum heutigen Donnerstag in drei Hähnchenställen in der Nähe des niedersächsischen Meppen, der sehr wahrscheinlich auf einen Brandanschlag zurückzuführen ist. „Ich bin zutiefst erschüttert und entsetzt“, sagt Wilhelm Hoffrogge, Vorsitzender der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Er verurteilt den vermuteten Anschlag aufs Schärfste: „Dies ist ein krimineller und feiger Akt, der mit einer legitimen gesellschaftlichen Auseinandersetzung überhaupt nichts mehr zu tun hat.“ Bei dem nächtlichen Brand waren drei leere Hähnchenställe komplett ausgebrannt, die am heutigen Donnerstag auf die Ankunft neuer Küken vorbereitet werden sollten. Menschen und Tiere kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sachschaden ist indes immens und wird vorläufig auf rund 1 Million Euro geschätzt.

20.11.2012
Pressemeldung

ZDG-Präsident Graf Drechsel beim Fleisch Kongress: „Es muss anerkannt werden, wenn Transparenz gelebt wird“ | Geflügelwirtschaft weicht kritischen Themen nicht aus

„Dass immer wieder Transparenz gefordert wird, ist absolut richtig und gut so. Aber es muss auch mal anerkannt werden, wenn Transparenz tatsächlich gelebt wird!“ Diesen Wunsch an Politik, Öffentlichkeit und NGOs formulierte ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel am Dienstag als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion beim Deutschen Fleisch Kongress in Frankfurt am Main. Als zentrales Beispiel für die Dialogbereitschaft und Offenheit der deutschen Geflügelwirtschaft führte Graf Drechsel das seit Mai 2012 installierte Dialogelement auf der Website www.deutsches-geflügel.de an: Hier beantwortet die Branche im Monatsturnus die jeweils fünf beliebtesten Fragen der Verbraucher, aktuell stehen 30 fundierte Antworten online. „Und dabei stellen wir uns natürlich auch den kritischen Themen“, betonte Graf Drechsel die Bandbreite der angesprochenen Aspekte von Besatzdichte und Antibiotikaeinsatz über Umwelteinflüsse durch große Stallanlagen bis hin zur moralischen Rechtfertigung des Fleischkonsums.

15.11.2012
Pressemeldung

In rund 82 Prozent aller Kontrollen gab’s die Bestnote: Geflügelwirtschaft schneidet bei Spotaudits hervorragend ab

ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel ist stolz auf die hervorragenden Ergebnisse der deutschen Geflügelhalter bei den QS-Spotaudits. „Wenn bei rund 82 Prozent der unangekündigten Kontrollen die Bestnote vergeben wird, dann darf man wohl von einer überdurchschnittlichen Leistung sprechen. Da gelten in der landwirtschaftlichen Praxis keine anderen Maßstäbe als in der Schule“, freut sich Graf Drechsel über das ausgesprochen gute Zeugnis für die deutschen Hähnchen-, Puten- und Pekingentenhalter. Anlässlich der EuroTier in Hannover hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach den ersten Monaten der seit Februar 2012 im QS-System verankerten Spotaudits mit den Prüfschwerpunkten Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene Bilanz gezogen: Bei den bislang durchgeführten 12.024 Einzelbewertungen an 669 Standorten haben die unabhängigen Kontrolleure in rund 82 Prozent der Fälle (9834 Einzelbewertungen) die Bestnote A vergeben. Lediglich in neun Fällen (0,07 Prozent) wurden Anforderungen nicht erfüllt, die jedoch keine K.o.-Kriterien waren. Ausdrücklich lobt Graf Drechsel die Offenheit der Geflügelwirtschaft, die sich als aktuell einzige Branche der deutschen Veredelungswirtschaft so bereitwillig über die Schulter schauen lässt und die Einführung der Spotaudits selbst vorangetrieben hat. Dieses tolle Ergebnis trage dazu bei, bei Verbrauchern und Handel das Vertrauen in die Geflügelfleischerzeugung zu stärken, so Graf Drechsel. „Denn das zeigt: Wir sind mit den tatsächlichen Bedingungen in unseren Ställen sehr viel besser, als es die öffentliche Diskussion mitunter vermuten lässt.“

14.11.2012
Pressemeldung

Große Geschlossenheit bei ZDG-Mitgliederversammlung: Neue Satzung stärkt Informationsaustausch | Gänsehalter treten bei

