Aktuelles

Sie haben nach folgendem Kriterium sortiert: 2016
Nach Jahren sortieren: 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
27.12.2016
Pressemeldung

ZDG-Präsident Ripke appelliert an alle Geflügelhalter: "Müssen noch mehr tun, um Vogelgrippe Einhalt zu gebieten"

Vor dem Hintergrund der sich in weitere Nutzgeflügelbestände ausbreitenden Vogelgrippe müssen sämtliche Geflügelhalter die konsequente, lückenlose und sorgfältige Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben überprüfen – und noch mehr Einsatz als bisher zeigen, um eine weitere Ausbreitung des H5N8-Virus zu verhindern. Diesen eindringlichen Appell richtet Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), an die Geflügelhalter in ganz Deutschland, nachdem über die Feiertage weitere Vogelgrippe-Fälle in niedersächsischen Nutzgeflügelbeständen verzeichnet worden waren. "Das aktuelle Infektionsgeschehen zeigt leider nur zu deutlich: Die bislang ergriffenen Maßnahmen reichen noch nicht aus, um das H5N8-Virus zu stoppen und unsere Tiere sicher zu schützen. Wir alle müssen konsequent, diszipliniert und ohne Ausnahme agieren!", fordert Ripke und wendet sich an die deutschen Geflügelhalter in ihrer Gesamtheit als Solidar- und Verantwortungsgemeinschaft.

23.11.2016
Pressemeldung

„Wir sind in großer Sorge“: Geflügelwirtschaft hält bundesweite Stallpflicht für geboten und sieht Länder in der Verantwortung

Die deutsche Geflügelwirtschaft hält eine bundesweite Stallpflicht für Geflügel weiterhin für sinnvoll und geboten, um eine Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern. „Die Situation bleibt angespannt, wir sind nach wie vor in großer Sorge“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), mit Blick auf das sich ausbreitende Vogelgrippe-Virus H5N8 mit bestätigten Fällen bei Wildvögeln in nunmehr elf Bundesländern sowie in sieben Wirtschaftsgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Vor diesem Hintergrund müssten sämtliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Infektionskette zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu unterbrechen, appelliert Ripke an die Politik: „Unsere Betriebe brauchen jetzt den notwendigen Schutz.“ Da eine Dringlichkeitsverordnung des Bundes nicht realisiert wird, sieht der ZDG umso mehr die Bundesländer in der Verantwortung. „Alle Länder, die noch keine Regelungen zur Stallpflicht erlassen haben, sollten hier dem Vorgehen anderer Länder folgen“, fordert ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke. „Wir haben die Länder gestern im Zentralen Krisenstab so verstanden, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Wir nehmen sie da gerne beim Wort.“

16.11.2016
Pressemeldung

Tierwohl im internationalen Handel: Grundwert oder Handelshemmnis? Spannende Diskussion bei der Internationalen Geflügelkonferenz

„Tierwohl im internationalen Handel – ethischer Grundwert oder Handelshemmnis?“ Dieser spannenden Frage widmete sich die „Internationale Geflügelkonferenz“ am Rande der EuroTier, die der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gemeinsam mit dem European Poultry Club (EPC) und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) als Fachveranstaltung für die gesamte Branche der Geflügelwirtschaft weltweit organisiert hatte. Fünf hochkarätige Podiumsgäste aus der Wirtschaft und verschiedenen internationalen Institutionen gaben vor mehr als 200 Fachbesuchern aus aller Welt spannende Impulse aus verschiedenen Blickwinkeln und diskutierten gleichermaßen konstruktiv wie kontrovers. Fazit nach einer gut anderthalbstündigen, sehr vielschichtigen Diskussion: Während international einheitliche Standards heute auf den Bereich der Lebensmittelsicherheit beschränkt sind, braucht es künftig auf Welthandelsebene auch gemeinsame Standards für eine tiergerechte Haltung. Allein: Wie genau diese Standards aussehen könnten – darüber gehen die Meinungen stark auseinander.

