Portrait

Ausführliche Portraits der einzelnen Verbände

Informationen zu Struktur, Arbeitsweise und Aufbau des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZGD) sowie seiner angeschlossenen Bundesverbände erhalten Sie hier.

 

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.: Dach- und Spitzenorganisation der deutschen Geflügelwirtschaft

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) ist die Dach- und Spitzenorganisation der deutschen Geflügelwirtschaft. Er vertritt die Interessen der gesamten Branche in der Öffentlichkeit auf Bundesebene sowie auf europäischer Ebene gegenüber den politischen, amtlichen und berufsständischen Organisationen.

Organisation und Ziele
Der ZDG blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1896 wurde der Club Deutscher Geflügelhalter gegründet. Dies war die Geburtsstunde einer eigenen berufsständischen Organisation der Wirtschaftsgeflügelhalter. In den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Umbenennung in Verband Deutscher Wirtschaftsgeflügelzüchter (VDW). Mit dem Ziel, eine Straffung im gesamten Bereich der deutschen Geflügelwirtschaft in fachlicher, organisatorischer und finanzieller Hinsicht zu erreichen, fand am 4. April 1967 die konstituierende Sitzung des heutigen ZDG statt. Mit der Umwandlung des VDW in den ZDG wurde die Verpflichtung übernommen, eine enge Verbindung und Vereinigung der dem ZDG angeschlossenen Bundes- und Landesverbände der Geflügelwirtschaft zu erreichen und eine spartenübergreifende und zwischenbetriebliche Zusammenarbeit sicherzustellen. 1993 wurde der ZDG reorganisiert, um dieses Ziel zu erreichen. Der Verband hat heute rund 8.000 Mitglieder und ist anerkannt als alleinige Vertretung aller Sparten und Produktionsstufen der deutschen Geflügelwirtschaft. Die Mitglieder sind organisiert im Bundesverband bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V., dem Verband Deutscher Putenerzeuger e.V., dem Bundesverband der Geflügelschlachtereien e.V., dem Bundesverband Deutsches Ei e.V. sowie in 14 angeschlossene Landesverbänden als regionale Interessenvertretungen. Im Hinblick auf die föderale Struktur Deutschlands sind diese regionalen Organisationen Ansprechpartner und Interessenvertreter auf der Ebene der Bundesländer. Die Geschäftsstelle des ZDG ist in Berlin ansässig.

Aufgaben und Selbstverständnis
Die Bündelung der gemeinsamen Interessen erfolgt im ZDG mit den Partnern der Geflügelwirtschaft einschließlich der vor- und nachgelagerten Bereiche mit dem generellen Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Geflügelwirtschaft dauerhaft zu stabilisieren. Die kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit aller Sparten ist Grundlage einer umfassenden und effizienten Verbandsarbeit. Offizielles Mitteilungsorgan des ZDG und seiner angeschlossenen Bundes- und Landesverbände ist das Fachmagazin „DGS – Die Geflügelwirtschaft und Schweineproduktion“. Über die allgemeine Stabilisierung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Geflügelwirtschaft hinaus verfolgt der ZDG im Interesse seiner Mitglieder insbesondere das Ziel, eine nachhaltige Entwicklung der Eier- und Geflügelfleischerzeugung unter Berücksichtigung des Tier-, Verbraucher- und Umweltschutzes voranzutreiben. Dabei steht die Gewährleistung von Produktsicherheit und optimaler Qualität von Eiern und Geflügelfleisch im Fokus seiner Anstrengungen und der ZDG setzt sich daher für die Förderung des Konzeptes der „gläsernen Erzeugung“ mit stufenübergreifender Qualitätssicherung ein. Im Rahmen von unterschiedlichen Projekten und Kooperationen werden Forschungs- und Versuchstätigkeiten durch den ZDG ebenso gefördert wie der berufliche Nachwuchs. Der ZDG setzt sich nachdrücklich für die Schaffung von einheitlichen Rahmenbedingungen für die Geflügelwirtschaft in der Europäischen Union ein.

