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Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt Tierschutz ernst – und finanziert unangekündigte Kontrollen im QS-System
Die deutschen Geflügelhalter nehmen Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene ernst – und scheuen auch unangekündigte Kontrollen nicht. Ab sofort stellen sich die deutschen Hähnchen- und Putenhalter freiwillig zusätzlichen Überprüfungen im QS-System für Qualität und Sicherheit in der Lebensmittelkette. Die von der Geflügelwirtschaft finanzierten sogenannten „Spotaudits“ der QS Qualität und Sicherheit GmbH starten im Februar 2012 und überprüfen die landwirtschaftlichen Betriebe in Bezug auf Tierschutz, Tiergesundheit und Hygiene. „Wir haben in unseren Ställen nichts zu verbergen“, sagt Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). „Bei uns können sich Experten jederzeit davon überzeugen, dass das Stallmanagement funktioniert und dass es den Tieren gut geht.“ Dieses Plus an Kontrolle und Sicherheit für den Verbraucher ist in der deutschen Veredelungswirtschaft bislang einmalig. In die zusätzlichen Kontrollen investiert die deutsche Geflügelwirtschaft rund 300.000 Euro.
Antibiotikaeinsatz: Monitoring und Minimierungsstrategie – Deutsche Geflügelwirtschaft nimmt konkret Stellung
Im Zusammenhang mit der durch die BUND-Stichprobe angestoßenen Debatte um den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenhaltung und in Reaktion auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigten Änderungen nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) konkret zu fünf Kritikpunkten Stellung.
Mit der „DE“-Kennzeichnung kauft der Verbraucher Sicherheit: Deutsche Eier stammen ausschließlich aus legaler Haltung!
Die Diskussion um die „illegalen Eier“ aus zahlreichen EU-Ländern hält an – und sorgt beim Verbraucher für Verunsicherung: Welche Eier darf ich überhaupt noch kaufen, welche Eier sind legal? Der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gibt Entwarnung mit einer praktischen Einkaufshilfe: „Wer beim Eierkauf auf die Kennzeichnung ,DE‘ für deutsche Erzeugung achtet, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, rät BDE-Vorsitzender Dr. Bernd Diekmann. Der Verbandschef der deutschen Legehennenhalter erläutert: „In Deutschland erzeugte Eier stammen ausschließlich aus modernen, tiergerechten und legalen Haltungssystemen.“ Die deutsche Eierwirtschaft hat den Abschied von der seit Anfang 2012 EU-weit verbotenen konventionellen Käfighaltung bereits Ende 2009 vollzogen – und sieht jetzt mit Sorge, dass europäische Nachbarstaaten wie Polen, Frankreich oder Spanien die Frist zur Umsetzung missachtet haben. „Mit dem Prädikat ,deutsche Herkunft‘ hat der Verbraucher eine ganz einfache Handhabe, sich beim Kauf von Schaleneiern vor illegal produzierter Ware zu schützen“, sagt Dr. Bernd Diekmann. Die Herkunftskennzeichnung macht’s möglich: Jedes Ei verrät mit dem aufgedruckten Stempel, in welchem Land es gelegt worden ist – das „DE“ steht dabei für Deutschland, die Ziffer zu Beginn des Codes für die Haltungsform. „Deutsche Eier werden zu hundert Prozent legal erzeugt“, betont Diekmann, „egal ob aus ökologischer Haltung (Kennziffer 0), Freilandhaltung (1), Bodenhaltung (2) oder Kleingruppenhaltung (3).“
ESBL und MRSA: Vorkommen sagt nichts über Gefährlichkeit aus! Laut Wissenschaftlern Übertragung auch durch Haustiere möglich
„Das bloße Vorkommen antibiotikaresistenter Keime auf Geflügelfleisch sagt rein gar nichts über die gesundheitliche Gefährdung für den Verbraucher aus.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf eine wenig repräsentative Stichprobe des BUND, die auf zehn von 20 Hähnchenfleischproben sogenannte „multiresistente Keime“ gefunden hatte. Bakterien kämen in der Umgebung des Menschen überall vor, Keime seien ganz natürliche Bestandteile der Umwelt, betont Janning: „Die Hähnchenfleisch-Erzeugung ist eine biologische Erzeugung, insofern werden auf Geflügelfleisch immer Keime zu finden sein.“ Als entsprechend unseriös kritisiert Janning die Forderung des BUND an den Lebensmittelhandel, mit Keimen belastetes Fleisch aus den Regalen zu verbannen: „Das würde bedeuten, auf sämtliche natürlich erzeugten Lebensmittel zu verzichten – oder alle zuvor einem chemischen Behandlungsprozess zu unterziehen.“ Und das könne kaum im Interesse des aufgeklärten Verbrauchers sein.
Offener Brief an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel: "Keine illegalen Eier an deutsche Verbraucher abgeben!"
In einem offenen Brief appelliert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) an den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), illegal produzierte Eier sowie aus illegal produzierten Eiern hergestellte Produkte aus den Regalen zu verbannen. Hintergrund ist die Missachtung des EU-weit geltenden Verbots konventioneller Käfighaltung für Legehennen: Zwölf Länder werden den Stichtag 1. Januar 2012 nicht einhalten, brancheninternen Schätzungen zufolge werden nach dem Jahreswechsel noch 100 Millionen Legehennen in dann nicht mehr zugelassenen Käfigen stehen.
Putenhalter ergreifen Initiative und überarbeiten „Eckwerte“: Tierschutz, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Tisch
Die deutschen Putenhalter nehmen ihre Verpflichtung für das Tierwohl ernst. Aus diesem Grund hat der Verband Deutscher Putenerzeuger (VDP) unter dem Dach des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) aus eigener Initiative eine Überarbeitung der sogenannten „Bundeseinheitlichen Eckwerte“ angestoßen, die als Regelwerk für die Putenhaltung eine freiwillige, für die Branche allerdings bindende Vereinbarung darstellen. Zu den Beratungen hat der VDP nicht allein Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an einen Tisch geholt, sondern insbesondere auch Vertreter von Tierschutzorganisationen: „Uns ist wichtig, mit allen relevanten gesellschaftlichen Institutionen gemeinsam und konstruktiv an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung sämtlicher Aspekte der deutschen Putenwirtschaft zu arbeiten“, betont VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck. Nach dem Auftakt der Beratungen im März 2011 widmen sich aktuell rund 30 Experten in Unterarbeitsgruppen den Themen Haltungsbedingungen, Tiergesundheit und Tierbetreuung. Zum Abschluss kommen sollen die Beratungen mit einem neuen Regelwerk voraussichtlich Mitte 2012.
Geflügelwirtschaft verurteilt Brandanschlag auf Hähnchenmaststall: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“
Aufs Schärfste verurteilt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) den Brandanschlag auf den Neubau eines Hähnchenmaststalls im niedersächsischen Schnega im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Offenbar in der Nacht zum vergangenen Montag hatten derzeit noch unbekannte Täter an mehreren Stellen des Gebäudes Feuer gelegt und so einen Sachschaden von rund 50.000 Euro verursacht. „Ich bin entsetzt, fassungslos und wütend“, reagiert Rainer Wendt als Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger (BVH) und Vizepräsident des ZDG auf die Brandstiftung, die nach Einschätzung der Polizei politisch motiviert ist. „Hier sind Kriminelle am Werk, das hat mit demokratischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun“, verurteilt Wendt das Geschehen. Er fragt: „Müssen wir Landwirte jetzt in Angst und Schrecken leben?“
Geflügelwirtschaft kritisiert Panikmache: "Remmel schürt bewusst Verbraucherängste"
Als „gefährliche Panikmache“ kritisiert die deutsche Geflügelwirtschaft die vom nordrhein-westfälischen Agrarminister Johannes Remmel verbreitete Warnung vor multiresistenten Keimen aus der Tierhaltung. Remmel hatte in seiner Interpretation der in dieser Woche veröffentlichten Antibiotika-Studie behauptet, der Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht forciere die Ausbreitung multiresistenter Keime und damit eine gesundheitliche Bedrohung für Menschen. „Es ist nicht in Ordnung, auf diese Weise diffuse Ängste bei den Verbrauchern zu schüren“, zeigt sich Leo Graf von Drechsel als Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) von dieser verkürzten Darstellung empört. Eine derart pauschale Bewertung greife deutlich zu kurz und werde der Brisanz des Themas nicht gerecht: So spielen Infektionen des Menschen mit nutztierassoziierten MRSA (multiresistenten Keime) einer Analyse des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zufolge lediglich „eine sehr untergeordnete Rolle“, mit weitem Abstand dominieren die krankenhausassoziierten Stämme. Graf Drechsel schlussfolgert: „Dem Verbraucher zu suggerieren, es drohe eine gesundheitliche Gefahr durch den Verzehr von Geflügelfleisch, ist offenbar dem durchsichtigen Versuch geschuldet, eine wichtige gesellschaftliche Diskussion für politische Ideologien zu missbrauchen.“
Geflügelwirtschaft will Antibiotika-Einsatz umfassend auswerten: DBV und ZDG reagieren auf Studie aus Nordrhein-Westfalen
Auf die Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast reagieren der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit einem eigenen Monitoring-Programm zur bundesweiten Auswertung von Antibiotikagaben. Aus der von Landesagrarminister Johannes Remmel in Auftrag gegebenen Studie war vorab bekannt geworden, dass in 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten zum Einsatz kamen. „Wir nehmen diese Ergebnisse sehr ernst“, sagen DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born und ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning übereinstimmend. „Aus unserer Verantwortung für die Tiere heraus ist unser Ziel klar: Wir wollen Krankheiten beim Tier vermeiden und so den Antibiotikaeinsatz deutlich reduzieren.“ Um dies realisieren zu können, soll in enger Abstimmung mit der Tierärzteschaft ein Monitoring-Programm innerhalb des QS-Systems geschaffen werden, auf dessen Grundlage der im EU-Vergleich ohnehin niedrige Antibiotika-Einsatz weiter minimiert werden soll.
