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04.12.2013
Pressemeldung

ZDG Ehrenpräsident Wagner mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – Würdigung seines unternehmerischen und gesellschaftlichen Handelns

Gerhard Wagner, Ehrenpräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), wurde von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird Herr Wagners langjähriger, herausragen-der wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Einsatz gewürdigt. In den Bereichen Land- und Ernährungswirtschaft war er nicht nur unternehmerisch tätig, sondern setzte sich aktiv für die Entwicklung seiner Region ein und bewies unter anderem mit seiner lang-jährigen Tätigkeit in Spitzenpositionen des ZDG großes ehrenamtliches Engagement. Heute verlieh der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haselhoff, Gerhard Wagner im Rahmen eines Empfangs in Magdeburg die Ordensinsignien und die Verleihungsurkunde.

25.11.2013
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft plädiert für Beibehaltung der Eichpflicht für Eiersortiermaschinen

Die Eichpflicht für Eiersortiermaschinen zur Überprüfung der Genauigkeit der Waagen bei der Einstufung der Eier in die Gewichtsklassen S, M, L und XL bleibt voraussichtlich erhalten. Nachdem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Zuge einer Überarbeitung und Vereinfachung des Messwesens die Abschaffung der Eichpflicht für Eiersortiermaschinen anstrebte, hat sich das Blatt nun gewendet. Geschlossen und vehement hatte sich der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) zusammen mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gegen eine solche Abschaffung ausgesprochen. Und das mit großem Erfolg. Laut eines letzte Woche veröffentlichten Entwurfs des BMWi zur Verordnung zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens stellen die Eiersortiermaschinen nun, im Gegensatz zu früheren Entwürfen, keine Ausnahme der des Messwesens unterworfenen Geräte und Verwendungen mehr da.

18.11.2013
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft führt offenen und intensiven Dialog um die Geflügelhaltung weiter: „10 Thesen - Blog“ gestartet

Mit ihren „10 Thesen“ ist die deutsche Geflügelwirtschaft in diesem Jahr als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft aktiv auf ihre Kritiker zugegangen und hat mit ihrer Internetseite www.geflügel-thesen.de ein Forum für einen offenen Austausch zu allen Aspekten der Hähnchen- und Putenhaltung in Deutschland geschaffen. Und das mit großem Erfolg: Rund 75.000 Webseiten-Besuche, über 2.200 „Likes“ für die Thesen sowie insgesamt knapp 1.000 Diskussionsbeiträge zeugen von einer lebhaften Debatte.

21.10.2013
Pressemeldung

Günter Scheper einstimmig zum neuen Vorsitzenden des BDE gewählt – Dr. Bernd Diekmann gibt Amt nach 11 Jahren ab

Günter Scheper ist neuer Vorsitzender des Bundesverbands Deutsches Ei (BDE). Der 64-jährige Südoldenburger wurde am Mittwoch einstimmig von der BDE-Mitgliederversammlung in Osnabrück gewählt. Er übernimmt das Amt von Dr. Bernd Diekmann, der in den vergangenen 11 Jahren als Vorsitzender des BDE und als Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) die Entwicklung der deutschen Eierwirtschaft mit viel Engagement, Geschick und Kompetenz maßgeblich geprägt hat.

02.10.2013
Pressemeldung

Dialogkampagne der Deutschen Geflügelwirtschaft mit europäischem Kommunikationspreis ausgezeichnet

Die Deutsche Geflügelwirtschaft wurde für ihre Dialogwebsite "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" mit dem "Digital Communication Award 2013" ausgezeichnet. Der europaweiten PR- und Kommunikationspreis ehrt herausragende Projekte im Bereich der Online-Kommunikation. Mit den "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" schaffte die Branche auf ihrer Website www.geflügel-thesen.de als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft ein offenes Forum für eine umfassende und konstruktive Debatte zum Thema Nutztierhaltung und überzeugte dabei vor allem durch ihren offenen und transparenten Kommunikationsansatz. "Die 10 Thesen Kampagne hat einen neuen Ton in der Diskussion um die Geflügelwirtschaft geprägt und eine kontroverse aber ehrliche Online-Diskussion angestoßen. Mit mehr als 50.000 Visits der Website innerhalb weniger Wochen, rund 700 Kommentaren und circa 2.000 Likes hat sie weitreichende Online-Aufmerksamkeit erlangt", so die Begründung der Jury. Insgesamt wurden mehr als 600 Einreichungen aus 38 Ländern von der internationalen Jury bewertet. Die Dialog-Website der Deutschen Geflügelwirtschaft wurde als bestes Online-Projekt in der Kategorie Verbände prämiert.