 

Der Bundesverband bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V.: Sachverständiger Berater und Vertreter der Interessen der deutschen Hähnchenwirtschaft

Der Bundesverband bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V. (BVH) ist als Zusammenschluss der deutschen Hähnchenwirtschaft dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) angeschlossen. Der BVH vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber politischen, amtlichen und anderen berufsständischen Organisationen sowie gegenüber der Öffentlichkeit und dem Ausland. Der BVH ist die alleinige berufsständische Vertretung der deutschen Hähnchenerzeuger und ist ein Zusammenschluss von regionalen Erzeugergemeinschaften, zu denen sich einzelne Junggeflügelmäster vereinigt haben.

Organisation und Ziele
Der BVH wurde im Mai 1962 als berufsständische Interessenvertretung gegründet. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen über die Hähnchenerzeugung zu bündeln, alle Beteiligten sowie Behörden und Insitutionen kompetent zu informieren und damit die deutsche Hähnchenwirtschaft international wettbewerbsfähig zu machen. Mit derzeit rund 1000 Mitgliedern sind 95% der deutschen Hähnchenwirtschaft im BVH organisiert.  Sitz des Verbandes ist in Berlin. Von dort aus verfolgt der Verband die Ziele, europaweit einheitliche Rahmenbedingungen in Zusammenarbeit mit internationalen Vereinigungen für die Hähnchenwirtschaft zu erwirken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hähnchenwirtschaft zu erhalten und zu stabilisieren. Oberste Prämisse dabei ist die Gewährleistung optimaler Produktsicherheit und Qualität von Hähnchenfleischprodukten.

Engagement und Service
Unter Einbezug der neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung informiert der BVH seine Mitglieder in allen relevanten Bereichen wie beispielsweise fachspezifische Entwicklungen oder zu beachtende Aspekte im Bereich der Tierschutzstandards oder des Umweltschutzes. Hierzu veröffentlicht der Verband Informationsmaterialien für seine Mitglieder. Neben der internen Kommunikation hat es sich der BVH zur Aufgabe gemacht, das Interesse der Verbraucher für Hähnchenfleisch zu fördern. Unter der Internetadresse www.deutsches-gefluegel.de sind viele relevnate Informationen über die Vorzüge und Qualitätsstandards von deutschem Hähnchenfleisch zu finden. erhält der Besucher interessante Informationen zu Aspekten des Verbraucherschutzes oder den Tierschutzstandards bei der Erzeugung. Darüber hinaus beinhaltet die Seite ein Lexikon mit allen relevanten Begriffen rund um die Geflügelwirtschaft.

Selbstverständnis und Positionierung
Der bei der Gründung und auch heute noch gültige Gedanke ist, durch die Bündelung der gemeinsamen Interessen eine effiziente Berufsvertretung im Sinne der deutschen Hähnchenwirtschaft zu gewährleisten. Die Mitgliedschaft des BVH im ZDG als Dachorganisation aller Sparten einschließlich der vor- und nachgelagerten Stufen fördert zudem den Erfahrungsaustausch und die Bündelung gemeinsamer Interessen mit den anderen Partnern in der Geflügelwirtschaft. Der BVH  ist überzeugt, dass Anstrengungen im Tier-, Verbraucher- und Umweltschutz nur erfolgreich sein können, wenn auch die Wirtschaftlichkeit gegeben ist und die auf hohem Standard erzeugten Produkte eindeutig gekennzeichnet sind.

 

Der Bundesverband der Geflügelschlachtereien e.V.: Kompetenter Berater und sachverständige Interessenvertretung der deutschen Geflügelschlachtereien

Der Bundesverband der Geflügelschlachtereien e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die in der Bundesrepublik Deutschland das Gewerbe der Geflügelschlachtereien, der Geflügelzerlegebetriebe oder Betriebe der Weiterverarbeitung von Geflügelfleisch betreiben. Als sachverständige Interessenvertretung der deutschen Geflügelschlachtereien ist der BVG dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) angeschlossen.