Mit großer innerer Geschlossenheit und einer hohen Bereitschaft zur Innovation geht der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) die Herausforderungen der Zukunft an. "Der ZDG als Plattform der gesamten deutschen Geflügelwirtschaft ist eine starke Gemeinschaft, die kontinuierlich aktiv Verbesserungen vorantreibt", betonte ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel bei der Mitgliederversammlung des ZDG im Vorfeld der EuroTier am Montag in Hannover. Zugleich forderte er angesichts der intensiven gesellschaftlichen Diskussionen um die Nutztierhaltung auch für die Zukunft einen engen Schulterschluss ein: "Diese außerordentlichen Aufgaben können wir nur gemeinsam lösen, da ist jedes einzelne Mitglied gefordert, seinen Beitrag zu leisten." Aus dieser Geschlossenheit über alle Stufen der Erzeugung hinweg erwachse die der Branche eigene hohe Innovationskraft, welche die Geflügelwirtschaft in diesem Jahr mit wegweisenden Initiativen wie dem Antibiotikamonitoring oder den Spotaudits eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Graf Drechsel: "Wir schauen nicht bloß zu, wir warten nicht bloß ab - wir gehen aus eigenem Antrieb aktiv und gestaltend voran!"

11.10.2012
Pressemeldung

Zum Welteitag am 12. Oktober: Deutsche Eierwirtschaft fordert Kennzeichnungspflicht für Verarbeitungseier und Eiprodukte

Zum Welteitag am Freitag, 12. Oktober, fordert die deutsche Eierwirtschaft die Politik auf, schnellstmöglich klare Regelungen für eine Kennzeichnungspflicht von Eiprodukten und Verarbeitungseiern zu schaffen. „Wir brauchen die verpflichtende Angabe von Haltungsform und Herkunft der Eier auch im Bereich der verarbeitenden Lebensmittelwirtschaft“, verlangt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Diekmann sieht die Politik in der Pflicht – zugunsten des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes: „Nur so kann am Ende verhindert werden, dass Eier aus in Deutschland nicht zugelassenen, nicht tierschutzkonformen Haltungssystemen als Bestandteil zum Beispiel von Nudeln oder Keksen doch auf deutschen Tischen landen.“

02.10.2012
Pressemeldung

Putenhalter fordern EU-weit einheitliche Regelungen: „Wer Tierschutz ernst nimmt, denkt über Grenzen hinaus“

Für EU-weit einheitliche verbindliche Regelungen zur Putenhaltung macht sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierte Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) stark. „Wer Tierschutz ernst nimmt, muss über die Grenzen Deutschlands hinaus denken“, fordert VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck die Bundespolitik auf, sich in Brüssel für europäische Rechtsvorgaben zur Putenhaltung einzusetzen. Storck reagiert damit auf Forderungen nach bundeseinheitlichen Vorschriften für die Putenhaltung, die bei der Agrarministerkonferenz der Bundesländer in der vergangenen Woche laut geworden waren. Akuten Regelungsbedarf sieht Storck indes weniger auf Bundes- als vielmehr auf EU-Ebene: „In Deutschland haben die seit 1999 geltenden ,Bundeseinheitlichen Eckwerte‘ als Selbstverpflichtung der deutschen Putenhalter zu einer deutlichen Anhebung des Tierschutzniveaus beigetragen – in anderen EU-Ländern fehlen ähnliche Regelungen bislang gänzlich.“

28.09.2012
Pressemeldung

„Wir als Tierhalter stehen für absolute Transparenz ein“: Geflügelwirtschaft begrüßt staatliche Antibiotika-Datenbank und fordert Kennzeichnung von Industrieeiern und Eiprodukten

Ihre Bereitschaft zu einer umfassenden Transparenz zugunsten von Tier und Verbraucher hat die deutsche Geflügelwirtschaft in einem Berichterstattergespräch mit Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz untermauert. Zu zwei aktuellen Themen hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) dabei Stellung bezogen: Die im ZDG organisierte Geflügelfleischwirtschaft begrüßt die Pläne zur Errichtung einer staatlichen Antibiotika-Datenbank. Und für die deutsche Eierwirtschaft fordert der ZDG eine Ausweitung der bestehenden Kennzeichnungspflicht auf Eiprodukte sowie Eier, die zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie bestimmt sind.