02.09.2013
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft öffnet Türen zum interaktiven Stallrundgang – und ermöglicht Verbrauchern Blick in einen Hähnchenstall

Wie sieht ein Geflügelstall von innen aus? Wieviel Platz haben die Tiere? Woraus besteht das Futter? Was bedeutet tiergerechte Haltung? Und wie wird das Ganze überhaupt kontrolliert? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Verbraucher zunehmend, wenn es um die Haltung von Hähnchen in Deutschland geht. Das neueste Internetangebot der deutschen Geflügelwirtschaft setzt genau hier an: Beim „interaktiven Stallrundgang“ auf www.deutsches-geflügel.de/stallrundgang können alle interessierten Verbraucher einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Geflügelhaltung werfen.

30.08.2013
Pressemeldung

Geflügelfleischwirtschaft für tariflichen Mindestlohn

Die Unternehmen der Geflügelschlachtung und der Geflügelfleischzerlegung als Wirtschaftszweig der deutschen Fleischwirtschaft begrüßen ausdrücklich die Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns. Die Geflügelfleischunternehmen, organisiert im Bundesverband der Geflügelschlachtereien (BVG) wollen zeitnah in Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG hinsichtlich eines Tarifvertrages zur Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns eintreten. Dieser Tarifvertrag soll über das Arbeitnehmerentsendegesetz allgemeinverbindlich erklärt werden und so verbindlich für alle Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung gelten. Dies würde dann alle Arbeitnehmer, die im Rahmen eines Werkvertrages oder der Leiharbeit in deutschen Betrieben arbeiten, betreffen. Tarifträger der Tarifgemeinschaft sollen die Arbeitgeberverbände der Ernährungsindustrie sein. Um hier die notwendige Vertretungsbefugnis zu haben, erklärten heute maßgebliche Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung sich dazu bereit, Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden zum Erwerb einer Mitgliedschaft zu führen. In der Tarifkommission werden Vertreter der Geflügelfleischwirtschaft mitarbeiten.

29.08.2013
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft kritisiert Vorgehensweise von „stern TV“ – und fordert Mithilfe bei Aufklärung statt medialer Inszenierung

Die deutsche Geflügelwirtschaft kritisiert scharf das Vorgehen der „stern TV“-Redaktion bei Recherchen für einen geplanten Sendebeitrag am 4. September zum Thema „Tierschutz in der Hähnchenhaltung“. In diesem Zusammenhang bemängelt die Geflügelwirtschaft eine unzureichende Offenheit und fehlende Gesprächsbereitschaft der Redaktion: „Angebliche Bilder einer radikalen Tierrechtsorganisation, die der Redaktion zugespielt worden sind, müssen sachkundig auch seitens der Geflügelwirtschaft kommentiert werden dürfen, um frühzeitig falsche Schlussfolgerungen zu vermeiden“, stellt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), fest und fordert: „Die Redaktion muss den Entstehungsort derartiger Bilder offenlegen, damit wir umgehend gemeinsam mit den zuständigen Behörden überprüfen können, ob es sich um Verstöße gegen das geltende Tierschutzrecht handelt und gegebenenfalls alle Maßnahmen unternommen werden können, um diese schnellstmöglich abzustellen.“ Andernfalls macht sich die Redaktion möglicherweise der Unterlassung der Aufklärung tierschutzwidriger Umstände schuldig.

