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24.11.2014
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft nimmt Vogelgrippe-Geschehen sehr ernst: „Wir tun alles Erdenkliche, um unsere Tiere gesund zu halten“

Das aktuelle Vogelgrippe-Geschehen mit einem bestätigten Fall in einem Putenbestand in Mecklenburg-Vorpommern sowie weiteren Fällen in den Niederlanden und Großbritannien nimmt die deutsche Geflügelwirtschaft sehr ernst. „Wir tun alles Erdenkliche, um unsere Tiere gesund zu halten und eine Einschleppung des Virus zu verhindern“, sagt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Die im Ver-band organisierten Hähnchen-, Puten-, Enten-, Gänse- und Legehennenhalter seien in den vergangenen Tagen wiederholt sensibilisiert worden, die gängigen Biosicherheitsmaßnahmen sorgfältig einzuhalten. Dazu zählen unter anderem das Anlegen von Schutzkleidung, das Desinfizieren des Schuhwerks und das Waschen der Hände vor Betreten des Stalles sowie ein besonders wachsames Auge für die Gesundheit der Tiere. Der Zentralverband begrüßt die in einzelnen Bundesländern bereits ausgesprochenen Aufstallungsgebote. Zudem kann sich aus Sicht des ZDG insbesondere in gewässerreichen Regionen eine Stallpflicht empfehlen, um einer Einschleppung des Virus durch Enten oder Schwäne in Geflügelbestände Einhalt zu gebieten.

24.11.2014
Pressemeldung

Putenhalter zeigen sich selbstkritisch und vorwärtsgewandt: „Zuversichtlich, Antibiotika-Einsatz in drei Jahren zu halbieren“

Das von der Geflügelwirtschaft initiierte Antibiotikamonitoring im QS-System liefert erstmals verlässliche Daten zum bundesweiten Antibiotikaeinsatz in der Putenhaltung. Die Ergebnisse erfüllen die Branche nicht mit Zufriedenheit: Nach Auskunft von QS wurden für 94 Prozent der Putenbetriebe Meldungen zur Abgabe von Antibiotika in der Datenbank erfasst. Damit ist zwar noch keine Aussage über die konkrete Therapiehäufigkeit und -dauer getroffen, gleichwohl nimmt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), die Situation sehr ernst: „Wir haben das Ziel, hier besser zu werden. Wir haben das Problem erkannt und arbeiten intensiv an Lösungen, die sich bereits in den kommenden Monaten positiv auswirken werden.“

11.11.2014
Pressemeldung

Nachwahlen zum Präsidium bei ZDG-Mitgliederversammlung: „Politik der ,einen Stimme‘ zeichnet Geflügelwirtschaft aus“

An der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft hat es personelle Veränderungen gegeben: Bei seiner Mitgliederversammlung im Vorfeld der EuroTier in Hannover hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am Montag vier neue Mitglieder ins Präsidium berufen und darüber hinaus zwei neue Vizepräsidenten gewählt. Einstimmig wurden Friedrich-Otto Ripke als Vertreter der Gruppe der Landesverbände, Günter Scheper und Hans Thomas Freiherr von Meerheimb als Vertreter des Fachbereichs Legehennenhaltung sowie Claus Eilers-Rethwisch als Vertreter des Fachbereichs Putenerzeugung bei den Nachwahlen ins Präsidium gewählt. Friedrich-Otto Ripke und Günter Scheper ergänzen fortan zudem als Vizepräsidenten das Führungsteam um ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel.