07.09.2012
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft setzt sich bei den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen für eine Marktöffnung Chinas ein

Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Leo Graf von Drechsel, begleitete anlässlich der 2. deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertretern den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, auf seiner viertägigen Reise in die Volksrepublik China. Graf von Drechsel setzte sich dabei umfänglich für eine Öffnung des chinesischen Marktes für Geflügel und Geflügelfleisch aus Deutschland ein.

20.08.2012
Pressemeldung

Historisch hohe Futtermittelpreise bringen Betriebe in Existenznot – Geflügelwirtschaft rechnet mit deutlicher Angebotsverknappung

Die in den vergangenen Monaten dramatisch gestiegenen Futtermittelpreise bringen die deutschen Geflügelbetriebe in große Schwierigkeiten. Die Preise für Mischfutter sind aktuell so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, der Sojapreis liegt gar um 75 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da die Kosten für Futtermittel den überwiegenden Teil der Gesamtkosten bei der Versorgung der Tiere ausmachen, treiben diese exorbitanten Preissteigerungen die deutschen Geflügelerzeuger an den Rand des Ruins. Jetzt sei der Lebensmittelhandel gefordert, diese außergewöhnliche, auf äußeren Einflüssen beruhende Situation kurzfristig anzuerkennen und die Abnahmezahlungen entsprechend anzuheben, fordert Thomas Storck als Vorsitzender des Verbands Deutscher Putenerzeuger (VDP): „Bei der augenblicklichen Kostensituation kann kein deutscher Putenhalter auskömmlich wirtschaften, aktuell müssen wir alle ein Minus einkalkulieren.“ Die ersten Betriebe reagieren bereits auf diese dramatische Kostensituation: Um die eigene Existenz zu sichern, warten die Landwirte ab und setzen die Produktion aus. Diese Vorgehensweise sei aus der puren Not geboren, erläutert Storck: „Besser eine Nullrunde als ein dickes Minus am Monatsende.“  Entsprechend werden die hohen Futtermittelpreise Auswirkungen auch auf das Angebot an Putenfleisch haben. Der VDP rechnet mit einer deutlichen Angebotsverknappung in den nächsten Monaten, die bis in das Jahr 2013 hineinreichen wird.

06.08.2012
Pressemeldung

Erste Auswertung der unangekündigten Spot-Audits: Sehr positives Zeugnis für deutsche Geflügelhalter

Die erste Auswertung der seit Februar 2012 neu eingeführten „Spot-Audits“ innerhalb des QS-Systems stellt den deutschen Geflügelhaltern ein sehr positives Zeugnis aus. Bei bislang 380 unangekündigten Kontrollen in deutschen Hähnchen-, Puten- und Pekingentenställen ist keine einzige K.O-Bewertung ausgesprochen worden, in mehr als 82 Prozent aller Einzelbewertungen konnte gar die Bestnote vergeben werden. „Dieses Ergebnis zeigt, wie ernst unsere deutschen Geflügelhalter ihre Verantwortung nehmen, wie sorgsam sie mit ihren Tieren umgehen“, freut sich Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) über das positive Resultat. Die Geflügelwirtschaft hatte sich intensiv für die Einführung der unangekündigten Kontrollen eingesetzt und ist in dieses System bereits deutlich vor den übrigen Branchen der Veredelungswirtschaft eingestiegen.

03.07.2012
Pressemeldung

„Wir verharmlosen nichts, verschleiern nichts, verwässern nichts“: Geflügelwirtschaft tritt für Transparenz bei Antibiotikaeinsatz ein

„Die deutsche Geflügelwirtschaft verharmlost nichts, verschleiert nichts, verwässert nichts!“ Entschieden tritt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) den Vorwürfen von NRW-Agrarminister Johannes Remmel entgegen. Dieser hatte der Geflügelwirtschaft im Zusammenhang mit der heute vorgestellten Untersuchung zu Restmengen von Antibiotika im Tränkwasser von Hähnchen und Puten Intransparenz vorgeworfen. „Das genaue Gegenteil ist der Fall“, betont Graf Drechsel: „Auf die ausdrückliche Initiative der deutschen Geflügelwirtschaft hin ist ein umfassendes Antibiotikamonitoring im QS-System etabliert worden, das erstmals einen Überblick über sämtliche Antibiotikagaben in der Hähnchen- und Putenhaltung möglich macht. Hier ist unsere Branche Vorbild für die gesamte Veredelungswirtschaft.“

22.06.2012
Pressemeldung

Zehn EU-Länder missachten Verbot konventioneller Käfighaltung – Deutsche Eierwirtschaft begrüßt konsequente Linie der Kommission