ZDG fordert Importverbot für Eier aus Legebatterien: "Politik will dem Verbraucher illegale Eier auftischen"
Von der Politik massiv im Stich gelassen fühlen sich die deutschen Legehennenhalter angesichts des laschen Umgangs mit illegal produzierten Käfigeiern: „Als Vorreiter haben wir schon vor zwei Jahren die konventionelle Käfighaltung abgeschafft – und jetzt müssen wir zusehen, wie andere europäische Länder das Verbot einfach ignorieren und illegale Eier nach Deutschland exportieren? Das kann ja wohl nicht sein!“, empört sich Dr. Bernd Diekmann als Vize-Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des im ZDG organisierten Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE). Im Vorfeld der Sitzung des EU-Agrarrats am kommenden Montag, 14. November, fordern BDE und ZDG von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner nachdrücklich eine klare Positionierung für ein Importverbot illegal produzierter Eier: „Die illegale Ware darf in Deutschland nicht vermarktet werden – und zwar weder als Frühstücksei noch als Eiprodukt!“, verlangt Diekmann. Der BDE kündigt zudem aufmerksamkeitsstarke Aktionen an, um die Öffentlichkeit auf die Problematik hinzuweisen: „Wir müssen dem Verbraucher klipp und klar sagen, dass die Politik ihm ab Januar illegale Eier auftischen will.“
Leo Graf von Drechsel neuer Präsident der Geflügelwirtschaft - Gerhard Wagner zum Ehrenpräsidenten ernannt
Wechsel an der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft: Leo Graf von Drechsel ist der neue Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Der 49-jährige Geschäftsführer der Wimex-Gruppe ist von der Mitgliederversammlung des ZDG heute Nachmittag einstimmig zum neuen Mann an die Spitze des Verbandes gewählt worden. Graf Drechsel folgt auf den langjährigen Präsidenten Gerhard Wagner, der seit Sommer 2001 die Geschicke des Verbandes geleitet hatte. In Würdigung seiner Verdienste um die deutsche Geflügelwirtschaft wurde Wagner der seltene Titel des ZDG-Ehrenpräsidenten verliehen.
Deutsche Geflügelwirtschaft zeigt Eigeninitiative: Antibiotika-Einsatz soll lückenlos erfasst werden
Der Radiosender NDR Info zitiert in einer heute veröffentlichten Meldung aus der noch nicht publizierten Studie des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zum Antibiotika-Einsatz in der Hähnchenaufzucht. Den darin anklingenden Vorwurf, in der Geflügelaufzucht würden Antibiotika als Wachstumsdoping eingesetzt, weist der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) mit Nachdruck zurück: „Das ist eine Unterstellung und schlicht nicht wahr“, sagt ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning. Die Geflügelwirtschaft habe sich im Gegenteil auf die weitere Reduzierung des im EU-Vergleich ohnehin geringen Einsatzes von Antibiotika um 30 Prozent in den kommenden fünf Jahren verständigt. Darüber hinaus schafft die Geflügelwirtschaft in Eigeninitiative, was den Behörden bislang misslingt: Gemeinsam mit dem QS-System werden künftig sämtliche Antibiotika-Anwendungen bundesweit gemeldet.
Eierwirtschaft fordert Moratorium für Kleingruppenhaltung: „Vor der Entscheidung wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten!“
In der Auseinandersetzung um die Zukunft der Kleingruppenhaltung von Legehennen fordert der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) als Dachorganisation ein Moratorium, um gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine bundeseinheitliche Lösung einfließen zu lassen. „Das Thema Kleingruppenhaltung ist schlicht noch nicht entscheidungsreif“, warnt Dr. Bernd Diekmann, Vize-Präsident des ZDG und Vorsitzender des BDE, im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Suhl vor übereilten, politisch motivierten Entscheidungen. Dass der Bundesrat sich in seiner Sitzung vom 23. September nicht auf eine gemeinsame Position zum Verordnungsentwurf von Bundesministerin Aigner habe verständigen können, verdeutliche den bestehenden Klärungsbedarf. Diese inhaltliche Lücke will die deutsche Eierwirtschaft durch fachliche Bewertung und wissenschaftliche Expertisen ausfüllen: Unter Federführung des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) läuft aktuell ein umfassendes Forschungsvorhaben zur „Weiterentwicklung der Kleingruppenhaltung für Legehennen“. Bis diese Ergebnisse vorliegen und ausgewertet sind, soll für die Kleingruppenhaltung ein bundesweites Moratorium gelten, fordern ZDG und BDE: „Es wäre in höchstem Maße falsch und fahrlässig, Ergebnisse einer von der Bundesregierung initiierten wissenschaftlichen Untersuchung ohne triftigen Grund zu vernachlässigen.“
Deutsche Eierwirtschaft übt heftige Kritik an EU-Kommission: „Illegale Käfigeier dürfen nicht in die Verarbeitung wandern“
Mit massiver Kritik reagiert die deutsche Eierwirtschaft auf die Ankündigung des für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen EU-Kommissars John Dalli, eine Verarbeitung von in Legebatterien produzierten Eiern auch über das Verbot konventioneller Käfighaltung zum 1. Januar 2012 hinaus zuzulassen. „Diese Haltung der EU-Kommission ist aus Sicht der deutschen Eierwirtschaft absolut inakzeptabel und bedeutet einen massiven Wettbewerbsnachteil“, rügt Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei. „Bereits seit 1999 ist der Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 beschlossene Sache“, verweist Diekmann auf den großzügigen Zeitrahmen zur Umsetzung der EU-Hennenhaltungsrichtlinie, den Deutschland mit dem Verbot konventioneller Käfige schon zum 1. Januar 2010 sogar um zwei Jahre unterboten hat. Diese Vorreiterfunktion Deutschlands dürfe jetzt nicht durch eine lasche Haltung und fehlende Kontrollen abgestraft werden, sieht Diekmann nicht allein die EU-Kommission in der Pflicht, sondern appelliert auch an die deutsche Politik: „Es dürfen in der EU keine Eier aus herkömmlicher Käfighaltung mehr vermarktet werden, weder im Handel noch in der Verarbeitung. Hier erwarten wir ganz klar die Unterstützung der Bundesregierung und sämtlicher politischer Parteien.“
Transparenz für den Verbraucher, Verlässlichkeit für den Handel: Eierwirtschaft erarbeitet Anforderungskatalog für Erzeugung von Eiern "ohne Gentechnik"
Lebensmittel „ohne Gentechnik“ sind beim Verbraucher beliebt. Deswegen hat die deutsche Eierwirtschaft als neues Angebot Eier von Legehennen auf den Markt gebracht, die mit „Non-gv-Futter“ gefüttert wurden – mit Futter also, das nicht als gentechnisch verändert kennzeichnungspflichtig ist und damit den Anforderungen des § 3a des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes entspricht. Um in diesem stark wachsenden Marktsegment Transparenz für den Verbraucher und Verlässlichkeit für den Lebensmittelhandel zu schaffen, hat der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und dem Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) die Initiative ergriffen und in einem Anforderungskatalog Richtlinien für den Einsatz nicht kennzeichnungspflichtiger Futtermittel in der Eiererzeugung „ohne Gentechnik“ erarbeitet. Bereits in der Markteinführungsphase positioniert sich die Eier- und Futtermittelwirtschaft damit als Vorreiter in Sachen Transparenz und Verlässlichkeit.
Ausbau deutscher Hähnchenerzeugung im Interesse der Verbraucher – Vorsitzender Wendt: „Moderne Anlagen stellen hohe Qualität sicher“
Geflügelfleisch ist in Deutschland beliebt – vor allem frisches Geflügelfleisch aus deutscher Erzeugung. Eine Online-Umfrage der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel mit mehr als 10.000 Teilnehmern hatte zum Ergebnis, dass 87 Prozent beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft achten. Zu erkennen ist die heimische Erzeugung an den „D“s auf der Verpackung, die die kontrollierte Erzeugung über alle Erzeugerstufen hinweg dokumentieren. „Für uns als Hähnchenhalter ist diese Entwicklung des Verbraucherverhaltens eine Bestätigung der guten Arbeit in unseren landwirtschaftlichen Betrieben“, stellt Rainer Wendt, Vorsitzender des BVH Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, anlässlich der in diesen Tagen in Köln stattfindenden Fachmesse Anuga fest.
Prägende Persönlichkeit der deutschen Geflügelwirtschaft: Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet 80. Lebensjahr
Er ist der Grandseigneur der deutschen Geflügelwirtschaft, kaum ein Zweiter hat die Arbeit an der Spitze der Verbände so geprägt wie er: ZDG-Ehrenpräsident Karl Magnus Graf Leutrum von Ertingen vollendet am Montag, 10. Oktober, sein 80. Lebensjahr. Der Jubilar hat die Geschicke der deutschen Geflügelwirtschaft über Jahrzehnte hinweg aus der ersten Reihe gelenkt: 18 Jahre lang stand er als Präsident an der Spitze des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), bei seinem Rückzug aus dem ZDG-Präsidium im Juli 2001 wurde er vom Verband mit der Goldenen Ehrennadel als höchster Auszeichnung geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Deutsche Geflügelwirtschaft: Einsatz von Antibiotika nur gezielt
„Antibiotika kommen in der deutschen Geflügelwirtschaft ausschließlich auf tierärztliche Anordnung und in begrenzter Form zum Einsatz.“ Mit dieser Klarstellung reagiert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf einseitige Medienvorwürfe bezüglich einer übermäßigen Behandlung von Hühnern und Puten mit Medikamenten. Von einem „massenhaften Antibiotika-Einsatz in der Mast“ ist in der Ankündigung eines Beitrags für das ARD-Magazin „Report Mainz“ für den heutigen Dienstagabend, 20. September, die Rede. Diese Unterstellung weist die Deutsche Geflügelwirtschaft mit aller Deutlichkeit zurück: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die deutschen Geflügelhalter Opfer derart pauschaler Verurteilungen werden“, wendet sich ZDG-Geschäftsführer Janning gegen die in dem Fernsehbeitrag erhobenen Vorwürfe. Die deutschen Geflügelhalter seien sich ihrer Verantwortung für ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel bewusst. Janning betont: „Im Krankheitsfall sind Antibiotika notwendig, werden ausschließlich vom Tierarzt verschrieben und dienen dem Tierwohl."