Organisation und Ziele
Der BVG hat die Aufgabe, alle gemeinsamen Interessen der angeschlossener Betriebe wahrzunehmen, zu fördern und zu schützen. Insbesondere gegenüber Behörden und sonstigen Stellen berät und vertritt der BVG die in ihm zusammengeschlossenen Betriebe in allen berufsständigen Angelegenheiten und wirtschaftspolitischen und technischen Fragen. Mit derzeit rund 60 Mitgliedern sind rund 95% der deutschen Betriebe zu Schlachtung, Zerlegung und Vermarktung von deutschem Geflügel im BVG organisiert.

Engagement und Positionierung
Als Hauptgesellschafter der IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH unterstützt der BVG die Durchführung branchenweiter Kommunikationsmaßnahmen um deutsches Geflügel nach dem Wegfall der CMA Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn im Februar 2009 weiterhin zu bewerben. Der BVG engagiert sich jedoch nicht nur national sondern setzt sich als Mitglied der a.v.e.c.– association of poultry prosessors and poultry trade in the EU-countries auch für die Ziele der deutschen Schlachtgeflügelwirtschaft auf europäischer Ebene ein. Dies vor allem mit dem Hintergrund um schnell auf die politischen Entwicklungen in den Europäischen Behörden reagieren zu können. Als Gründungsmitglied der IPC International Poultry Council fördert a.v.e.c. – und damit auch der BVG – den Austausch der Branche auf internationaler Ebene.

 

Der Bundesverband Deutsches Ei e.V.: Bündelung und Vertretung der Interessen der deutschen Eierwirtschaft

Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE) ist als Zusammenschluss der deutschen Eierwirtschaft dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) angeschlossen. Zielsetzung des BDE ist die Bündelung und Vertretung aller berufsständischen Interessen der an der Eiererzeugung und -vermarktung Beteiligten und Interessierten gegenüber politischen und amtlichen sowie berufsständischen Stellen, der Öffentlichkeit im In- und Ausland, insbesondere aber auch gegenüber den europäischen Institutionen.

Organisation und Ziele
Der BDE wurde 2001 als eigenständiger Bundesverband gegründet. Der BDE ist erwachsen aus der Facharbeit der Eiererzeugung und -vermarktung im ZDG und sitzt mit seiner Geschäftsstelle in Berlin. Dort arbeitet der Verband im Sinne seiner Mitglieder am Erhalt und an der Stabilität der Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Eierwirtschaft. Im Fokus steht dabei die Gewährleistung der hohen Qualität- und Sicherheitsstandards deutscher Eier. Um dies sicherstellen zu können, informiert der BDE seine Mitglieder beispielsweise über die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung oder fachspezifische sowie politische Entwicklungen. Darüber hinaus unterstützt der BDE seine Mitglieder in Fragen der Absatzförderung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Engagement und Service
Um die Verbraucher fachgerecht über die ernährungsphysiologischen Vorteile von Eiern aufzuklären betreibt der Verband die Internetseite www.deutsche-eier.info. Neben Informationen über die Entstehung eines Eies kann der Verbraucher hier nachlesen, wo er den Herkunftsnachweis auf dem Ei findet, wofür die einzelnen Ziffern stehen und ob es sich bei seinem Ei um ein deutsches Erzeugnis handelt.

Selbstverständnis und Positionierung
Eine effiziente Verbandsarbeit fußt auf einem konstanten  Austausch und einer intensiven Zusammenarbeit der einzelnen Mitglieder. Die Mitgliedschaft des BDE im ZDG als Dach- und Spitzenorganisation aller Sparten ermöglicht zudem den Erfahrungsaustausch und die Bündelung gemeinsamer Interessen mit den anderen Partnern in der Geflügelwirtschaft. Der BDE ist überzeugt, dass Anstrengungen im Tier-, Verbraucher- und Umweltschutz nur erfolgreich sein können, wenn auch die Wirtschaftlichkeit gegeben ist und die auf hohem Standard erzeugten Produkte eindeutig gekennzeichnet sind. Mit der Mitgliedschaft in der EEPTA European Egg Packers and Traders Association hat der BDE sein Engagement über die Grenzen Deutschlands ausgeweitet. Unter dem Dach der EUWEP Europäische Union des Großhandels mit Eiern, Eiprodukten, Geflügel und Wild vertritt die EEPTA – und damit auch der BDE – die Interessen der europäischen Eier-Packbetriebe und Vermarktungsunternehmen. Um Anliegen und Positionen darüber hinaus auch auf internationaler Ebene vortragen und einbringen zu können ist die EUWEP Mitglied der IEC International Egg Commission.