15.11.2016
Pressemeldung

Wechsel an der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft: Friedrich-Otto Ripke ist neuer ZDG-Präsident

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) hat einen neuen Präsidenten. Einstimmig ist Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär a. D., am Montagnachmittag bei der Mitgliederversammlung des ZDG in Hannover im Vorfeld der EuroTier zum neuen Präsidenten des Dach- und Spitzenverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft gewählt worden. Ripke löst Leo Graf von Drechsel an der ZDG-Spitze ab, der nach fünf Jahren im Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte. „Ich freue mich sehr darauf, unsere starke Branche im Austausch mit Politik und Öffentlichkeit vertreten zu dürfen“, bedankte sich Ripke bei den Mitgliedern für das Vertrauen. Der 63-Jährige, bislang ZDG-Vizepräsident und seit 2013 Vorsitzender des Landesverbandes der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft, versprach: „Ich werde mit ganzer Kraft daran arbeiten, die Geflügelwirtschaft im öffentlichen Bild so darzustellen, wie sie wirklich ist – innovativ, der Zukunft zugewandt, das Tierwohl stets im Blick.“

11.11.2016
Pressemeldung

Vogelgrippe: Geflügelwirtschaft ist in hohem Maße alarmiert und fordert bundesweite Stallpflicht für alle Geflügelbestände

Vor dem Hintergrund der aktuellen Vogelgrippe-Fälle fordert die deutsche Geflügelwirtschaft eine bundesweite Aufstallungspflicht für sämtliche Geflügelbestände. „Es geht jetzt vor allem darum, eine weitere Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern“, sagt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). Die deutschen Geflügelhalter seien durch die aktuellen Vogelgrippe-Fälle in hohem Maße alarmiert und sensibilisiert und setzten alles daran, ihre Bestände zu schützen und die Tiere gesund zu halten, so Janning: „Die Stallpflicht ist dabei ein überaus wichtiger Baustein in Ergänzung zu den umfassenden Biosicherheitsmaßnahmen, die von den deutschen Geflügelhaltern penibel umgesetzt werden.“

30.09.2016
Pressemeldung

Wo kommt 2016 das Wiesn-Hendl her? Oktoberfest-Wirte setzen auf Transparenz

Auf dem Münchener Oktoberfest werden 2016 nach aktuellen Schätzungen über eine halbe Million Hähnchen verzehrt. Das Besondere: Sie kommen nicht aus dem fernen Ausland, wie das nicht selten in der Gastronomie der Fall ist – sondern hauptsächlich aus Deutschland und zu einem Teil aus Österreich. Die Wirte der großen Bierzelte machen, was die große Mehrheit der deutschen Verbraucher fordert: Sie kennzeichnen fast alle die Herkunft ihres Geflügels auf der Speisekarte. „Die großen Oktoberfest-Wirte gehen wirklich mit gutem Beispiel voran“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft. In einer aktuellen Bevölkerungsumfrage sagen 83 Prozent der Verbraucher, dass eine klare Herkunftskennzeichnung für Geflügelfleisch nicht nur im Supermarkt, sondern auch in der Gastronomie wichtig sei.

06.09.2016
Pressemeldung

Verbraucher beklagen Missstand: Anders als im Handel fehlt in der Gastronomie die Herkunftskennzeichnung für Geflügelfleisch

Brasilianisches Hähnchenbrustfilet im Lieblingsrestaurant, Chi-cken Wings aus Thailand im Imbiss um die Ecke, polnisches Putenschnitzel mittags auf dem Kantinentablett – oder doch ein deutsches Brathendl in der Mensa? Woher unser Geflügel-fleisch in der Gastronomie kommt, wissen wir in den seltensten Fällen. Denn die Herkunft muss weder in der Restaurantspeisekarte noch auf der Imbisstafel oder dem Kantinenmenü ausgewiesen werden. Eine am heutigen Dienstag veröffentlichte repräsentative Bevölke-rungsumfrage von TNS Emnid im Auftrag der deutschen Geflügelwirtschaft zeigt, dass dies so gar nicht im Sinne der deutschen Verbraucher ist: Mit 83 Prozent der Befragten möchte eine deutliche Mehrheit wissen, woher ihr Geflügelfleisch in der Gastronomie stammt. Ins-gesamt fühlen sich zwei Drittel der Deutschen beim Essengehen schlecht über die Herkunft ihres Geflügelfleisches informiert. Und 85 Prozent sehen die Politik in der Pflicht, im Außer-Haus-Bereich für eine bessere Herkunftskennzeichnung zu sorgen.