Personeller Wechsel bei der Deutschen Geflügelwirtschaft: Christiane Riewerts neue Kommunikationschefin
In der Geschäftsstelle der Verbände und Organisationen der deutschen Geflügelwirtschaft gibt es einen personellen Wechsel: Christiane Riewerts (36) ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Seit dem 29. August 2011 verstärkt sie als Pressesprecherin das Team in Berlin und ist Ansprechpartnerin im Bereich Kommunikation für aktuelle Themen, Entscheidungen und Projekte, die die Verbandstätigkeit sowie die Aktivitäten der angeschlossenen Organisationen betreffen. Christiane Riewerts ist Diplom-Juristin und Journalistin mit mehr als zehnjähriger Berufserfahrung: Zuletzt war sie als stellvertretende Chefredakteurin der Schaumburger Zeitung (Rinteln) und Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung (Bückeburg) tätig.
Angriffe auf Tierhalter: Weg der rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen
Brandanschläge, Einbrüche, Vorverurteilungen und Anfeindungen – viele Tierhalter sind in Sorge um ihr Hab und Gut. „So etwas darf es in einem Rechtsstaat nicht geben“, stellen der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach dem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage vor rund drei Wochen und der Einbruch-Serie in Geflügelställe in den letzten Tagen fest. „Wir brauchen die klare Botschaft der Politik, dass die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland mit der Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit tierischen Lebensmitteln auf klarer gesetzlicher Grundlage leistet. Das, was aktuell gegen die Tierhalter betrieben wird, gleicht mehr einer Hetze, und hat den Weg einer konstruktiven und rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen“. Die beiden Spitzenverbände erinnern daran, dass durch solche kriminellen Handlungen schwerste wirtschaftliche Schäden, aber auch enorme psychische Belastungen für die Bauernfamilien und deren Mitarbeiter entstehen.
Erneuter Brandvorfall: Zügige und lückenlose Aufklärung gefordert - ZDG und DBV mahnen Distanzierung von kriminellen Handlungen gegenüber Landwirten an
Erneut ist ein kurz vor der Fertigstellung befindlicher Hähnchenstall am vergangenen Wochenende Opfer eines Brandes geworden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) fordern eine zügige und vollständige Aufklärung.
Deutsche Putenwirtschaft besteht auf Einhaltung der Standards: Regelverstöße Einzelner sind bei der Betreuung von Puten nicht tolerierbar
„Moderne Putenhaltung in Deutschland erfordert von jedem Halter ein optimales Stall- und Tierhaltungsmanagement“, betonte Thomas Storck, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger anlässlich der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch. „Offenkundiges Fehlverhalten Einzelner ist nicht zu tolerieren und führt zu einer ungerechtfertigten Belastung der gesamten deutschen Putenwirtschaft,“ so Storck weiter. So wurden Fragen zu den Themen Tierschutz und Tierwohl im Rahmen der Mitgliederversammlung erörtert. Auch die aktuell anstehenden Beratungen zu den „Bundeseinheitlichen Eckwerten“ waren Gegenstand der regen Diskussion.
Deutsche Geflügelwirtschaft und DLG-Akademie: Nachwuchskräfte für neues Trainee-Programm gesucht
Die deutsche Geflügelwirtschaft unter dem Dach des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sucht ab sofort Nachwuchskräfte für Führungsaufgaben. Die BewerberInnen sollten sich sowohl den Fragen des nachhaltigen Wachstums der Geflügelbranche, der Verantwortung der Produktion und Vermarktung als auch der Verantwortung bei Fragen des Tierschutzes und der Tiergerechtheit in diesem dynamischen Sektor stellen können. Denn die Geflügelfleisch- und Eierproduktion spielen eine entscheidende Rolle bei der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung.
Im Rahmen eines insgesamt zehn Monate dauernden Trainee-Programms, das aus einem von der DLG-Akademie und dem Gießener Institut für Agribusiness (IAB) angebotenen Seminarteil (12 Wochen) und einem Praxisteil bei ZDG-Mitgliedsunternehmen (2 x 12 Wochen) besteht, erhalten die Teilnehmer ein vorzügliches Gerüst, um den Anforderungen für Führungskräfte in der Geflügelbranche gerecht zu werden.
Deutsche Geflügelwirtschaft bemängelt Trend in der Diskussion zur Geflügelhaltung: Tendenziöse Darstellungen führen zu falschen Schlüssen
Das Präsidium des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft bemängelte in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag in Berlin die Qualität der Diskussion, die zum Thema Nutztierhaltung im Allgemeinen und im Speziellen zur Geflügelhaltung geführt wird. „Wir haben den Eindruck, dass die pauschale Dämonisierung der Nutztierhaltung immer mehr in Mode zu kommen scheint. Ein konstruktiver Diskurs zu den positiven und auch negativen Gesichtspunkten der modernen Geflügelhaltung ist schon gar nicht mehr möglich“, stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG fest. „Die oft verkürzte und tendenziöse Darstellung der Tatsachen führt leider viel zu häufig zu falschen Schlüssen und schlichtweg unwahren Behauptungen, die dann allerdings ohne kritisches Hinterfragen in erstaunlicher Quantität übernommen und verbreitet werden,“ so Wagner weiter.
Eier können zu Ostern mit gutem Gewissen verzehrt werden - Deutsche Eierwirtschaft für transparente Verbraucheraufklärung: Diskussion über gentechnisch veränderte Futtermittel muss sachlich bleiben
Anlässlich der gestern publizierten Greenpeace-Studie betont die deutsche Eierwirtschaft, wie wichtig und relevant transparente Verbraucheraufklärung hinsichtlich des hoch komplexen Themas der mit Hilfe von Gentechnik gewonnenen Futtermitteln ist. So habe es auf die Qualität und die stoffliche Zusammensetzung von Eiern keinen Einfluss, ob gentechnisch veränderte oder konventionelle Sojabohnen im Futtermittel von Legehennen enthalten seien. Weiterhin weist die Branche darauf hin, dass weder die Legehenne noch das Ei als solches von der Gentechnik-Diskussion betroffen ist. „Wir haben es weder mit transgenen Tieren noch mit Gentechnik-Eiern zu tun. Das Ei ist und bleibt ein Naturprodukt und alle Verbraucher können an Ostern unbesorgt zu diesem gesunden und hochwertigem Lebensmittel greifen“, so Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei.
Osterzeit ist Eierzeit - Deutsche Eierwirtschaft setzt auf moderne und tiergerechte Erzeugung: Kauf von DE-Eiern unterstützt die Leistung der deutschen Erzeuger
Pünktlich zur Osterzeit steigt die Nachfrage wieder nach frischen deutschen Eiern. Aber auch insgesamt erfreut sich das Ei wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die MEG Marktinfo Eier und Geflügel meldete, lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2010 bei 214 Eiern. Damit steigerte sich der Verbrauch seit 2005, als der Verbrauch pro Kopf bei 205 Eiern lag, kontinuierlich. „Eier-Eiweiß hat die höchste biologische Wertigkeit, die ein natürliches Nahrungsmittel besitzen kann“, weiß Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei. Darüber hinaus enthalten Eier viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und das hochwertige Eiweiß helfe durch seine gute Sättigungsfunktion beim schlank werden und bleiben. „Der Mythos, dass der Verzehr von Eiern zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führt, ist nicht mehr haltbar. Vielmehr wurde durch wissenschaftliche Studien* belegt, dass der tägliche Verzehr von Eiern die Ernährungsqualität deutlich verbessert“, so Dr. Diekmann.
Deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt Expansion des Marktes: Zuwächse von bis zu 600g beim Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland
Geflügelfleisch erfreut sich hierzulande weiter wachsender Beliebtheit. Wie jetzt die Zahlen der MEG Marktinfo Eier und Geflügel bestätigen, ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch von 18,7 kg im Jahr 2009 auf 19,3 kg im Jahr 2010 angestiegen. Dabei verzeichnet der Hähnchensektor 2010 mit einem Verbrauchsanstieg auf 11,4 kg pro Kopf eine Steigerung von 600g gegenüber 2009. Der Putensektor bleibt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 6 kg auf einem konstant hohen Niveau. „Die Gründe für die steigende Nachfrage von Geflügelfleisch bei einem insgesamt eher stagnierenden Fleischkonsum sind vielfältig. Neben den positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften passt Geflügel mit seiner Angebotsform der frischen Teilstücke gut zu einer modernen und gesunden Ernährungsweise“, beschreibt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft einen der Gründe für die weiter steigende Nachfrage. So läge der Anteil der Frischware bei über 70 %.
Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: KAT versucht mit falschen Zahlen Diskussion zu Kleingruppenhaltung zu beeinflussen
„Mit dem durch das Statistische Bundesamt ermittelten Anteil von 18,2 % an den in Deutschland zugelassenen Haltungsformen für Legehennen, nimmt die Kleingruppenhaltung einen beachtlichen Stellenwert in der deutschen Legehennenhaltung ein. Der unqualifizierte Versuch von KAT Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V., diesen Wert durch angeblich eigene Ermittlungen in Frage zu stellen, ist nicht nur eine Anmaßung gegenüber dem Statistischen Bundesamt, sondern entbehrt darüber hinaus auch jeder Grundlage,“ zeigt sich Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sowie des BDE Bundesverband Deutsches Ei verärgert. In einer Pressemitteilung der EPEGA European Poultry and Game Association hatte KAT in einer Anmerkung formuliert, dass die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Daten nicht korrekt seien. Der ausgewiesene Anteil der Kleingruppenhaltung inklusive ausgestaltetem Käfig erscheine viel zu hoch und belaufe sich nach KAT-Informationen auf lediglich 8 %. Über die Art und Weise der Datenermittlung gibt KAT keine Auskunft. KAT repräsentiert alleinig die Boden- und Freilandhaltung sowie die ökologische Erzeugung.
