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Deutsche Geflügelwirtschaft weist Vorwurf des Missstandes in der Putenaufzucht zurück: Einzelaufnahmen im TV provozieren falschen Eindruck
Im Rahmen der NDR-Sendung „Menschen & Schlagzeilen“ wurde gestern Abend erneut zusammengeschnittenes Bildmaterial der in der Kritik stehenden Organisation PETA gesendet, um vermeintliche Missstände in der Putenhaltung in Deutschland aufzudecken. Die Videosequenzen mit Einzelaufnahmen von verletzten Tieren waren bereits am Montag in dem ARD-Format „Report Mainz“ verwendet worden, um einen Skandal um die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen heraufzubeschwören. „Durch die stufenübergreifende Erzeugung liegt die Verantwortung für die Tiere alleinig beim Halter und weder in der vor- noch in der nachgelagerten Stufe,“ äußert sich Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, zu den Vorwürfen. An den Bildaufnahmen kritisiert er: „Mit der gezielten Auswahl einzelner Tiere und dem bewussten Filmen der Krankenbucht, die in jedem Stall für kranke und verletzte Tiere eingerichtet ist, wird ganz gezielt versucht, einen falschen Eindruck der Putenhaltung in Deutschland zu erwecken.“