Die deutsche Eierwirtschaft begrüßt die erneute Aufforderung der Europäischen Kommission an die noch säumigen EU-Staaten, unverzüglich das Verbot der konventionellen Käfighaltung von Legehennen umzusetzen. Zehn Mitgliedsländer, namentlich Belgien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Ungarn, die Niederlande, Polen und Portugal, missachten das zum 1. Januar 2012 in Kraft getretene Verbot bis zum heutigen Tage – und das, obwohl bereits im Sommer 1999 die Entscheidung zum Verbot der konventionellen Käfighaltung gefallen ist. „Es ist mehr als unverständlich, dass zehn EU-Staaten es trotz einer zwölfjährigen Vorbereitungszeit und aktuell laufender EU-Vertragsverletzungsverfahren bis heute nicht geschafft haben, dieses Verbot umzusetzen“, kritisiert Dr. Bernd Diekmann als Vize-Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). „Dass immer noch Eier aus dieser Haltungsform auf den Markt gelangen, ist aus Sicht der deutschen Eierwirtschaft nicht zu akzeptieren.“

27.04.2012
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft unterliegt schon heute flächendeckendem Antibiotika-Monitoring

Vor dem Hintergrund der von Bundesministerin Aigner geplanten bundesweiten Datenbank zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung hält die deutsche Geflügelwirtschaft fest: Schon seit dem 1. April 2012 unterliegt die deutsche Geflügelwirtschaft als erster Bereich der Nutzierhaltung im Rahmen des QS-Systems einem flächendeckenden Monitoringsystem. Diese Datenbank ist eine ergänzende Maßnahme zur Verbesserung der Transparenz und zur Optimierung des einzelbetrieblichen Tiergesundheitsmanagements. Das Antibiotika-Monitoring, das die deutsche Geflügelwirtschaft selbst mit auf den Weg gebracht hat, erfasst sämtliche Antibiotikaverschreibungen innerhalb der Mastdurchgänge in Deutschland systematisch und zentral.

10.04.2012
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft fordert keine Anhebung der Dioxin-Grenzwerte in Eiern

Anders als in verschiedenen Medien zitiert tritt die deutsche Eierwirtschaft nicht für eine Anhebung der Dioxin-Grenzwerte in Eiern ein. Missverständlich wiedergegeben worden war in diesem Kontext eine mündliche Interview-Äußerung des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutsches Ei, Dr. Bernd Diekmann. Dieser hatte im Gespräch mit einer Nachrichtenagentur lediglich zum Nachdenken über Zusammenhänge bei der Entstehung von Dioxin in Lebensmitteln angeregt und in diesem Zusammenhang verdeutlicht, dass unterschiedliche Lebensmittel mit unterschiedlicher Belastungssituation unterschiedliche Grenzwerte erforderten. „Daraus eine Forderung nach einer Aufweichung der Dioxin-Höchstwerte in Eiern abzuleiten, ist unsachlich und falsch“, stellt Diekmann klar. „Fakt ist: Die deutsche Eierwirtschaft fordert keine höheren Grenzwerte für Dioxin in Eiern.“

19.03.2012
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft appelliert an den Lebensmittelhandel: „Erzeuger fair bezahlen – ruinöse Marktsituation beenden“

Angesichts der außergewöhnlichen Situation auf dem europäischen Eiermarkt mit einem extrem verknappten Angebot und anhaltend hohen Preisen in der Eierbeschaffung appelliert die deutsche Eierwirtschaft an den deutschen Lebensmittelhandel, umgehend die Kontraktbindung zu lockern und den Erzeugern einen angemessenen und fairen Preis zu zahlen. „Diese ruinöse Marktsituation muss so schnell wie möglich beendet werden“, forderte Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und des dem ZDG angeschlossenen Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE), am Rande der Sitzung des Beratenden Ausschusses Eier und Geflügel der EU-Kommission am vergangenen Freitag in Brüssel.