Bauernverband und Geflügelwirtschaft gegen voreilige Schlüsse: Augenmaß und Sachverstand bei der Beurteilung der Kleingruppenhaltung gefordert
„Jetzt ist Augenmaß gefragt und keine blinde Zustimmung,“ appellieren der DBV Deutsche Bauernverband, der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, sowie der dem ZDG angeschlossene BDE Bundesverband Deutsches Ei an den Agrarausschuss des Bundesrats. Anlässlich der Sitzung am kommenden Montag, in der es um das Verbot der Kleingruppenhaltung auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geht, betonen DBV, ZDG und BDE, dass es sich bei der Kleingruppenhaltung für Legehennen um eine moderne und tiergerechte Haltungsform handelt. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung alleinig aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.
Deutsche Putenwirtschaft beklagt anhaltend hohe Futtermittelpreise: Kostendeckende Putenerzeugung nicht möglich
Trotz gutem Absatz und leicht gestiegener Auszahlungspreise, bangen die deutschen Putenerzeuger derzeit um ein ausreichendes Betriebseinkommen. Grund hierfür sind die enorm gestiegenen Futtermittelpreise. „Die Landwirte müssen über 30 % mehr für Futtermittel zahlen, als im Januar 2010. Diese unvorhersehbar hohe Preissteigerung stellt eine große Belastung für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe dar,“ berichtet Thomas Storck, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen Verband Deutscher Putenerzeuger.
Deutsche Eierwirtschaft stellt klar: Kleingruppenhaltung ist eine moderne und tiergerechte Haltungsform
„Die Kleingruppenhaltung ist nicht nur eine moderne, sondern nachgewiesenermaßen auch tiergerechte Haltungsform. Die Argumente, die nun von Rheinland-Pfalz herangezogen werden sind nicht nur grotesk, sondern schlichtweg falsch“, kommentiert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft den Antrag des Landes Rheinland-Pfalz für die kommende Sitzung des Bundesrates am Freitag, dem 11. Februar 2011. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.
Deutsche Eierwirtschaft startet Kommunikationsoffensive: Vertrauen der Verbraucher muss zurückgewonnen werden
Mit aufmerksamkeitsstarken Maßnahmen soll das Vertrauen der Verbraucher in die deutsche Eiererzeugung ab sofort zurückgewonnen werden. Hierauf haben sich Vertreter der deutschen Eierwirtschaft in Berlin geschlossen verständigt und im Zuge dessen die IDEi Informationsgemeinschaft Deutsches Ei gegründet. Ausgestattet ist die IDEi mit einem Etat, der kurzfristig von der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden konnte. Im Zuge des Dioxin-Funds in Futtermitteln von Legehennen war die Nachfrage nach Eiern drastisch eingebrochen. „Dem Verbraucher muss jetzt vermittelt werden, dass er mit gutem Gefühl Eier aus deutscher Erzeugung kaufen kann – und zwar unabhängig von der Haltungsform,“ benennt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei das Ziel der Kommunikationsmaßnahmen. Von interessierter Seite war im Zuge der Dioxin-Thematik vermittelt worden, lediglich Eier aus ökologischer Erzeugung seien genießbar. „Das ist schlichtweg falsch - ganz unabhängig von der Tatsache, dass der Verbraucher zu keiner Zeit durch den Verzehr von Eiern gesundheitlich gefährdet war. Dies haben unabhängige Stellen wie beispielsweise das BfR Bundesinstitut für Risikobewertung festgestellt“, erklärt Dr. Diekmann.
Deutsche Eierwirtschaft besteht auf Einhaltung des Zeitplans: Fortbestand der konventionellen Käfighaltung in einzelnen EU Staaten wäre eine inakzeptable Wettbewerbsverzerrung
Auf Einladung der EU-Kommission fand gestern in Brüssel eine ganztägige Beratung mit Vertreten der Mitgliedstaaten sowie der europäischen Organisationen der Landwirtschaft, des Handels und des Tier- und Verbraucherschutzes zur Anwendung der Richtlinie (EG) 1999/74 mit Mindeststandards zum Schutz von Legehennen statt. Konkreter Anlass ist das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung zum 1. Januar 2012 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland werden bereits seit dem 1. Januar 2010 keine Legehennen mehr in konventionellen Käfigen gehalten.
Geflügelfleisch von Ausweitung des „Dioxin-Falls“ nicht betroffen: Futtermittelwerk in Damme produziert kein Futter für die Geflügelaufzucht
Von den aktuellen Vorkommnissen im „Dioxin-Fall“ zu zurückgehaltenen Lieferdaten eines Futtermittelwerkes in Damme sind landwirtschaftliche Betriebe in der Hähnchen-, Puten- und Entenhaltung nicht betroffen. Diese Feststellung trifft der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nach der Abklärung, dass das Futtermittelwerk in Damme kein Mischfutter für die Aufzucht von Geflügel zur Geflügelfleischerzeugung herstellt.
Die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland ist über alle Stufen entlang der Erzeugungskette – Brüterei, Aufzucht, Vermarktung – eng miteinander verzahnt, so dass dieser stark integrative Ansatz intensive Kontrollmöglichkeiten im komplexen Gesamtsystem umfasst. Diese Vernetzung und das gemeinsame Wirken der verschiedenen Erzeugungsstufen ist ein wesentlicher Faktor für sicheres und qualitativ hochwertiges Geflügelfleisch.
Deutsche Geflügelwirtschaft verärgert: „Massentierhalter“ werden als Verursacher der aktuellen Dioxin-Krise angeprangert
Auch im Zuge der heutigen Sondersitzung des Verbraucherausschusses des Bundestages wird von interessierter Seite der aktuelle Dioxin-Fund in Futtermitteln als Auswuchs der sogenannten „Massentierhaltung“ dargestellt. „Die Tierhaltung in Deutschland erfolgt heute auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und ist durch eine hohe Fachkompetenz und Sachkunde der Halter gekennzeichnet. Alleine das Management im Stall und nicht die Anzahl der Tiere ist entscheidend, um zu bewerten ob eine tiergerechte Haltung erfolgt oder nicht“, kommentiert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Diskussion. Der aktuelle Dioxin-Fall sei auf kriminelle Machenschaften eines einzelnen Betriebes zurückzuführen und keinesfalls einer Branche insgesamt zu unterstellen, so Janning weiter. Dies betonte er auch im Rahmen der am vergangenen Sonntag ausgestrahlten Sendung von „Anne Will“, in der Janning als Diskutant eingeladen war. So entwickelte sich hier die Diskussion zum Thema „Dioxin im Frühstücksei - kein Respekt vor Mensch und Tier?“ recht schnell in eine eher allgemein gehaltene, ethische Debatte zum Thema Tierhaltung.
Deutsche Geflügelwirtschaft erklärt: Keine Änderung des Verbraucherverhaltens im Zuge des aktuellen Dioxin-Falles bei Futtermitteln notwendig - Eine ausschließliche Kaufempfehlung für Bio-Eier ist nicht gerechtfertigt
„Kein Verbraucher muss aufgrund des aktuellen Dioxin-Falles sein Einkaufsverhalten ändern,“ stellt Dr. Bernd Diekmann, ZDG-Vizepräsident und Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei klar. Verbraucherverbände hatten Empfehlungen ausgesprochen, den Eierbedarf fortan ausschließlich mit Bio-Ware zu decken. „Jeder Verbraucher kann nach wie vor das kaufen, was er möchte, denn die Dioxin-Problematik betrifft die Futterversorgung von Legehennen insgesamt, wenn wir uns auch an die im Jahr 2010 bereits geführte Diskussion zu Dioxin bei Bio-Eiern erinnern,“ kommentiert Dr. Diekmann diese Empfehlung. Die aktuelle Thematik eigne sich daher nicht, eine Erzeugungsart-Diskussion zu führen, denn alle an der Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise sind motiviert, ihren Beitrag zu sicheren und einwandfreien Lebensmitteln zu leisten.
Deutsche Geflügelwirtschaft stellt klar: Keine Gesundheitsgefahr bei Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch
"Trotz des in Umlauf gebrachten mit Dioxin belastetem Futtermittel muss kein Verbraucher auf Eier und Geflügelfleisch verzichten“ stellt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft klar. „Die deutsche Geflügelwirtschaft weist entschieden die Empfehlung der Verbraucherverbände zurück, aktuell keine Eier und Geflügelfleisch zu verzehren“, so Wagner weiter. Im konkreten Fall haben die Schutzmaßnahmen frühzeitig gegriffen und es ist mehr als übertrieben, pauschal die Erzeugnisse aus der Geflügelwirtschaft unter Verdacht zu stellen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass der gelegentliche Verzehr von Lebensmitteln oberhalb des amtlich vorgegebenen Grenzwertes gesundheitlich unbedenklich ist.
Deutsche Geflügelwirtschaft mahnt zur richtigen Einordnung der niedersächsischen Studie: Untersuchungen erfolgten ungeachtet der neuen Rechtslage
entgegen kursierender Interpretationen belegt die Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover keine Missstände in der Geflügelhaltung in Deutschland. Die Studie „Untersuchungen zur Besatzdichte bei Masthühnern entsprechend der RL 2007/43/EG“ war vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung bereits 2008 in Auftrag gegeben worden und zu Beginn der Woche als angeblicher Beleg für tierschutzwidrige Umstände in niedersächsischen Geflügelställen zitiert worden.