10.11.2014
Pressemeldung

Gänsehalter fordern Kennzeichnungspflicht: „Verbraucher muss sich aktiv für Tierschutz entscheiden können“

So wie die Martinsgans traditionell zum Martinstag am 11. November gehört, so gehört der Tierschutz zur deutschen Gänsehaltung. „Tierquälerische Praktiken wie die Stopfleberproduktion und das Lebendrupfen der Tiere zur Daunengewinnung verurteilen wir aufs Schärfste“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierten Bundesverbands Bäuerliche Gänsehaltung (BBG). Gerade im Vergleich zu Nachbarländern wie Ungarn oder Frankreich, wo die Stopfleber als „Kulturgut“ gilt, nehmen die deutschen Gänsehalter seit Jahren eine Vorreiterrolle beim Tierschutz ein. Das Problem ist jedoch die fehlende Transparenz im Supermarkt: Wegen der fehlenden Kennzeichnungspflicht hat der Verbraucher keine Chance zu erkennen, ob zum Beispiel die ungarische Gänsekeule aus der in Deutschland verbotenen Stopfleberproduktion stammt. „Wir brauchen endlich eine verpflichtende Kennzeichnung, sonst werden unsere hohen deutschen Standards komplett unterlaufen“, sagt Eskildsen, der im Namen der deutschen Gänsehalter den Martinstag zum Anlass nimmt, hier die fehlende Unterstützung der Bundesregierung einzufordern. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sei mit dem klar formulierten Ziel nach mehr Tierschutz angetreten, so Eskildsen. „Jetzt muss er diesen Worten auch Taten folgen lassen und sich mit Nachdruck für eine Kennzeichnungspflicht auf europäischer Ebene einsetzen.“

01.10.2014
Pressemeldung

ZDFzeit „Projekt Hühnerhof“ mit Dirk Steffens: Geflügel-wirtschaft öffnet Türen für zweiteilige Dokumentation

Für die ZDF Dokumentation „Projekt Hühnerhof – 2.500 Küken für Dirk Steffens“ ermöglichte es die deutsche Geflügelwirtschaft dem Wissenschaftsmoderator und Journalist Dirk Steffens alle Stufen der konventionellen Hähnchenfleischerzeugung bis ins Detail kennen zu lernen. Diese Aufgeschlossenheit der Branche beweist damit einmal mehr deren großes Anliegen, mit Offenheit und Dialogbereitschaft über die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland zu informieren. In der zweiteiligen Dokumentation, deren erster Teil gestern Abend gesendet wurde, hinterfragt Dirk Steffens kritisch die Art und Weise der Hähnchenfleischerzeugung und beleuchtet dabei insbesondere die konventionelle und die ökologische Haltung sowie die Frage nach dem Preis näher.

12.09.2014
Pressemeldung

„Darf Fleisch zum Luxusgut werden?“ – Geflügelwirtschaft diskutiert kontrovers die Zukunft des Fleischkonsums

Darf Fleisch zum Luxusgut werden? Diese Frage stand am Mittwochabend im Mittelpunkt des Zukunftsdialogs der deutschen Geflügelwirtschaft in Berlin. Rund einhundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und NGOs diskutierten offen über die Folgen, die ein „Luxusgut“ Fleisch hätte, und stellten fest: Unsere Gesellschaft unterliegt einem Zielkonflikt. Einerseits möchten wir, dass hochwertige Lebensmittel für Jeden bezahlbar sind, andererseits fühlen sich immer mehr Menschen einer in Hinblick auf Tier- und Umweltschutz nachhaltigen Lebensweise verpflichtet – die jedoch höhere Preise erfordert. Ob Fleisch als Luxusgut der richtige Weg für die Zukunft ist? Hierzu wurden beim Zukunftsdialog höchst unterschiedliche Ansichten und Positionen vertreten. Auf dem Podium diskutierten der Publizist Dr. Hugo Müller-Vogg, Autorin Dr. Tanja Busse und die Gründerin der Berliner Tafel, Sabine Werth – unter reger Beteiligung des Publikums.

