Standpunkte

Verhaltenskodex der Fleischwirtschaft

Der Verhaltenskodex der Fleischwirtschaft wurde im Juli 2014 verabschiedet und richtet sich vorrangig an Unternehmen der Fleischwirtschaft, die mit Werkvertragsunternehmen arbeiten.
Mit der Unterzeichnung des Kodex verpflichten sich die Unternehmen zur Einhaltung von sozialen Standards, insbesondere im Bereich der Unterbringung Beschäftigter aus anderen Mitgliedstaaten. Mit dem Kodex werden auch die Werkvertragspartner in die Pflicht genommen, unabhängig davon, in welchem Land diese Unternehmen ansässig sind.
Den Kodex haben bis heute 52 Unternehmen mit 119 Produktionsbetrieben, die Werkvertragsunternehmen einsetzen, unterzeichnet und umgesetzt.

Zum Verhaltenskodex der Fleischindustrie
Zur Unterzeichnerliste der beteiligten Unternehmen

 

Gemeinsames Positionspapier zum Einsatz nicht-gentechnisch veränderter Futtermittel in der Eiererzeugung (Kopie 1)

Die Eierwirtschaft ist von Seiten des deutschen Lebensmittelhandels mit Forderungen zum Verzicht auf den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel konfrontiert. Teilweise ist die Forderung mit der gewünschten Auslobung „ohne Gentechnik“ verknüpft.

Dieser Umstand ist Anlass für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, den Bundesverband Deutsches Ei, den Zentralverband Eier, der European Egg, Poultry and Game Association und den Deutschen Verband Tiernahrung, mit einem gemeinsamen Positionspapier hierzu Stellung zu nehmen.

Lesen Sie hier das vollständige Positionspapier. 

 

Geflügelhaltung und der rechtliche Rahmen

Die Geflügelwirtschaft ist streng reguliert. In Deutschland gelten für den Betrieb, Bau oder Ausbau von Geflügelhaltungsanlagen zahlreiche Gesetze. Sie stellen sicher, dass die Geflügelaufzucht so tierfreundlich wie möglich gestaltet wird, die Erhaltung der Tiergesundheit gesichert wird und die Anwohner im Umfeld durch die Anlagen möglichst wenig belastet werden.

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Geflügelhaltung und Ammoniak

Damit die Stickstoffverluste in Form von Ammoniak über die Luft so gering wie möglich bleiben, wird der Geflügelkot direkt nach dem Ausbringen ins Erdreich eingearbeitet.

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Geflügelhaltung und Antibiotikaeinsatz

Antibiotika werden in der Tierhaltung nie prophylaktisch, sondern nur therapeutisch unter tierärztlicher Aufsicht eingesetzt.

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Geflügelhaltung und Arbeitsplätze

Die Geflügelaufzuchtbetriebe sind nach wie vor bäuerlich geprägt und stark in die vor- und nachgelagerten Strukturen von Brütereien und Vermarktungsbetrieben eingebunden. In der Regel gibt es keine neuen Investoren, die von außen in diese Strukturen eindringen. Vielmehr sind es meist ortsansässige Bauern, die die Geflügelaufzucht aus- oder aufbauen.

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Geflügelhaltung und Bioaerosole

In der Stallluft sind zwar Bioaerosole enthalten, eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Anwohner durch die Stallabluft konnte in wissenschaftlichen Studien aber nicht nachgewiesen werden.

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Geflügelhaltung und Brandschutz

Alle bestehenden Stallanlagen haben ein strenges, detailliertes Genehmigungsverfahren durchlaufen, bei dem die Einhaltung der strengen Auflagen des vorbeugenden Brandschutzes durch die Behörden überprüft wird. Generell können bei der Evakuierung nicht dieselben Maßstäbe für Tiere und Menschen angelegt werden, da Tiere aufgrund ihrer natürlichen Verhaltensweisen anders auf einen Brand reagieren.

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Geflügelhaltung und Feinstaubemission

In Geflügelaufzuchtanlagen entstehen Stäube durch aufgewirbelte Einstreu, Federn und ähnliches. Da ein Mindestabstand zur Wohnbebauung eingehalten werden muss, wird eine Belastung der Anwohner durch die Stäube jedoch weitgehend vermieden.

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Geflügelhaltung und Futter

Alle Futtermittel, die in der Geflügelaufzucht verwendet werden, unterliegen dem strengen deutschen Futtermittelgesetz. Wird gentechnisch verändertes Futter verwendet, ist eine entsprechende Kennzeichnung des Futters notwendig.

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Geflügelhaltung und Geruchsbelästigung

Die Düngung von Feldern ist in der Landwirtshaft notwendig. Geflügelkot weist als natürlicher Dünger Vorteile gegenüber Kunstdünger auf. Die Verwendung ist streng reglementiert. Um die Geruchsbelästigung zu reduzieren, wird der Geflügelkot direkt in den Boden eingearbeitet. Mit weiteren Maßnahmen verringern die Landwirte die Belastung der Anwohner zusätzlich.

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Geflügelhaltung und Rückstände in Gülle

In der Geflügelhaltung fällt Festmist an.

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Geflügelhaltung und Soja

Soja ist nicht der Hauptbestandteil des in der Geflügelaufzucht eingesetzten Futters, sondern macht nur einen Teil der Futtermischungen aus. Rund 60 Prozent des Futters bestehen aus Getreide.