Gemeinsame Presseerklärung von DBV und ZDG: Bundesverfassungsgericht rügt Verfahrensfehler bei Legehennenhaltungsvorschrift - Kleingruppenhaltung nicht in Frage gestellt
Mit Beschluss vom 12. Oktober 2010 hat das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt. Anlass für das Gericht war ein Normenkontrollantrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Darin wurde einerseits das Zustandekommen der Verordnung (u.a. verspätete Anhörung der Tierschutzkommission) beanstandet. Andererseits wurde beantragt die Haltung von Legehennen in der Kleingruppenhaltung für tierschutzwidrig zu erklären. Das Verfassungsgericht hat nur den Verfahrensfehler festgestellt und sich nicht zur Tierschutzwidrigkeit der Kleingruppenhaltung geäußert.
Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung zum Diskurs in der Geflügelhaltung
Lesen Sie hier die vollständige Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung
Positionsbestimmung der deutschen Geflügelwirtschaft: Erklärung der ZDG-Mitgliederversammlung
Im Rahmen des „Tag des Geflügels“ fand heute die Mitgliederversammlung des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft statt. Der „Tag des Geflügels“ ist als Treffen der Eier- und Geflügelfleischbranche am Tag vor der Eröffnung der EuroTier – der internationalen Leitaustellung für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung – etabliert. Im Rahmen der Sitzung verabschiedete der ZDG eine Erklärung hinsichtlich des aktuellen Diskurses zur Geflügelhaltung. Einstimmig wurde diese von der Delegiertenversammlung, die aus Spitzenvertretern aller an der Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise entlang der gesamten Kette zur Erzeugung von Eiern und Geflügelfleisch sowie aus den Landesverbänden besteht, verabschiedet.
Deutsche Geflügelwirtschaft lädt zum „Tag des Geflügels“: Treffen der internationalen Branche im Rahmen der EuroTier 2010
Traditionell findet einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der EuroTier – der internationalen Leitaustellung für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung – der „Tag des Geflügels“ statt. In diesem Jahr am Montag, dem 15. November 2010. Zusammen mit der DLG Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V. und dem EPC European Poultry Club konnte der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft interessante Vorträge und internationale Referenten für diesen Tag gewinnen. Die Teilnahme am „Tag des Geflügels“ ist kostenfrei, bedarf allerdings der Anmeldung.
Deutsche Eierwirtschaft befürchtet Einsatz von Eiern aus der konventionellen Käfighaltung in Eiprodukten: Klare Kennzeichnung gefordert
Im Rahmen der ARD Themenwoche „Essen ist Leben“ spricht sich die deutsche Eierwirtschaft gegen die Herstellung von Eiprodukten mit Eiern aus konventioneller Käfighaltung aus. So ist hierzulande im Zuge der EU-Hennenhaltungsrichtlinie diese Haltungsform aus Tierschutzgründen bereits abgeschafft. Im europäischen Ausland soll dies bis zum 1.1.2012 erfolgen. Bis dahin können dort noch Eier in dieser Haltungsform erzeugt werden. „Es kann nicht sein, dass in Deutschland und bald in der gesamten EU, Eier ausschließlich in tiergerechten, modernen Haltungsformen erzeugt werden, aber für Eiprodukte andere Regeln gelten,“ weist Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei auf die Umstände hin. Der Bundesverband Deutsches Ei ist als Fachverband dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossen.
Deutsche Geflügelwirtschaft weist pauschale Vorwürfe zum Antibiotika-Einsatz zurück: Hähnchenaufzucht unterliegt einem strengen Regelwerk
Der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sieht in der aktuellen Berichterstattung zum Einsatz von Antibiotika in der Geflügelaufzucht im Rahmen der ARD Themenwoche mit dem Schwerpunkt Ernährung eine verfälschte Darstellung. „Die Geflügelaufzucht folgt in Deutschland einem strengen Regelwerk, was auch die Verabreichung von Arzneimitteln beinhaltet. Diese werden niemals pauschal, sondern immer im Sinne eines aktiven Tierschutzes vergeben. Der zuständige Veterinär prüft dabei genau, ob die Verabreichung medizinisch notwendig ist“, kommentiert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG, die derzeit aufkeimenden Vorwürfe, in der Hähnchenaufzucht würden immer mehr Antibiotika eingesetzt.
Treffen der internationalen Geflügelfleischwirtschaft: Geflügelfleischmarkt weiter auf Wachstumskurs
Geflügelfleisch ist weiter auf dem Vormarsch – dies war eines der zentralen Ergebnisse der vergangenen Sitzung der Internationalen Vereinigung der Geflügelfleischwirtschaft (IPC), die rund 90 Prozent der weltweiten Geflügelfleischerzeugung bzw. 95 Prozent des weltweiten Geflügelfleischhandels vertritt. Die Ländervertreter und assoziierten Mitglieder hatten sich vom 30. September bis 2. Oktober in Santiago de Chile getroffen, um sich über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Branche zu beraten. Geflügelfleisch käme weltweit nicht nur durch seine ernährungsphysiologischen Vorteile eine immer wichtigere Rolle zu. Auch seine barrierefreien Eigenschaften hinsichtlich Kultur und Religion würden zu einer steigenden Beliebtheit beitragen ebenso wie seine positive ökologische Bilanz.
Deutsche Eierwirtschaft fordert zum Welteitag: Die Käfighaltung muss bis 2012 in Europa abgeschafft sein
Am kommenden Freitag, den 8. Oktober ist es wieder soweit – der Welteitag wird gefeiert. Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen.
Seit dem 1. Januar 2010 ist in Deutschland für die Haltung von Legehennen die konventionelle Käfighaltung abgeschafft. Im europäischen Ausland soll dies bis zum 1. Januar 2012 erfolgen. Von einzelnen EU-Mitgliedsstaaten wird derzeit versucht, die gesetzlich geregelte Übergangsfrist für den Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung aufzuweichen und die Fristen zu verlängern. „Die frühzeitige Umstellung hat eine hohe Leistungsbereitschaft der heimischen Eierwirtschaft gefordert. Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass der von der EU-Richtlinie vorgesehene Umrüstungszeitraum von 13 Jahren weiter ausgedehnt wird. Allen Eiererzeugern in Europa war klar, dass am 1. Januar 2012 Schluss ist und dabei muss es auch bleiben!“ appelliert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.
Deutsche Eierwirtschaft startet neuen Internetauftritt: Umfangreiche Informationen rund um deutsche Eier
Woran erkenne ich die Herkunft des Eies, wie funktioniert Legehennenhaltung und was macht das Ei eigentlich so gesund? Antworten auf diese Fragen und viele weitere interessante Informationen gibt es jetzt unter der neu gestarteten Internetseite www.Deutsche-Eier.info. „Eine übersichtliche und auch verbraucheraffine Gestaltung des Portals stand bei der Erstellung im Vordergrund. So gliedert sich die Seite im Wesentlichen in zwei Bereiche: Zum einen in das Kapitel „Das Ei“, in dem es um das Erzeugnis an sich geht und zum anderen in den Bereich „Die Henne“, der die Erzeugung thematisiert,“ erläutert Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches Ei, den Aufbau der Seite.
Deutsche Eierwirtschaft wehrt sich gegen Aufweichung der Übergangsfrist: Käfighaltung muss ab 2012 in Europa abgeschafft sein
Im Rahmen des jüngsten Treffens der International Egg Commission, einem internationalen Zusammenschluss von Akteuren der Eierbranche, in Prag, traf sich auch die europäische Eierwirtschaft. Dem Treffen voraus gegangen, waren umfangreiche Beratungen in Brüssel. Hierbei ging es maßgeblich um den europäischen Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung. „Es ist für uns als deutsche Eierwirtschaft unerträglich, wie von einzelnen Produktionsländern, maßgeblich aus Süd- und Osteuropa versucht wird, die gesetzlich geregelte Übergangsfrist aufzuweichen und zu verlängern“ zeigt sich Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des Bundesverband Deutsches Ei (BDE) und Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, verärgert über die Beratungen.
Generalversammlung der a.v.e.c. in Slowenien: Deutsche Geflügelfleischwirtschaft engagiert sich auf europäischer Ebene
Von einem konstruktiven Dialog auf europäischer Ebene war die diesjährige Generalversammlung der a.v.e.c. (association de l´aviculture de l´industrie et du commerce de volaille dans les pays de l´EU - Vereinigung der Geflügelschlachtereien und des Geflügelhandels der EU) vom 24. bis 27. September in Portorož in Slowenien gekennzeichnet. Die Arbeit der a.v.e.c. als zentrale berufsständische Interessenvertretung der europäischen Schlachtgeflügelwirtschaft nimmt vor allem vor dem Hintergrund einer auf mittlerweile 27 Mitgliedsstaaten gewachsenen EU und einer immer stärkeren Festlegung rechtlicher Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene eine wichtige Stellung ein, war man sich einig. Die Generalversammlung dokumentierte umfangreich, wie geschlossen die europäische Geflügelfleischwirtschaft aufgestellt ist.
Informationskampagne pro deutsches Geflügelfleisch geht in die zweite Runde: Neues Motiv ab sofort in bundesweiten Printmedien
Nach dem Start der durch die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel initiierten Informationskampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ im März, beginnt jetzt die zweite Phase der Anzeigenschaltungen. Ab sofort ist in bundesweiten Printmedien die neue Anzeige zu finden. Dabei hat das neue Motiv eine jahreszeitliche Anpassung erfahren.