 

Der Verband Deutscher Putenerzeuer e.V.: Sachverständiger Berater und Vertreter der Interessen der deutschen Putenwirtschaft

Der Verband Deutscher Putenerzeuger e.V. (VDP) ist als Zusammenschluss der deutschen Putenwirtschaft dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) angeschlossen.  Der VDP vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber politischen, amtlichen und anderen berufsständischen Organisationen sowie gegenüber der Öffentlichkeit und dem Ausland. Als sachverständiger Berater und Gutachter nimmt der VDP ferner Stellung in allen Fragen der Putenerzeugung und -vermarktung.

Organisation und Ziele
Die Gründung des VDP im Juni 1970 resultierte aus der wachsenden Bedeutung von Putenfleisch. Waren die Mitglieder des Verbandes zunächst über alle Herstellungsstufen – von Brütereien über Mäster bis hin zu Vermarktern orgnaisiert, bündelt sich heute die Kompetenz der Putenaufzucht und -haltung im Verband.  Sitz des Verbandes ist in Berlin. Von dort aus verfolgt der Verband die Ziele, europaweit einheitliche Rahmenbedingungen in Zusammenarbeit mit internationalen Vereinigungen für die Putenwirtschaft zu erwirken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Putenwirtschaft zu erhalten und zu stabilisieren. Oberste Prämisse dabei ist die Gewährleistung optimaler Produktsicherheit und Qualität von Putenfleischprodukten. Unter Einbezug der neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung informiert der VDP seine Mitglieder in allen relevanten Bereichen wie beispielsweise fachspezifische Entwicklungen oder zu beachtende Aspekte im Bereich der Tierschutzstandards oder des Umweltschutzes. Ein weiteres zentrales Instrument der Verbandstätigkeit des VDP als Bundesverband des ZDG bildet dabei die Absatzförderung durch Werbung und der Dialog mit der Öffentlichkeit durch PR-Aktivitäten.  

Engagement und Service
Zur Optimierung der Brut, Aufzucht und Haltung von Puten hat der Verband die "Initiative Nachhaltige Deutsche Putenwirtschaft" ins Leben gerufen, an der Vertreter aus Politik, Tierschutz, Verbraucherschutz, Handel, Wissenschaft und Landwirtschaft teilnehmen. Ziel der Initiative ist es, die deutsche Putenwirtschaft noch stärker am Prinzip Nachhaltigkeit auszurichten. Unter der Internetseite www.deutsches-gefluegel.de sind viele relevante Informationen über die Vorzüge und Qualitätsstandards von deutschem Putenfleisch hinterlegt. Dort erhält der Besucher neben interessanten Informationen über die deutsche Putenwirtschaft leckere Rezepttipps. Darüber hinaus können dort Publikationen des Verbandes wie beispielsweise das Malbuch „Stallgeschichten – zu Hause bei Paul Pute" downgeloaded werden oder Broschüren mit Tipps zu Ernährung mit leckerem Putenfleisch angefordert werden.

Selbstverständnis und Positionierung
Die konstante und intensive Zusammenarbeit aller Mitglieder sichert einen umfassenden Austausch und damit eine effiziente Verbandsarbeit. Die Mitgliedschaft des VDP im ZDG als Dach- und Spitzenorganisation aller Sparten einschließlich der vor- und nachgelagerten Stufen fördert zudem den Erfahrungsaustausch und die Bündelung gemeinsamer Interessen mit den anderen Partnern in der Geflügelwirtschaft. Der VDP ist überzeugt, dass Anstrengungen im Tier-, Verbraucher- und Umweltschutz nur erfolgreich sein können, wenn auch die Wirtschaftlichkeit gegeben ist und die auf hohem Standard erzeugten Produkte eindeutig gekennzeichnet sind.

Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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