30.06.2014
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft stellt interaktiven Infopool vor: Größter Wissensfundus zur Geflügelhaltung macht Schluss mit Halbwissen

Schluss mit Halbwissen – so lautet das Ziel des neuen Informationsangebotes, das die deutsche Geflügelwirtschaft seit heute mit ihrem einzigartigen interaktiven Infopool auf www.geflügel-thesen.de/infopool präsentiert. Die Geflügelhaltung in Deutschland bleibt ein viel diskutiertes Thema – in den Medien, in der Politik und unter Verbrauchern. Ganzheitliche Informationsangebote, die von Tierschutz über Produktsicherheit bis zum Umweltschutz Informationen zu allen Aspekten der Geflügelhaltung bereitstellen, gab es jedoch bisher keine. Diese Lücke schließt die deutsche Geflügelwirtschaft nun mit ihrem neuen Infopool, der ähnlich einem modernen Schlagwortkatalog funktioniert. „Mit unserem interaktiven Infopool schaffen wir als deutsche Geflügelwirtschaft ein bisher nicht dagewesenes Informationsangebot, das sowohl in seiner technischen Umsetzung als auch dem inhaltlichen Umfang einzigartig ist in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft“, freut sich Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, über den offiziellen Start des Infopools. „Mit diesem Angebot sind wir wieder einmal aktiver Vorreiter in Sachen Information und Transparenz.“ Der Infopool gibt den Nutzern zukünftig nicht nur die Möglichkeit, über farbige „Bubbles“ intuitiv umfassendes Wissen zur Geflügelhaltung abzurufen, sondern stellt die Inhalte auch jedem Interessierten zur freien Nutzung als Download bereit. Außerdem werden die Inhalte künftig regelmäßig um Themen ergänzt und kontinuierlich aktualisiert.

19.05.2014
Pressemeldung

Geflügelwirtschaft baut Online-Dialog aus – Was Verbraucher schon immer über die Geflügelhaltung in Deutschland wissen wollten

Bereits seit 2012 beantwortet die deutsche Geflügelwirtschaft auf der Internetseite www.deutsches-geflügel.de/dialog regelmäßig Fragen von Verbrauchern rund um die Haltung von Hähnchen und Puten in Deutschland – und im Sinne eines offenen Dialogs stellt sich die Branche bewusst auch kritischen und unbequemen Fragen. „In dieser Form ist dies ein in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft aktuell bisher einzigartiges Dialogelement“, unterstreicht Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), den seit gut zwei Jahren gelebten Dialog der Branche. Aufgrund der mittlerweile großen Menge an Fragen und Antworten präsentiert sich der Dialogbereich ab sofort mit einer neuen Nutzerführung, die die Verbraucher zukünftig noch interaktiver einlädt, Fragen zu stellen. Aufklappbare Dialogkästen sorgen für optische Abwechslung und erleichtern zudem das Navigieren durch das umfangreiche Frage-Antwort-Archiv. „Wir möchten, dass die Verbraucher im neuen Dialogbereich noch leichter auf die gewünschten Informationen zugreifen können“, erklärt Dr. Janning. Auch der Beantwortungsmodus wird angepasst: Die Beantwortung erfolgt nun flexibel im Wochenrhythmus. So können Fragen künftig noch schneller beantwortet werden.

19.05.2014
Pressemeldung

Kriterienkatalog zur „Initiative zum Tierwohl Geflügel“ verabschiedet – neue Ansätze zur organisatorischen Umsetzung

In der gestrigen Sitzung des Beirates der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH mit Vertretern von Lebensmitteleinzelhandel, Landwirtschaft, Futter- und Geflügelwirtschaft wurde die inhaltliche Ausgestaltung der „Initiative zum Tierwohl Geflügel“ erfolgreich einstimmig abgeschlossen. Nunmehr insgesamt acht neu eingeführte und zusätzliche Anforderungen zum Tierwohl werden den ohnehin hohen Tierhaltungsstandard in der Geflügelfleischerzeugung bei im Rahmen des QS-Systems aufgezogenen Hähnchen und Puten nachhaltig anheben. Der Fachbeirat Geflügel verständigte sich auch abschließend auf die an die Hähnchen- und Putenhalter zu leistenden Zahlungen zum Ausgleich der mit den zusätzlichen Tierwohl-Anforderungen einhergehenden Mehraufwendungen. Dies betrifft maßgeblich die Schaffung eines höheren Platzangebotes für die Hähnchen und Puten im Stall sowie die Bereitstellung von zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten.