23.08.2013
Pressemeldung

Hähnchenerzeugung: Halter arbeiten am wirtschaftlichen Limit

„Wir Hähnchenhalter arbeiten gerade an unserem wirtschaftlichen Limit“, beklagt Rainer Wendt, Vorsitzender des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), in einem heute mit dem Fachmagazin ‚DGS Die Geflügelwirtschaft und Schweineproduktion‘ geführten Interview. Im Kontext der Meldungen über die angespannte wirtschaftliche Situation für die deutschen Puten- und Legehennenhalter der vergangenen Tage, zeigt auch Wendt im Interview eine ähnlich dramatische Erlössituation für die Hähnchenerzeuger in Deutschland auf: So lag im Schnitt der ersten sieben Monate dieses Jahres die sogenannte Bruttomarge, also die Erlöse abzüglich der Kosten für Küken und Futter, um rund 14 Prozent unter den Vorjahreswerten. Pro Kilogramm Lebendgewicht wurden dabei rund 2 Cent weniger als noch im letzten Jahr erzielt. Die Rentabilität liegt in diesem Jahr deutlich unter den Zahlen aus dem letzten Jahr. Wendt äußert sich besorgt: „Und langsam wird die Situation für viele Erzeuger sehr belastend, denn nicht nur müssen wir und unsere Familien davon leben, sondern fehlt auch einfach zunehmend das Geld für notwendige Investitionen in die Weiterentwicklung und Instandsetzung unserer Anlagen.“ Wendt macht zudem deutlich, dass gerade jene Erzeuger, die in den letzten Jahren in moderne Ställe investiert haben, nun Schwierigkeiten haben, ihre getätigten Investitionen wieder zu erwirtschaften.

21.08.2013
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft in Sorge um Erlössituation und Existenzen vieler Geflügelhalter

Die wirtschaftliche Situation auf dem deutschen Putenmarkt hat sich im Laufe dieses Jahres noch einmal dramatisch verschlechtert, wie die MEG Marktinfo Eier & Geflügel in einer Analyse aus der vergangenen Woche feststellt. Mit Nachdruck stimmt die deutsche Geflügelwirtschaft dieser Einschätzung des Marktes zu. Die derzeit schwierige Lage der Putenwirtschaft ist dabei nicht nur eine kurze Momentaufnahme, sondern eine andauernde und schwerwiegende wirtschaftliche Negativphase. Die anhaltend hohen Futterkosten der letzten Monate wurden mit der geringfügigen Anhebung der Auszahlungspreise an die Putenhalter bei weitem nicht ausgeglichen. „Die nun langsam sinkenden Futterpreise dürfen jetzt nicht als Argument vom Handel für eine Senkung der Einkaufspreise genutzt werden, damit wären die deutschen Putenhalter massiv in ihrer Existenz bedroht“, äußert sich besorgt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Wir Putenhalter sind in eine ernste wirtschaftliche Schieflage gekommen und wir brauchen jetzt stabile Preise für unsere Puten, um die Verluste der vergangenen Monate auch nur annähernd ausgleichen zu können“, fordert Storck. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die in Deutschland sehr strengen Standards im Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz – gerade auch im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern – entsprechend zu höheren Produktionskosten bei der Erzeugung führen.

05.08.2013
Pressemeldung

Schnabelbehandlung: Eierwirtschaft warnt vor vorschnellem Ausstieg – und übt Kritik an Minister Meyer

In den vergangenen Tagen haben verschiedene Agrarmedien über den freiwilligen Ausstieg der dänischen Eierwirtschaft aus der Schnabelbehandlung berichtet. Klarstellend weist die deutsche Eierwirtschaft nach Rücksprache mit dem dänischen Branchenverband darauf hin, dass dieser Verzicht auf die Schnabelbehandlung ausdrücklich nur für Hennen im ausgestalteten Käfig gilt, nicht jedoch für Legehennen in Boden- oder Freilandhaltung. Hier werde die Schnabelbehandlung weiter praktiziert, bestätigte Jørgen Nyberg Larsen, Geschäftsführer der „Danish Egg Association“, gegenüber dem Bundesverband Deutsches Ei (BDE). Nyberg Larsen betonte, dass eine Umsetzung des Verzichts in alternativen Haltungsformen auch in Dänemark noch nicht möglich sei, da weder ausreichendes Wissen noch wirkungsvolle Managementmaßnahmen zum Verhindern von Federpicken und Kannibalismus vorhanden seien. Diese Einschätzung wird von der deutschen Eierwirtschaft geteilt und zeigt einmal mehr, dass ein vorschneller Ausstieg aus der Schnabelbehandlung mit schwer kalkulierbaren Risiken für das Tierwohl behaftet ist. „Die deutsche Eierwirtschaft ist ausdrücklich für einen Ausstieg aus der Schnabelbehandlung“, bekräftigt BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann, zugleich Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), „aber bei einem verfrühten Ausstieg ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über auslösende Faktoren und eine mögliche Kontrolle der Verhaltensstörungen Federpicken und Kannibalismus wird lediglich ein Tierschutzproblem durch ein anderes ersetzt.“

20.06.2013
Pressemeldung

Eierwirtschaft erhöht Druck auf die Politik: „Regierung muss Kennzeichnung eihaltiger Lebensmittel endlich umsetzen“