Deutsche Geflügelwirtschaft weist Vorwurf des Missstandes in der Putenaufzucht zurück: Einzelaufnahmen im TV provozieren falschen Eindruck
Im Rahmen der NDR-Sendung „Menschen & Schlagzeilen“ wurde gestern Abend erneut zusammengeschnittenes Bildmaterial der in der Kritik stehenden Organisation PETA gesendet, um vermeintliche Missstände in der Putenhaltung in Deutschland aufzudecken. Die Videosequenzen mit Einzelaufnahmen von verletzten Tieren waren bereits am Montag in dem ARD-Format „Report Mainz“ verwendet worden, um einen Skandal um die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen heraufzubeschwören. „Durch die stufenübergreifende Erzeugung liegt die Verantwortung für die Tiere alleinig beim Halter und weder in der vor- noch in der nachgelagerten Stufe,“ äußert sich Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, zu den Vorwürfen. An den Bildaufnahmen kritisiert er: „Mit der gezielten Auswahl einzelner Tiere und dem bewussten Filmen der Krankenbucht, die in jedem Stall für kranke und verletzte Tiere eingerichtet ist, wird ganz gezielt versucht, einen falschen Eindruck der Putenhaltung in Deutschland zu erwecken.“
Deutsche Geflügelwirtschaft verurteilt Brandanschlag auf Hähnchenhaltungs-Anlage auf das Schärfste: Zügige und vollständige Aufklärung erforderlich
Vergangenes Wochenende verübten derzeit noch Unbekannte einen Brandanschlag auf einen Neubau einer Hähnchenhaltungsanlage in Sprötze im Landkreis Harburg. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Da bereits Wochen zuvor Tierschützer gegen diese Anlage protestiert haben und eine mehrtägige Mahnwache vor dem Hof abgehalten haben, ermittelt die Polizei nun auch in dieser Richtung. „Mit dem Brandanschlag ist eindeutig die Grenze einer sachlichen Auseinandersetzung überschritten worden und einem jungen Landwirt die Existenzgrundlage genommen worden“, verurteilt Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, die Ereignisse. „Wir unterstützen mit Nachdruck eine zügige und vollständige Aufklärung, damit der Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden kann“, so Wagner weiter.
40 Jahre Verband Deutscher Putenerzeuger: Thomas Storck zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt
Thomas Storck ist neuer Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger e.V., der dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft als Bundesverband angeschlossen ist. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Storck gewählt und tritt damit die Nachfolge von Klemens Heitmann an, der in den vergangenen 16 Jahren im Ehrenamt an der Spitze des Verbandes stand. Storck war bereits in den vergangenen Jahren Vizepräsident des Verbandes. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Norbert Engels berufen, der wie Storck bereits in den letzten Jahren aktiv im Präsidium des Verbandes tätig war. Die Wahlen erfolgten im Rahmen des 40 jährigen Jubiläums des Verbandes.
Deutsche Eierwirtschaft verständigt sich auf gemeinsame Branchenkommunikation pro deutsches Ei
Die deutsche Eierwirtschaft ist sich einig: Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. am vergangenen Freitag in Dresden wurden die Weichen für eine gemeinsame Branchenkommunikation pro deutsches Ei gestellt. Ziel der Kommunikation ist, das Ansehen und die Akzeptanz von in Deutschland erzeugten Eiern zu fördern und das Ei als hochwertiges Lebensmittel zu positionieren. Die einzelnen Maßnahmen sollen nun starten, da die deutschen Eiererzeuger bald wieder ihr volles Leistungsniveau erreicht haben.
ZDG-Präsidiums-Mitglied Gert Stuke erneut zum Präsidenten der EUWEP gewählt
Gert Stuke, Präsidiums-Mitglied des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft sowie Mitglied des Vorstandes des Bundesverband Deutsches Ei ist heute im Rahmen der Generalversammlung der Europäischen Union des Großhandels mit Eiern, Eiprodukten, Geflügel und Wild (EUWEP) in Verona/Italien erneut als Präsident bestätigt worden. Als europäische Dachorganisation vertritt die EUWEP die Interessen der europäischen Eiererzeuger und Vermarktungsunternehmen (EEPTA), der europäischen Eier-Verarbeiter (EEPA) sowie die Anliegen des europäischen Geflügel- und Wild-Verbandes (EPGA). Sie ist damit insbesondere das zentrale Sprachrohr der europäischen Eierwirtschaft.
100 Jahre Villa Massimo: Großes Sommerfest mit Unterstützung der deutschen Geflügelfleischwirtschaft
Heute feiert die Deutsche Akademie in Rom Villa Massimo ihr 100-jähriges Bestehen. Rund 2000 Gäste aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann, sind angereist, um gemeinsam mit der römischen Kunstwelt diesen besonderen Anlass zu feiern. Im Rahmen des Jubiläums präsentieren die Stipendiaten aus den Bereichen bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik ihre Arbeiten. Später abends wird das Sommerfest mit Installationen und einem DJ-Set aus Berlin/Rom im Park gefeiert. Für die kulinarische Unterstützung sorgt in diesem Jahr unter anderem die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel.
Neue britische Studie zu Eiern und Gesundheit: Täglicher Eierverzehr verbessert die Ernährungsqualität deutlich
Eier sind kleine Wunderwerke der Natur: Mit ihrem hochwertigen Eiweiß, wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanzien sind sie ideale Partner für eine ausgewogene Ernährung. In einer neuen britischen Studie* wurde der aktuelle Forschungsstand zum Thema Eier und Gesundheit zusammengefasst, mit dem Ergebnis, dass der tägliche Verzehr von einem oder mehreren Eiern für die gesunde Mehrheit der Bevölkerung nicht nur unbedenklich im Hinblick auf den Cholesterinspiegel ist, sondern auch deutliche Vorteile für die Qualität der täglichen Ernährung und die Gesundheit hat.
Kooperation zwischen Deutscher Geflügelwirtschaft und Hagemann-Verlag: Unterrichtsmaterialien für die Grundschule entwickelt
Über die Erzeugung von Lebensmitteln und die Arbeitsweise der modernen Landwirtschaft sollten vor allem junge Menschen sachlich und anschaulich aufgeklärt werden. Um hier für den Bereich der Eier- und Geflügelfleischerzeugung eine qualifizierte Grundlage für den Unterricht in der Grundschule zu schaffen, hat der Lehrmittelverlag Hagemann in Zusammenarbeit mit dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft das Schulmedien-Paket „Eier und Geflügel“ neu aufgelegt.
Änderung der Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch tritt in Kraft
Am 1. Mai 2010 tritt die im Oktober vergangenen Jahres vom Agrarrat der EU verabschiedete Änderung der europäischen Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch in Kraft. Mit der Änderung dieses Rechtsrahmens wird sichergestellt, dass als ˈfrischˈ angebotene Geflügelfleischzubereitungen, wie gewürztes oder mariniertes Hähnchen- oder Putenfleisch, nur aus frischem Geflügelfleisch hergestellt sind, das zu keiner Zeit gefroren gewesen ist.
Anzeigenmotiv der aktuellen Informationskampagne ausgezeichnet: Bronze für die deutsche Geflügelfleischwirtschaft
Das Anzeigenmotiv der kürzlich gestarteten Informationskampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ belegte jetzt Platz drei im aktuellen IMAS Anzeigentest, der regelmäßig im Auftrag des führenden Fachmagazins für die Kommunikations- und Medienbranche w&v- Werben & Verkaufen durchgeführt wird. Mit Hilfe des standardisierten „PsychoMeter“-Tests wurde ermittelt, dass diese Anzeige aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft im Ranking der zehn wirksamsten Anzeigenmotiven hinter zwei Anzeigen der Reisebranche im Monat März ganz weit vorne liegt.
Deutsche Erzeuger holen auf: Wieder mehr frische Eier verfügbar
Pünktlich um die Osterzeit steigt die Nachfrage wieder nach frischen, deutschen Eiern. Trotz der erst kürzlich in Deutschland abgeschlossenen Umstellung auf ausschließlich tiergerechte und moderne Haltungsformen sowie der damit verbundenen Umstrukturierung der Branche, verfügen die deutschen Eiererzeuger wieder nahezu über die gleiche Anzahl an Legehennen, wie in den Jahren vor dem Aus der konventionellen Käfighaltung. „Dieses Ergebnis dokumentiert die enorme finanzielle Kraftanstrengung und die hohe Leistungsbereitschaft der deutschen Eierwirtschaft. Die deutsche Erzeugung wird in 2010 weiter zulegen und das Niveau vor der Umstellung wieder erreichen“ prognostiziert Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.
Informations-Kampagne pro deutsches Geflügel erfolgreich gestartet
Die Kampagne der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel ist in dieser Woche erfolgreich gestartet. Neben Anzeigenplatzierungen in ausgewählten Medien mit der Zielgruppe der haushaltsführenden Frauen und einem neuen, umfangreichen Internetauftritt unter www.deutsches-gefluegel.de, sind jetzt zusätzlich Online-Banner auf ausgesuchten Portalen geschaltet. Attraktive Sonderwerbeformen sprechen somit auch die online-affine Zielgruppe an.
Kommunikationsoffensive der deutschen Geflügelfleischwirtschaft gestartet: „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“
Der Ansatz ist neu, die Ansprache so noch nie da gewesen und der Absender erst gegründet worden: Die Kampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ verbindet die Kommunikation der kontrollierten Erzeugung von deutschem Geflügelfleisch mit einem aktuellen Thema. „Mit unserer Kampagne setzen wir die gemeinschaftlich entwickelte Linie zur Branchenkommunikation der letzten Jahre für Geflügelfleisch mit der DDD-Herkunftskennzeichnung konsequent fort: Das Ziel ist, den Verbraucher für Geflügelfleisch aus deutscher Erzeugung zu sensibilisieren. Mit dem Thema Nachhaltigkeit wird die Kommunikation pro deutsche Erzeugung mit einem aktuellen Nachrichtenwert ergänzt“, benennt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel, den Ansatz der Kampagne. Die Kommunikationsoffensive der deutschen Geflügelfleischwirtschaft setzt sich grundlegend aus einer aufmerksamkeitsstarken Anzeigenstrecke sowie einem umfangreichen Internetauftritt zusammen.
Deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt Haltung der EU zum Aus der Käfighaltung: Polnischer Verlängerungsantrag scheitert
Was in Deutschland bereits seit Beginn des Jahres Standard ist, soll uneingeschränkt bis Ende 2011 auch im europäischen Ausland gelten. Denn dann ist auch dort die Haltung von Legehennen in konventionellen Käfigen verboten. „Wir begrüßen die gestrige Ablehnung im EU-Agrarrat gegenüber dem Vorstoß von Polen, die Frist für die Legehennenhaltung in konventionellen Käfigen europaweit bis 2017 zu verlängern“, so Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzender des dem ZDG angeschlossenen BDE Bundesverband Deutsches Ei.
Deutsche Geflügelwirtschaft wehrt sich gegen Boykottaufruf
Das Politmagazin Report Mainz berichtete in seiner gestrigen Sendung über Missstände in einer niedersächsischen Elterntierfarm in Twistringen. Der BVH Bundesverband bäuerlicher Hähnchenerzeuger, einem dem ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband, sieht, wie auch das betroffene Unternehmen, diese Vorkommnisse als absolut inakzeptabel an. „Wir wehren uns aber entschieden dagegen, das nun dieser Vorfall in einer der Hähnchenaufzucht vorgelagerten Stufe zum Anlass genommen wird, die gesamte deutsche Hähnchenhaltung in diese Ecke zu drängen,“ kommentiert Rainer Wendt, BVH-Präsident und ZDG-Vizepräsident die gestern ausgestrahlten Bilder.
Deutsche Geflügelwirtschaft auf dem ErlebnisBauernhof: Aufklärung über moderne Hähnchen-, Puten- und Legehennenhaltung
Was unterscheidet das Hähnchen von der Legehenne, was muss man als Tierwirt Geflügel alles können und wie sieht eigentlich ein Putenküken aus? Antworten auf diese Fragen gibt es vom 15. bis 24. Januar 2010 auf dem Messe-Stand des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft. Im Rahmen der IGW Internationalen Grüne Woche klärt der ZDG auf dem „ErlebnisBauernhof“ über die moderne Haltung von Hähnchen, Puten und Legehennen in Deutschland auf.
Deutsche Geflügelwirtschaft engagiert sich als Partner bei „Power fürs Leben: Essen und Bewegen“
Deutsches Geflügel. Schmeckt gut, macht fit!“ – so lautet das Motto des Messestandes der Mitte diesen Jahres neu gegründeten IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH auf der IGW 2010 in Berlin. Als Partner des Gemeinschaftsstandes „Power fürs Leben – Essen und Bewegen“ der BVE Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und des BLL Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde bietet der IDEG-Stand auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau eine gelungene Kombination aus Genuss, Informationen und Spaß.
Ende der konventionellen Käfighaltung in Deutschland: Umstellungsphase zum neuen Jahr abgeschlossen
In Deutschland ist am 01.01.2010 endgültig Schluss. Eier aus konventioneller Käfighaltung werden dann in Deutschland nicht mehr erzeugt. Nahezu dreiviertel der Legehennenhaltungen in Deutschland wurden im Laufe des Jahres auf die fortschrittlichsten Haltungsformen umgerüstet. Damit steht schon heute die Eiererzeugung in Deutschland für moderne, tiergerechte Anlagen, hervorragende Sachkenntnis der Mitarbeiter und qualitativ hochwertige Erzeugnisse. „Ich ziehe den Hut vor den deutschen Legehennenhaltern, die in der knapp bemessenen Zeit enorme Kraftanstrengungen aufgewendet haben“, würdigt Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei, den Einsatz der deutschen Eierwirtschaft. Insgesamt wurden mehr als 500 Millionen Euro in die Umrüstung investiert.
Mehr als 250 Teilnehmer am Deutschen Geflügeltag: Zukunftsweisende Diskussion zum diesjährigen Leitthema
Im Rahmen des Deutschen Geflügeltages 2009 diskutierten heute in Berlin Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“. Die hochkarätig besetzte Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion, die heute in Berlin stattfand, besuchten mehr als 250 Gäste.
Spendenübergabe am Deutschen Geflügeltag 2009: Deutsche Geflügelwirtschaft unterstützt Pflanzversprechen von Berliner Schülerinnen und Schülern
Eine Menge Bäume sind bereits gepflanzt, aber 17.000 fehlen noch: Mit der Spende der deutschen Geflügelwirtschaft kommen Berliner Schülerinnen und Schüler ihrem Pflanzversprechen von 100.000 Bäumen wieder ein Stück näher. Am Deutschen Geflügeltag 2009, der am Donnerstag, den 19. November 2009 zum ersten Mal unter dem diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ in Berlin stattgefunden hat, überreichte Gerhard Wagner, Präsident des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. einen Spendenscheck in Höhe von EUR 5.000 an zwei Vertreterinnen der Schülerinitiative.
Deutsche Geflügelwirtschaft führt Nachhaltigkeitsdebatte: Aktuelles Leitthema zum Deutschen Geflügeltag 2009
Am 19. November 2009 findet der durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. initiierte „Deutsche Geflügeltag 2009“ zum ersten Mal in Berlin statt. Mit dem diesjährigen Leitthema „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ behandelt die deutsche Geflügelwirtschaft als Zweig der Agrar- und Ernährungswirtschaft branchenbezogen diese aktuelle Themenstellung. Für die im Rahmen des „Deutschen Geflügeltags 2009“ stattfindende hochkarätige Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion werden bereits jetzt mehr als 200 Gäste erwartet.
Planungssicherheit für deutsche Geflügelwirtschaft: Änderung der Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch verabschiedet
Die Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007, die eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte hinsichtlich der Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch betrifft, ist gestern in Brüssel vom Agrarrat der EU verabschiedet worden. Wesentliche Änderungen betreffen die Definition ˈfrischˈ, die im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde, und es erfolgt die Einbeziehung der Geflügelfleischzubereitungen in den Geltungsbereich der Vermarktungsnorm. Die Europäische Kommission hatte bereits in einem frühen Stadium der Diskussion einen sehr restriktiven Ansatz verfolgt. Daraus resultiert nun der Grundsatz, dass zukünftig Geflügelfleischzubereitungen nur dann als ˈfrischˈ vermarktet werden dürfen, wenn das enthaltene Geflügelfleisch zu keiner Zeit gefroren gewesen ist.
Programm für den Deutschen Geflügeltag 2009 steht fest
Am 19. November findet der durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. initiierte Deutsche Geflügeltag 2009 zum ersten Mal in Berlin statt. Teil des Programms ist eine Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion, deren Teilnehmer nun feststehen. Hochkarätige Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit diskutieren ab 14:00 Uhr im Hotel Grand Hyatt Berlin am Potsdamer Platz zum diesjährigen Motto „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“.
Bilanz zum Welteitag: DE-Herkunftskennzeichnung steht für Qualität
Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober am "Welteitag" - alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen. "Die frühzeitige Abschaffung der herkömmlichen Käfighaltung in Deutschland hat hohe Ansprüche an die heimische Eierwirtschaft gestellt und die Branche zu einer enormen Leistungsbereitschaft herausgefordert", kommentiert Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender des BDE Bundesverband Deutsches Ei e.V., die Entwicklungen der letzten Jahre. So hat Deutschland den Tierschutzstandards und den Wünschen der Verbraucher eine hohe Priorität eingeräumt. Durch die frühzeitige Abschaffung der herkömmlichen Käfighaltung, die nahezu dreiviertel der Legehennenhaltung ausgemacht hat, erzeugen die deutschen Legehennenhalter heute Eier in modernen und tiergerechten Anlagen.
Am 9. Oktober 2009 den Tag des Eies feiern: Deutsche Eier haben´s drauf
Seit 1996 dreht sich immer am zweiten Freitag im Oktober – am "Welteitag" – alles um das kleine Wunderwerk der Natur. Grund genug, einmal für das deutsche Ei Bilanz zu ziehen: Die in letzter Zeit im Zuge der neuen „Hennenhaltungsverordnung“ geschaffenen Rahmenbedingungen für die Erzeugung von Eiern haben hohe Ansprüche an die heimische Eierwirtschaft gestellt und die Branche zu einer enormen Leistungsbereitschaft herausgefordert. So hat Deutschland als Vorreiter in ganz Europa den Tierschutzstandards und den Wünschen der Verbraucher eine hohe Priorität eingeräumt und nahezu dreiviertel der Legehennenhaltungen auf die modernsten Haltungsformen umgerüstet.
Geflügelwirtschaft setzt auf Inlandsmarketing: Image-Kommunikation für deutsches Geflügel
Mit einem neuen Ansatz und einem jährlichen Gesamtetat in Höhe von 2 Millionen Euro startet die IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH ihre Kommunikationsaktivitäten. Bereits im April diesen Jahres hatte die Geflügelfleischbranche Handlungsfähigkeit bewiesen und die IDEG gegründet. Nach dem Wegfall der CMA wird die IDEG zukünftig branchenweite Kommunikationsmaßnahmen realisieren und dabei neue Wege gehen. „Zumindest für die Geflügelfleischerzeugung treffen jüngste Aussagen aus politischen Kreisen nicht zu, dass das Inlandsmarketing vernachlässigt würde,“ so Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer der IDEG, im Vorfeld der ANUGA, einer der wichtigsten Lebensmittel-Messen für den Handel.
Deutsche Geflügelwirtschaft lädt ein: Deutscher Geflügeltag 2009 erstmals in Berlin
Am 19. November 2009 findet der „Deutsche Geflügeltag“ erstmals in Berlin statt. Die durch den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. initiierte Veranstaltung soll Akteuren aus Wissenschaft, Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der
Geflügelwirtschaft auszutauschen. Mit dem diesjährigen Motto „Geflügel auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeit als neue Messlatte“ steht die Veranstaltung verstärkt unter einer aktuellen Thematik.