02.04.2014
Pressemeldung

So wird die Zeit bis Ostern spannend: Erste Osterkalender–App liefert unterhaltsame Fakten rund um Ostern, Ei und Henne

Warum feiern wir überhaupt Ostern? Warum heißt der Gründonnerstag eigentlich Gründonnerstag? Und warum sind Eier so gesund und wie erkennt man, ob ein Ei frisch ist? Die erste Osterkalender-App für Smartphones bietet ab sofort Familien und Kindern zu diesen und weiteren Fragen viele anschauliche Antworten, aber auch leckere Rezepte sowie Tipps und Tricks rund um das deutsche Ei – und garantiert so jeden Tag aufs neue informativen Osterspaß.

17.03.2014
Pressemeldung

Deutsche Gänsehalter fordern Kennzeichnungspflicht für Produkte aus tierquälerischer Stopfleberproduktion

Im Zuge der Novellierung der Durchführungsverordnung zur EU-Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch fordern die Mitglieder des seit 2012 im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) organisierten Bundesverbands Bäuerlicher Gänsehaltung (BBG) im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in Berlin nachdrücklich die Einführung einer Kennzeichnungspflicht von Gänsefleisch aus der Stopflebererzeugung. Die deutschen Gänsehalter distanzieren sich insbesondere mit Blick auf den Tierschutz und das Tierwohl aufs Schärfste von dieser in einigen europäischen Nachbarstaaten erlaubten Form der Gänseerzeugung. "Was wir als deutsche Gänsehalter seit Jahren als tierquälerische Form der Gänseerzeugung verurteilen und auch hierzulande zurecht verboten ist, ist gerade in den Ländern Frankreich, Ungarn und Polen noch heute gängige Praxis", berichtete der BBG-Vorsitzende Lorenz Eskildsen.

21.02.2014
Pressemeldung

Deutsche Eierwirtschaft sieht GVO-Freiheit in Legehennenfutter nicht mehr gewährleistet: Breite Teile der Erzeuger können Zusage GVO-freier Fütterung nicht mehr aufrecht erhalten

Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE) – in ihm sind Eiererzeuger und Eiervermarkter zusammengeschlossen – sieht die GVO-Freiheit im Legehennenfutter nicht mehr gewährleistet. Der BDE teilt damit die Auffassung der Hähnchen- und Putenhalter. „Das Futtermittel-Monitoring zeigt einen fortlaufenden Anstieg der Beimengungen des Mischfutters mit GVO, mit teils sogar deutlicher Überschreitung des zulässigen GVO-Toleranzwertes. Das bringt uns zu der Auffassung, dass nur ein Verzicht auf die GVO-Freiheit Rechts- und Planungssicherheit für die Betriebe bringt“, betont Günter Scheper als Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei e.V..

18.02.2014
Pressemeldung

Deutsche Geflügelwirtschaft sucht neue Alternativen in der Futtermittelproduktion: Versorgung mit GVO-freiem Soja nicht mehr sichergestellt

Seit rund 14 Jahren verzichten die deutschen Hähnchen- und Putenhalter – als einziges Segment innerhalb der Fleischerzeugung – in weiten Teilen auf gentechnisch verändertes Soja in ihrem Futter. „Die deutsche Geflügelwirtschaft hat große Anstrengungen unternommen, um Geflügelfleisch von Tieren anbieten zu können, die gentechnikfreies Futter bekommen“, erklärt Rainer Wendt, Vorsitzender des Bundesverbands bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V.. Heute müssen die deutschen Geflügelhalter ihre Zusage, gentechnikfreies Futter zu verwenden, aus verschiedenen Gründen zurücknehmen. 

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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