28.02.2012
Pressemeldung

Wissenschaftler kritisiert gravierende Mängel im Gutachten: „Frist bis 2023 für Kleingruppe deutlich zu kurz bemessen“

Aus Sicht der Wissenschaft weist die Stellungnahme des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) zur betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer in der Kleingruppenhaltung derart gravierende Mängel auf, dass die auf dieser Grundlage geforderte Übergangsfrist bis zum Jahr 2023 für die bestehenden Kleingruppenhaltungen „deutlich zu kurz bemessen“ ist. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst vom Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta nach genauer Analyse der Stellungnahme. „Das KTBL lässt wesentliche kalkulatorische Größen einer sorgfältigen betriebswirtschaftlichen Berechnung gänzlich außer Acht“, kritisiert Windhorst unter anderem die fehlende Berücksichtigung von Kosten für Sortierung oder Verpackung der Eier. Darüber hinaus gehe das KTBL-Gutachten wiederholt von falschen Annahmen aus: So spiegele der von den Verfassern angenommene Eierpreis von 8 bis 9 Cent eine „absolut unrealistische Erlössituation“ wider. Laut Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) hätten die erzielbaren Erlöse für unsortierte Ware im Mittel der Jahre 2008 bis 2010 bei lediglich 6 bis 7 Cent gelegen. Äußerst bedenklich sei auch, dass die sich abzeichnende Entwicklung bei den Weltmarktpreisen für Futterkomponenten in den Kalkulationen gar nicht berücksichtigt worden sei. Ausgehend von diesen handwerklichen Fehlern zieht Windhorst die Aussagekraft der gesamten Untersuchung in Zweifel: „Wenn in einem Gutachten dieser Tragweite von einer Reihe offensichtlich falscher Annahmen ausgegangen wird, können die daraus gezogenen Schlussfolgerungen nicht richtig sein.“

20.02.2012
Pressemeldung

Übergangsfristen für Kleingruppenhaltung – Eierwirtschaft fordert: „Ministerin Aigner soll juristischen Experten folgen“

Mit deutlicher Kritik und Unverständnis reagiert der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierte Bundesverband Deutsches Ei (BDE) auf den Vorstoß der Bundesländer Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, Übergangsfristen für bestehende Kleingruppenhaltungen faktisch nur bis Ende 2023 zuzulassen. „Das kommt einer Enteignung der rund 150 deutschen Legehennenhalter gleich, die Millionen in diese erst seit 2006 existierende moderne Haltungsform investiert haben“, missbilligt ZDG-Vizepräsident und BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann die aus Sicht der Eierwirtschaft nicht nachvollziehbare Initiative der beiden Bundesländer. Als „willkürlich und deutlich zu kurz gegriffen“ kritisiert er die von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz ins Spiel gebrachte Frist bis Ende 2023. Diekmann formuliert den klaren Appell der deutschen Eierwirtschaft an Bundesministerin Ilse Aigner, dem Vorschlag der Länder nicht zu folgen und vielmehr der Bewertung juristischer Experten aus dem eigenen Hause zu trauen. Das Bundesministerium hatte gegenüber der Eierwirtschaft die Auffassung vertreten, eine kürzere Frist als bis Ende 2029 sei wegen verfassungsrechtlicher Bedenken aufgrund des grundgesetzlich geschützten Eigentums (Artikel 14 GG) nicht haltbar. Zwar sei eine kürzere Übergangszeit als die ursprünglich vom Bundesministerium formulierte Frist bis Ende 2035 durch keine sachliche Argumentation zu rechtfertigen, schildert Diekmann seine Bedenken, macht aber zugleich die Gesprächsbereitschaft der Eierwirtschaft deutlich: „Mit einem realistischen Kompromiss könnte die Eierwirtschaft notfalls leben.“

17.02.2012
Pressemeldung

Offener Brief an den deutschen Lebensmittelhandel

Die deutsche Geflügelwirtschaft will, dass der Verbraucher mit gutem Gefühl deutsches Geflügel kaufen kann. Und das kann er. Denn schon heute sind die Standards in der deutschen Hähnchen- und Putenhaltung besonders hoch. Darauf ruht sich die Branche aber nicht aus. Im Gegenteil: Kontinuierlich treibt die deutsche Geflügelwirtschaft weitere Verbesserungen voran. In einem offenen Brief an den deutschen Lebensmittelhandel zeigt ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel auf, welche Eigeninitiativen zu Antibiotikamonitoring und unangekündigten Betriebskontrollen die Branche entwickelt hat und wie hoch die Standards bereits heute sind.