10.06.2016
Pressemeldung

Branchentreffen der deutschen Putenwirtschaft in Magdeburg: Vorsitzender Storck übt deutliche Kritik an Umweltministerin Hendricks

Bei seiner Mitgliederversammlung in dieser Woche hat sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) organisierte Verband Deutscher Putenerzeuger e. V. (VDP) intensiv mit der Situation der Branche und der Wahrnehmung durch Öffentlichkeit und Politik befasst. Deutliche Worte fand VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck dabei für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die anlässlich des 30. Geburtstags ihres Ministeriums vor wenigen Tagen erneut eine radikale Kurskorrektur in der Agrarpolitik angemahnt und sich mit Blick auf die Größe der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe dagegen verwehrt hatte, „dass unser Land zu einem Eldorado für industrielle Großmastanlagen wird“. Heftige Kritik von Thomas Storck: Eine derart unzeitgemäße Haltung verweigere der Landwirtschaft ohne sachlichen Grund jegliche Entwicklungsperspektiven, während in anderen Branchen immer größere Strukturen explizit gewollt seien, deckte Storck innerparteiliche Widersprüche innerhalb der SPD auf.

11.05.2016
Pressemeldung

Abstimmung im EU-Parlament: Deutsche Geflügelwirtschaft fordert europaweite Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel

Im Sinne einer umfassenden Verbraucherinformation unterstützt die deutsche Geflügelwirtschaft die geplante Abstimmung des Europäischen Parlamentes zur Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. In der morgigen Sitzung des EU-Parlamentes wird über einen entsprechenden Entschließungsantrag des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit der Forderung nach einer obligatorischen Angabe des Ursprungslandes für verarbeitete Lebensmittel abgestimmt: „Wir fordern alle EU-Parlamentarier auf, sich für eine europaweit verpflichtende Herkunftskennzeichnung einzusetzen“, untermauert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft in diesem Zusammenhang die von der Branche bereits seit langem geforderte Angabe des Herkunftslandes bei eihaltigen Lebensmitteln und Geflügelfleisch, das als Zutat verwendet wird.

28.04.2016
Pressemeldung

Bundesrats-Beschluss zur Kennzeichnung von eihaltigen Lebensmitteln | Eierwirtschaft fordert: „Auch Herkunftsland muss erkennbar sein“

Die deutsche Eierwirtschaft begrüßt die Entscheidung des Bundesrats, eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsform der Legehennen auch bei eihaltigen Lebensmitteln auf den Weg zu bringen. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, reagiert Günter Scheper, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE), auf den Beschluss. Bislang existiert eine derartige Kennzeichnungspflicht der Haltungsform nur bei losen Schaleneiern, nicht bei eihaltigen Lebensmitteln wie Keksen oder Nudeln – ein Missstand, auf den der BDE seit langem aufmerksam gemacht hatte. Der deutschen Eierwirtschaft geht der aktuelle Vorstoß seitens der Länderkammer allerdings noch nicht weit genug: „Wir stehen für eine umfassende Transparenz ein, damit der Verbraucher eine mündige und aufgeklärte Kaufentscheidung treffen kann“, betont Scheper. „Daher fordern wir auch bei eihaltigen Lebensmitteln eine Kennzeichnung nicht allein der Haltungsform, sondern auch des Herkunftslandes – genauso wie bei losen Schaleneiern.“

26.04.2016
Pressemeldung

Deutliches Zeichen für gesamte Tierrechts-Szene – Urteil stellt klar: Eindringen von Aktivisten in Ställe wird als Hausfriedensbruch bestraft