Mit großer Sorge beobachten die deutschen Eiererzeuger die aktuellen Berichte über Importe von Eiern und Eiprodukten aus der Ukraine in die Europäische Gemeinschaft, die aus der in Deutschland schon seit Ende 2009 verbotenen konventionellen Käfighaltung stammen und hier zu Lebensmitteln wie Nudeln oder Keksen weiterverarbeitet werden. Als Vertretung der deutschen Eierwirtschaft nimmt der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) diese Berichte zum Anlass, seiner bereits mehrfach vorgetragenen Forderung nach einer konsequenten und umfassenden Kennzeichnung von Eiern, Eiprodukten und insbesondere eihaltigen Lebensmitteln erneut Nachdruck zu verleihen. „Über den Umweg der Weiterverarbeitung landen diese in der EU verbotenen Käfig-Eier am Ende doch auf den Tischen deutscher Verbraucher – das ist Verbrauchertäuschung und Wettbewerbsverzerrung erster Klasse!“, empört sich Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Die Bundesregierung muss jetzt endlich auf EU-Ebene eine verpflichtende Kennzeichnung von Haltungsform und Herkunft auf allen Eiern, Eiprodukten und eihaltigen Lebensmitteln umsetzen.“

14.06.2013
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft lädt zum Zukunftsdialog ein: „Ist Fleischkonsum heute noch zu verantworten?“

Die deutsche Geflügelwirtschaft setzt ein weiteres Zeichen für einen offenen und konstruktiven Dialog zur modernen Nutztierhaltung: Am Donnerstagabend sind in Berlin rund 50 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und von NGOs zum „Zukunftsdialog der deutschen Geflügelwirtschaft“ zusammengekommen, um die Frage zu diskutieren: „Ist Fleischkonsum heute noch zu verantworten?“. Ein bewusst provokantes Thema habe die Geflügelwirtschaft gewählt, um die unterschiedlichen Interessensgruppen der Gesellschaft an einem Tisch zusammenzuführen, bilanzierte Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), im Anschluss an die Veranstaltung: „Ob mit Veganern, Tierschützern oder der Politik: Die Geflügelwirtschaft scheut die Auseinandersetzung nicht, wir sind offen für jeden Dialog. Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass so viele hochkarätige Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen unserer Einladung gefolgt sind und konstruktiv mit uns diskutiert haben.“

29.05.2013
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft ist strikt gegen „Chlor-Hähnchen“ aus den USA und fordert Unterstützung von Wirtschaftsminister Rösler

Im Zusammenhang mit den Gesprächen über ein mögliches Transatlantisches Freihandelsabkommen (TAFTA) zwischen der EU und den USA warnt die deutsche Geflügelwirtschaft davor, durch eine Öffnung des europäischen und deutschen Marktes für US-Importprodukte extrem ungleiche Standards in der Erzeugung von Geflügelfleisch und Eiern zuzulassen. „Die hohen deutschen Erzeugungsstandards dürfen nicht durch den Import von US-Ware mit deutlich niedrigeren Standards ausgehebelt werden“, fordert Rainer Wendt, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH). Mit dieser Forderung reagiert Wendt auf eine Äußerung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der in einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ vom Montag dieser Woche in Bezug auf die in den USA anders als in Deutschland übliche chemische Behandlung von Geflügelfleisch mit einem Chlorbad mit der Bewertung zitiert wird, der eine Standard sei „nicht besser oder schlechter als der andere, sondern nur anders“.

15.05.2013
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft schlägt neues Kapitel des Dialogs auf: „10 Thesen“ zur Leistung der Branche stoßen auf reges Interesse

Die deutschen Verbraucher mögen Fleisch. Gleichzeitig werden Aspekte der Erzeugung wie Tierschutz oder Lebensmittelqualität von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch beobachtet. Hier setzt die deutsche Geflügelwirtschaft an, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken: Mit den „10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft“ schafft die Branche auf ihrer Internetseite www.gefluegel-thesen.de als erste Branche der Land- und Ernährungswirtschaft ein offenes Forum für eine umfassende und konstruktive Debatte zum Thema Nutztierhaltung. Die aktuell bereits über 200 eingegangenen Kommentare spiegeln ein breites Meinungsspektrum wider und verdeutlichen das Bedürfnis nach einem solchen Angebot.