Salmonellenbekämpfung bei Legehennen: Anstrengungen der deutschen Geflügelwirtschaft erfolgreich - Prävalenzwert deutlich unter Vorgabe gesunken
Wie nun durch einen Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bekannt wurde, sind die durch die EU-Kommission festgelegten Vorgaben zur Senkung des Anteils an auf Salmonellen positiv getesteter Legehennenherden nicht nur erreicht sondern deutlich übererfüllt worden. Seit Februar 2008 werden Umweltproben bei Legehennenherden im Rahmen der Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 2160/2003 – der sogenannten Zoonoseverordnung – entnommen um diese auf zwei relevante Salmonellenarten hin zu untersuchen.
"Tierisch gute Aussichten“ für Schulabgänger: Deutsche Geflügelwirtschaft unterstützt Ausbildungskampagne
Für zahlreiche Schülerinnen und Schüler heißt es diesen Sommer wieder: Raus aus der Schule und rein ins Leben. Doch für viele, die sich für die Zeit nach dem Schulabschluss eine Ausbildungstelle erhofft haben, gestaltet sich der Schritt ins Berufsleben schwer. Zum traditionellen Ausbildungsbeginn im August macht die deutsche Geflügelwirtschaft erneut auf die Perspektiven und Möglichkeiten aufmerksam, die sich jungen Menschen in dem zukunftsfähigen Lehrberuf Tierwirt/in Geflügel bieten.
Deutsche Geflügelwirtschaft präsentiert sich mit überarbeitetem Internetauftritt: Neue Seite ab sofort online
Eine überarbeitete Navigation, ein frisches Design und neue Bereiche: Der Internetauftritt des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) und seiner angeschlossenen Bundes- und Landesverbände präsentiert sich ab sofort in einer überarbeiteten Version. „Mit dem Relaunch hat unsere Seite deutlich an Attraktivität gewonnen“, freut sich Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des ZDG sowie der angeschlossenen Bundesverbände, über den neuen Look.
Deutsche Geflügelwirtschaft ist sich einig: Neue MEG-Marktinfo Eier & Geflügel dokumentiert Spezialkompetenz für den Bereich der Geflügelwirtschaft
Mit der aktuellen Ausgabe von „MEG - Marktinfo Eier & Geflügel – Geflügel kompakt“ ist seit der Einstellung der ZMP-Berichterstattung erstmals eine fundierte, ausführliche und wöchentlich erscheinende Handelsanalyse des Geflügel-Marktes erschienen. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) hatte bereits im Vorfeld die frühzeitige Initiative des Ulmer-Verlages, eine qualifizierte, repräsentative und neutrale Berichterstattung für den Bereich der Geflügelwirtschaft zu initiieren, ausdrücklich begrüßt.
ZDG-Präsidiums-Mitglied Gert Stuke erneut als EUWEP Präsident bestätigt
Gert Stuke, Präsidiums-Mitglied des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.(ZDG), Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE) sowie Generalbevollmächtigter der Deutsche Frühstücksei GmbH & Co. KG wurde erneut zum Präsidenten der Europäischen Union des Großhandels mit Eiern, Eiprodukten, Geflügel und Wild (EUWEP) gewählt.
Deutsche Geflügelwirtschaft baut Kommunikation aus
Deutsche Geflügelwirtschaft baut Kommunikation aus: Kerstin Spelthann neue Pressereferentin Die Geschäftsstelle der Verbände und Organisationen der deutschen Geflügelwirtschaft hat personellen Zuwachs bekommen: Kerstin Spelthann (29) ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem 1. Juni 2009 verstärkt sie das Team in Berlin und ist Ansprechpartnerin im Bereich Kommunikation für aktuelle Themen, Entscheidungen und Projekte, die die Verbandstätigkeit sowie die Aktivitäten der angeschlossenen Organisationen betreffen
Bundesrat verabschiedet neue Hähnchenhaltungsverordnung
Mit der am 12. Juni erlassenen Vierten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) hat der Bundesrat die rechtsverbindlichen Vorschriften zur Haltung von Masthühnern in nationales Recht umgesetzt. Bund und Länder haben sich mit dieser Entscheidung von einer direkten Übernahme der EU-Regelung distanziert. Damit ist die deutsche Hähnchenwirtschaft restriktiveren Bestimmungen ausgesetzt als der Rest der EU“, bewertet Rainer Wendt, Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V. und ZDG-Vizepräsident, die neue Hähnchenhaltungsverordnung.
Tiergerecht: Eier aus der neuen Kleingruppenhaltung
„Eier aus der Kleingruppenhaltung sind Käfigeier“ mit dieser Meldung verunsichern Tierschutzorganisationen in den letzten Wochen erneut die Verbraucher. Denn: Diese pauschalisierende Behauptung ist bewusst irritierend formuliert und zeugt zudem von einem Desinteresse an wissenschaftlich belegten Daten und Untersuchungen zur in Deutschland zugelassenen Kleingruppenhaltung. Richtig ist: Auch wenn die neue Kleingruppenhaltung durchaus als ein System der Käfighaltung bezeichnet werden kann, hat sie mit der konventionellen Käfighaltung absolut nichts mehr zu tun.
Absatzförderung nach der CMA
Die Deutsche Geflügelwirtschaft setzt auch nach dem Aus der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn ihre absatz-und imagefördernden Kommunikationsmaßnahmen fort.
Deutsche Geflügelwirtschaft setzt zeitnah absatz- und imagefördernde Kommunikationsmaßnahmen fort
Nach dem „Aus“ der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn, vor knapp sechs Wochen hat sich die deutsche Schlachtgeflügelwirtschaft bereits jetzt darauf verständigt, auch weiterhin absatzfördernde Marketingmaßnahmen zu realisieren. Damit sprechen sich die geflügelfleischproduzierenden Unternehmen für ein image- und absatzförderndes generisches Marketing rund um „deutsches Geflügel“ aus.
Rechtsrahmen für Salmonellenbekämpfung: Deutsche Geflügelwirtschaft fordert gemeinsame Anstrengungen von Politik, Behörden und Wirtschaft
Anlässlich der Vollversammlung des ZDG Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft verabschiedeten die Delegierten der angeschlossenen Landes- und Bundesverbände eine Erklärung zur Salmonellenbekämpfung. Diese Erklärung beinhaltet wichtige Aspekte und Forderungen in diesem zentralen Thema bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln.
Europäische Eierwirtschaft fordert Anpassung des Eiererzeugercodes mit der Ziffer „4“ für neue tiergerechte Systeme
Die europäische Eierwirtschaft EUWEP hat sich für die Einführung einer eigenständigen Ziffer im amtlichen Eier-Erzeugercode für die neuen Systeme des ausgestalteten Käfigs und darauf gestützter Systeme wie z.B. der deutschen Kleingruppenhaltung ausgesprochen. „Wir sehen in dieser Änderung der EUVermarktungsnormen für Eier einen notwendigen Schritt zur sachgerechten Verbraucherinformation“, stellt Präsident Gert Stuke von der EUWEP, der europäischen Vertretung der Eiererzeuger, der Eierhändler und der Eiproduktenhersteller fest. EUWEP unterstützt den Lösungsvorschlag, dass Eier aus diesen neuen Haltungsformen im Erzeugercode mit der Ziffer „4“ gekennzeichnet werden.
Sachgerechte Verbraucherinformation beim Eierkauf notwendig: Verhinderern muss entschlossen entgegen getreten werden
Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE) unterstützt die Bemühungen des Deutschen Bauernverbandes und der Bundesregierung sowie der europäischen Eierwirtschaft EUWEP zur Auslobung einer Extrakennzeichnung „4" für Eier aus dem ausgestalteten Käfig und darauf weiterentwickelter Systeme wie der deutschen Kleingruppenhaltung mit allem Nachdruck. Dies sagte Dr. Bernd Diekmann, BDE-Vorsitzender, anlässlich eines Symposiums des Deutschen Bauernverbandes zur künftigen Entwicklung der Eiererzeugung.
Spätes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes belastet Wirtschaftlichkeit der deutschen Eiererzeugung
Mit großem Bedauern hat die deutsche Eierwirtschaft die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes aufgenommen, wonach die Umstellung der herkömmlichen Käfighaltung in Deutschland trotz sehr kurzer Übergangsfristen ohne staatliche Ausgleichszahlungen erfolgen muss.
Handel bevormundet Verbraucher beim Eierkauf
Eier aus der tiergerechten Kleingruppenhaltung könnten bis zu 30% preiswerter als Eier aus der Bodenhaltung angeboten werden. Durften Verbraucher bisher selbst entscheiden, was sie einkaufen möchten, so ist dies bald vorbei – zumindest, was den Einkauf von Eiern angeht. Denn nach Aussagen von Unternehmen des Lebensmittelhandels beabsichtigen diese keine Eier aus der neuen, tiergerechten Kleingruppenhaltung anzubieten. Hier will man stattdessen verstärkt auf Eier aus der Freiland- und Bodenhaltung setzen.
Deutsche Geflügelwirtschaft appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Importverbot für chemische Behandlung bei der Fleischerzeugung muss aufrecht erhalten werden
„Das Verbot zur Einfuhr von chemisch behandeltem Geflügelfleisch aus den USA muss aufrecht erhalten werden“ – so die einhellige Meinung aller Mitglieder des Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) anlässlich der heutigen Präsidiumssitzung in Berlin. Ausdrücklich begrüßt wurde die Position von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer, der sich wiederholt und mit Nachdruck gegen eine Aufhebung des Importverbotes ausgesprochen hatte. „Wir finden es bedauerlich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Sache bisher noch nicht eindeutig Stellung bezogen hat“, so Gerhard Wagner, Präsident des ZDG.
Deutsche Geflügelwirtschaft ist gegen chemische Behandlung bei der Fleischerzeugung
Die Deutschen lieben Geflügelfleisch. Ob saftige Putenschnitzel, knusprige Chicken Wings vom Hähnchen oder leichte Geflügelwurst – dem Genuss sind keine Grenzen gesetzt. Dabei können sich die Verbraucher auf hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards in der deutschen Geflügelfleischerzeugung verlassen. Doch bald könnte es noch wichtiger werden, auf die deutsche Herkunft der Produkte zu achten.
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Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.