27.01.2012
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt Tierschutz ernst – und finanziert unangekündigte Kontrollen im QS-System

Die deutschen Geflügelhalter nehmen Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene ernst – und scheuen auch unangekündigte Kontrollen nicht. Ab sofort stellen sich die deutschen Hähnchen- und Putenhalter freiwillig zusätzlichen Überprüfungen im QS-System für Qualität und Sicherheit in der Lebensmittelkette. Die von der Geflügelwirtschaft finanzierten sogenannten „Spotaudits“ der QS Qualität und Sicherheit GmbH starten im Februar 2012 und überprüfen die landwirtschaftlichen Betriebe in Bezug auf Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene. „Wir haben in unseren Ställen nichts zu verbergen“, sagt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Bei uns können sich Experten jederzeit davon überzeugen, dass das Stallmanagement funktioniert und dass es den Tieren gut geht.“ Dieses Plus an Kontrolle und Sicherheit für den Verbraucher ist in der deutschen Veredelungswirtschaft bislang einmalig. In die zusätzlichen Kontrollen investiert die deutsche Geflügelwirtschaft rund 300.000 Euro.

10.01.2012
Pressemeldung

Antibiotikaeinsatz: Monitoring und Minimierungsstrategie – Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt konkret Stellung

Im Zusammenhang mit der durch die BUND-Stichprobe angestoßenen Debatte um den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenhaltung und in Reaktion auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigten Änderungen nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) konkret zu fünf Kritikpunkten Stellung.

10.01.2012
Pressemeldung

Mit der „DE“-Kennzeichnung kauft der Verbraucher Sicherheit: Deutsche Eier stammen ausschließlich aus legaler Haltung!

Die Diskussion um die „illegalen Eier“ aus zahlreichen EU-Ländern hält an – und sorgt beim Verbraucher für Verunsicherung: Welche Eier darf ich überhaupt noch kaufen, welche Eier sind legal? Der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gibt Entwarnung mit einer praktischen Einkaufshilfe: „Wer beim Eierkauf auf die Kennzeichnung ,DE‘ für deutsche Erzeugung achtet, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, rät BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann. Der Verbandschef der deutschen Legehennenhalter erläutert: „In Deutschland erzeugte Eier stammen ausschließlich aus modernen, tiergerechten und legalen Haltungssystemen.“ Die deutsche Eierwirtschaft hat den Abschied von der seit Anfang 2012 EU-weit verbotenen konventionellen Käfighaltung bereits Ende 2009 vollzogen – und sieht jetzt mit Sorge, dass europäische Nachbarstaaten wie Polen, Frankreich oder Spanien die Frist zur Umsetzung missachtet haben. „Mit dem Prädikat ,deutsche Herkunft‘ hat der Verbraucher eine ganz einfache Handhabe, sich beim Kauf von Schaleneiern vor illegal produzierter Ware zu schützen“, sagt Dr. Bernd Diekmann. Die Herkunftskennzeichnung macht’s möglich: Jedes Ei verrät mit dem aufgedruckten Stempel, in welchem Land es gelegt worden ist – das „DE“ steht dabei für Deutschland, die Ziffer zu Beginn des Codes für die Haltungsform. „Deutsche Eier werden zu hundert Prozent legal erzeugt“, betont  Diekmann, „egal ob aus ökologischer Haltung (Kennziffer 0), Freilandhaltung (1), Bodenhaltung (2) oder Kleingruppenhaltung (3).“

09.01.2012
Pressemeldung

ESBL und MRSA: Vorkommen sagt nichts über Gefährlichkeit aus! Laut Wissenschaftlern Übertragung auch durch Haustiere möglich

„Das bloße Vorkommen antibiotikaresistenter Keime auf Geflügelfleisch sagt rein gar nichts über die gesundheitliche Gefährdung für den Verbraucher aus.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf eine wenig repräsentative Stichprobe des BUND, die auf zehn von 20 Hähnchenfleischproben sogenannte „multiresistente Keime“ gefunden hatte. Bakterien kämen in der Umgebung des Menschen überall vor, Keime seien ganz natürliche Bestandteile der Umwelt, betont Janning: „Die Hähnchenfleisch-Erzeugung ist eine biologische Erzeugung, insofern werden auf Geflügelfleisch immer Keime zu finden sein.“ Als entsprechend unseriös kritisiert Janning die Forderung des BUND an den Lebensmittelhandel, mit Keimen belastetes Fleisch aus den Regalen zu verbannen: „Das würde bedeuten, auf sämtliche natürlich erzeugten Lebensmittel zu verzichten – oder alle zuvor einem chemischen Behandlungsprozess zu unterziehen.“ Und das könne kaum im Interesse des aufgeklärten Verbrauchers sein.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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