10.04.2013
Pressemeldung

Durchbruch für mehr Tierwohl: Puten-Eckwerte verabschiedet | Freiwillige Selbstverpflichtung tritt im Oktober in Kraft

Nach über zwei Jahren intensiver Beratungsarbeit sind die grundlegend überarbeiteten „Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ verabschiedet worden. „Mit den novellierten Eckwerten und dem neu geschaffenen ,Gesundheitskontrollprogramm‘ gehen wir einen großen Schritt in Sachen Tierwohl voran“, freut sich Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), über den von Putenwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Tierschutz gemeinsam erzielten Konsens. An der Neufassung der 1999 etablierten Eckwerte hatte der VDP seit März 2011 gemeinsam mit Vertretern aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), den Fachministerien mehrerer Bundesländer sowie Vertretern von Wissenschaft, anerkannten Tierschutzorganisationen und dem Deutschen Bauernverband (DBV) gearbeitet. „Das ist eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten, diesen intensiven Beratungsprozess konstruktiv zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt zu haben“, würdigt ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel das inhaltliche und zeitliche Engagement der über 30 Mitglieder der Arbeitsgruppe. Mittlerweile liegen die Eckwerte in der finalen Form vor, am 1. Oktober 2013 treten sie in Kraft und gelten als freiwillige Selbstverpflichtung der Branche unmittelbar für jeden Putenhalter in Deutschland. Kernstück ist das sogenannte „Gesundheitskontrollprogramm“, das anhand tierbasierter Indikatoren vergleichende Rückschlüsse auf den Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden der Puten ermöglicht.

22.03.2013
Pressemeldung

Eierwirtschaft befürwortet europaweite Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, die Eier oder Eiprodukte enthalten

Die deutsche Eierwirtschaft befürwortet eine EU-weit geltende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, die Eier oder Eiprodukte enthalten. „Der Verbraucher soll auf den ersten Blick erkennen können, aus welchem Land und aus welcher Haltungsform die weiterverarbeiteten Eier stammen – wie bei Schaleneiern auch“, sagt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Vor diesem Hintergrund begrüßt der BDE die heutige Entschließung des Bundesrates, mit welcher die Bundesregierung aufgefordert wird, eine entsprechende Lebensmittel-Kennzeichnung zu prüfen und sich für eine EU-weit gültige Regelung einzusetzen. Als ersten Schritt sieht die deutsche Eierwirtschaft jedoch die vom BDE bereits mehrfach geforderte verpflichtende Herkunftskennzeichnung sämtlicher Eiprodukte und Eier, die zur Weiterverarbeitung an die Lebensmittelwirtschaft geliefert werden.

20.03.2013
Pressemeldung

Deutsches Putenfleisch ist sicher und gesundheitlich unbedenklich | Putenerzeuger fordern verpflichtende Herkunftskennzeichnung

Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Funde von mit Antibiotika belastetem Putenfleisch aus Rumänien nehmen die deutschen Putenerzeuger zum Anlass, erneut auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Putenfleisch aus deutscher Erzeugung hinzuweisen. Dass deutsches Putenfleisch sicher und frei von gesundheitlich bedenklichen Antibiotikarückständen ist, belegt insbesondere der Nationale Rückstandskontrollplan des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der jedes Jahr mehrere tausend Geflügelfleischproben unter anderem auf Antibiotikarückstände und Umweltkontaminanten untersucht. Als Konsequenz aus dem aktuellen Fall fordert der Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) zudem eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Putenfleischerzeugnisse.

01.03.2013
Pressemeldung

Gänseerzeuger eng in Familie der Geflügelwirtschaft eingebunden: Dr. Thomas Janning zum Geschäftsführer bestellt

Die Einbindung der deutschen Gänseerzeuger in den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) ist durch eine Personalentscheidung weiter gestärkt worden. Bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) am Donnerstag ist ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning einstimmig auch zum Geschäftsführer des BBG bestellt worden. „Dieser Schritt verschafft unserer Arbeit ein zusätzliches Maß an Professionalität“, freut sich BBG-Vorsitzender Lorenz Eskildsen, der die Position der deutschen Gänsehalter durch den jüngst vollzogenen Beitritt zum ZDG ohnehin deutlich gestärkt sieht. „Durch die Einbindung in die kompetente Arbeit der Geflügelwirtschaft unter dem Dach des ZDG haben auch wir Gänsehalter einen deutlich besseren Zugang zur Politik, an den entscheidenden Diskussionen nehmen wir jetzt teil.“ Zur Mitgliederversammlung des ZDG im November 2012 war der BBG als neuer angeschlossener Bundesverband in den Reihen der deutschen Geflügelwirtschaft begrüßt worden.           