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Geflügelhaltung und Stallklima

Mit Klimatisierung ist in der Tierhaltung die Schaffung eines optimalen Stallklimas gemeint. Dazu zählen neben der Temperatur eine ausreichende Belüftung und ein stetiger Luftaustausch, damit den Tieren zu jeder Zeit ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht.

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Geflügelhaltung und Tierschutz

Es werden sowohl alle Vorgaben des Tierschutzgesetzes beachtet als auch strenge Qualitätsstandards befolgt, die sich die Branche selbst gesetzt hat. Die Zahl der Tiere, die in einem Stall gehalten werden, sagt darüber hinaus noch nichts über die Haltungsbedingungen oder die Tier- und Umweltstandards aus.

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Geflügelhaltung und Tourismusregionen

Geflügelaufzuchtanlagen sind Teil einer modernen Landwirtschaft und gehören somit zum Bild einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung. Jede Form der Tierhaltung verursacht dabei Emissionen von Lärm und Geruch. Diese gehören allerdings zur natürlichen Charakteristik des Wirtschaftsraums und können daher nicht als Negativfaktor für den Tourismus eingestuft werden.

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Geflügelhaltung und Überdüngung

Geflügelkot ist ein hochwertiger organischer Wirtschaftsdünger, der sich positiv auf die Bodeneigenschaften auswirkt und Kunstdünger ersetzen kann. Die eingesetzte Düngemenge richtet sich ausschließlich nach dem Bedarf der Pflanzen in deren jeweiligen Wachstumsphasen. Die Düngung muss gemäß Düngeverordnung dokumentiert werden, womit eine Überdüngung vermieden wird.

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Geflügelhaltung und Werteverlust der Eigenheime im ländlichen Raum

Die Geflügelhaltung ist Teil einer modernen Landwirtschaft. Damit gehören Geflügelhaltungsanlagen auch zu einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung mit flächengebundener Tierhaltung. Häuser in landwirtschaftlichen Regionen bedingen quasi den landwirtschaftlichen Kontakt. Darüber hinaus gilt: Um die Genehmigung für den Neubau oder die Erweiterung einer Aufzuchtanlage zu erhalten, müssen Mindestabstände zur Wohnbebauung eingehalten werden. Damit wird verhindert, dass die Immissionen von Lärm und Geruch die gesetzlich geregelten Grenzwerte überschreiten.

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Geflügelfleisch und Antibiotika

Die Vergabe von Antibiotika erfolgt nie prophylaktisch. Für den Verbraucher ist das Fleisch von Tieren, die mit Antibiotika behandelt wurden, unbedenklich.

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Geflügelfleisch und Erzeugung

Studien zufolge ist zwischen dem Geflügelfleisch aus konventioneller Tierhaltung und anderen Erzeugungsformen kein nennenswerter Unterschied bezüglich Nährstoffgehalt und Geschmack gegeben.

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Geflügelfleisch und Exportsubvention

Exportsubventionen gleichen den Wettbewerbsnachteil aus, der sich aus den hohen Erzeugungskosten durch die gesetzlichen und freiwilligen Qualitätsstandards der Geflügelwirtschaft in Deutschland und Europa ergibt. Sie sind somit ein Instrument, um die Preise zu stabilisieren und nicht um sie zu senken. Zudem sind die Exportsubventionen für Geflügel rückläufig.

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Geflügelfleisch und Treibhausgasemission

Geflügel ist nicht nur eine leckere Fleischsorte, sondern wird zudem vergleichsweise klimaschonend erzeugt.

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Geflügelfleisch und Export

Die Problematik in den Entwicklungsländern ergibt sich aus dem Fehlen schlüssiger Erzeugungs- und Vermarktungskonzepte der dortigen Geflügelwirtschaft, nicht aus dem Export. Der Geflügelfleischmarkt ist internationalisiert, daher exportiert auch Deutschland Geflügelfleisch in ausländische Märkte. Das dabei von der deutschen Geflügelwirtschaft angebotene Fleisch wird – wie das in Deutschland verkaufte – nach den hohen deutschen Qualitätsstandards produziert.

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Geflügelfleisch und ethische Vertretbarkeit des Fleischkonsums

Die Ethik des Fleischkonsums ist eine generelle Frage, die jeder Verbraucher für sich entscheiden muss. Durch die strengen Regelungen in Deutschland wird das Geflügel so tiergerecht wie möglich aufgezogen. Geflügelfleischkonsum ist somit weder ethischer noch unethischer als der Verzehr anderer Fleischsorten.

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Geflügelfleisch und Überproduktion

Die Produktionsmenge richtet sich nach der steigenden Nachfrage auf dem deutschen Markt.

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Bau von Geflügelaufzuchtanlagen und erhöhte Verkehrsbelastung

Die für Geflügelaufzuchtanlagen notwendige Logistik verursacht nur eine sehr geringe Verkehrsbelastung. Zudem müssen die Anlagen einen bestimmten Abstand zur Wohnbebauung einhalten.

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Geflügelkot und Schadstoffbelastungen im Boden

Bei Tierstallungen gibt es verschiedene Maßnahmen, um den Boden vor Schadstoffbelastungen zu schützen. Geflügelkot ist ein hochwertiger Wirtschaftsdünger.

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Das Magazin für die Geflügel-wirtschaft und Schweineproduktion ist das offizielle Organ des Zentral-verbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Nach Einstellung der Bericht-
erstattung durch die ZMP hat der Ulmer Verlag die Initiative ergriffen und einen Service-Bereich gegründet, um die entstandene Lücke zu füllen und die Marktbericht-
erstattung für die Segmente Eier und Geflügel weiterführen zu können.

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