Ausdrücklich begrüßt die deutsche Geflügelwirtschaft das klare Urteil des Amtsgerichts Schwäbisch Hall zu dem nächtlichen Eindringen von Tierrechts-Aktivisten in Putenställe und das damit einhergehende deutliche Signal an die gesamte Tierrechts-Szene. Quintessenz des Urteils: Das Eindringen von Aktivisten in Ställe zur Beschaffung von Video-Aufnahmen stellt einen strafbaren Hausfriedensbruch dar und wird im Rechtsstaat auch als solcher bestraft. In der vergangenen Woche hat das Amtsgericht Schwäbisch Hall einen Aktivisten der Tübinger Tierrechts-Gruppe „Act for Animals“ wegen Hausfriedensbruchs in zwei Fällen, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen auf Bewährung sowie zu einer Geldauflage in Höhe von 3.000 Euro verurteilt; zwei weitere Aktivisten wurden zu Geldstrafen verurteilt . „Durch diese gerichtliche Entscheidung sehen wir uns in unserer Auffassung bestätigt, dass das nächtliche Eindringen in Ställe durch nichts zu rechtfertigen ist“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

16.03.2016
Pressemeldung

Klares Nein zu Stopfleberproduktion und Federgewinnung vom lebenden Tier: „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ verabschiedet

Einstimmig haben die deutschen Gänsehalter bei ihrer Mitglieder-versammlung in Berlin die „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ beschlossen – eine Selbstverpflichtung für eine nachhaltige und tiergerechte Erzeugung. Kernpunkte der Vereinbarung, die im Lichte der 2015 veröffentlichten Geflügel-Charta zu sehen ist: Die Mitglieder des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) distanzieren sich in aller Deutlichkeit von tierschutzwidrigen Praktiken wie dem Stopfen von Gänsen zur Fettleber-produktion und der Federgewinnung vom lebenden Tier. Dieser vollständige Verzicht auf die in anderen Ländern häufig praktizierten Methoden gilt nicht allein für die landwirt-schaftlichen Gänsehalter selbst, sondern ausdrücklich auch für die vor- und nachgelagerten Bereiche der Gänsezucht und der Federnindustrie: Die im BBG organisierten Hersteller von Bettwaren und anderen Federprodukten verzichten vollständig auf die Verwendung von Daunen und Federn aus der Federgewinnung vom lebenden Tier, explizit auch bei Import-produkten. „Als deutsche Gänsewirtschaft stehen wir für eine tiergerechte und naturnahe Gänsehaltung ein“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung. „Für Menschen, die den Gänsen vermeidbares Leid oder Schäden zufügen, haben wir in unserer Gemeinschaft keinen Platz.“

09.03.2016
Pressemeldung

Startschuss für EsRAM – Geflügelwirtschaft unterstützt Forschung zu Antibiotikaresistenzen: „Wollen wertvollen Beitrag leisten“

Die deutsche Geflügelwirtschaft bringt sich als aktiver Partner von Wissenschaft und Politik intensiv in die Erforschung und Reduzierung von Antibiotikaresistenzen ein. „Wir sehen uns hier in einer gemeinschaftlichen Verantwortung mit der Humanmedizin und wollen einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Resistenzproblematik leisten“, sagt Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), mit Bezug auf die 2015 veröffentlichte Geflügel-Charta, die im Sinne des „One-Health“-Ansatzes eine gemeinschaftliche Betrachtung von Human- und Veterinärmedizin fordert. Dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird der ZDG, indem er als Hauptwirtschaftspartner den vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten neuen Forschungsverbund EsRAM („Entwicklung stufenübergreifender Reduktionsmaßnahmen für antibiotikaresistente Erreger beim Mastgeflügel“) unterstützt. Ziel ist es, antibiotikaresistente Erreger entlang der gesamten Erzeugungskette für Geflügelfleisch zu erforschen und zurückzudrängen.