26.02.2013
Pressemeldung

Eierwirtschaft fordert rückhaltlose und schnelle Aufklärung: „Ermittlungen müssen schnellstmöglich abgeschlossen werden“

Die deutsche Eierwirtschaft fordert eine rückhaltlose und schnelle Aufklärung der publik gewordenen Vorwürfe gegen verschiedene Legehennenhalter. „Wir haben ein ureigenes Interesse daran, dass die Ermittlungen zu diesen Verdachtsmomenten umfassend und rasch vonstattengehen“, sagt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Es dürfe nicht sein, dass die gesamte Branche pauschal vorab verurteilt werde. „Für jedes einzelne dieser Unternehmen gilt bis zu einer Entscheidung die Unschuldsvermutung“, mahnt Diekmann. Im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung appelliert auch ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel an Medien und Öffentlichkeit, in der Bewertung der Vorgänge sauber zu differenzieren und ausgehend von einem bloßen Anfangsverdacht nicht die gesamte deutsche Geflügelwirtschaft in Misskredit zu bringen. „Es darf nicht verkannt werden, welche Anstrengungen insbesondere die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Jahren für mehr Transparenz und Dialog unternommen habe“, betont Graf Drechsel.

26.02.2013
Pressemeldung

Persönliche Erklärung von Wilhelm Hoffrogge – ZDG-Vizepräsident lässt Ämter bis auf weiteres ruhen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Unternehmen der Eierwirtschaft lässt Wilhelm Hoffrogge, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft – Landesverband (NGW), seine Ämter bis auf weiteres ruhen. In einer persönlichen Erklärung betont Hoffrogge, dass er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe für unbegründet halte, dennoch sehe er sich zu diesem Schritt veranlasst, um Schaden von der Geflügelwirtschaft abzuwenden. ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel reagiert mit Respekt auf diesen Schritt: „Herr Hoffrogge geht diesen Weg, um Schaden von der Branche abzuwenden. Dafür gebührt ihm meine Hochachtung."

18.01.2013
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft stellt Dialogjahrbuch 2012 vor: „Konstruktiver und ehrlicher Dialog mit dem Verbraucher“

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat die deutsche Geflügelwirtschaft ihr „Dialogjahrbuch 2012“ vorgestellt. Das Jahrbuch dokumentiert zentrale Ergebnisse des erfolgreichen Verbraucherdialogs, den die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Monaten auf ihrer Internetplattform www.deutsches-geflügel.de geführt hat. Seit Mai 2012 haben die Verbraucher hier die Gelegenheit, ihre Fragen persönlich an die deutsche Geflügelwirtschaft zu richten, die im Monatsturnus von den Experten der Branche beantwortet werden. Das nun vorgelegte Dialogjahrbuch spiegelt das breite Spektrum der dabei angesprochenen Themenfelder und entsprechend das große Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit wider: Die Fragen reichen von den Aufzuchtbedingungen in der Hähnchen- und Putenhaltung bis hin zu grundsätzlichen ethischen Aspekten, vom Antibiotikaeinsatz über Umweltauswirkungen und infrastrukturelle Fragen bis zur Schnabelbehandlung. „Die Geflügelwirtschaft steht offen und ehrlich Rede und Antwort zu sämtlichen für die Verbraucher relevanten Themenfeldern“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

16.01.2013
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft begrüßt Einrichtung der Stabsstelle im BMELV: „Wichtiger Schritt, um Handel mit Russland zu erleichtern“

Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt die von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner veranlasste Einrichtung der neuen Stabsstelle „Export Russische Föderation“ im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausdrücklich. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um die zuletzt ins Stolpern geratenen Handelsbeziehungen zu Russland zu erleichtern“, würdigt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) diese Initiative des Ministeriums als hilfreich für die Wirtschaftsunternehmen. Traditionell pflegt die deutsche Geflügelwirtschaft gute Handelsbeziehungen zu Russland: Bis zum Jahr 2009 war Russland mit einem Exportvolumen von rund 66.000 Tonnen pro Jahr der wichtigste Drittlandsmarkt für deutsche Geflügelfleischprodukte. In den vergangenen Jahren hatte die russische Veterinärbehörde Rosselchosnadsor jedoch wiederholt deutliche Kritik an den deutschen Veterinärbehörden geübt, was zu einem erheblichen Einbruch der Exportmengen führte.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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