25.02.2016
Pressemeldung

Studie: Deutschland gehört zu den besten Geflügelländern der Welt - Zukunftsdialog bietet Forum für spannenden Austausch

Sowohl in der Hähnchen- als auch in der Putenhaltung gehört Deutschland bereits heute zu den besten Geflügelländern der Welt. Diese und weitere Erkenntnisse liefert eine vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in Auftrag gegebene Studie des Handelsblatt Research Institutes (HRI). Gestern Abend hat Prof. Dr. Bert Rürup, der Präsident des HRI, die umfangreiche Studie im Rahmen des dritten Zukunftsdialogs der deutschen Geflügelwirtschaft in Berlin vor rund 100 geladenen Gästen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss diskutierten Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder, NRW-Agrarminister Johannes Remmel, "Fleischatlas"-Mitautorin Dr. Christine Chemnitz von der Heinrich-Böll-Stiftung, Agrarökonom Prof. Dr. Michael Schmitz, Hähnchenhalter Stefan Teepker und ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel auf dem Podium unter dem Leitthema: "Deutschland - auf dem Weg zum besten Geflügelland der Welt?!".

18.02.2016
Pressemeldung

„Geflügel macht Schule“: Neues Angebot ermöglicht Lehrern und Schülern Einblicke in die heutige Hähnchen- und Putenhaltung

Was ist der Unterschied zwischen Hähnchen und Puten? Wie viel Platz haben die Tiere im Stall? Was fressen sie? Und wie wird man eigentlich Geflügelhalter? Die neue Brancheninitiative „Geflügel macht Schule“ bringt Lehrern und Schülern ab sofort die vielen Facetten der heutigen Hähnchen- und Putenhaltung näher. Mit authentischen Einblicken erhalten alle interessierten Lehrer und Schüler erstmals das Angebot, sich über die Geflügelhaltung und die Menschen aus der Branche im Unterricht zu informieren: „Wir möchten ein realistisches Bild der Hähnchen- und Putenhaltung von heute vermitteln – transparent und offen, ohne Klischees oder Bauernhofidylle, aber auch ohne Vorurteile“, erklärt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Beweggründe für den Start der Initiative.

26.01.2016
Pressemeldung

Verbrauchernah, spannend und informativ – für beide Seiten: Stand der Geflügelwirtschaft auf der Grünen Woche ein voller Erfolg

Der Familienvater, der gemeinsam mit seiner Tochter das überdimensionale Puzzle mit dem Bild von Puten zusammensetzt. Das ältere Paar, das sich auf der Bank eine Pause vom Messetrubel gönnt und interessiert den Film zur Geflügel-Charta anschaut. Der kleine Junge, der begeistert die Legehennenküken beobachtet und seine Mutter sogleich auf Unterschiede zu den etwas größeren Putenküken aufmerksam macht: Umfassende Einblicke in die moderne Haltung von Hähnchen, Puten, Enten, Gänsen und Legehennen hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in den vergangenen zehn Tagen mit seinem Messestand auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche (IGW) gegeben. Und dabei umgekehrt auch spannende, teilweise neue Einblicke in die Sichtweisen der Messebesucher gewonnen – durch persönliche Gespräche mit den tausenden Standbesuchern, aber auch mit einer Verbraucherumfrage zu verschiedenen Aspekten der deutschen Geflügelwirtschaft.

11.01.2016
Pressemeldung

„Rosa Brille“: Geflügelwirtschaft geht auf fundamentale Kritiker zu – „Violette Brille“ als Bekenntnis zu Offenheit und Transparenz

Wer einen Preis bekommt, der freut sich, nimmt die Auszeichnung gerne entgegen, wechselt ein paar nette Worte mit den Initiatoren und bedankt sich. Genauso hält es auch die deutsche Geflügelwirtschaft – selbst wenn es um die als Negativpreis gedachte „Rosa Brille 2016“ des Aktionsbündnisses „Grüne Woche demaskieren“ geht. Immerhin: „Exzellente Öffentlichkeitsarbeit und professionelle Meinungsmache“ bescheinigt das Bündnis der deutschen Geflügelwirtschaft und ihrer im vergangenen Jahr veröffentlichten Geflügel-Charta.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

Mitglieder-Login: